Lasst es Krachen!

naturblau_Silvester_Feuerwerksverbot

“Das lass’ ich mir doch nicht auch noch vorschreiben!” “Wo kommen wir denn da hin, wenn die uns das auch noch wegnehmen wollen?” “Keine Achtung vor der Tradition!” In der Art und Weise schallt es einem gerne mal entgegen, wenn man die unerhörte Frage stellt, ob man erläuternde Hinweise zu den Auswirkungen des Silversterfeuerwerks in die öffentliche Debatte stellen und weiterverbreiten sollte.

Diese oben beschworene Tradition liegt nun in Form von diversen Konsumankurbelungsbeilagen vor mir ausgebreitet: 17 Seiten raketenhafte Werbung bei Lidl, 14 Seiten bei Aldi, 9 Seiten bei Kaufland, u.s.w.

Da gelobe ich mir doch meine eigens geschaffene Info-Filterblase, in der ich mich gerne suhle und die als faktischen Gegenpol dazu u.a. dies von sich gibt:

Mit einer freiwilligen Einschränkung oder Verzicht auf Feuerwerk trägt man dazu bei:
 

  • die Feinstaubbelastung, die allein in der Silvesternacht etwa 15,5 % der ganzjährlichen sonstigen Belastung durch den Straßenverkehr entspricht zu senken.
     
  • die extreme Lärmbelastung und damit verbundenen Stress und Schädigungen von Menschen, Haus- und Wildtieren zu reduzieren.
     
  • den steigende Energieaufwand bei der Herstellung, die stark zunehmende Müllmenge, sowie die damit verbundenen Entsorgungskosten zu senken.
     
  • den unmenschlichen Arbeitsbedingungen, unter denen die Feuerwerkskörper hergestellt werden entgegen zu wirken.
  • dass rund 130 Millionen Euro, die jährlich für Feuerwerk ausgegeben werden an anderer Stelle sinnvoller investiert sein können.

Aber was sind schon Fakten, wenn es um Emotionen geht? Bringt die Frage nach einem Abwägen zwischen Kurzweilspaß und langfristigen Auswirkungen überhaupt was? Oder ist das eh wieder nur predigen vor dem Kirchenchor? Und ob es wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Personenkreis, der sich den Klimawandel nicht leisten kann und denjenigen, die sich für viele Euros Feuerwerk kaufe gibt, kann ich zwar nicht statistisch belegt sagen, aber dennoch mutmaßen. Ein jeder hegt und pflegt halt gerne seine Vorurteile.

Immerhin gibt es da bereits einige Lichtblicke (ob die nun linksgrünversiffte Gutmenschen sind oder einfach nur geradeaus Denken können, kann jeder selbst entscheiden), die auf den Verkauf von Feuerwerk verzichten und damit sicherlich alles andere als ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen. Einige Pioniere wie EDEKA-, OBI-, Rewe- Filialen verlaufen schon dieses Jahr keine Feuerwerkskörper mehr. Ab dem kommenden Jahr soll es bei Hornbach europaweit keine Böller und Raketen mehr geben. Darauf lass ich doch grad mal einen Sektkorken knallen.

Und auch Städte wie Brüssel, Wien, Paris, Dublin oder Prag zeigen wie es ohne sinnfreie Böllerei geht. Laut einer bisher nicht gestellten Umfrage verzeichnet keine dieser Städte bisher ein Aussterben der Feier- und Glückwunschlaune der dortigen Eingeborenen zum Jahreswechsel. Licht- und Lasershows bieten mehr als visuelle ansprechende Substitution.

Und auch das bei mir als Familienpapa definitiv innenpolitisch heiße Thema mit eigenen Kleinkindern ist nicht einfach so vom Tisch zu wischen. Allerdings ist das auch hier eine Frage der Haltung – und der Kreativität. Dieses Jahr werden zusammen mit Freunden Fackeln gebastelt und ein Waldspaziergang gemacht damit. An Material braucht man Holzstöcke, Leinensäcke, Wachsreste und Zeitungspapier (sehr gut brennen hierbei die oben genanten Zeitungsbeilagen mit Böllerbildchen drauf). Diverse Anleitungen dazu gibt es auf YouTube.

So denn, auf in ein krachendes, explosives, Lunte riechendes, farbenfrohes und erhellendes neues Jahr. Lassen wir es an allen Fronten ordentlich krachen, denn derer gibt es ja zur Genüge.

Hier noch ein paar Quellenangaben dazu:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel
https://utopia.de/guende-gegen-feuerwerk-raketen-boeller-119819/
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/silvester-knaller-umwelt-100.html
https://www.duh.de/aktuell/nachrichten/aktuelle-meldung/silvesterfeuerwerk-grosse-belastung-fuer-luft-und-umwelt/

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Inspirierende Weihnachten!

naturblau-Weihnachten-Inspiration

Inspiration gefällig? Dann einfach mal Räuchern mit Kräutern und Harzen ausprobieren.

Räuchern ist seit jeher ein beliebtes Mittel, um den Geist zu öffnen, Gedanken zu klären und der Intuition Raum zu geben.

Die beste Zeit dafür: die Tage zwischen den Jahren. Jetzt sind wir besonders offen für Inspiration. Und unsere Wünsche für das neue Jahr lassen sich klasse manifestieren.

Räuchern geht ganz einfach. Selbst wenn man selbst kein Räucherstövchen besitzt, geht das flux ganz schnell. Den Link zum Upcycling-Hack dazu gibt’s hier:

Warum mit Räuchern sich inspirieren lassen? Grüne Kante zeigen, sich bekennen und alle Kraft in zukunftsweisende, vielleicht sogar visionäre Projekte zu stecken – das ist heute wichtiger denn je. In diesem Sinne durften wir 2019 gemeinsam mit unseren Partnern, Kunden und Freunden großartige Projekte begleiten, immer wieder neue Ideen befeuern und Erfolge feiern. Für all das sagen wir von Herzen: Danke. Das ganze naturblau+++ Team wünscht eine inspirierende Auszeit und frohe Festtage. Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr!

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Klimastreik am 29.11.2019


naturblau+++ gehört zu den mehr als 4.266 unterzeichnenden Unternehmen der Stellungnahme von Entrepreneurs For Future. Die Wirtschaftsinitiative setzt sich zusammen aus engagierten Unternehmer*innen aus den unterschiedlichsten Branchen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und die Fridays for Future-Bewegung aktiv unterstützen.

Sie fordern vor allem die Einhaltung der Zusagen des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius. Seit über einem Jahr demonstrieren Schüler*innen wöchentlich für den Klimaschutz. Am 29.11.2019 sind nun alle aufgefordert, sich dem Streik anzuschließen.

Unter dem Motto #AlleFürsKlima ruft die Klimaschutzbewegung für den 29. November 2019 zu einem globalen Klimastreik auf. Auch wir haben unsere Mitarbeiter*innen aktiv zu einer Teilnahme an den Demonstrationen ermuntert. Beschäftigte, die am Streik teilnehmen möchten, werden hierfür freigestellt.

Wir geben hiermit den Aufruf zudem gerne an unsere Kunden, Netzwerk- und Kooperationspartner weiter.

Wer die Stellungnahme selbst unterzeichnen möchte > Hier lang.

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Wir fordern ein leistungsfähiges, zukunftsstarkes Klimapaket

Das Klimapaket der Bundesregierung ist weder leistungsfähig noch zukunftsstark. Die Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen werden mit ihm nicht ansatzweise erreicht. Außerdem gibt das Klimapaket der deutschen Wirtschaft nicht die notwendigen Impulse, um im internationalen Wettbewerb um die Märkte der Zukunft zu bestehen. Als Unternehmen fordern wir darum die Politik auf, das Paket dringend nachzubessern. Wir brauchen einen ambitionierten Rahmen, um zum dynamischsten Leitmarkt für Klimatechnologien und nachhaltige Innovationen aufzusteigen.

Insbesondere fordern wir:

Das große Klimapotenzial von Unternehmen nutzen
Unternehmen können 79 Prozent der energiebedingten Treibhausgasemissionen direkt bei sich beeinflussen und somit massiv zum Klimaschutz beitragen. Emissionsarme Technologien und bahnbrechende Innovationen liegen bei vielen Unternehmen in der Schublade. Sie warten nur darauf, dass die Politik endlich starke und klare Anreize setzt, damit eine Markteinführung gelingt und Lösungen auch auf den Weltmärkten skaliert werden können. Die effektivsten und schnellsten Klimapotenziale und Klimainnovationen werden mit klaren, verlässlichen und zukunftsgerichteten Rahmenbedingungen für Unternehmen erreicht.

Markt- und innovationsstarke CO2-Preissignale einführen
Wir schlagen daher für Deutschland vor:
• einen ambitionierten und Innovationen auslösenden CO2-Mindestpreis für alle Sektoren, insbesondere Verkehr, Energie, Gebäude und energieintensive Industrie,
• auf alle nicht-erneuerbaren Energieträger wie Erdgas, Kohle und Mineralöl als Inputbesteuerung bzw. Besteuerung bei Grenzübergang
• mit einem Startniveau von mindestens 50 Euro pro Tonne CO2äq,
• mit einer für Innovationen und Investitionen planungssicheren Steigerung von mindestens 5 Euro pro Jahr als Zielpfad,
• nicht zur Generierung zusätzlicher Steuereinnahmen, sondern für eine optimale Lenkungswirkung mit einem fairen, sozialen Ausgleich.

Dies ist im Rahmen der bestehenden Systeme schnell und einfach umsetzbar. Damit wird ein Schub an Innovationen und Marktkräften ausgelöst, mit denen wir als Unternehmen den Wirtschaftsstandort langfristig zukunftssicher gestalten können. Hierfür treten wir als Unternehmen ein.

Tragen Sie sich > HIER bis zum 29.11.2019 mit Ihrem Unternehmen ein!

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Klima-Aktionstag Konstanz 24.11.2019

Klimaaktionstag Konstanz 2019

Der Konstanzer Gemeinderat hat den Klimanotstand ausgerufen und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° als eine „Aufgabe höchster Priorität“ eingestuft.
Bisher gibt es keinen konkreten Fahrplan, wie die Begrenzung erreichbar ist und welchen Beitrag Konstanz dazu leisten kann – weder für die Stadtverwaltung, die städtischen Betriebe und öffentlichen Einrichtungen, noch für Wirtschaft, Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus – und auch nicht für die Bürger*innen in Konstanz.

Darum haben wir auf der 1. Konstanzer Klimakonferenz am 19. Juli 2019 konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz in Konstanz gesammelt und bewertet. Diese Maßnahmen unterfüttern wir derzeit mit Fakten und stellen sie in einem Online-Beteiligungsverfahren zur Diskussion. Im nächsten Schritt möchten wir mit möglichst vielen Konstanzer*innen ins Gespräch kommen. Dazu planen wir derzeit einen Klima-Aktionstag am 24. November 2019 von 11 -17 Uhr im Konzil Konstanz. Das angestrebte Ergebnis des Gesamtprozesses: Ein machbarer Lösungsfahrplan für den Klimanotstand.

Die Konstanzer Klimakonferenz ist eine Initiative von Frank Best und Michael Bühler (HTWG Konstanz), Nicole Conrad (Cradle-to-Cradle), Christoph Krüßmann (Caritasverband Konstanz), Astrid Lindmar (Mediatorin), Kristian Peter (SolarLAGO), Karl-Ulrich Schaible (Energievisionen), Maike Sippel (Nachhaltigkeit an der HTWG Konstanz), Martina Vogl (Das Voglhaus – Café und Kaufhaus) und Fridays for Future.

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naturblau +++ Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches

naturblau_Anonymous_Pitches_Agenturen

> Link zum Video

Text:

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Über viele Jahre beobachten wir den Wettbewerbsmarkt.

Wir sind politisch.
Gestaltung ist immer politisch.
Gestaltung ist Haltung:
Zu Marken, zu den Menschen, zur Natur.

Unsere Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches:
Wirksame Konzeptions- und Gestaltungsleistungen kosten Zeit – und somit Geld.

Wenn Konzepte und Ideen wirklich greifen sollen, wenn Gestaltung ins Ziel treffen und nachhaltig für unsere Kunden wirken soll, dann bringt ein schneller Griff in eine Schublade mit vorgefertigten Lösungen absolut nichts. Und das bekommen Sie bei uns auch nicht.

Wir liefern nur, was wir am besten können: kundenspezifische Lösungen, die wirken. Und die erreichen wir nur gemeinsam mit unseren Kunden. Der Prozess: Wir lernen uns gegenseitig kennen,
definieren die Anforderungen, wir analysieren, konzipieren, gestalten, wägen ab, lernen uns noch besser kennen, schleifen fein, entscheiden gemeinsam und feiern am Ende den Einlauf ins Ziel. Dieser
Prozess ist notwendig. Und er braucht Zeit.

Wettbewerbe, bei denen viele Agenturen anhand eines Standardbriefings ins Blaue hinein liefern, sind für den Kunden selten nachhaltig zielführend – und für die Agenturen wirtschaftlicher Humbug.

Darum nehmen wir an unbezahlten Wettbewerben nicht teil.

Was wir sehr gerne honorarfrei für Sie tun: Wir setzen uns mit Ihnen an einen Tisch, wir analysieren mit Ihnen die Aufgabenstellung, Ihre Erwartungen und Kooperationsbereiche. Wir zeigen Ihnen,
was wir können und sagen ehrlich, wo andere Dienstleister möglicherweise besser aufgestellt sind.

Auf dieser Basis erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot. Erst dann, auf dieser Vertrauensbasis, starten wir mit der Konzeptions- und Gestaltungsleistung. Und Sie können sicher sein, dass Sie am Ende genau die Lösungen bekommen, die Sie vorwärts bringen.

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Wir werben für den Wandel.

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Extinction Rebellion – ab dem 7. Oktober Aufstand gegen das Aussterben

Ab Montag, dem 7. Oktober, werden Zehntausende Rebell*innen internationale Großstädte wie Berlin, London, Paris, Wien, Madrid, Amsterdam, Prag, Los Angeles, Santiago, Washington DC, New York, Montreal, Buenos Aires, Kapstadt, Neu-Delhi, Mumbai und Sydney friedlich blockieren.

Das Ziel dieser Rebellion besteht darin, mit massenhaftem zivilen Ungehorsam die Bundesregierung unter Druck zu setzen, um die notwendigen Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Krise zu ergreifen.

In Berlin werden Tausende Mitglieder aus den über 100 deutschen Ortsgruppen sowie aus Skandinavien und Polen an Aktionen des zivilen Ungehorsams teilnehmen. Hunderte sind bereit, sich dafür festnehmen zu lassen.

Prominente Unterstützer*innen wie Christian Ulmen, Anna Loos, Bela B, Rocko, Schamoni, Marc-Uwe Kling, Pheline Roggan u.v.m. stellen sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung hinter die Rebellion .

 

Prinzipien und Werte

Diese Prinzipien und Werte bringen und halten uns als Bewegung zusammen. Sie sind die Grundlage unserer Zusammenarbeit, unseres Verhaltens und sie definieren, wer wir sind.

01: Wir haben eine gemeinsame Vision der Veränderung
Eine Welt zu schaffen, die auch für zukünftige Generationen lebenswert ist.

02: Unser Fokus liegt auf dem Erreichen des Notwendigen
Die 3,5 Prozent der Bevölkerung zu mobilisieren, die nötig sind, um Systemveränderungen zu erreichen.

03: Wir brauchen eine Kultur der Regeneration
Wir schaffen eine Kultur, die gesund, anpassungsfähig und belastbar ist.

04: Wir stellen uns selbst und unser toxisches System offen in Frage
Dabei verlassen wir unsere Komfortzonen, um uns aktiv für Veränderungen einzusetzen.

05: Reflexion und Lernen sind uns wichtig
Wir folgen einem Kreislauf aus Aktion, Reflexion, Lernen und dem Planen weiterer Aktionen. Wir entwickeln uns weiter, indem wir von anderen und aus eigenen Erfahrungen lernen.

06: Alle sind willkommen – so wie sie sind
Körperliche Gewalt oder der Aufruf zur Gewalt gegenüber anderen wird nicht akzeptiert. Diskriminierendes Verhalten, Sprache und Verhalten, das rassische Dominanz, Sexismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie, Behindertenfeindlichkeit, Klassendiskriminierung, Altersvorurteil und alle anderen Formen der Unterdrückung, einschließlich beleidigender Sprache, aufweist, werden weder in Aktionen noch anderswo und weder persönlich noch online akzeptiert.

07: Wir überwinden hierarchische Machtstrukturen
Wir gleichen das Gefälle von Macht und Einfluss aktiv aus, um eine gerechte Teilhabe zu ermöglichen.

08: Wir vermeiden Schuldzuweisungen und Beleidigungen
Wir leben in einem toxischen System, doch daran trägt kein Mensch allein die Schuld.

09: Wir sind ein gewaltfreies Netzwerk
Wir nutzen gewaltfreie Strategien und Methoden als effektivstes Mittel, um Veränderungen herbeizuführen.

10: Wir stützen uns auf Selbstbestimmung und Dezentralität
Gemeinschaftlich schaffen wir die notwendigen Strukturen, um bestehende Machtverhältnisse zu verändern.

Alle, die diesen Prinzipien und Werten folgen, können im Namen von Extinction Rebellion in Aktion treten.

> https://extinctionrebellion.de

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Entrepreneurs for Future!

naturblau_entrepreneursforfuture

naturblau+++ gehört zu den mehr als 2.500 unterzeichnenden Unternehmen der Stellungnahme von Entrepreneurs For Future. Die Wirtschaftsinitiative setzt sich zusammen aus engagierten Unternehmer*innen aus den unterschiedlichsten Branchen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und die Fridays for Future-Bewegung aktiv unterstützen. Sie fordern vor allem die Einhaltung der Zusagen des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius. Seit über einem Jahr demonstrieren Schüler*innen wöchentlich für den Klimaschutz. Am 20.09.2019 sind nun alle aufgefordert, sich dem Streik anzuschließen.

Unter dem Motto #AlleFürsKlima ruft die Klimaschutzbewegung für den 20. September 2019 zu einem globalen Klimastreik auf. Auch wir haben unsere Mitarbeiter*innen aktiv zu einer Teilnahme an den Demonstrationen ermuntert. Beschäftigte, die am Streik teilnehmen möchten, werden hierfür freigestellt.

Wir geben hiermit den Aufruf zudem gerne an unsere Kunden, Netzwerk- und Kooperationspartner weiter.

Des weiteren unterstützen wir die parallel laufende Kampagne #NichtMeinErbe. Mit dieser Kampagne unterstützen Unternehmen die jungen Menschen von Fridays For Future, initiiert durch Grey und die GLS Bank, abgestimmt mit fridaysforfuture.de und togetherforfuture.net. Anlass ist der Klimastreik am 20.09.2019.

Beteiligen können sich alle Unternehmen, die bereit sind, Fridays For Future zu unterstützen. Ziel sind verlässliche Rahmenbedingungen für wirksamen Klimaschutz. Die Aktivitäten der Unternehmen reichen von Gesprächen mit Entscheidungsträgern, Verbesserungen im betrieblichen Klimaschutz bis hin zur Beteiligung an Demonstrationen. Einige Unternehmen stellen am 20. September ihre Arbeit ein.

Mitmachen und Infos unter:
https://www.entrepreneurs4future.de/
https://klima-streik.net/
https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/
https://www.klima-streik.org/

 

Als unterzeichnendes Unternehmen stehen wir hinter dem Pariser Klima­schutz­abkommen und unterstützen diese Forderungen:

1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren. Investitionen werden so in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Technologien und Produkte gelenkt.

2. Energiewende beschleunigen. Schneller, gesetzlich verankerter Kohleausstieg im Einklang mit den deutschen Klimaschutzzielen. Eine Energieeffizienzstrategie zur Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen sowie ein ambitioniertes Gebäude­energiegesetz mit Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Deutschland, Europa und die Welt können technisch zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. So haben es Deutschland und die anderen G7-Staaten beschlossen.

4. Eine Mobilitätswende, die auf Verkehrsvermeidung, öffentlichen Verkehr, umwelt­freundliche und geteilte Verkehrsmittel sowie CO2-freie Antriebssysteme setzt. Wir brauchen die Besteuerung des Flugverkehrs (Kerosinsteuer) und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr sowie auf Produkte und Dienstleistungen des Radverkehrs.

5. Eine Agrar- und Ernährungswende. Die Subventionspolitik in der Landwirtschaft und die Rahmenbedingungen für die Ernährungswirtschaft müssen in Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung stehen – und mit wirksamen Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen und klimaschonenden Landwirtschaft und der Förderung entsprechender Ernährungs- und Konsumstile unterstützt werden.

6. Kreislaufwirtschaft forcieren. In der Regel ist die Nutzung von Sekundärrohstoffen der Nutzung von Primär­rohstoffen überlegen, da sie mit weniger Energieaufwand hergestellt werden können und auf geringere Transportwege angewiesen sind. Rücknahme-, Recycling-, Wieder­verwertungs­quoten müssen nicht nur gesetzt, sondern auch durchgesetzt werden.

7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/ Bewältigung der Klimakrise realisieren.

8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.

Wir setzen voller Überzeugung auf Klimaschutz!

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Klima-Challenge: Auf Land- und Seeweg nach Mallorca

Landweg_Mallorca_Klima_Challenge

 

Wie lange braucht man wohl ohne Flugzeug nach Mallorca? Welche Verkehrsmittel gibt es als Optionen? Wie schaut da die eigene CO2 Bilanz aus im Vergleich zum Fliegen? Was gibt es zu beachten, wie fühle ich mich auf dem Hin- und dann auf dem Rückweg? Was ist es für eine Erfahrung für mich, nun da meine ausgedehnten lonesome Backpackerzeiten rund 25 Jahre zurück liegen? Das wollte ich doch echt mal wissen und als sich vor rund einem Jahr die Gelegenheit ergab, da packte ich sie beim Klima-Schopfe und probierte es einfach mal selbst aus.

(mehr …)

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Energiewendetage Baden-Württemberg 2019 – Tag der offen Tür im naturbau

Energiewendetage Baden-Württemberg naturbau

Unter dem Motto „Voller Energie!“ finden am 21. und 22. September 2019 die 13. Energiewendetage Baden-Württemberg statt. Die Energiewende ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, welches wir mit allen Bürgerinnen und Bürgern der Region angehen wollen. Deshalb freuen wir uns, mit vielen anderen in diesem Jahr zu den Akteuren der Energiewendetage zu gehören.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und unser Projekt “naturbau” zu besuchen.

► Tag der offen Tür beim Projekt “naturbau”

► Ort: 78359 Orsingen-Nenzingen, Brielstrasse 7

► Datum: am So. 22. September 2019

► Uhrzeit: von 10 bis 17 Uhr

Mit naturbau wird ein nachhaltiges, energieeffizientes, wirtschaftliches und damit zukunftsfähiges Wohn- und Gewerbeprojekt im Einklang mit der Natur realisiert.

Der Umbau eines Bestandsgebäudes im Landwirtschaftsbereich erfolgte unter Aspekten wie ökologisches Bauen, Baubiologie, Biodiversität, Artenschutz, regenerative Energieversorgung, Photovoltaikanlage und Luftwärmepumpe, Elektromobiler Fuhrpark, Flächenreduktion, WLAN freies Leben, Permakulturgarten, Kleintierhaltung, etc.

Auf unserem naturbau.haus blog gibt es nähere Infos zum Projekt.

An diesem Tag öffnen wir allen interessierten Besuchenden unsere Türen und Nistkästen zum gemeinsamen Gedankentausch, Plausch, Inspiration und konkreten Tipps bzgl. Netzwerkpartnern und Gewerken, die an diesem Projekt beteiligt sind.

Bei den Energiewendetagen sind lokale Veranstalter im ganzen Land aufgerufen, mit Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen Tür die Energiewende erlebbar und begreifbar zu machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz Informationen und Tipps holen, um selbst Teil der Energiewende zu werden.

Auch bei uns können Sie die Energiewende miterleben!

Seit Beginn der Energie(wende)tage wurden landesweit bereits rund 2.250 informative Aktionen unterschiedlicher Art durchgeführt. Alle diesjährigen Akteure, die mit uns gemeinsam – auch hier in der Region – die Energiewende vorantreiben, sind in der Energiewende-Landkarte eingetragen.
Der Link lautet: https://www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de/vor-ort

Informationen zur Energiewende in Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat bei der Transformation des Energiesektors konkrete Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch um 50 Prozent sinken. Von den verbleibenden 50 Prozent sollen 80 % aus erneuerbaren Energien gewonnen werden – damit die CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken.

Mehr unter: https://www.energiewende.baden-wuerttemberg.de und http://www.unserland-vollerenergie.de

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