Das Gift und wir

Das Gift und wir

Das Gift und wir – wie der Tod über die Äcker kam und wie wir das Leben zurückbringen können

In diesem Buch geht es um unser Verhältnis zu synthetischen Pestiziden. Das Thema ist in den letzten Jahren in der öffentlichen Diskussion immer präsenter geworden. Die schädlichen Wirkungen der synthetischen Pestizide auf lebendige Organismen, angefangen beim Menschen, über die Tiere, Pflanzen und Böden, bis hin zu den Gewässern und dem ganzen Ökosystem Erde, zeigen sich immer deutlicher. Es ist daher an der Zeit, dass wir uns als Individuen und als Gesellschaft ernsthaft fragen, ob die industrielle Landwirtschaft, die auf diese synthetischen Stoffe angewiesen ist, zukunftsfähig ist, und ob wir ein auf Giftstoffe aufgebautes Ernährungssystem weiterhin wollen. Dies umso mehr, als Bäuerinnen und Bauern seit hundert Jahren erfolgreich zeigen, dass auch ohne synthetische Pestizide gute Ernteerträge erzielt und qualitativ
hochwertige Lebensmittel produziert werden können und hier auch noch ein großes Forschungspotenzial im Hinblick auf höhere Ernteerträge liegt. Längst kommen zahlreiche Studien zu dem Ergebnis, dass nur eine Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie, die Menschheit nachhaltig und langfristig wird ernähren können.

Dank des Instruments der direkten Demokratie in der Schweiz, kamen zwei Initiativen zustande, die synthetische Pestizide verbieten oder staatliche Subventionen nur noch denjenigen Bauern zugestehen wollen, die auf synthetische Pestizide verzichten. Wenn diese Initiativen durch einen Volksentscheid angenommen werden, dann wird zum ersten Mal in der Geschichte durch einen basisdemokratischen Prozess ein fundamentaler Wechsel im Ernährungssystem eines ganzen Landes
ermöglicht. Dies könnte motivierendes Vorbild für andere Staaten und die weltweite Antipestizidbewegung werden. Das waren die Überlegungen und unsere Motivation zu diesem Buch.

Hinzu kam aber auch eine gefühlte Verantwortung, dieses kostbare Instrument der Direkten Demokratie zu unterstützen, bei dem die Bürger als Souverän über ihre eigenen Belange und die gesellschaftliche Entwicklung selbst entscheiden.

Die Initiativen waren also Auslöser für den Entschluss der Bio-Stiftung Schweiz zur Herausgabe dieses Buches, aber die Intention geht darüber hinaus. Es soll möglichst auch in anderen Ländern zur Bewusstseinsbildung beitragen. Denn die Probleme, die durch die Verwendung von synthetischen Pestiziden entstehen, machen vor Ländergrenzen nicht halt. In über dreißig Beiträgen von unterschiedlichen Expertinnen und Experten wird das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das Buch soll dabei helfen, sich ein möglichst umfassendes Bild zu machen und im Hinblick auf dieses Thema urteilsfähig zu werden.

Wir sind davon überzeugt, dass wir angesichts der umfassenden Problematik der synthetischen Pestizide, also giftigen bis hochgiftigen Stoffen, keine weiteren Experimente, keine weiteren Freilandversuche mit unbestimmtem Ausgang und unkalkulierbarem Risiko mehr brauchen. Wir plädieren stattdessen für einen fundamentalen Systemwechsel, der dem Leben in seiner Vielfalt wieder gerecht wird.

Ein solcher Systemwechsel kann nur im Bewusstsein der Menschen beginnen. Ein erster Schritt kann darin liegen, sich die bereits entstandenen Schäden, sowie die bekannten und unbekannteren Risiken genauer anzusehen. Die Beiträge im ersten Kapitel dieses Buches geben dazu reichlich Gelegenheit. Im zweiten Kapitel werden politische, rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte des Einsatzes von synthetischen Pestiziden beleuchtet, und im dritten schließlich kommen Praktiker zu Wort, bei denen Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide bereits seit Jahren Alltag ist. Ihre Erfahrungen zeigen, dass auf Ackergift gut verzichtet werden kann, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, von der Natur, von Fachkollegen und Forscherinnen zu lernen, die sich mit alternativen Methoden der Schädlingsregulierung auskennen und Hilfestellung bei der Umstellung bieten können.

Im dritten Kapitel des Buches werden außerdem Vorschläge vorgestellt, wie eine Transformation von der industriellen Landwirtschaft zu einer nachhaltigen Agrarkultur praktisch vollzogen werden kann, oder auch, wie sie bereits in einigen Regionen vollzogen wurde. Die Herausforderung, vor der wir als Menschheit stehen, ist aus unserer Sicht diese: Wie können wir im Interesse unserer Kinder und Enkelkinder, aber auch der Erde und ihrer Ökosysteme eine neue Agrarkultur entwickeln und praktisch so umsetzen, dass für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Bäuerinnen und Bauern und den Lebensmittelhandel Win-win-Situationen entstehen.

Bereits vor ziemlich genau einhundert Jahren erkannten die Pioniere des Ökolandbaus, wohin die Entwicklung der industriellen Landwirtschaft führen wird, und gingen in vielerlei Hinsicht andere Wege. Aufgrund ihrer Weitsicht und ihres Durchhaltevermögens ist in der Zwischenzeit ein reicher Erfahrungsschatz entstanden, der für die dringend erforderliche Transformation unserer Ernährungssysteme zur Verfügung steht. Was für ein Glück!

Wir haben uns als gesamte Gesellschaft über einen langen Zeitraum in eine schwierige Situation gebracht und können die Transformation hin zu einer nachhaltigen Agrarkultur auch nur gemeinsam schaffen. Wenn sich der Wille dazu weltweit noch stärker zeigt und auswirkt, werden die Bäuerinnen und Bauern, die Bauernverbände, wird auch die Politik die nötige Kraft aufbringen, die Segel an diesem neuen Wind auszurichten und den Kurs zu ändern. Es liegt in unserer Hand!
Wenn unser Buch auf diesem Weg einen Beitrag zu leisten vermag, so würden wir uns darüber ausserordentlich freuen.

Mathias Forster und Christopher Schümann, Bio-Stiftung Schweiz

Weitere Informationen: www.dasgiftundwir.ch

Das Gift und wir – wie der Tod über die Äcker kam und wie wir das Leben zurückbringen können
Herausgeber: Bio-Stiftung Schweiz, Mathias Forster und Christopher Schümann
Westend Verlag GmbH, Frankfurt/Main 2020
Hardcover, 448 Seiten
ISBN: 978-3-86489-294-3
29,95 Euro / CHF 35.-

Der Westend Verlag ist ein Sachbuchverlag in Frankfurt am Main mit den thematischen Schwerpunkten auf den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie.

naturblau+++ radelt mit

naturblau Stadtradeln 2020 klimaschutz

 

Beim Wettbewerb STADTRADELN trittst du 21 Tage in die Pedale für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in deiner Kommune.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Wir glauben, man kann den Menschen viel über die Vorteile des Radfahrens erzählen. Am wirksamsten überzeugt man sie aber, wenn sie für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad steigen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich das STADTRADELN auch an die Kommunalpolitiker*innen. Sie sind die Entscheidungsträger*innen, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nehmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfahren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.

Infos > https://www.stadtradeln.de/home

Globaler Klimastreik am 25.9.2020

 

 

naturblau+++ gehört zu den unterzeichnenden Unternehmen der Stellungnahme von Entrepreneurs For Future. Die Wirtschaftsinitiative setzt sich zusammen aus engagierten Unternehmer*innen aus den unterschiedlichsten Branchen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und die Fridays for Future-Bewegung aktiv unterstützen.

Sie fordern vor allem die Einhaltung der Zusagen des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius. Seit über einem Jahr demonstrieren Schüler*innen wöchentlich für den Klimaschutz. Am 25.09.2020 sind nun alle aufgefordert, sich dem Streik anzuschließen.

Auch wir haben unsere Mitarbeiter*innen aktiv zu einer Teilnahme an den Demonstrationen ermuntert. Beschäftigte, die am Streik teilnehmen möchten, werden hierfür freigestellt.
Wir geben hiermit den Aufruf zudem gerne an unsere Kunden, Netzwerk- und Kooperationspartner weiter.

Wir führen die Vier-Tage-Woche ein

Ab August 2020 testen wir die sogenannte Vier-Tage-Woche. Freitag, Samstag und Sonntag sind frei. Bei gleichbleibendem Gehalt für alle – vom Azubi bis zum Geschäftsführer.

Inspiriert wurden wir vor ca. zwei Jahren von anderen Unternehmenden, die dies schon länger praktizieren. Allerdings haben wir dies immer nur über Medienberichte erfahren und nie von jemandem hier in der Umgebung. Wir haben bisher nicht in Erfahrung bringen können, ob überhaupt eine Firma im Landkreis Konstanz die 4-Tage-Woche schon praktiziert. Daher kam der Gedanke, lass es uns doch einfach selbst umsetzen, dann können wir vielleicht Anderen von unseren eigenen Erfahrungen erzählen.

Die oben erwähnten Erfahrungsberichte mit diesem Arbeitszeitmodell, insbesondere in größeren Unternehmen, waren alle durchweg positiv: steigende Zufriedenheit der Mitarbeitenden, weniger Krankheitstage, weniger Fluktuation und ein besseres Betriebsklima. Auch die Produktivität stieg mit an. Und das nicht, indem mehr Leistung in weniger Tage gepackt wurde mit der Konsequenz eines erhöhten Stresspegels, sondern durch einen sich ausgleichenden Lebens- und Arbeitszeit-Rhythmus. Quasi jede Woche ein verlängertes Wochenende bzw. eine Art „Kurzurlaub“ und mehr Zeit zur freien Verfügung.

Die letzte Arbeitszeitverkürzung gab es in Deutschland im Jahre 1967. Damals wurde die Fünf-Tage Woche eingeführt. Mit all den technischen Entwicklungen, die uns das Leben ja eigentlich viel einfacher und effizienter machen sollten. Und zusammen mit dem heutigen allgemeinen Wohlstandniveau ist der Schritt zu einer Vier-Tage-Woche längst überfällig. Blickt man auf die Arbeitsverteilung herrscht ein Ungleichgewicht vor, das sich so noch weiter auseinanderbewegen wird. Bei manchen geht es um Überarbeitung und Burnout. Wieder andere finden keine Arbeit zur Absicherung ihres Lebensunterhaltes. Und viele systemrelevante Jobs in Haushalten, sozialen Bereichen und im Ehrenamt bleiben un- oder unterbezahlt.

In vielen Berufsfeldern wird eine immer höhere Flexibilität erwartet. Nicht nur die Wochenenden werden immer weiter eingeschränkt auch die vermeintlich gewünschte 24/7-Erreichbarkeit nimmt immer weiter zu. Ob das nun von den Verbrauchern oder einer wachstumsgetriebenen Hyperkapitalismus-Wirtschaft ausgeht, sei mal dahingestellt.

Wir setzen damit einen Gegenpol zu der momentanen Entwicklung, dass viele Firmen von ihren Mitarbeitenden eine Erreichbarkeit auch nach Feierabend und sogar am Wochenende einfordern. Sie tun dies entweder vertraglich oder oftmals eher unterschwellig. So wie z.B. erwartet wird, dass man seine Mails übers Wochenende schon mal alle vorab gelesen hat für das Montagmorgen-Meeting. Oder auch im Urlaub stets auf dem Laufenden sein sollte, was gerade in der Firma passiert. Das mag in einigen Berufsfeldern auch eine Notwenigkeit haben und sicherlich ist auch die 4-Tage-Woche nicht auf alle Branchen so ohne weiteres übertragbar.

Diese leider viel zu alltäglichen Zustände, führen in dieser immer schnelllebigeren Zeit, dazu dass sich viele Menschen oft getrieben, entkräftet und überfordert fühlen. Niemals richtig abschalten zu können führt zu Stress – körperlich und seelisch. Die rasant steigende Zahl von berufsbedingten Erkrankungen in den letzten Jahren gibt da sehr zu denken. In unserer allgegenwärtigen Selbstoptimierung sind wir andauernd bemüht, Beruf, Karriere und funktionierendes Sozialleben bestmöglich zu vereinbaren. Diese Schere wird durch die Divergenz der Weichzeichner-Lebensläufe in den sozialen Netzwerken und der sich oft ganz andersartig darstellenden eigenen Realität noch verstärkt.

Dazu kommt auch, dass viel Menschen in ihrem Beruf unzufrieden sind und oftmals schon mental gekündigt haben. Fragen nach Sinnhaftigkeit, Mehrwert und Befriedigung substanzieller Bedürfnisse finden meist nicht am Arbeitsplatz Erfüllung. Wenn man weniger arbeitet, hat man mehr Zeit, das zu tun, was einen glücklich(er) macht. Und das wiederum kann sich positiv auf die Einstellung zur Arbeit auswirken.

Neben der Gesundheit ist die Zeit eine der wertvollsten Ressourcen, die wir heute haben. Die Aussage „Ich habe keine Zeit“ ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Um einen Beitrag als Unternehmen zu mehr Lebenszeit zu leisten, ist auch das ein Beweggrund, die Vier-Tage-Woche einzuführen, zum Wohle für Einzelne und zum Gemeinwohl für alle. Der Wert, den jeder in die Gesellschaft miteinbringt, bemisst sich nicht nur am Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. Und Glück und Zufriedenheit lassen sich schon gar nicht mit dieser Kennzahl bemessen.

Das 4-Tage-Arbeitszeit-Modell ergänzt sehr gut die Grundhaltung von naturblau+++ zu Themen wie Gemeinwohl-Ökonomie, Postwachstums-Ökonomie und Social Entrepreneurship. Es ist ein Baustein auf dem Weg zu einer neuen Art des Wirtschaftens, bei dem nicht das momentan allgegenwärtige unbegrenzte Wachstum und die Profitmaximierung im Vordergrund stehen, sondern der Mensch und seine Umwelt. Der Klimanotstand ist die größte Herausforderung der Menschheit und unsere Zeit läuft ab, dass wir die Chancen nutzen können, einen echten Green New Deal umzusetzen. Egal ob als global Player oder als innovatives Regionalunternehmen.

Es ist bestimmt sehr spannend zu sehen, was die Mitarbeitenden mit der „gewonnenen“ Zeit anfangen werden. Wird man die zusätzliche Freizeit mit Familie und Freunden verbringen, sich sportlich (mehr) betätigen oder sich im Verein oder politisch engagieren („Every friday for future“ vielleicht?) oder einfach auch mal nichts tun. Das, was jeder will und einem gut tut und was man für wesentlich und sinngebend hält. Vielleicht braucht es ja auch eine Phase der Eingewöhnung, dass man sich darauf einstellen kann. Wir werden bald aus eigener Erfahrung darüber berichten können.

Deswegen nehmen wir den Wochentag Freitag ab jetzt wörtlich.

#stopracism

Gemischte Teams stehen für Kreativität, Innovation und Stabilität. Und für Wertschätzung und Zusammenhalt. Das stärkt unsere Gesellschaft und hilft unserer Wirtschaft.

Wenn sich Unternehmen entscheiden, Vielfalt umfassend zu stärken und zu pflegen, benötigen sie eine Grundlage, auf der ihr Diversity Management aufbauen kann. Ein vierstufiges Modell hilft uns, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Menschen einer Organisation zu erfassen. Mit ihm lassen sich unterschiedliche Faktoren – sprich: Dimensionen – greifbar machen.

Im Zentrum des Models steht die Persönlichkeit, um die herum die nahezu unveränderbaren Dimensionen angeordnet sind. Sie werden als „Innere Dimension“ zusammengefasst. Weitere Dimensionen wie die äußere oder organisationale Dimension können den Unterschied in Organisationen und Institutionen ausmachen und im Diversity Management Berücksichtigung finden. Je weiter die Dimension vom Kern des Modells entfernt ist, umso flexibler und wandelbarer sind die Dimensionen.

Auch wenn das Modell einzelne Dimensionen unterschiedlich anordnet, ist die eine nicht weniger wichtig als die andere. Eindeutige Prioritäten gibt es nicht, das ist die Maxime der Charta der Vielfalt. Sie steht für einen ganzheitlichen Ansatz und eine wertschätzende Organisationskultur, die gegenüber allen Menschen offen ist.

naturblau+++ unterstützt seit Mai 2013 als erster Unterzeichnender im Landkreis Konstanz die Initiative “Charta der Vielfalt”

weitere Infos unter: >/https://www.charta-der-vielfalt.de/

Marketing for Future Award 2020

Marketing for Future Award 2020

Am 17. Juni um 20:00 Uhr findet mit Pauken und Trompeten die Verleihung des Marketing for Future Award 2020 statt. – Dieser Award zeichnet kreative Marketingmaßnahmen in fünf Kategorien aus, die neue Wege gehen. Kategorien, in denen es um nicht weniger geht als das Bremsen klimaschädlicher Verhaltensmuster. Und die Beschleunigung des positiven Wandels. Mit den Mitteln des Marketings. Der Award findet online über Zoom statt, also at home, aber auch interactive. Lass dich überraschen. Die Tickets sind gegen eine Spende erhältlich: www.m4f.me

#NetzstreikFürsKlima

Zusammen mit Fridays For Future laut fürs Klima. Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise.
 
Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen – nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima!

Die Antworten der Politik auf die Krise müssen so gestaltet werden, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Wenn jetzt Hunderte Milliarden fließen, dann muss jedes Konjunkturpaket auch gezielt den Klimaschutz voranbringen.

Online mitmachen

Weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz

Am Samstag, den 28. März 2020, findet von 20:30 bis 21.30 Uhr die Earth Hour statt. Rund um den Globus werden zum bereits 14. Mal Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen.

Die Klimakrise bewegt die Deutschen. Am 20. September 2019 gingen in hunderten deutschen Städten mehr als 1,4 Millionen Menschen jeden Alters für die Zukunft unseres Planeten auf die Straße. Auch die aktuelle Umweltbewusstseinsstudie zeigt, dass die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes und die Erwartungshaltung an die relevanten Akteure gestiegen sind.

Insbesondere in und nach der Viruskrise steigt die Dringlichkeit, den “Green Deal” jetzt zu realisieren.

weitere Infos: > https://www.wwf.de/earthhour/

Danke an unsere Kooperationspartner

Insbesondere in schwierigen Zeiten fällt einem auf, was wirklich wichtig ist: Menschen, Unternehmen und Einrichtungen, die dafür sorgen, dass wir und viele andere mit dem versorgt werden, was man zum täglichen (Über)Leben wirklich braucht.

Wir möchten uns an dieser Stelle bedanken bei all unseren Partnern und Kunden in diesen Bereichen: Soziales, Pflegedienste, Behindertenwerkstätten, Altenversorgung, Familienbetreuung, Gesundheitsdienstleister, Landwirte, Erzeuger, (Bio-)Lebensmittel-Lieferanten, Biofachhandel, Regionalversorger, Kommunale Einrichtungen, u.v.m.

Wie wertvoll und schön, dass es euch gibt und dass wir einen kleinen Beitrag leisten dürfen, euch bei eurer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Gerade auch jetzt. Danke!

Wir sind weiterhin uneingeschränkt da: Unser Agenturbetrieb wird fortgesetzt. Dass dabei die Gesundheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität hat, ist selbstverständlich.

Auch wenn wir nur eine vergleichsweise kleine Agentur sind, werden auch wir von naturblau+++ durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie (Corona-Virus) täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Was gestern noch gültig war, kann morgen schon wieder überholt sein.

Wir haben bei uns proaktiv zahlreiche Maßnahmen initiiert, die die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeitenden bestmöglich sicherstellen und die Arbeitsfähigkeit erhalten soll. Wir haben im Bedarfsfall unsere Mitarbeitenden technisch zur Sicherheit mit alternativen Home-Office-Optionen ausgestattet.

Mit unseren Hygiene-Maßnahmen und den damit verbundenen Regeln und Notfallplänen erreichen wir einen sehr hohen Hygienestandard. Dadurch kann eine mögliche Ausbreitung des Virus in unserem Unternehmen minimiert werden. Das sind die Vorteile in einem kleinen Team, das sich aufeinander verlassen kann und ehrlich miteinander umgeht. Dennoch haben wir auch hier nicht 100 %ige Sicherheit.

Wir übernehmen als verlässlicher Partner Verantwortung, über Veränderungen frühzeitig zu informieren. Wir beobachten die Situation und Entwicklung täglich weiterhin sehr genau und versichern, dass wir alles unternehmen, um in dieser Situation verantwortungsvoll und mit aller Sorgfalt zu handeln.

Unsere PartnerInnen können sich weiterhin auf uns verlassen, dass wir sie mit ihren Anfragen bedienen können, so dass sie in ihrer Tätigkeit mit ihren Kunden durch unser Mitwirken eine Unterstützung erfahren.

Sollte es darüber hinaus Fragen geben, stehen wir jederzeit gerne dafür zur Verfügung. Wir glauben fest daran, dass wir diese Situation gemeinsam gut durchstehen und wünschen Gesundheit und Wohlergehen.

Das naturblau+++ Team

Reden wir über Werte – Im Interview mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg MFG

Enkeltaugliche Markenbildung? Das geht. Auch in der Kommunikationsbranche ist das Thema Nachhaltigkeit angekommen. Über Greenwashing und Alibi-Kampagnen hinaus setzen sich inzwischen Unternehmer*innen und kreative Köpfe aus Werbung und Marketing inhaltlich mit nachhaltigen Aspekten auseinander. Nicht zuletzt, weil Kommunikation dann am besten funktioniert, wenn man voll und ganz hinter dem steht, was man sagt.

Aber was macht „gute“ Kommunikation aus? Werte, sagt Ralph J. Schiel, Gründer und Geschäftsleiter von naturblau+++ Die Werteagentur. Schon vor acht Jahren hat sich naturblau darauf spezialisiert, grüner und zukunftsfähiger zu werben, und gilt in der Bodenseeregion als Pionier der nachhaltigen und werteorientierten Markenkommunikation. Wie die MFG Baden-Württemberg hat die Werteagentur aus Orsingen-Nenzingen die WIN-Charta unterzeichnet. Ralph J. Schiel spricht mit der MFG-Redaktion über seine Beweggründe und Werte, interdisziplinäre Lösungsansätze und Transformationsdesign.

hier ist der Link zum Interview in voller Länge