Anlegen eines Firmen Permakultur Gartens

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Die Mitarbeitenden der Werteagentur naturblau+++ legen gemeinsam einen Permakulturgarten an. Herzstück sind die “3 Schwestern”. Dies ist eine Kombination aus Mais, Bohnen und Kürbissen.

Zusammen gärtnern wir das Jahr über im Team miteinander. Wir säen Wildblumenwiesen, bepflanzen ausgediente Einkaufswägen mit Gemüse, bauen verschiedene Insektenhotels und legen ein “Indianerbeet” mit den “3 Schwestern” an.

Das Indianerbeet ist Bühne für einen Auftritt ganz besonderer Art: Die »Drei Schwestern« sind es – Mais, Gartenbohne und Kürbis, die drei uramerikanischen Gemüsearten in attraktiver Mischkultur. Bereits die Maya bauten sie an. Heute haben vor allem Biogärtner und Permakulturisten diese geniale Mischkultur für den Garten entdeckt.
Der Mischanbau von Mais, Bohnen und Kürbis ist ein sich nahezu selbst erhaltendes System, das Jahr für Jahr erneut auf demselben Beet angebaut werden kann. Es ist schnell geplant und angelegt und gelingt auch auf kleiner Fläche, selbst auf Balkon und Terrasse. Das Indianerbeet ist damit eine attraktive Bereicherung für jeden Garten und auch für Kinder ein spannendes Projekt, um den Kreislauf der Natur mit allen Sinnen zu erleben.

naturblau_Beete

Die Aktion findet im Rahmen der Wettbewerbe “Jeder Quadratmeter zählt”, Nachhaltigkeitstage BadenWürttemberg” und ” Deutsche Aktionswoche Nachhaltigkeit” statt.

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Ausbildungsstelle Mediengestalter (m/w/d) Digital & Print 2019

naturblau_Azubi_2019

+++ Lust auf eine Ausbildung in der nachhaltigsten Kommunikationsagentur?

Zum 01.09.2019 bieten wir einen Ausbildungsplatz zum Mediengestalter (m/w/d) Digital- und Printmedien an.

naturblau+++ gilt in der Bodenseeregion als Pionier der nachhaltigen, werteorientierten Markenkommunikation. Wir begleiten Kunden in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei, noch nachhaltiger und zukunftsfähiger zu werben – wenn nicht sogar zu werden.

Wir konzipieren und gestalten Kommunikation – vom Corporate Design, durch alle Print- und non-Print-Medien – und pflegen dabei eine verantwortungsvolle Lebens- und Arbeitsweise im Bereich
Umwelt, Soziales und Kultur.

Dafür verknüpfen wir das fachliche und kreative Handwerkszeug einer Werbeagentur mit den interdisziplinären Lösungsansätzen des Design Thinkings und den Anforderungen des Transformationsdesigns. Wir bilden seit 2008 laufend erfolgreich aus.

Wir bieten Dir
+ nix da mit dubbeligen Aushilfstätigkeiten, sondern eine fundierte und umfangreiche Ausbildung
+ aktive Mitarbeit und -gestaltung bei verschiedenen Projekten von Anfang an
+ praktische Wissensvermittlung im Bereich werthaltiger Markenführung,
(Printmedien, Internet & digitale Medien, Corporate Design, Events etc.)
+ Kundenkontakt, Druckereibesuch, Foto-Shootings, PR etc.
+ gemeinsame Guerilla Aktionen und Taten für Mensch & Umwelt
+ Erarbeiten von Konzepten und Ideen für zukunftsweisendes Design
+ Freiräume und Unterstützung bei eigenen Projektideen
+ einen Sonnenarbeitsplatz mitten im Grünen und top Verkehrsanbindung
+ geregelte Arbeitszeiten ganz ohne Überstunden, Nachtschichten, Wochenendarbeit
+ eine Ausbildung in der nachhaltigsten Designagentur im deutschsprachigen Raum
+ kein schnödes Werbeagenturensprech und sinnloses Pixelschubsen

Unsere Wünsche an Dich
+ Lust auf motivierte Arbeitsweise in einem kleinen schlagkräftigen Team
+ Kreativiät und Einsatzbereitschaft
+ Engagement, Zuverlässigkeit und Offenheit
+ fit am Mac (PC), gute Kenntnisse in gängigen Grafik- und
Satzprogrammen wünschenswert (In Design, Photoshop, Illustrator usw.)

Deine Bewerbung
+ bitte Bewerbungen nur digital einreichen (PDF; Webseite o.Ä.) an: bewerbung@naturblau.de
+ aussagekräftige Arbeiten von Dir
+ Lebenslauf und Erfahrungen
+ kurzes Anschreiben mit Deiner Motivation und Deinen Erwartungen, warum Du gerade zu uns willst

Um uns gegenseitig besser kennen zu lernen, arbeitest Du bei uns vorab einen Tag zur Probe.

Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung.
Das naturblau+++ Team

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Slow Food, Fair Handeln, iMobility – Highlights auf der Stuttgart Messe 2019

Slow_Food_2019_Stuttgart

Gute Stimmung in Stuttgart, reges Treiben und heiße Rhythmen in den Messehallen: Die Stuttgarter Frühjahrsmessen sind am Sonntag, 28. April, mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende gegangen. „Wir freuen uns über 92.000 Besucher, die während der vergangenen vier Tage gemeinsam mit unseren 1496 Ausstellern ein stimmungsvolles Frühlingsfest gefeiert haben“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart zum Abschluss der zehn Messen. „Der gesamte Messeverbund hat sich auf einem ausgezeichneten Niveau weiterentwickelt und eindrucksvoll bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

 

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe

Eine sehr gute Resonanz gab es auf den „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, sagte: „Auch die 13. Slow Food Messe hat mit zufriedenen Besuchern und Ausstellern ihre Tore geschlossen. Positiv stimmt uns vor allem, dass die Besucherinnen und Besucher die Qualität der hier präsentierten Lebensmittel zu schätzen wissen und dass das neue Event-Format ‚Treffpunkt Geschmack‘ von den Besuchern so gut angenommen wurde.“ Das sahen auch die Aussteller und Genusshandwerker so. Markus Hofmeister, Gebietsleiter der Hochdorfer Brauerei: „Diese Messe ist für uns entscheidend, um unsere Endkunden zu erreichen. Wir trafen auf ein gut gemischtes Publikum, das sich sehr für unser Angebot interessierte und sich nach Bezugsquellen in der Region erkundigte. Die Besucher sind gerne bereit, für Qualität und nachhaltige Produktion auch etwas mehr zu bezahlen. Unser Messeauftritt verlief sehr gut und 2020 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!“ Julia Unseld, Inhaberin der Kornmühle Biobäckerei, sagte: „Die Besucher der Messe waren sehr aufgeschlossen, interessierten sich für Produktqualität, Produktion und Herkunft. Wir konnten gut informieren und für das Thema Getreide sensibilisieren. Bei vielen Kunden findet ein Umdenken statt. Wir waren zum ersten Mal auf der Messe und unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt!“

 

Fair Handeln

„Die ‚Fair Handeln‘ hat sich zu der Fair Trade Messe in Deutschland entwickelt und wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, bezog sich Bleinroth auf den Verlauf der politisch ausgeprägten Messe. Der „Welt:Marktplatz“, auf dem sich entwicklungspolitische Akteure des Landes und Bundes, von Hochschulen und Schulen sowie Kirchen und kirchlichen Verbänden präsentierten, sei von Besuchern und Ausstellern gut angenommen worden. „Wir haben mit der Messe Fair Handeln im Kleinen angefangen und sind dankbar, dass sie sich beständig weiterentwickelt hat“, sagte Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). „Wir alle sind eine große Nachhaltigkeitsfamilie. Man muss sich nur die vielen Begleitveranstaltungen vor Augen führen, um zu sehen, dass die Fair Handeln eine Austauschplattform für Menschen ist, die etwas bewegen wollen. Der Erfolg der Messe darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sehr lange dauert, bis die Themen im Mainstream ankommen und es einen dauerhaften gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit gibt.“ Begeistert äußerte sich Maxime Sieckmann, Marketing der Koakult GmbH: „Es war eine gute Messe für uns, das Interesse war wahnsinnig: Wir stießen hier auf einen superstarken Zuspruch und bekamen viele Fragen zu Rohstoffen, Herkunft und so weiter. Die Besucher verweilten lange am Stand, verglichen, verkosteten und kauften am Ende auch viel!“ Mark Schwippert, Gesellschafter der Fairfood Freiburg GmbH: „Auf der Fair Handeln trafen wir eine gute Mischung aus Fachpublikum und interessierten Endverbrauchern. Man spürte, dass das Interesse für Nachhaltigkeit allgemein gestiegen ist, woran diese Messe sicherlich einen hohen Anteil hat. Die Kombination mit Slow Food und Yoga World ist sehr zielführend, da sich viele Interessengebiete überschneiden. Ich rechne daher mit einem guten Nachgeschäft. Eine super Messe!“

 

auto motor und sport i-Mobility

Die auto motor und sport i-Mobility glänzte als Informations- und Testplattform. Die Besucher konnten in den Testparcours nachhaltige Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern testen, auf der Messepiazza startete die vierte i-Mobility-Rallye mit Prominenz wie die Schauspieler Jürgen Vogel sowie Richy Müller, und im großen Funsport-Bereich zogen außergewöhnliche Fahrzeuge viele Besucher in ihren Bann. In der gemeinsam mit dem Verkehrsministerium gestalteten Themenwelt „Mobilität nachhaltig und digital“ konnten sich die Besucher über das breite Angebot intelligenter Verkehrs- und Forschungsprojekte in Baden-Württemberg informieren. Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sagte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem großen Interesse der Besucherinnen und Besucher der i-Mobility. Ihre Neugier zeigt, dass nachhaltige und zukunftsweisende Mobilitätsformen vom Pedelec bis hin zum Carsharing verstärkt genutzt werden – und als Alternative zum privaten Pkw beliebt sind.“ Eine gute Messe auch für die Aussteller. Lutz Engel, Standleitung bei e-mobil BW: „Unsere in Zusammenarbeit mit Next Entrepreneurs angebotene Aktion start-up meets e-mobility kam super an. 45 Kinder hatten sich im Vorfeld angemeldet und setzten ihre Ideen zur Mobilität hier dreieinhalb Tage lang begeistert um. Es war schön zu beobachten, wie engagiert und motiviert diese jungen Menschen das Thema bearbeiteten. Wir begleiten diese Messe von Anfang an und bewerten auch diese Ausgabe wieder als Erfolg!“ Martin Putzer, Verkaufsleiter beim Zweirad-Center Stadler Filderstadt, sagte: „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir auf ein so hohes Interesse an unseren Elektrorädern stoßen würden. Von Jung bis Alt bekamen wir ein positives Feedback, sogar von Leuten, die noch nie auf einem E-Bike gesessen waren. Durch diesen ‚Messe-Wow-Effekt‘ fanden während der laufenden Messe Kunden den Weg in unser Ladengeschäft und ließen sich zum Kauf bewegen. Es war eine superschöne Messe, die Spaß gemacht hat!“

 

(Textquelle: Messe Stuttgart, Bildmaterial: naturblau+++)

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Collective Leadership Institute

Collective_Leadership_Institute

Das Collective Leadership Institute in Potsdam ist eine Vorreiter-Organisation mit umfangreicher Expertise beim Paradigmenwechsel hin zu Führungskonzepten, die die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) in Multi-Stakeholder-Prozessen und -Projekten fördern.

Die Kurs- und Trainingsprogramme in den Bereichen Stakeholder Collaboration und Collective Leadership kombinieren Wissensaufbau und Persönlichkeitsbildung mit der Arbeitsrealität der Teilnehmer. Es werden offene Seminare, Kurse direkt vor Ort sowie maßgeschneiderte Programme angeboten.

Die Weiterbildungsprogramme basieren auf in der Praxis erprobten Methoden und Modellen und orientieren sich stets an den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Es herrscht der Anspruch, dass das vermittelte Wissen unmittelbar in der täglichen Arbeit angewendet werden kann. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden helfen dabei die Angebote stetig zu verbessern.

Im Bereich Transformationsunterstützung wird sektorübergreifenden Projekten mit einer Kombination aus Beratung und Weiterbildung geholfen. Auf diese Weise versetzt das Institut die Menschen vor Ort selbst in die Lage ihre spezifischen Herausforderungen anzugehen.

Die Collective Leadership Academy Netzwerk bildet Moderatoren und Lernbegleiter aus verschiedenen Sektoren weltweit aus und trägt zu verändertem Denken und Handeln bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsinitiativen durch Wissensaufbau, Reflektion und Sensibilisierung für die Themen bei.

Die Forschung des Instituts ist als Lernprozess für Nachhaltigkeit konzipiert, die Menschen dabei hilft schneller in die neue Art des Handelns zu finden.

Mit den Gemeinschaftsprojekten pilotiert das Institut neue Ansätze für sektorübergreifendes Lernen und systematische Einbeziehung für Nachhaltigkeit.

Weltweit arbeitet das Collective Leadership Institute mit Führungskräften, Projektmanagern und Change Agents aus den Bereichen:
• Entwicklungszusammenarbeit
• Öffentlicher Sektor
• Zivilgesellschaft (NGOs)
• Hochschule und Forschung
• Unternehmen
• Mittelstand/KMUs
• Stiftungen und Verbände.

Collective_Leadership_Compass

 

Die Arbeit und Werte basieren auf den Grundfähigkeiten für Collective Leadership:

MENSCHLICHKEIT: Diversität in der Welt und unter den Menschen anerkennen, Menschlichkeit in uns selbst und anderen entfalten.

ZUKÜNFTIGE MÖGLICHKEITEN: Andere inspirieren und aktiv zukünftige Möglichkeiten ausloten.

GANZHEITLICHKEIT: Sich öffnen um die Welt als ein Ganzes zu sehen und gemeinwohlorientiert handeln.

KOLLEKTIVE INTELLIGENZ: Unterschiede respektieren und auf eine Art und Weise kommunizieren, die kollektive Intelligenz unterstützt.

SYSTEMATISCHE EINBEZIEHUNG: Den Dialogischen Wandel fördern und unterschiedliche Stakeholder einbeziehen.

INNOVATION: Unser Potenzial entwickeln um innovative Lösungen für Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit zu erkennen.

> Link zur Webseite des Collective Leadership Institute

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WIN Charta Bericht 2018 veröffentlicht

naturblau_WIN_Charta_2018

Der WIN-Charta-Prozess verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit zu einem Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft werden zu lassen. Im Vordergrund stehen herausragende Beispiele, individuelle Lösungsansätze und der gegenseitige Austausch.

173 Unternehmerinnen und Unternehmer im Land Baden-Württemberg haben seitdem bereits die WIN-Charta unterzeichnet! Damit bekennen sich die Unternehmen zu insgesamt zwölf Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens.

Die zukünftige Rolle der Nachhaltigkeit in Unternehmen betont Minister Franz Untersteller: „Soziale Verantwortung, Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze. Vielmehr werden Unternehmen mittel- und langfristig nach meiner Überzeugung nur dann erfolgreich sein können, wenn sie diese Aspekte als echte Chance und Notwendigkeit begreifen.“

Nach Erstellung des Zielkonzeptes 2016 hat naturblau+++ seinen WIN-Charta Bericht für 2018 fertig gestellt und veröffentlicht.

 

> Link zum WIN Charta Bericht 2018 von naturblau+++

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Oslo Manifest – Nachhaltigkeitsleitfaden für Gestalter

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Beim Oslo Manifest geht es darum, eine Bewegung von Designern, Architekten und Kreativen zu motivieren, die SDGs (Sustainable development goals) der Vereinten Nationen als Gestaltungsstandards für eine neue, nachhaltige Welt umzusetzen. Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) umfassen nahezu jeden Aspekt unserer Zukunft – für unseren Planeten und für die Menschheit. Sie betreffen alle Menschen, alle Länder und alle Teile der Gesellschaft. Es gibt insgesamt 17 Ziele und es handelt sich um nichts weniger als eine vollständige Transformation der globalen Zivilisation.

Und die Deadline? Das Jahr 2030

Die Ideen, Lösungen, Gebäude und Dinge, die von Designern, Architekten und Kreativen geschaffen wurden und werden, überdauern jedoch viel länger als jede Deadline. Sie werden unsere Welt, ihre Systeme und Menschen über viele Jahre und Generationen hinweg beeinflussen und verändern. Deshalb ist die Rolle, die man als Kreativer und Gestalter spielt, so wichtig. Die von ihnen getroffenen Entwurfsentscheidungen haben die Kraft, uns nicht nur beim Erreichen dieser Ziele zu unterstützen, sondern auch in die nachhaltige Zukunft weit über sie hinaus zu führen.

Das Oslo-Manifest umfasst die SDGs als ultimative Designanweisung und übersetzt jedes Ziel in eine einfache Designfrage, mit der jeder seine Arbeit leiten kann. Und sollte. Die kreativen Entscheidungen, die heute getroffen werden haben das Potenzial ein nachhaltiges Morgen zu formen.

/ 01
Wie kann dieses Design dazu beitragen, die Armut in all ihren Formen überall zu beenden?

/ 02
Wie kann dieses Design dazu beitragen, den Hunger zu beenden und den Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft zu fördern?

/ 03
Wie kann dieses Design zu einem gesunden Leben und Wohlbefinden für alle Altersgruppen beitragen?

/ 04
Wie kann dieses Design eine qualitativ hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen unterstützen?

/ 05
Wie kann dieses Design die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen fördern?

/ 06
Wie kann dieses Design dazu beitragen, ein nachhaltiges Wassermanagement und einen universellen Zugang zu sanitären Einrichtungen zu gewährleisten?

/ 07
Wie kann dieses Design zu einer nachhaltigen Energiewende beitragen?

/ 08
Wie kann dieses Design menschenwürdige Arbeit für alle fördern?

/ 09
Wie kann dieses Design eine nachhaltige Industrialisierung und Innovation vorantreiben, insbesondere an Orten, die keinen Zugang zur modernen Industrie haben?

/ 10
Wie kann dieses Design dazu beitragen, die Ungleichheit in und zwischen Ländern zu verringern?

/ 11
Wie kann dieses Design unsere Städte integrativer, sicherer, belastbarer und nachhaltiger machen?

/ 12
Wie kann dieses Design Produktions- und Konsummuster verändern, um sie nachhaltiger zu gestalten?

/ 13
Wie kann dieses Design Teil der dringenden Maßnahmen sein, die zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen erforderlich sind?

/ 14
Wie kann dieses Design zur Pflege unserer Ozeane und Meere beitragen?

/ 15
Wie kann dieses Design dazu beitragen, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen und die Biodiversität zu erhalten?

/ 16
Wie kann dieses Design zur Entwicklung einer friedlichen, inklusiven und gerechten Gesellschaft beitragen?

/ 17
Wie kann dieses Design die globale Partnerschaft vorantreiben, um alle diese Ziele zu erreichen?

 

Aus vollster Überzeugung, dass dies das Maß für jeden Kreativen sein sollte, haben auch wir von naturblau+++ das Oslo Manifest unterzeichnet.

> Link zum Oslo Manifest

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Victor Papanek: The Politics of Design

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Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind.

Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-Design-Initiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.

> Link zur Ausstellung im Vitra Design Museum

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Dr. Michael Kopatz: Ökoroutine – Damit wir tun, was wir für richtig halten.

Über 80 Prozent der Bundesbürger begrüßen artgerechte Tierhaltung. Doch nur wenige entscheiden sich an der Ladentheke dafür. Ein Grill darf auch mal 800 Euro kosten, darauf liegen nicht selten die Würstchen zum Dumpingpreis. Wir sind es gewohnt mit solchen Widersprüchen zu leben.

Befragungen zeigen auch, dass sich fast die gesamte Bevölkerung mehr Engagement beim Klimaschutz wünscht, doch geflogen wird so viel wie nie zuvor. Kollektiv wollen wir den Wandel, individuell möchten nur Wenige den Anfang machen. Es ändert sich wenig, weil sich die Menschen benachteiligt fühlen, wenn sie »allein« auf den Flug oder das Auto verzichten oder sich einschränken.

Wenn jeder Einzelne sich nur richtig verhält, wird die Welt gerettet? Leider falsch. Was wir brauchen, sind neue, innovative Standards und Limits: Wenn Geräte weniger oft kaputt gehen, die Tierhaltung schrittweise artgerechter wird oder bedenkliche Zusatzstoffe aus Lebensmitteln verschwinden – welcher Verbraucher würde sich darüber beschweren? Was unmöglich erscheint, ist konzeptionell denkbar einfach und bei Mülltrennung, Sparlampen, Effizienzhäuser längst akzeptiert. Michael Kopatz präsentiert eine Vielzahl leicht umsetzbarer, politischer Vorschläge für alle Lebensbereiche, damit die Utopien von heute schon bald die Realitäten von morgen werden.

Dr. Michael Kopatz ist ein deutscher Umweltwissenschaftler, Dozent und Projektleiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. In seinem Buch “Ökoroutine” zeigt er, dass umweltfreundliches Verhalten nicht durch moralische Appelle entsteht. Besser ist es, die Verhältnisse zu ändern, beispielsweise über steigende Standards für Produkte.

Vortrag VHS Konstanz, Do. 21.02.2019 , 19:00 – 20:30 Uhr
Konzil, Speichersaal , Hafenstr. 2

Weiter Informationen zur »Ökoroutine« unter www.oekoroutine.de.
Zum Vortrag von Michael Kopatz beim ZEIT WISSEN-Preis: www.youtube.com/watch?v=G3e9aqFNti0.

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BIOFACH 2019 – wir sind dabei

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Die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel ist wichtiger Geschäftstermin und emotionaler Branchenevent in einem und dient sowohl als Treffpunkt als auch zur Positionierung. Nicht umsonst gilt die Messe als jährliche Plattform für:

• Netzwerk: Nirgendwo sonst treffen Kunden, Lieferanten und alle Partner sowie potentielle Neukunden in ihrer Gesamtheit und auf persönlicher Ebene in vergleichbarer Weise aufeinander.

• Markt: Hier treffen sich Angebot und Nachfrage. Hersteller stellen sich und ihre Produkte vor und beobachten und analysieren damit einerseits den Markt und positionieren sich andererseits gegenüber dem Wettbewerb.

• PR: Die Messe dient der Imagebildung von Herstellern und Händlern sowie aller beteiligten Branchenakteure. Mit über 1.000 Medienvertretern aus 39 Ländern sowie umfassender medialer Berichterstattung bietet die BIOFACH eine starke Plattform für PR.

• Wissen: Der BIOFACH Kongress informiert umfassend über die weltweite Bio-Branche. 2018 nahmen rund 9.000 Teilnehmer an über 150 Einzelveranstaltungen teil. Der VIVANESS Kongress informiert über aktuelle Entwicklungen in der Naturkosmetik-Branche.

• Politik: Die BIOFACH versammelt jährlich Vertreter aus Politik, Verbänden, NGOs, VIPs und andere Meinungsbildner bzw. Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses. Hier diskutieren Branchenakteure Zukunftsfragen des Marktes und gestalten gemeinsam die aktuelle und künftige Branchenpolitik.

naturblau+++ wird, wie in den vergangenen Jahren auch schon, wieder als Besucher vor Ort sein. Zum einen, um sich mit Bestandspartnern zu treffen und auch um aktuelle Trends und Wissen zu vertiefen, die es in der Bio-Branche gibt. Wir freuen uns auf viele anregende Gespräche vor Ort.

> Link zur Biofach Webseite

 

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17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – Tu Du’s

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Was sind die 17Ziele?
Die Agenda 2030 schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Das Kernstück der Agenda bildet ein ehrgeiziger Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die 17 SDGs berücksichtigen erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen. Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten: Alle müssen ihren Beitrag leisten.

Wie kontrovers und Schizophren dies bei fast jedem von uns privat und geschäftlich in der Umsetzung ist, zeigt allein schon das Beispiel der Werbeklitsche Leagas Delaney, welche die Webseite zu der Kampagne TuDu’s umgesetzt hat. Da sind in deren Referenzen direkt neben “Brot für die Welt”, “Followfish” und “Die gute Schokolade” gleich nebenan auch “MSC Kreuzfahrten”, sowie Diamanten – und Autohersteller zu finden. Letztere sind ja nicht gerade unentscheidende Negativtreiber in der immer weiter zunehmenden globalen Schieflage von sozialen und ökologischen Fragen.

Also auch hier gilt: Erst mal konsequent vor der eigenen Haustüre kehren und nicht nur das Grünschonwaschgang-Fähnchen vorne raushängen lassen. Zum einen Kinderarbeit bei Blutdiamanten zu bewerben und zugleich Spendengelder für die gleichen Menschen einzutreiben und mit beidem fettes Geld zu machen ist doch schon irgendwie mehr als zynisch. Aber leider gang und gäbe in der Deutschen Werbelandschaft. Tu’s zuerst mal Du. #17Ziele

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