bioland – Ökologischer Landbau

bioland-logo-naturblauBioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Über 6.200 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen mehr als 1.000 Partner aus Herstellung und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Seit 45 Jahren entwickeln die Bioland-Mitglieder mit ihrem Verband eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Alternative zur intensiven, von Industrie und Fremdkapital abhängigen Landwirtschaft. Ziel der täglichen Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die nachhaltige Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Einklang mit der Natur, Förderung der Artenvielfalt  sowie aktiver Klima- und Umweltschutz sichern unsere Lebensgrundlagen und erhalten eine vielfältige Kulturlandschaft. Denn Biolandbau heißt: An die Zukunft denken. Wichtige Eckpfeiler sind dabei die Sieben Bioland-Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft:

1 Im Kreislauf wirtschaften
2 Bodenfruchtbarkeit fördern
3 Tiere artgerecht halten
4 Wertvolle Lebensmittel erzeugen
5 Biologische Vielfalt fördern
6 Natürliche Lebensgrundlagen
7 Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Gemeinschaft trägt soziale Verantwortung durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und die Erhaltung einer lebendigen Kultur auf dem Land. Basis dafür sind faire Partnerschaften zwischen Landwirten, Herstellern und Händlern. Faire Preise in dieser Partnerschaft liefern die wirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bäuerlicher Betriebe und machen ökologische Erzeugung zu einem attraktiven Berufsfeld für junge Menschen. In der Bioland-Gemeinschaft wird der organisch-biologische Landbau und damit die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beständig weiterentwickelt. Der Bioland e.V. ist basisdemokratisch organisiert und engagiert sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und Partner gesellschaftspolitisch und Zukunft gestaltend. Bioland entwickelt Lösungsansätze für heutige und zukünftige Herausforderungen wie die ausreichende Versorgung mit gesunden, gentechnikfreien Lebensmitteln, artgerechte Tierhaltung und Klimaschutz. Bioland steht für die Landwirtschaft der Zukunft.

Quelle: bioland.de

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe Stuttgart

Slow Food messe Stuttgart 2016Stuttgarter Frühjahrsmessen mit Rekordzahlen zu Ende gegangen – Bundesweit einzigartiges Angebot zum Thema „Nachhaltigkeit“

Frühling, Sonnenschein und lachende Gesichter bei Besuchern und Ausstellern: „Wir freuen uns über die Rekordzahlen von 95.000 Besuchern und 1427 Ausstellern an unseren vier Messetagen“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der Stuttgarter Frühjahrsmessen am Sonntag, 3. April. „Alle acht Messen haben sich toll weiterentwickelt, eine unglaubliche Vielfalt an Ausstellern präsentiert und das Rahmenprogramm der Messen sucht seinesgleichen. Die Frühjahrsmessen haben einmal mehr bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

Die Besucher der auto motor und sport i-Mobility, der Fair Handeln, der Garten Outdoor Ambiente, der Kreativ, des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“, der Yoga World, der „Mineralien, Fossilien, Schmuck“ sowie der „Haus, Holz, Energie“ vergaben in ihrer Bewertung die Schulnote „Gut“ für das umfangreiche Messeangebot.

Eine sehr gute Resonanz gab es für die zehnte Auflage des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland sagte: „Wir freuen uns über eine gut besuchte Messe im Jubiläumsjahr des Markt des guten Geschmacks! Man spürt das immer stärker werdende Interesse und Bewusstsein der Verbraucher für die Qualität von Lebensmitteln, für nachhaltige Ernährung und insbesondere für den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft und Fleisch aus artgerechter, ökologischer Erzeugung.“ In diesem Jahr waren 187 ausländische Aussteller unter den insgesamt 549 Genusshandwerkern vertreten gewesen. Darunter auch Markus Hönnige, Inhaber der Bäckerei Hönnige: „Wir sind von Anfang an auf der Slow Food mit dabei. Es war wieder viel los. Die Messe lief super an und entwickelte sich zum Wochenende hin zum wahren Mega-Event. Man merkt, dass die Leute hier wissen wollen, woher ein Produkt kommt. Wir trafen unsere Stammkunden und viele interessierte Neukunden. Es war super, ich bin sehr zufrieden.“ Auch Thomas Maier, Vertrieb Hirschbrauerei Heubach zeigte sich zufrieden: „Bei unserem Messeauftritt stand die Präsentation im Vordergrund. Als klassische, kleine Brauerei stellten wir auf der Slow Food unsere Craft-Biere vor, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dieser Trend nimmt stetig zu. Wir trafen genau das richtige Publikum. Wir bekamen viel Lob.“ Angela Weis, Schwäbische Whisky-Botschafterin, Continental Whisky Market: „Die Messe ist eine wunderbare Plattform für kleine, handwerklich arbeitende Brennereien. Unsere Zielgruppe war hier, und die Präsentation unserer Produkte lief sehr gut. Man merkte, dass regionaler Whisky inzwischen einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erlangt hat.“

Die Stuttgarter Frühjahrsmessen 2017 finden vom 20. bis 23. April statt.

> Link zu einer Bildergalerie der Slow Food Messe

Rekord: Rund 90.000 Besucher bei Slow Food und Fair Handeln Messen in Stuttgart

Slow Food Messe Stuttgart

Reichlich Sonnenstrahlen im Freien, noch mehr strahlende Gesichter in den Messehallen: „Wir freuen uns über rund 90.000 Besucher binnen vier Messetagen. Das ist eine neue Rekordmarke!“, freute sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der Stuttgarter Frühjahrsmessen am Sonntag, 12. April. „Acht Messen unter einem Dach, das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ als verbindender roter Faden – dieses Konzept hat sich nicht nur bewährt, sondern sich mittlerweile auch fest in Stuttgart etabliert. Es gibt in ganz Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung in dieser Größenordnung“, so Bleinroth. Insgesamt lockte die Rekordzahl von 1376 Aussteller rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ die Besucher aufs Messegelände am Flughafen.

 

„Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“

Eine sehr gute Resonanz gab es für die neunte Auflage des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland sagte: „Wir freuen uns über den Verlauf des ‚Markt des guten Geschmacks‘. Das gut besuchte Rahmenprogramm, das rege Treiben in den Messehallen und die vielen zufriedenen Gesichter zeigen, dass die Zusammenschau aller Aktivitäten – Markt, Forumsbühne, Geschmackserlebnisse, Kochwerkstatt und mehr – den Besuchern etwas für alle Sinne zu bieten hat. Die Slow Food Messe wächst und ihre Strahlkraft geht weit über die Messetage hinaus: Hier entstehen Vernetzungen, Kooperationen und Freundschaften. Eine Entwicklung ganz im Sinne von Slow Food.“

Unter den insgesamt 481 Ausstellern waren dieses Jahr 139 ausländische Genusshandwerker vertreten. Sehr gut angenommen wurden auch die neuen Sonderbereiche „Küche und Tafel“, „Marktplatz Brauerhandwerk“ sowie der „Continental Whisky Market“. Erstmals belegte die Messe zwei komplette Messehallen. Andrea Mo zer, Standbetreuung bei Finch Whisky, sagte: „In den letzten Jahren konnten wir uns in Stuttgart und Region stark positionieren, und wir sind mit unserem Messeauftritt sehr zufrieden. Besonders unsere Verkostungen wurden sehr gut angenommen. Das Publikum war bunt gemischt, vom Stammkunden bis zum Erstprobierer. Viele, die sich mit dem Thema Whisky noch nicht befasst hatten, lernten ihn bei uns kennen — und nahmen auch gerne ein Fläschchen mit.“

 

Fair Handeln Stuttgart

Fair Handeln

„Die ‚Fair Handeln‘ entwickelt sich seit 2009 zu einer Erfolgsgeschichte und wir haben in diesem Jahr erneut einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Messechef Bleinroth. Der Auftritt von Rudi Dalvai, Präsident der World Trade Fair Organization, sowie die dritte Entwicklungspolitische Landeskonferenz mit Minister Peter Friedrich und Vertretern der Kirchen machten die internationale und bundesweite Bedeutung der Messe klar erkennbar. Auch der „Welt:Marktplatz“, auf dem sich entwicklungspolitische Akteure des Landes und Bundes, von Hochschulen und Schulen sowie Kirchen und kirchlichen Verbänden präsentierten, sei von Besuchern und Ausstellern gut angenommen worden. Mit dem Burundi-Projekt der Landesregierung sowie der Premierenveranstaltung „Africa Moves“ seien neue Zeichen gesetzt worden.

Klaus Weingärtner, stellvertretender Geschäftsführer im Amt der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), war begeistert: „Die Fair Handeln hat sich phantastisch entwickelt. Sie ist zum zentralen Branchentreff für den Fairen Handel geworden. Die Aussteller sind sehr zufrieden. Der Besucherzulauf an allen vier Tagen war enorm, das Interesse an den Bildungsangeboten riesengroß. Als SEZ freuen wir uns besonders, dass die Fair Handeln nicht nur Branchenleitmesse, sondern auch zu einer einzigartigen Informationsplattform und Kontaktbörse für Wissen über nachhaltiges und global verantwortliches Handeln geworden ist. Hier zeichnen wir als fachlicher Träger verantwortlich und kommen unserem Bildungsauftrag nach.“ Wie sehr die Fair Handeln zum Informationsgewinn und Austausch angenommen werde, zeigten das starke Interesse an verschiedensten Fachveranstaltungen für die Branche, für Kommunen oder Verbraucher sowie die hohe Besucherdichte an Vertretern aus der Landespolitik, Kommunen und der Wirtschaft, sagte Weingärtner.

 

iMobility Stuttgartauto motor und sport i-Mobility

Die auto motor und sport i-Mobility unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann glänzte in diesem Jahr als umfangreiche Informations- und Testplattform. Die Besucher konnten in den Testparcours nachhaltige Fahrzeuge ausprobieren und sich auf der neuen Themenwelt „NEUE MOBILITÄT: bewegt nachhaltig“ über das breite Angebot intelligenter Verkehrsprojekte in Baden-Württemberg informieren.

„Die i-Mobility hat mir gezeigt: Die Zukunft beginnt Realität zu werden. Elektroautos, Hybridbusse, Carsharing oder Bürgerbusse sind Antworten auf die drängende Frage, wie wir den Verkehr umweltfreundlich gestalten können. Etwa ein Drittel der Treibhausgase wird in Baden-Württemberg durch den Verkehr verursacht. Um die Abhängigkeit vom eigenen Pkw zu senken, stärkt das Verkehrsministerium die Alternativen: Im ländlichen Raum fördern wir beispielsweise emissionsarme Regionalbus-Linien. 2015 bauen wir das Radnetz mit 230 Kilometern weiter aus. Mit unserer auf der Messe vorgestellten Plattform ,Multimodales Auskunftsportal‘ stellen wir der Bevölkerung sowohl über das Internet als auch per Handy-App eine dynamische Fahrtauskunft für den individuellen und öffentlichen Verkehr zusammen. Zukünftig werden weitere Verkehrsangebote in den Städten und Gemeinden, wie zum Beispiel Anbieter von Leihfahrräder- und Car-Sharing-Angeboten, in die Verkehrsplattform integriert“, sagte Verkehrsminister Hermann zum Abschluss der Messe.

Pionierregion Konstanz – fair & regional; Podiumsdiskussion auf der GEWA Messe 2013

naturblau GEWA Messe PodiumsdiskussionAm Donnerstag 2.5.2013, 19:00 Uhr laden die Wirtschaftsjunioren zur Podiumsdiskussion „Pionierregion Konstanz – fair & regional! Heute nicht auf Kosten von Morgen, hier nicht auf Kosten von anderswo.“ ein. Als Keynote-Speaker konnte Gottfried Härle von der Leutkircher Brauerei Härle gewonnen werden.

Eine der fünf strategischen Erfolgspositionen der Wirtschaftsjunioren lautet „ressourcenbewusst und innovationsstark handeln“. Um dieses, gerade für die Wirtschaftsjunioren als Verband junger Unternehmer und Führungskräfte, zentrale Thema zu beleuchten, beschäftigen sich die WJ dabei mit den Wirtschafts- und Standortbedingungen der (nahen) Zukunft.

Themenfelder wie Nachhaltigkeit, Regionalität, gesundes Wirtschaftswachstum und Energiepolitik sind laufend in der Überlegung und stehen im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.

„Was liegt hier näher als die Gewerbeausstellung Kreuzlingen-Konstanz zur Diskussion dieser Themen zu nutzen“ erläutert Timo Schneeweis von AK Innovation&Nachhaltigkeit und Inhaber des bizzcenter24 denn „so weiter wie bisher, gibt es nicht mehr, und wir wollen Alternativen aufzeigen“! Der Standort Konstanz benötigt eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Ressourceneffizienz seiner Wirtschaft. Politik und öffentliche Hand müssen Innovationen in den Bereichen der erneuerbaren Energien, der Material- und Ressourceneffizienz sowie der Umwelttechnologien fördern und voran gehen. Ralph J. Schiel ergänzt: „gerade die jungen Unternehmen bei uns im Kreis Konstanz machen sie sich dazu sehr viel Gedanken – wir wollen dazu einen Beitrag liefern, um die Pionierregion Konstanz weiter voran zu bringen.“

Gottfried Härle stellt seine Thesen eines glaubwürdigen und klimaneutralen Unternehmens vor, und bietet als „best practice“ einen Einblick in die Umsetzung in seinem Unternehmen. Die Brauerei Härle ist die erste und einzige Brauerei in Deutschland, die ihre Biere klimaneutral herstellt und vertreibt. Gottfried Härle ist Mitbegründer und Vorstand des ökologischen Unternehmerverbandes „UnternehmensGrün“.

Für die anschließenden Podiumsdiskussion konnten die Wirtschaftsjunioren folgenden Teilnehmer gewinnen:
– Uli Burchardt
Oberbürgermeister Stadt Konstanz, Autor des Buches „Ausgegeizt“
– Karl-Ulrich Schaible
BUND-Konstanz, Bürger-Energiegenossenschaft „energia Bodensee“
– Timo Schneeweis
Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau e.V., Wirtschaft pro Klima
– Prof. Dr. Maike Sippel
HTWG Konstanz – Professorin für Nachhaltige Entwicklung

Die Moderation übernimmt Glenn Müller vom schweizer Unternehmerforum Lilienberg. Im Anschluss der Podiumsdiskussion bieten wir beim Apéro nachhaltiges Networking und besichtigen den Marktplatz mit nachhaltig agierenden Unternehmen in und um Konstanz. Der Eintritt ist freiwillig. Anmeldung ist erbeten unter www.wj-konstanz-hegau.de.

> Link zur Keynote Gottfried Härle auf youtube

> Link zur Fotogalerie (Bilder von Thomas Gröpper)

Nachhaltige Weihnachten – Tipp 07 & 08

naturblau-bizzcenter24-twizyTipp 07: Schlittenfahrt
Besuche bei Verwandten gehören zu Weihnachten wie die Butter aufs Brot. Aber muss man für die 30km entfernt lebenden Verwandten wirklich das Auto nehmen und im Weihnachtsverkehr feststecken, während man mit Bus & Bahn genauso gut & schneller hinkommen würde? Eigentlich nicht. Fahrgemeinschaften bringen gleich mehrere Leute ans Ziel. Das kann man bei den täglichen Firmenfahrten auch beachten. Wo immer es geht, lieber selber aufs Rad steigen oder Fahrradkuriere einsetzen. Das sorgt für mehr Frischluft  und weniger Weihnachtspfunde. Und vielleicht sogar noch pioniermäßig elektrisch mobil unterwegs sein ist natürlich auch ’ne überaus stylische Sach‘.

naturblau-WindradTipp 08: Aus der Region für die Region
Wie wäre es dieses Jahr mit Kundengeschenken und Mitbringseln aus der Region, anstatt über das Internet vom anderen Ende der Welt zu bestellen? Das spart Transport- und Engegiekosten und stärkt dabei noch die örtliche Wirtschaft. Bei naturblau lautet das Motto: Starke Partner aus der Region für die Region. Das ermöglicht unser einzigartiges Netzwerk an Spezialisten, die ökologische, soziale und ethische Werte und Richtlinien in ihrem eigenen Unternehmen einhalten und aktiv fördern. So dann: Frohes Fest!

Nachhaltige Weihnachten – Tipp 05 & 06

naturblau-WeihnachtsgansTipp 05: Mahlzeit!
Damit Du Deine Weihnachtsgans genießen kannst, kaufst Du am besten eine Biogans bei einem regionalen Fleischhauer. Das beschert Dir nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch einen besseren Geschmack. Hinterher gibt es auch keinen kalten Kaffee: Kaffee aus biologischen Anbau und fairem Handel, sowie Erfrischungsgetränke und Mineralwasser aus der Region sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Nicht zuletzt auch im Unternehmen selbst und für Kundenbesprechungen. Auch beim Geschäftsweihnachtsessen kannst Du drauf achten, dass Du Deine Mitarbeiter in ein Restaurant mit regioanlen und saisonalen Produkten verwöhnst.

naturblau-WeihnachtsbeleuchtungTipp 06: Sternenfunkeln überall
LED-Lichterketten sind nicht nur sparsam, sondern auch günstig zu bekommen: selbst beim Discounter – also halte die Augen offen. Noch schicker sind natürlich solarbetriebene Illuminationen, die die kostenlose Sonnenenergie von tagsüber speichern und nachts dann leuchten. Und auch die Frage, ob das Geblinke auch tagsüber laufen muss, kann man sich ruhig mal stellen.Kerzen für den Weihnachtsbaum gibt es auch in Bio und mit Fairtrade (RAL Siegel).

Verantwortungsvolle Unternehmer setzen auf grüne Banken

naturblau-BankenLeitsätze für ehrbares Unternehmertum befassen sich mit Verantwortungsbewusstsein, Integrität, Vertrauen, Solidaritätsprinzip und ethischen Aspekten. Diese Grundsätze sollten auch bei der Wahl der Netzwerkpartner und Lieferanten Beachtung finden. Insbesondere bei der Wahl der Hausbank. Es gibt z.B. zahlreiche Gründe, die für die Wahl einer regionalen Bank sprechen:

Regionale Banken
+ stärken die Region
+ schaffen Ausbildungs- und Arbeitsplätze,
+ unterstützen Vereine, Schulen und Kindergärten,
+ vergeben regionale Aufträge,
+ zahlen Steuern in der Region,
+ beraten vor Ort im persönlichen Gespräch,
+ schaffen Vertrauen durch Nähe.

Man kann sich allerdings auch hier die Frage stellen, inwieweit hier ethisch, ökologisch oder gar menschlich gehandelt wird. „Banken verleihen Regenschirme. Außer wenn es regnet.“ (Uli Burchardt)

Daher kann man auch noch einen Schritt weiter gehen und sich für das nachhaltige Konzept von grünen Banken entscheiden. Hier beläuft sich die Finanzierung darauf, dass nur umweltfreundliche, ökologisch wertvolle und ethisch ansprechende Projekte finanziert werden. Der Unternehmer hat also die Option, bei einer grünen Bank einen Kredit für ein Energiesparhaus, oder eine Photovoltaik Anlage zu erhalten, da man mit der Entscheidung einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Umwelt und zur Nutzung erneuerbarer Ressourcen leistet.

 

Vorteile nachhaltig wirtschaftender grüner Banken
+ zielgerichtete sozial-ökologischen Investitionen
+ umfassende Transparenz
+ keine Mitschuld an der Finanzkrise, wie Großbanken
+ bei Geldanlage sind Unternehmen oder Staaten tabu, die mit der Herstellung von Waffen und Atomkraftwerken, mit Kinderarbeit oder genveränderten Pflanzen und Saatgut Gewinne machen
+ man kann bei jedem Bezahlvorgang zeigen, dass man bei einer  grünen Bank ist und erzeugt für sich und sein Unternehmen eine positive Imagereputation
+ Was macht Geld auf einem Bio-Bauernhof? Antwort: Sinn. (GLS Bank)

Diese Grundsätze gelten selbstverständlich auch für den privaten Bereich, denn grüne Banken sind sowohl für geschäfts- als auch für Privtakunden gleichermaßen aktiv und attraktiv.

Derzeit gibt es in Deutschland vier Projekte für grüne Banken, welche sich den ethischen und ökologischen Grundsätzen verschrieben haben und die mit gutem Gewissen zu empfehlen sind:
> Link zu Utopia und einer Zusammenstellung von grünen Banken.

naturblau-Banken-Verantwortung

greentours – umweltbewusster Stadtrundgang in Konstanz

naturblau-greentoursWo kann ich in Konstanz regionale Produkte kaufen?
Welche Car-Sharing Vereine gibt es hier und wie viel kostet es?
Gibt es weitere Alternativen zum eigenen Auto?
Wo finde ich in Second Handläden?
Was muss ich beim Wechsel zu einem Ökostromanbieter beachten?
Wie stark engagiert sich eigentlich die Stadt Konstanz im Umwelt- und Klimaschutz?
Diese und viele weitere Fragen werden beim grünen Stadtrundgang mit Judith Wehr von green tours beantwortet. Klingt interessant, also haben wir vom naturblau Team dies ausprobiert und waren allesamt begeistert.

„Treffpunkt Münster, das bedeutet bei Stadtführungen in der Regel, dass es um die Vergangenheit von Konstanz als Bischofsstadt geht. Beim neuartigen grünen Stadtrundgang aber ist das anderes. Hier geht es nicht um die große Geschichte von Konstanz, sondern um den ökologischen Fußabdruck, den ein Mensch in seinem Leben auf dem Planeten hinterlässt. Und es geht um die vielen Möglichkeiten, die Konstanz bietet, das Leben vor Ort ökologischer zu gestalten.

Der Schutz der Umwelt beginne mit dem eigenen Tun, etwa dem bewussteren Konsum, sagt Wehr zum Beginn. Mehr als ein Drittel des Jahresausstoßes des Klimagases CO2 gehe auf den Güterverbrauch zurück. Wehr weist auf Läden hin, in denen Kleider, Elektrogeräte oder Möbel aus zweiter Hand verkauft werden. Wer Gebrauchtes nehme, trage dazu bei, dass keine neuen Rohstoffe verbraucht werden. In einem Laden sei auch möglich, Handys reparieren zu lassen oder das alte Handy in Zahlung zu geben. Schließlich steckten im Gerät viele Rohstoffe. Thema bei der Tour ist auch der Umstieg auf Ökostrom.

Wehr zeigt das „Ok-Power“-Siegel, das den zusätzlichen Umweltnutzen sicherstellt, nämlich den Ausbau von neuen Anlagen für erneuerbare Energien. Weiter geht es um umweltfreundliche Mobilität, etwa durch verschiedene Formen des Autoteilens. 55 Prozent der Autofahrten endeten nach weniger als fünf Kilometern, sagt Wehr. Bei der grünen Stadttour sind im Teilnahmepreis von aktuell zehn Euro Einkaufsgutscheine von Partnergeschäften im Wert von 30 Euro enthalten. Ein Stadtplan, in dem die ökologischen Seiten von Konstanz verzeichnet sind, sei in Arbeit, sagt Wehr.“ (Text von Claudi Rindt)

> Link zum Podcast von SWR4 zur greentours Stadtführung

Wasser – Plastik oder Glas?

Wasser in Plastikflaschen hat Vorteile: Zunächst ist das Gewicht geringer als bei Glas, außerdem ist eine Plastikflasche nicht zerbrechlich, wenn Sie einmal herunterfällt. Allerdings zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Wasser in Plastikflaschen durch die in ihnen enthaltenen chemischen Stoffe belastet sein kann. Forscher der Universität Frankfurt haben in Plastikflaschen hormonähnliche Stoffe wie das weibliche Sexualhormon Östrogen nachgewiesen.

Das zum Vergleich herangezogene Leitungswasser wies hingegen geringere Belastungen auf.  Dies belegt eine Verbreitung von Umwelthormonen in Nahrungsmitteln, die aus Kunststoffverpackungen stammen könnten. Die Stoffe sind im verwendeten Kunststoff in kleinen Mengen enthalten und werden höchstwahrscheinlich durch das Wasser in der Plastikflasche gelöst. „Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die östrogene Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen“, sagte Martin Wagner vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Frankfurter Universität. Daneben kommen bei Plastik die umweltschädlichen Folgen des Verbrauchs von Erdöl bei der Produktion und das immense Müllaufkommen hinzu.

Randegger OttilienquelleEine mögliche Lösung liegt sehr nah, nämlich der Verzicht auf Einweg-Platikflschen und der konsequente Kauf von Mehrweg-Glasflaschen.Und um lange Transportwege zu vermeiden, sollte man auch hier auf möglichst regionale Produzenten achten. Das traditionsreiche Familienunternehmen „Randegger Ottilienquelle“ setzt seit jeher auf den Einsatz von Mehrweg Glasflaschen. Auch und insbesondere in einer Zeit, in der der Wettbewerb rein aus kurzfristig gedachten Preisdumpinggründen immer mehr in Plastikflaschen investiert. Verantwortungsbewusst, sozial engagiert und innovativ geht das in Gottmadingen angesiedelte Unternehmen seine Weg. Und das sehr erfolgreich. „Trinken für den Klimaschutz.“ ist einer der Slogans von Randegger. Und  diese Werbebotschaft stimmt in diesem Falle vollkommen bei dieser auch umweltbezogen sehr fortschrittlich und ehrlich agierenden Firma.

Wenn man als Unternehmen in vielen Bereichen Wert auf nachhaltiges Handeln legt, so sollte auch dazugehören, dass man regionale Getränkehersteller unterstützt. Und die gibt es eigentlich immer, egal wo man seinen Firmensitz hat. Oft kommen hierbei noch andere gute Kooperatiosmöglichkeiten zustande.

Als Verbraucher haben wir auch die Möglichkeit darauf zu achten, was für Wasser wir das nächste Mal in der Gastronomie bestellen. Muss es wirklich die über die Alpen gekarrte italienische Variante oder das teure und angeblich aus Naturgletschern Norwegens gewonnene sein?