Danke an unsere Kooperationspartner

Insbesondere in schwierigen Zeiten fällt einem auf, was wirklich wichtig ist: Menschen, Unternehmen und Einrichtungen, die dafür sorgen, dass wir und viele andere mit dem versorgt werden, was man zum täglichen (Über)Leben wirklich braucht.

Wir möchten uns an dieser Stelle bedanken bei all unseren Partnern und Kunden in diesen Bereichen: Soziales, Pflegedienste, Behindertenwerkstätten, Altenversorgung, Familienbetreuung, Gesundheitsdienstleister, Landwirte, Erzeuger, (Bio-)Lebensmittel-Lieferanten, Biofachhandel, Regionalversorger, Kommunale Einrichtungen, u.v.m.

Wie wertvoll und schön, dass es euch gibt und dass wir einen kleinen Beitrag leisten dürfen, euch bei eurer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Gerade auch jetzt. Danke!

Wir sind weiterhin uneingeschränkt da: Unser Agenturbetrieb wird fortgesetzt. Dass dabei die Gesundheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität hat, ist selbstverständlich.

Auch wenn wir nur eine vergleichsweise kleine Agentur sind, werden auch wir von naturblau+++ durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie (Corona-Virus) täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Was gestern noch gültig war, kann morgen schon wieder überholt sein.

Wir haben bei uns proaktiv zahlreiche Maßnahmen initiiert, die die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeitenden bestmöglich sicherstellen und die Arbeitsfähigkeit erhalten soll. Wir haben im Bedarfsfall unsere Mitarbeitenden technisch zur Sicherheit mit alternativen Home-Office-Optionen ausgestattet.

Mit unseren Hygiene-Maßnahmen und den damit verbundenen Regeln und Notfallplänen erreichen wir einen sehr hohen Hygienestandard. Dadurch kann eine mögliche Ausbreitung des Virus in unserem Unternehmen minimiert werden. Das sind die Vorteile in einem kleinen Team, das sich aufeinander verlassen kann und ehrlich miteinander umgeht. Dennoch haben wir auch hier nicht 100 %ige Sicherheit.

Wir übernehmen als verlässlicher Partner Verantwortung, über Veränderungen frühzeitig zu informieren. Wir beobachten die Situation und Entwicklung täglich weiterhin sehr genau und versichern, dass wir alles unternehmen, um in dieser Situation verantwortungsvoll und mit aller Sorgfalt zu handeln.

Unsere PartnerInnen können sich weiterhin auf uns verlassen, dass wir sie mit ihren Anfragen bedienen können, so dass sie in ihrer Tätigkeit mit ihren Kunden durch unser Mitwirken eine Unterstützung erfahren.

Sollte es darüber hinaus Fragen geben, stehen wir jederzeit gerne dafür zur Verfügung. Wir glauben fest daran, dass wir diese Situation gemeinsam gut durchstehen und wünschen Gesundheit und Wohlergehen.

Das naturblau+++ Team

Lasst es Krachen!

naturblau_Silvester_Feuerwerksverbot

„Das lass‘ ich mir doch nicht auch noch vorschreiben!“ „Wo kommen wir denn da hin, wenn die uns das auch noch wegnehmen wollen?“ „Keine Achtung vor der Tradition!“ In der Art und Weise schallt es einem gerne mal entgegen, wenn man die unerhörte Frage stellt, ob man erläuternde Hinweise zu den Auswirkungen des Silversterfeuerwerks in die öffentliche Debatte stellen und weiterverbreiten sollte.

Diese oben beschworene Tradition liegt nun in Form von diversen Konsumankurbelungsbeilagen vor mir ausgebreitet: 17 Seiten raketenhafte Werbung bei Lidl, 14 Seiten bei Aldi, 9 Seiten bei Kaufland, u.s.w.

Da gelobe ich mir doch meine eigens geschaffene Info-Filterblase, in der ich mich gerne suhle und die als faktischen Gegenpol dazu u.a. dies von sich gibt:

Mit einer freiwilligen Einschränkung oder Verzicht auf Feuerwerk trägt man dazu bei:
 

  • die Feinstaubbelastung, die allein in der Silvesternacht etwa 15,5 % der ganzjährlichen sonstigen Belastung durch den Straßenverkehr entspricht zu senken.
     
  • die extreme Lärmbelastung und damit verbundenen Stress und Schädigungen von Menschen, Haus- und Wildtieren zu reduzieren.
     
  • den steigende Energieaufwand bei der Herstellung, die stark zunehmende Müllmenge, sowie die damit verbundenen Entsorgungskosten zu senken.
     
  • den unmenschlichen Arbeitsbedingungen, unter denen die Feuerwerkskörper hergestellt werden entgegen zu wirken.
  • dass rund 130 Millionen Euro, die jährlich für Feuerwerk ausgegeben werden an anderer Stelle sinnvoller investiert sein können.

Aber was sind schon Fakten, wenn es um Emotionen geht? Bringt die Frage nach einem Abwägen zwischen Kurzweilspaß und langfristigen Auswirkungen überhaupt was? Oder ist das eh wieder nur predigen vor dem Kirchenchor? Und ob es wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Personenkreis, der sich den Klimawandel nicht leisten kann und denjenigen, die sich für viele Euros Feuerwerk kaufe gibt, kann ich zwar nicht statistisch belegt sagen, aber dennoch mutmaßen. Ein jeder hegt und pflegt halt gerne seine Vorurteile.

Immerhin gibt es da bereits einige Lichtblicke (ob die nun linksgrünversiffte Gutmenschen sind oder einfach nur geradeaus Denken können, kann jeder selbst entscheiden), die auf den Verkauf von Feuerwerk verzichten und damit sicherlich alles andere als ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen. Einige Pioniere wie EDEKA-, OBI-, Rewe- Filialen verlaufen schon dieses Jahr keine Feuerwerkskörper mehr. Ab dem kommenden Jahr soll es bei Hornbach europaweit keine Böller und Raketen mehr geben. Darauf lass ich doch grad mal einen Sektkorken knallen.

Und auch Städte wie Brüssel, Wien, Paris, Dublin oder Prag zeigen wie es ohne sinnfreie Böllerei geht. Laut einer bisher nicht gestellten Umfrage verzeichnet keine dieser Städte bisher ein Aussterben der Feier- und Glückwunschlaune der dortigen Eingeborenen zum Jahreswechsel. Licht- und Lasershows bieten mehr als visuelle ansprechende Substitution.

Und auch das bei mir als Familienpapa definitiv innenpolitisch heiße Thema mit eigenen Kleinkindern ist nicht einfach so vom Tisch zu wischen. Allerdings ist das auch hier eine Frage der Haltung – und der Kreativität. Dieses Jahr werden zusammen mit Freunden Fackeln gebastelt und ein Waldspaziergang gemacht damit. An Material braucht man Holzstöcke, Leinensäcke, Wachsreste und Zeitungspapier (sehr gut brennen hierbei die oben genanten Zeitungsbeilagen mit Böllerbildchen drauf). Diverse Anleitungen dazu gibt es auf YouTube.

So denn, auf in ein krachendes, explosives, Lunte riechendes, farbenfrohes und erhellendes neues Jahr. Lassen wir es an allen Fronten ordentlich krachen, denn derer gibt es ja zur Genüge.

Hier noch ein paar Quellenangaben dazu:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel
https://utopia.de/guende-gegen-feuerwerk-raketen-boeller-119819/
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/silvester-knaller-umwelt-100.html
https://www.duh.de/aktuell/nachrichten/aktuelle-meldung/silvesterfeuerwerk-grosse-belastung-fuer-luft-und-umwelt/

bioland – Ökologischer Landbau

bioland-logo-naturblauBioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Über 6.200 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen mehr als 1.000 Partner aus Herstellung und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Seit 45 Jahren entwickeln die Bioland-Mitglieder mit ihrem Verband eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Alternative zur intensiven, von Industrie und Fremdkapital abhängigen Landwirtschaft. Ziel der täglichen Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die nachhaltige Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Einklang mit der Natur, Förderung der Artenvielfalt  sowie aktiver Klima- und Umweltschutz sichern unsere Lebensgrundlagen und erhalten eine vielfältige Kulturlandschaft. Denn Biolandbau heißt: An die Zukunft denken. Wichtige Eckpfeiler sind dabei die Sieben Bioland-Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft:

1 Im Kreislauf wirtschaften
2 Bodenfruchtbarkeit fördern
3 Tiere artgerecht halten
4 Wertvolle Lebensmittel erzeugen
5 Biologische Vielfalt fördern
6 Natürliche Lebensgrundlagen
7 Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Gemeinschaft trägt soziale Verantwortung durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und die Erhaltung einer lebendigen Kultur auf dem Land. Basis dafür sind faire Partnerschaften zwischen Landwirten, Herstellern und Händlern. Faire Preise in dieser Partnerschaft liefern die wirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bäuerlicher Betriebe und machen ökologische Erzeugung zu einem attraktiven Berufsfeld für junge Menschen. In der Bioland-Gemeinschaft wird der organisch-biologische Landbau und damit die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beständig weiterentwickelt. Der Bioland e.V. ist basisdemokratisch organisiert und engagiert sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und Partner gesellschaftspolitisch und Zukunft gestaltend. Bioland entwickelt Lösungsansätze für heutige und zukünftige Herausforderungen wie die ausreichende Versorgung mit gesunden, gentechnikfreien Lebensmitteln, artgerechte Tierhaltung und Klimaschutz. Bioland steht für die Landwirtschaft der Zukunft.

Quelle: bioland.de

Julia Kokoska – neue Auszubildende bei naturblau+++

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Foto: Inka Reiter Fotodesign

Herzlich willkommen liebe Julia als unsere dritte Auszubildende im dritten Jahr von naturblau+++. Julia Kokoska unterstützt unser Team und unsere Kunden im Rahmen Ihrer IHK-Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print. Julia meint dazu:

„In mir schlummerten immer schon eine kreative Seele und ein gutes Herz. In naturblau+++ eine Agentur gefunden zu haben, die genau das fordert und fördert, ist das Beste was mir passieren konnte. Mit so einem fantastischen Team arbeiten zu dürfen macht den Arbeitsplatz zu einem zweiten Zuhause, die Kollegen zu einer kleinen Familie. Der Mensch steht hier an erster Stelle, nicht der Profit. Werte zählen mehr als Fakten und Zahlen, darum sind wir auch eine Werteagentur.“

Mediengestalter/in Digital und Print ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Auch als kleinere Agentur stellen wir uns unserer unternehmerisch-sozialen Verantwortung und leisten unseren Beitrag, indem wir jungen Leuten Ausbildungschancen und damit Zukunftsperspektiven bieten. Wir engagieren uns gerne für das Gemeinwohl, den Wirtschaftsstandort und die Region. Und das macht uns auch noch richtig Spaß.

Festivals feste feiern – Grüner Spaß für alle

Wacken Green FestivalMit dem Sommer kommt auch die Zeit der Musikfestivals. Jährlich strömen riesige Zuschauermengen zu diesen Großevents. Um die Natur zu schonen, setzen deswegen immer mehr Veranstalter auf sogenannte «Green Events». Oberstes Ziel ist dabei der nachhaltige Schutz der natürlichen Ressourcen. Dazu ist eine genaue Planung und Organisation im Vorfeld der Veranstaltung notwendig. Vor allem die Themen Abfall, Energie, Verkehr und Transport, Landschaft und auch Lärm sind primäre Aufgabenstellung, die möglichst nachhaltig und umweltfreundlich gelöst werden müssen.

Die Verantwortung liegt da z.T. bei den Organisatoren. Aber auch jeder einzelne kann hier mit ein paar einfachen und wirkungsvollen Maßnahmen zu einem unbeschwerten Abfeiern für Mensch und Natur beitragen:

Verkehr:
– Nutzt den ÖPNV (Zug, Bus, Bahn, Tram)
– kommt mit dem Rad, wenn möglich
– bildet Fahrgemeinschaften, oder tramped
– kompensiert anfallendes CO2 über https://www.atmosfair.de

Abfall:
– vermeidet Einweg- und Wegwerfgeschirr und -Besteck
– Trennt den Müll auch bei Campen
– keine Einweggrills verwenden
– keine Campingausrüstung (z.B Pavillons) entsorgen; lieber Qualität kaufen und mehrfach verwenden, oder weiter verkaufen
– verwendet keine Einweg-Plastikflaschen, diese sondern in der Hitze auch gesundheitsschädliche Stoffe ab. Aluminium und Trinkschläuche halten Getränke kühler und daraus schmeckt es auch besser.

Festival 4 nature – take your trash – just leave your footprint

Energie:
– nutzt keine Strom, oder gar Dieselaggregate, diese haben eine sehr geringen Wirkungsgrad und sind im Unterhalt sehr teuer
– verwendet LED Lampen fürs Campen, Stirnlampen, im Zelt
– verwendet keine Wegwerfbatterien, sondern wiederaufladbare Akkus. Diese sind auch viel günstiger bei mehrmaligem Gebrauch

Lebensmittel:
– das von zu Hause mitgebrachte Essen kann in Frischhalteboxen und nicht in Alufolie eingepackt werden
– reduziert oder vermeidet ganz Fleisch beim Grillen und kreiert leckere vegetarische und vagere Alternativen
– Grillen mit Biogas, Elektro mit Ökostrom oder heimischer Holzkohle
– keine chemischen Drillanzünder verwenden, sondern Anzünde aus zertifiziertem Holz und Wachs
– saisonales Essen vor Ort einkaufen
– Bio Biere und Bio-Softdrinks sind immer lecker und frisches Leitungs- und Quellwasser sowieso
– immer mehr Festivals bieten auch vegetarische und vegane Essen an; steigende Nachfrage sort für steigendes Angebot – also fragt gerne nach.

Konsum:
– Am Merchandising-Stand kann zudem nach T-Shirts aus fairem Handel und/oder Biobaumwolle gefragt werden.
– Vermeidet Plastiktaschen und nehmt lieber cool bedruckte Stofftaschen (Bio-Fair)
– mal kurz drüber nachdenken, ob man alle Fanatiker und Gimmicks vom Festival auch wirklich braucht zu Hause 😉

Darüber hinaus kann die Umwelt auch geschont werden, indem man sich nach Events umsieht, die ökologisch handeln und selbst vor Ort zur Tat zu schreiten.

Auf einen heißen Festival-Sommer

 

(Quelle: Lexikon der Nachhaltigkeit, u.a.)

naturblau+++ erhält CSR Preis der Landesregierung

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LEA Preisverleihung im Neuen Schloss Stuttgart

Als eines von 5 nominierten Unternehmen in der Kategorie bis 20 Mitarbeiter wurde die Werteagentur naturblau+++ mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ im Rahmen eines Festaktes mit über 500 TeilnehmerInnen im Stuttgarter Neuen Schloss ausgezeichnet.

Die „GiveBox“ in Konstanz, welches zusammen vielen Partnern realisiert wurde, überzeugte die Jury zur Ehrung dieses Projektes. Somit geht diese Auszeichnung ebenso an all diese klasse Helfer- und MitgestalterInnen.

Der Preis, der vor dem Land Banden Württemberg, der Diakonie und der Caritas vergeben wird, würdigt das freiwillige, über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Engagement (CSR-Aktivitäten) kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Der Preis richtet sich an Unternehmen, die auf unterschiedlichste Weise soziale Verantwortung übernehmen. Um zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen bringen Unternehmen je nach Projekt nicht nur materielle Gegenwerten (Corporate Giving) wie Spenden, Zustiftungen, Sponsoringaktivitäten ein, sondern auch anderweitige Ressourcen wie Mitarbeiterengagement (Corporate Volunteering) oder fachliches Know-How.

An dem Abend wurde sichtbar, wie viele innovative und zukunftsweisende Unternehmen es gibt, die sich Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und mannigfach wundervolle Projekte realisierten. Das motiviert auch uns als naturblau+++Team weiterhin ein Teil davon zu sein.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Unterstützern und insbesondere der Evangelischen Kirchengemeinde Konstanz Wollmatingen für ihr Engagement bei der Pflege der GiveBox.

Link zu Bildern der LEA Preisverleihung

naturblau+++ arbeitet klimaneutral

naturblau-klimaneutralDie Werteagentur naturblau+++ ist ab sofort klimaneutral aufgestellt. Über ein CO2 Kompensations-Zertifikat von myclimate haben wir alle bei uns in der Agentur noch anfallenden Emissionen ausgeglichen. Dies umfasst die Bereiche Mobilität, Energie, Nahrungsmittel und Rohstoffe.

Die von uns verfolgte Nachhaltigkeits-Strategie ist im Sinne von „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ gewählt. Wo immer es geht, vermeiden wir das Entstehen von Schadstoffen. Der wirksamste Klimaschutz ist das Vermeiden von Emissionen an der Quelle, beispielsweise durch Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Wir haben die im Rahmen unserer Agentur-Arbeit anfallenden Kohlendioxid-Emissionen kontinuierlich minimiert. Darüber hinaus haben wir unvermeidbare Emissionen dann im letzten Schritt kompensiert.

Ein myclimate Bericht fasst die Treibhausgasbilanz von naturblau+++ für das Jahr 2014 detailliert zusammen. Die Treibhausgasbilanz basiert auf dem international anerkannten Standard GHG Protocol Corporate Value Chain Accounting and Reporting. Das myclimate Gold Standard Zertifikat verleiht uns für die CO2-Kompensation das Siegel „Klimaneutrales Unternehmen“.

Wir fühlen uns dem Klimaschutz und einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet. Wir agieren enkeltauglich und energiesparend, weil wir davon überzeugt sind. Wir sehen dies als einen weiteren logischen Baustein bei unserer Positionierung als verantwortungsvolles Unternehmen. Ein regelmäßiges Audit vor Ort stellt die Erfüllung der Kriterien auch zukünftig sicher und soll zur weiteren Optimierung bei der Vermeidung und Reduktion beitragen.

Danke an unsere zahlreichen Partner und Unterstützer, die uns mit vielen Ideen und konkreten Vorschlägen hier auf Weg gebracht haben. Dies sind unter anderem B.A.U.M. e.V., UTOPIA Changemaker, Gemeinwohl-Ökonomie, bizzcenter, CSR Institut der Steinbeis Universität Berlin, u.v.a.

Utopia Changemaker – Unternehmerische Selbstverpflichtung

naturblau-Utopia-Changemaker-Manifest-2013Mit der Unterzeichnung des von Utopia initiierten Changemaker Manifests verpflichten sich Unternehmen öffentlich zu Transparenz und Dialog. Verantwortungsvolles Wirtschaften mit einem Blick auf zukünftige Generationen ist fester Bestandteil des Manifests.

Unternehmen wie memo, vitra, bionade, Otto, Solarworld, Neumarkter Lammsbräu und Speick haben das Manifest bisher unterzeichnet.

naturblau+++ hat dies ebenfalls für das Jahr 2013 getan mit der Erfassung und Öffentlichmachung von Indikatoren und Kennziffern zu Themen wie Energieverbrauch, Materialeinsatz, Wasser, Abfall, Emissionen, Mobilität und Konsum. Es kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Das Manifest ist für uns ein weiterer Schritt – neben der Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz – um unsere Tätigkeiten im Bereich des nachhaltigen Agierens transparent und öffentlich zugänglich zu machen. Den daraus entstehenden Dialog mit anderen anderen Unternehmen nehmen wir als Chance, um selbst besser zu werden und unsere CSR-Kommunikation zu optimieren.

Neben dem Ursprungsmanifest verfassen die Utopia Changemaker alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht. Darin bringen die Unternehmen offen zum Ausdruck, welche Ziele und Maßnahmen seit der Unterzeichnung des Changemaker Manifests erfolgreich umgesetzt wurden und welche weiteren Vorhaben geplant sind.

naturblau+++ Ort der Verantwortung

Karte der verantwortung DeutschlandIm Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ identifizieren naturblau+++ und das Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule Berlin mit ihrem Coach Daniel Ette aktuell relevante umweltbezogene, soziale und ökonomische Themen. Darauf aufbauend werden diese Nachhaltigkeitsthemen in interne naturblau-Prozesse integriert und gegenüber internen und externen Stakeholdern kommuniziert. Wir entwickeln ein operationales Instrumentarium zur Optimierung nachhaltiger Prozesse bei naturblau+++. Den Mehrwert für das Kerngeschäft von naturblau+++ sehen wir in der Festigung des internen Nachhaltigkeitsdenkens und in der verbesserten Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen gegenüber den verschiedensten Stakeholdern, wie Lieferanten, Kunden und sonstigen Partnern.

Die Vision von naturblau+++ ist es, dass sich wirtschaftliche Ziele und eine nachhaltige Entwicklung im ökologischen, sozialen und kulturellen Sinne stets gegenseitig bedingen. Mit dem aktuell laufenden Projekt tragen wir dazu bei, dass naturblau+++ dieser Vision ein Stück näher kommt. Als Anerkennung für das Engagement ist naturblau+++ in die Landkarte der Verantwortung aufgenommen worden, welche vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angestoßen wurde. Das soll für naturblau+++ Ansporn sein, seine Verantwortung gegenüber den Stakeholdern auch in Zukunft als Priorität zu sehen – und soll gleichgesinnte Unternehmen ermutigen auch ihren Beitrag zu leisten.

 

naturblau-csr-management

Festival der Kreativwirtschaft für eine berauschende Zukunft

naturblau-oekorausch-koeln-2013_aIm Rahmen des in Köln stattfindenden ökoRAUSCH Festivals für Design & Nachhaltigkeit werden dem Besucher die ethischen, ökologischen und sozialen Aspekte von verantwortungsvollem Design nahegebracht. Am ökoRAUSCH Festival nehmen Designer und Künster verschiedener Disziplinen Teil. Es umfasst eine Ausstellung, ein eintägiges Symposium und verschiedene, über die Stadt verteilte Standorte der Kölner Nachhaltigkeitsszene.

Re-Aktionäres Symposium

Das ökoRAUSCH Symposium ist eine Fachtagung für die Design- und Kreativszene. Die Vortragenden widmen ihre Präsentationen der Frage, inwieweit Design dazu einen Beitrag leisten kann, die Gesellschaft zukunftsgerichtet positiv mitzugestalten. Ein besonderer Reiz des Symposiums liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung der ReferentInnen.

 

Der niederländische „Kreativ-Türsteher“ Joost Backus führt mit Wortwitz und Charme durch das Symposium. Er referiert und selbstreflektiert zu den Themen Wachstum, dem Flower Power Dasein des Eco-Designers und seinem eigenen,  inneren Schweinehund zwischen Konsumverzicht und Luxusautomobilstreben.

Frau Prof. Dr. Christa Liedtke vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie exploriert in ihrem Vortrag die Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensstilen unter der Perspektive der nachhaltigen Nutzung eines begrenzten Umweltraums.

Die Umweltpsychologinnen Lisa Bockwoldt und Dr. Jasmin Honold nehmen das Publikum auf einen kleinen Trip in die psychologische Forschung mit. Wie können DesignerInnen nachhaltiges Handeln fördern, indem sie die Eigenarten der menschlichen Psyche beachten. In einem Workshop für alle Teilnehmer werden die theoretischen Erkenntnisse zu Wissen, Emotionen, Normen und sozialer Identität direkt in Praxisbeispiele umgesetzt.

Eine augenzwinkernde Zusammenfassung des Tages bringt der Vortrag vom Philosoph und Kulturwissenschaftler Bernd Draser, der in der Thematik „Design und Erlösung“ das Publikum u.a. mit der Frage konfrontiert, ob nachhaltiges Design eher evangelisch oder katholisch ist.

 

Dunja Karabaic vom bureau gruen ist die Ideen- und Konzeptgeberin für die nunmehr zum sechsten mal stattfindende Veranstaltung. Die Programmgestaltung und das Symposium wurden von ihr und ihrem Team bewerkstelligt. Das Erfolgskonzept des Festivals soll auch im kommenden Jahr weitergeführt werden.

 

> zur Bildergalerie vom Symposium

 

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