Slow Food, Fair Handeln, iMobility – Highlights auf der Stuttgart Messe 2019

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Gute Stimmung in Stuttgart, reges Treiben und heiße Rhythmen in den Messehallen: Die Stuttgarter Frühjahrsmessen sind am Sonntag, 28. April, mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende gegangen. „Wir freuen uns über 92.000 Besucher, die während der vergangenen vier Tage gemeinsam mit unseren 1496 Ausstellern ein stimmungsvolles Frühlingsfest gefeiert haben“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart zum Abschluss der zehn Messen. „Der gesamte Messeverbund hat sich auf einem ausgezeichneten Niveau weiterentwickelt und eindrucksvoll bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

 

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe

Eine sehr gute Resonanz gab es auf den „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, sagte: „Auch die 13. Slow Food Messe hat mit zufriedenen Besuchern und Ausstellern ihre Tore geschlossen. Positiv stimmt uns vor allem, dass die Besucherinnen und Besucher die Qualität der hier präsentierten Lebensmittel zu schätzen wissen und dass das neue Event-Format ‚Treffpunkt Geschmack‘ von den Besuchern so gut angenommen wurde.“ Das sahen auch die Aussteller und Genusshandwerker so. Markus Hofmeister, Gebietsleiter der Hochdorfer Brauerei: „Diese Messe ist für uns entscheidend, um unsere Endkunden zu erreichen. Wir trafen auf ein gut gemischtes Publikum, das sich sehr für unser Angebot interessierte und sich nach Bezugsquellen in der Region erkundigte. Die Besucher sind gerne bereit, für Qualität und nachhaltige Produktion auch etwas mehr zu bezahlen. Unser Messeauftritt verlief sehr gut und 2020 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!“ Julia Unseld, Inhaberin der Kornmühle Biobäckerei, sagte: „Die Besucher der Messe waren sehr aufgeschlossen, interessierten sich für Produktqualität, Produktion und Herkunft. Wir konnten gut informieren und für das Thema Getreide sensibilisieren. Bei vielen Kunden findet ein Umdenken statt. Wir waren zum ersten Mal auf der Messe und unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt!“

 

Fair Handeln

„Die ‚Fair Handeln‘ hat sich zu der Fair Trade Messe in Deutschland entwickelt und wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, bezog sich Bleinroth auf den Verlauf der politisch ausgeprägten Messe. Der „Welt:Marktplatz“, auf dem sich entwicklungspolitische Akteure des Landes und Bundes, von Hochschulen und Schulen sowie Kirchen und kirchlichen Verbänden präsentierten, sei von Besuchern und Ausstellern gut angenommen worden. „Wir haben mit der Messe Fair Handeln im Kleinen angefangen und sind dankbar, dass sie sich beständig weiterentwickelt hat“, sagte Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). „Wir alle sind eine große Nachhaltigkeitsfamilie. Man muss sich nur die vielen Begleitveranstaltungen vor Augen führen, um zu sehen, dass die Fair Handeln eine Austauschplattform für Menschen ist, die etwas bewegen wollen. Der Erfolg der Messe darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sehr lange dauert, bis die Themen im Mainstream ankommen und es einen dauerhaften gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit gibt.“ Begeistert äußerte sich Maxime Sieckmann, Marketing der Koakult GmbH: „Es war eine gute Messe für uns, das Interesse war wahnsinnig: Wir stießen hier auf einen superstarken Zuspruch und bekamen viele Fragen zu Rohstoffen, Herkunft und so weiter. Die Besucher verweilten lange am Stand, verglichen, verkosteten und kauften am Ende auch viel!“ Mark Schwippert, Gesellschafter der Fairfood Freiburg GmbH: „Auf der Fair Handeln trafen wir eine gute Mischung aus Fachpublikum und interessierten Endverbrauchern. Man spürte, dass das Interesse für Nachhaltigkeit allgemein gestiegen ist, woran diese Messe sicherlich einen hohen Anteil hat. Die Kombination mit Slow Food und Yoga World ist sehr zielführend, da sich viele Interessengebiete überschneiden. Ich rechne daher mit einem guten Nachgeschäft. Eine super Messe!“

 

auto motor und sport i-Mobility

Die auto motor und sport i-Mobility glänzte als Informations- und Testplattform. Die Besucher konnten in den Testparcours nachhaltige Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern testen, auf der Messepiazza startete die vierte i-Mobility-Rallye mit Prominenz wie die Schauspieler Jürgen Vogel sowie Richy Müller, und im großen Funsport-Bereich zogen außergewöhnliche Fahrzeuge viele Besucher in ihren Bann. In der gemeinsam mit dem Verkehrsministerium gestalteten Themenwelt „Mobilität nachhaltig und digital“ konnten sich die Besucher über das breite Angebot intelligenter Verkehrs- und Forschungsprojekte in Baden-Württemberg informieren. Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sagte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem großen Interesse der Besucherinnen und Besucher der i-Mobility. Ihre Neugier zeigt, dass nachhaltige und zukunftsweisende Mobilitätsformen vom Pedelec bis hin zum Carsharing verstärkt genutzt werden – und als Alternative zum privaten Pkw beliebt sind.“ Eine gute Messe auch für die Aussteller. Lutz Engel, Standleitung bei e-mobil BW: „Unsere in Zusammenarbeit mit Next Entrepreneurs angebotene Aktion start-up meets e-mobility kam super an. 45 Kinder hatten sich im Vorfeld angemeldet und setzten ihre Ideen zur Mobilität hier dreieinhalb Tage lang begeistert um. Es war schön zu beobachten, wie engagiert und motiviert diese jungen Menschen das Thema bearbeiteten. Wir begleiten diese Messe von Anfang an und bewerten auch diese Ausgabe wieder als Erfolg!“ Martin Putzer, Verkaufsleiter beim Zweirad-Center Stadler Filderstadt, sagte: „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir auf ein so hohes Interesse an unseren Elektrorädern stoßen würden. Von Jung bis Alt bekamen wir ein positives Feedback, sogar von Leuten, die noch nie auf einem E-Bike gesessen waren. Durch diesen ‚Messe-Wow-Effekt‘ fanden während der laufenden Messe Kunden den Weg in unser Ladengeschäft und ließen sich zum Kauf bewegen. Es war eine superschöne Messe, die Spaß gemacht hat!“

 

(Textquelle: Messe Stuttgart, Bildmaterial: naturblau+++)

Weltladen Dettingen feiert 25 Jahre Jubiläum am Sa. 6. Oktober

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Feiern Sie von 11- 17 Uhr mit beim 25 Jahre Fest des Weltladen Dettingen mit einem Jubiläumsmarkt, einem Familiengottesdienst und einem Konzert beim Katholischen Pfarrheim Dettingen.

Es gibt folgende Programmpunkte:

• Aussteller mit einem vielfältigen Angebot an Textilien, Kunsthandwerk und Lebensmitteln aus Fairem Handel
• Kinderschminken,  afrikanisches Haareflechten  und vieles mehr für Kinder
• Tombola
• Langer Einkaufssamstag  im Weltladen
• Afrikanische Küche, Kaffee und Kuchen, Getränke

Weltladen Dettingen
Dingelsdorfer Straße 2
78465 Konstanz
www.weltladen-dettingen.de

Anfahrt:
Sie finden Pfarrheim und Weltladen in Dettingen am Ortsausgang Richtung Dingelsdorf. Buslinien 4/13 und 13/4 bis „Dettingen Ortsmitte“. Beschränkte Parkmöglichkeiten.

Der Weltladen Dettingen wurde im Herbst 1993 unter dem Dach der kath. Kirchengemeinde St. Verena gegründet, im Jahr 2002 konnte er in den Weltladen-Neubau umziehen. Der Weltladen wird rein ehrenamtlich getragen. Als Fachgeschäft für Fairen Handel bietet er ein umfassendes Angebot an Lebensmitteln sowie hochwertigen Handwerksprodukten an. Ziel der Weltläden ist es, zu mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens beizutragen.

 

Markt des guten Geschmacks, Fair Handeln Messe Stuttgart 05. – 08. April 2018

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Der Markt des guten Geschmacks in Stuttgart ist die erfolgreiche Leitmesse von Slow Food Deutschland. Hier stehen vier Tage lang regionale, nachhaltig und handwerklich erzeugte Lebensmittel im Mittelpunkt. Freude am Kochen und bewusstem Genießen sowie die Wertschätzung der Esskulturen sind die tragenden Säulen der Messe. Die Besucher kommen persönlich mit Erzeugern und Lebensmittelhandwerkern zusammen, die im gewöhnlichen Konsumentenalltag anonym bleiben. Zur Messe zugelassen werden ausschließlich Aussteller, die sich nach dem Grundsatz „gut, sauber, fair“ den hohen Slow Food Qualitätskriterien unterwerfen. Brot und Getreideerzeugnisse, Molkereiprodukte, Obst & Gemüse, Fisch, Schinken & Wurstwaren, Feinkost, Öle, Essige & Kräuter und Süßwaren sind nur in bester Qualität vertreten.

 

Fair Handeln – Fair gehandelte Produkte vereint auf einer Messe.

– Fairer Handel
Zertifizierte Produktvielfalt aus den Bereichen Lebensmittel, Kunsthandwerk, uvm.

– Entwicklungszusammenarbeit
Präsentation weltweiter Partnerschaften, internationaler Zusammenarbeit und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit.

– Future Fashion Moderne Textilien und Accessoires mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Slow Fashion.

und vieles mehr…
… wie zum Beispiel Nachhaltiger Tourismus, Nachhaltiges Finanzwesen, Verantwortliche Unternehmensführung und die Erlebniswelt – HeldeN! für nachhaltiges Handeln.

 

Des weiteren sind auch noch die Messen i-mobility, Haus-Holz-Energie und Kreativ zeitlgleich auf dem Messegelände zu besuchen.

Link zu > Impressionen von der Messe

Future Fashion Day: Zukunftsweisende Mode in historischen Gemäuern

naturblau-future-fashion-day13-konstanzKonstanzer Studenten organisieren erste Messe für nachhaltige Mode am Bodensee

Konstanz – Ihr gemeinsames Ziel verband sie mehr denn je an diesem Abend: Organisatoren, Aussteller und Designer brachten Besuchern und Zuschauern beim ersten Future Fashion Day am Dienstagabend ihre Vision der Nachhaltigkeit näher. Die Studierenden der Hochschulgruppe oikos Konstanz unter der Leitung von Leyla Kazimova schafften es, zehn Aussteller, über 15 Labels aus ganz Europa und mehr als 500 Besucher zu der Messe im historischen Konzil zu versammeln. Eines wurde dort auch dem letzten Zweifler klar: Nachhaltige Mode ist keineswegs farblos, unförmig oder unscheinbar. Im Gegenteil: Vom lustig bedruckten T-Shirt bis hin zum glamourösen Abendkleid war für jeden Geschmack etwas dabei.

Aber auch der lehrreiche Teil durfte an diesem Tag nicht fehlen. In Workshops und Vorträgen beleuchteten Experten verschiedene Aspekte nachhaltiger Kleidung. Die zahlreichen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekamen so Einblicke in ein komplexes zukunftsweisendes Thema. „Die Teilnehmer waren überaus interessiert und es wirklich Spaß gemacht“, berichtet Katharina Schaus begeistert aus dem von ihr geleiteten Workshop über Messinstrumente der Nachhaltigkeit in der Textilbranche.

Den ganzen Tag über konnten sich die Besucher bei den Austellern direkt über deren Produkte informieren und diese auch erwerben. Mode von der Stange trafen sie jedoch nicht an, vielmehr ließen sie sich von liebevoll gestalteten Einzelstücken begeistern – von süßer Mädchenmode über Sonnenbrillen aus Bambus bis hin zu veganen Schuhen. „Ich war positiv überrascht von der Resonanz auf die Veranstaltung“, resümiert die Ausstellerin und Labelgründerin Katharina Kaiser. Denn obwohl es der erste Future Fashion Day am Bodensee war, zog er viele Interessierte an. „Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei“, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Der krönende Abschluss des Tages im Zeichen der Nachhaltigkeit bildete schließlich die alle Erwartungen übertreffende Modenschau. Etwa 20 Mädchen und auch Jungs, vorwiegend Studierende, wagten den Marsch über den Laufsteg. Aus den Laien vermochte der professionelle Laufstegtrainer Ernst Look innerhalb weniger Stunden sehr professionell wirkende Models zu machen. Der Laufstegtrainer hat es sichtlich genossen mit den jungen Amateurmodels und Organisatoren zusammen zu arbeiten. „Ich bin wirklich begeistert von der Idee, die Leyla und ihr Team so toll umgesetzt haben“, schwärmt Ernest Look. Er selbst habe beim Future Fashion Day sehr viel über den Nachhaltigkeitsaspekt der von ihm so geliebten Mode erfahren. „Ich mochte die Kleidungsstücke wirklich sehr. Ich habe gleich gefragt, was sie kosten“, fügt er mit breitem Lächeln hinzu.

Während der dynamischen Modenschau strahlten aber nicht nur die Gesichter der Models, sondern auch die der Zuschauer. Viele von ihnen bekamen einen Einblick in eine für sie ganz neue Welt und wirkten geradezu verzaubert von der bunten Show. „Wir sind einfach allen unendlich dankbar, die diesen tollen Tag ermöglicht haben“, bedankt sich die Präsidentin der Hochschulgruppe oikos Konstanz, Leyla Kazimova, bevor auch sie nach getaner Organisationsarbeit die Modenschau voll und ganz genießen kann. Das gemeinsame Ziel der Nachhaltigkeit verband an diesem Tag alle miteinander, so dass von dem ansonsten in der Modeindustrie vorherrschenden harten Wettbewerb nichts zu spüren war.

Weiterführende Informationen zu Sponsoren, Designern und Organisatoren finden Sie unter: www.futurefashionday.org.

Kontakt:
oikos Konstanz:
Leyla Kazimova
futurefashionday@gmail.com
president@oikos-konstanz.org
www.futurefashionday.org
http://konstanz.oikos-international.org

Bilder und Text: oikos Konstanz

MyOma – Soziales Start Up für Werbemittel, Kundengeschenke und Individuelle Wunschprodukte

http://www.myoma.de/Wir lieben Omas! Getreu diesem Motto wurde  das social Start Up MyOma ins Leben gerufen. Ziel ist es, einen Beitrag für die ältere Generation zu leisten und sie im Alter zu unterstützen. Viele fühlen sich alleine, haben keine wertvolle Aufgabe und freuen sich über eine sinnvolle Beschäftigung. Der Nebenverdienst spielt für viele Omas ebenfalls eine wichtige Rolle, da die Renten oftmals viel zu  gering sind. Aus dem Grund ist es für uns wichtig, die Omas auch anständig zu entlohnen und ihre Arbeit wertzuschätzen. Das heißt, jede Oma erhält für ihre Handarbeit, in der sehr viel Zeit und Liebe steckt, ein Drittel des Nettopreises. Der Rest der Einnahmen wird für die sehr hochwertige Merino- und Alpakawolle, für die Logistik sowie für laufende Kosten verwendet. Selbstverständlich können die Produkte aus diesem Grund nicht so günstig angeboten werden wie solche, die in Billiglohnländern produziert werden, aber mit dem Kauf eines MyOma-Produktes erhält jeder ein garantiert hochwertiges Unikat made by Oma und made in Germany.

Die Omas
Für MyOma stricken über 30 fränkische Omas. MyOma, selbst aus Franken, steht dabei täglich mit den Omas in Kontakt. Das Unternehmen möchte die Omas nicht nur dabei unterstützen, mit ihrem Hobby Geld zu verdienen, sondern sie auch in eine Gemeinschaft einbinden, in der sie sich wohl und gebraucht fühlen. Von daher werden auch Treffen organisiert, bei denen sich die Omas bei Kaffee und Kuchen unterhalten und sich wertvolle Strick-Tipps geben können. So manche Telefonnummern wurden mittlerweile schon ausgetauscht.

Ziele von MyOma
Die demographische Entwicklung zeigt, dass es in Zukunft immer mehr ältere Menschen in Deutschland geben wird.  Dabei wird häufig allein von der Politik gefordert, diesen Menschen eine Stimme zu geben, sinnvolle Aufgaben zu schaffen und die Versorgung zu sichern. Doch ist das allein die Verantwortung der Politik? Wir glauben, dass auch die Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Integration leisten kann.  Dazu müssen Projekte ins Leben gerufen werden, die die Fähigkeiten der Senioren ins Zentrum stellen, die älteren Menschen Freude bereiten und dabei  zugleich eine wirtschaftliche Ausrichtung haben –  denn nur so fühlen sich alle Beteiligten wirklich gebraucht.

MyOma möchte einen Beitrag dazu leisten und zusätzlich andere Personen auffordern, ähnliche Ideen in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig soll das MyOma-Netzwerk wachsen. Ziel ist, schon bald mehr als nur 30 Omas zubeschäftigen. Dazu muss allerdings auch ein Umdenken bei den Käufern stattfinden. Nur wenn die Menschen bereit sind, höhere Kosten für „Soziale“-Produkte (wie im Fair Trade schon oft geschehen) auszugeben, können solche Projekte langfristig überleben. Die Gründer von MyOma glauben fest daran, dass sich dieser Trend bereits heute bei den Verbrauchern etabliert und sich auch in Zukunft  stärker durchsetzen wird.

Wir von MyOma
Hinter MyOma stehen 3 Gründer, das Geschwisterpaar Verena und Jörg Röthlingshöfer sowie der gemeinsame Freund Jan Dzulko. Verena, Geschäftsführerin der Lieblingsoma GmbH, kam auch die Idee zu MyOma. Die Vorstellung, mit älteren Menschen ein solches Projekt gemeinsam zu realisieren und gleichzeitig angesagte, handgestrickte Sachen in Handarbeit zu fertigen, hat sie nicht mehr losgelassen und vollständig fasziniert. Sie selbst hatte schon immer ein sehr inniges Verhältnis zu ihren Großeltern und hat mit MyOma eine Aufgabe gefunden, die Spaß macht und Sinn gibt. Jörg unterstützt das Projekt in allen Bereichen mit dem Schwerpunkt PR und Jan Dzulko verantwortet den Bereich Internet – von der Programmierung bis hin zum Online-Marketing.

Fairer Frühstücksbrunch im Technologiezentrum Konstanz

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Das zukunftsträchtige Technologiezentrum Konstanz startete zusammen mit der Werthaltigkeitsagentur naturblau+++ den Tag mit Fairtrade! Damit wurde auf die bundesweite Aktion „Fairtrade-Frühstück“ und auf den Fairen Handel aufmerksam gemacht.

Im Rahmen des Projektes „ZukunftsWerkStadt Konstanz“, wo Bürger im Selbstversuch Wege zu einem nachhaltigen Lebensstil in der Praxis ausprobieren, brachten zahlreiche Unternehmer des TZK unterschiedliche Leckereien mit zu einem gemeinsamen fairen Essen.Der Kaffee „Konstanzer Mischung“, selbstgemachtes Müsli, exotische Fruchtsäfte und Tee waren ebenso vertreten, wie auch regionale und Bio-Lebensmittel, um den die Tafel mit mannigfachen Gaumenfreuden abzurunden.

Wie die Lebensbedingungen von Kleinbauern und Arbeitern in den Ländern der südlichen Halbkugel durch bewussten Einkauf verbessert werden können, war ein Ziel der Veranstaltung. Informationsbroschüren und Einkaufchips wurden von von Fair Trade Deutschland hierfür zur Verfügung gestellt.

Die begeisterten Teilnehmer sprachen sich neben dem ökologischen nachhaltigen positiven Effekt auch dafür aus, diese Idee zu einem regelmäßigen Treffen im TZK werden zu lassen, um auch die sozialen Bindungen und Vernetzungen innerhalb der Gemeinschaft weiter genussvoll zu stärken und auszubauen.

Weitere Informationen zur Frühstückskampagne unter: www.fairtrade-deutschland.de/fruehstueck

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Öko Bio Fair Trade – Fairena Messe in München

naturblau-fairena-Messe-MUCDie „Fairena“ Öko-Messe dieses Wochenende in München richtete sich an Verbraucher die ethisch korrekt leben wollen und Firmen die ökologisch produzieren und wirtschaften. Als Gast der Messe nahm ich die Möglichkeit war, mich über verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit zu informieren. Auf der fairena präsentierten sich Unternehmen, die fairen Handel garantieren, die auf ökologische und biologische Produkte Wert legen und denen die Nachhaltigkeit besonders wichtig ist und Organisationen die sich sozial engagieren. Neben den Messeständen auf einer Fläche von ca. 1.200 Quadratmetern stand ein umfangreiches Angebot von Diskussionen und Vorträgen auf dem Programm.

Die Messe Themen umfassten:
– fairer Handel – (fair trade)
– Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)
– Naturtextilien
– Naturkosmetik
– umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittel
– natürliches und energiesparendes Wohnen und Bauen
– Umwelt schonende Verkehrs und Transportlösungen
– ethische Geldanlagen

Deutsche Verbraucher setzten 2011 insgesamt 400 Millionen Euro mit Fair-Trade-Produkten um, ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der zweistellige Wachstumstrend der vergangenen acht Jahre hielt auch in 2011 an. Auch diese Zahlen bekräftigen uns von naturblau+++ wieder einmal, dass wir unsere Kunden weiterhin verstärkt darin unterstützen, ökonomisch und ökologisch verantwortungsvolles Handeln intern zu implementieren und nach außen zielgerichtet zu kommunizieren.

Weltladen Dettingen – Fair Trade Produkte

Weltladen Dettingen(Gastbeitrag von Tobias Döpfner – Geschäftsführer Weltladen Dettingen) Etwa 800 Weltläden gibt es in Deutschland, eines der Fachgeschäfte für Fairen Handel hat seit 1993 seine Pforten in Dettingen geöffnet. Wurden anfangs in einem versteckten Kellerraum zweimal wöchentlich Kaffee, Tee, Honig und ein kleines Sortiment an kunsthandwerklichen Produkten zum Verkauf angeboten, hat sich der Weltladen zu einem Farbtupfer in Dettingen entwickelt, nachdem er im Jahr 2002 in den ersten deutschen Weltladen-Neubau umziehen konnte und nun in leuchtendem Orange die Blicke auf sich zieht. Auch das Sortiment an Lebensmitteln und Kunsthandwerk hat sich seither wesentlich verändert und umfasst eine große Breite von Schmuck über Textilien, Keramik und Glaswaren, Accessoires und Spielsachen bis zu Feinkost, Gewürzen, Weinen, Gebäck und Schokolade. Aber auch die Klassiker wie Kaffee, Honig und Tee gehören weiterhin fest zu Sortiment, welches allein knapp 50 verschieden Teesorten umfasst. Unverändert seit der Gründung ist jedoch, dass der Weltladen rein ehrenamtlich betrieben wird.

naturblau - Fairer Kaffee Handel„Der Kaffee ohne Beigeschmack“ – so lautet das Motto der Kaffeemarke „Konstanzer Mischung“, die das Weltladenteam im Rahmen des Agenda-Prozesses in Konstanz ins Leben gerufen hat. Hat doch herkömmlicher Kaffee oft einen bitteren Beigeschmack, da sich Kaffeetrinker hierzulande zwar über billigen Kaffee freuen, dieser aber die Kaffeebauern im Süden arm macht.

Der Faire Handel steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen mit den benachteiligten Produzenten in den Ländern des Südens. Durch kostendeckende, faire Preise, langfristige Handelsbeziehungen, Vorfinanzierung und Beratung verbessern sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien und Handwerkern im Süden. Zudem ist der Schutz von Mensch und Umwelt ein wichtiges Anliegen im Fairen Handel. So können durch verantwortungsvollen Konsum den Handelspartnern im Süden neue Perspektiven eröffnet werden.fairtrade-transfair

Die „Konstanzer Mischung“ wird von dem renommierten Kaffeehaus Hagen in Heilbronn auf handwerkliche Weise eigens für den Weltladen Dettingen geröstet. Für Firmenkunden bietet der Weltladen auch einen Lieferservice mit röstfrischem Kaffee an.

Gemeinsam mit anderen Weltläden und Gruppen am westlichen Bodensee sowie der Stahringer Streuobstmosterei konnte der Weltladen zudem kürzlich das 10-jährige Jubiläum des Apfel-Mango-Birnen-Saft feiern, welcher aus heimischen Äpfeln und Birnen und aus fairem Mangopüree hergestellt wird. Die tropisch-fruchtige Saftmischung trägt somit nicht nur zum Erhalt des Streuobstanbaus in der Region Bodensee-Hegau bei, sondern fördert auch die kleinbäuerliche, naturnahe Bewirtschaftung auf den Philippinen.

Faire Woche LogoNoch bis zum 28. September findet die diesjährige bundesweite Faire Woche statt. Sie trägt das Motto „Zukunft gestalten. Fair handeln!“ und steht unter Schirmherrschaft von Bundesminister Dirk Niebel. Deutschlandweit finden knapp 2.000 Aktionen statt – dazu gehören auch mehrere Aktivitäten in Dettingen und Wallhausen wie tägliche Probieraktionen im Weltladen und eine Verkostung im Dorfladen Wallhausen. Besonders freut sich das Weltladenteam, dass sich auch der Landgasthof Kreuz an der Fairen Woche beteiligt und Gerichte mit Zutaten aus Fairem Handel anbietet. Weitere Informationen unter www.weltladen-dettingen.de und www.faire-woche.de.naturblau-weltladen-dettingen

Fair Trade Fußbälle

EM-2012-Ball„Der Ball ist eines der wichtigsten Elemente bei der Fußball EM 2012. Und wir sind der festen Überzeugung, dass das der beste Ball ist, der jemals bei einer EM zum Einsatz kam“. So der adidas-Vorstandschef Herbert Hainer. Gehört zum „besten Ball“ neben den technischen Eigenschaften und dem Design nicht ebenso ein Bewusstsein für den Herkunftsort erkunft, die dortigen Produktionsbedingungen und eine transparente Lieferkette? Sollte heutzutage eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – möchte man meinen. Der neue EM-Ball kostet 130,– Euro. Wie viel davon kommt bei den NäherInnen in Pakistan oder China? In der Regel sind dies 60 cent pro Ball. Nur bei Produkten mit dem Fair Trade Siegel ist dieses Verhältnis ein besseres. Bei dem offiziellen EM Ball 2012 von adidas leider Fehlanzeige. Die großen Marken und Sponsoren sollten hierbei eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen.

Bei der letzten EM 2008 (Österreich/Schweiz) gab es eine Aktion “Nachhaltig(keit) am Ball”, bei der verschiedene Aktionsformen gefördert wurden: Fußball-Fair-Trade-Produkte, Bildungsinitiativen zum Thema “Fußball und Nachhaltigkeit” usw. Es gab viel Engagement in Richtung “Green Event”. Und bei dieser EM? Bisher habe ich nichts Nennenswertes dazu gefunden.

Beispielhaft geht z.B. das Balinger Unternehmen Uhlsport voran, das in seinem Sortiment einige Fair Trade Fußbälle gelistet hat.

> Link zu den Fair Trade Produkten von Uhlsport
> Link zu Infos bei der Fußballherstellung