Danke an unsere Kooperationspartner

Insbesondere in schwierigen Zeiten fällt einem auf, was wirklich wichtig ist: Menschen, Unternehmen und Einrichtungen, die dafür sorgen, dass wir und viele andere mit dem versorgt werden, was man zum täglichen (Über)Leben wirklich braucht.

Wir möchten uns an dieser Stelle bedanken bei all unseren Partnern und Kunden in diesen Bereichen: Soziales, Pflegedienste, Behindertenwerkstätten, Altenversorgung, Familienbetreuung, Gesundheitsdienstleister, Landwirte, Erzeuger, (Bio-)Lebensmittel-Lieferanten, Biofachhandel, Regionalversorger, Kommunale Einrichtungen, u.v.m.

Wie wertvoll und schön, dass es euch gibt und dass wir einen kleinen Beitrag leisten dürfen, euch bei eurer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Gerade auch jetzt. Danke!

Wir sind weiterhin uneingeschränkt da: Unser Agenturbetrieb wird fortgesetzt. Dass dabei die Gesundheit unserer Mitarbeiter oberste Priorität hat, ist selbstverständlich.

Auch wenn wir nur eine vergleichsweise kleine Agentur sind, werden auch wir von naturblau+++ durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie (Corona-Virus) täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Was gestern noch gültig war, kann morgen schon wieder überholt sein.

Wir haben bei uns proaktiv zahlreiche Maßnahmen initiiert, die die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeitenden bestmöglich sicherstellen und die Arbeitsfähigkeit erhalten soll. Wir haben im Bedarfsfall unsere Mitarbeitenden technisch zur Sicherheit mit alternativen Home-Office-Optionen ausgestattet.

Mit unseren Hygiene-Maßnahmen und den damit verbundenen Regeln und Notfallplänen erreichen wir einen sehr hohen Hygienestandard. Dadurch kann eine mögliche Ausbreitung des Virus in unserem Unternehmen minimiert werden. Das sind die Vorteile in einem kleinen Team, das sich aufeinander verlassen kann und ehrlich miteinander umgeht. Dennoch haben wir auch hier nicht 100 %ige Sicherheit.

Wir übernehmen als verlässlicher Partner Verantwortung, über Veränderungen frühzeitig zu informieren. Wir beobachten die Situation und Entwicklung täglich weiterhin sehr genau und versichern, dass wir alles unternehmen, um in dieser Situation verantwortungsvoll und mit aller Sorgfalt zu handeln.

Unsere PartnerInnen können sich weiterhin auf uns verlassen, dass wir sie mit ihren Anfragen bedienen können, so dass sie in ihrer Tätigkeit mit ihren Kunden durch unser Mitwirken eine Unterstützung erfahren.

Sollte es darüber hinaus Fragen geben, stehen wir jederzeit gerne dafür zur Verfügung. Wir glauben fest daran, dass wir diese Situation gemeinsam gut durchstehen und wünschen Gesundheit und Wohlergehen.

Das naturblau+++ Team

Reden wir über Werte – Im Interview mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg MFG

Enkeltaugliche Markenbildung? Das geht. Auch in der Kommunikationsbranche ist das Thema Nachhaltigkeit angekommen. Über Greenwashing und Alibi-Kampagnen hinaus setzen sich inzwischen Unternehmer*innen und kreative Köpfe aus Werbung und Marketing inhaltlich mit nachhaltigen Aspekten auseinander. Nicht zuletzt, weil Kommunikation dann am besten funktioniert, wenn man voll und ganz hinter dem steht, was man sagt.

Aber was macht „gute“ Kommunikation aus? Werte, sagt Ralph J. Schiel, Gründer und Geschäftsleiter von naturblau+++ Die Werteagentur. Schon vor acht Jahren hat sich naturblau darauf spezialisiert, grüner und zukunftsfähiger zu werben, und gilt in der Bodenseeregion als Pionier der nachhaltigen und werteorientierten Markenkommunikation. Wie die MFG Baden-Württemberg hat die Werteagentur aus Orsingen-Nenzingen die WIN-Charta unterzeichnet. Ralph J. Schiel spricht mit der MFG-Redaktion über seine Beweggründe und Werte, interdisziplinäre Lösungsansätze und Transformationsdesign.

hier ist der Link zum Interview in voller Länge

Inspirierende Weihnachten!

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Inspiration gefällig? Dann einfach mal Räuchern mit Kräutern und Harzen ausprobieren.

Räuchern ist seit jeher ein beliebtes Mittel, um den Geist zu öffnen, Gedanken zu klären und der Intuition Raum zu geben.

Die beste Zeit dafür: die Tage zwischen den Jahren. Jetzt sind wir besonders offen für Inspiration. Und unsere Wünsche für das neue Jahr lassen sich klasse manifestieren.

Räuchern geht ganz einfach. Selbst wenn man selbst kein Räucherstövchen besitzt, geht das flux ganz schnell. Den Link zum Upcycling-Hack dazu gibt’s hier:

Warum mit Räuchern sich inspirieren lassen? Grüne Kante zeigen, sich bekennen und alle Kraft in zukunftsweisende, vielleicht sogar visionäre Projekte zu stecken – das ist heute wichtiger denn je. In diesem Sinne durften wir 2019 gemeinsam mit unseren Partnern, Kunden und Freunden großartige Projekte begleiten, immer wieder neue Ideen befeuern und Erfolge feiern. Für all das sagen wir von Herzen: Danke. Das ganze naturblau+++ Team wünscht eine inspirierende Auszeit und frohe Festtage. Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr!

naturblau +++ Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches

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> Link zum Video

Text:

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Über viele Jahre beobachten wir den Wettbewerbsmarkt.

Wir sind politisch.
Gestaltung ist immer politisch.
Gestaltung ist Haltung:
Zu Marken, zu den Menschen, zur Natur.

Unsere Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches:
Wirksame Konzeptions- und Gestaltungsleistungen kosten Zeit – und somit Geld.

Wenn Konzepte und Ideen wirklich greifen sollen, wenn Gestaltung ins Ziel treffen und nachhaltig für unsere Kunden wirken soll, dann bringt ein schneller Griff in eine Schublade mit vorgefertigten Lösungen absolut nichts. Und das bekommen Sie bei uns auch nicht.

Wir liefern nur, was wir am besten können: kundenspezifische Lösungen, die wirken. Und die erreichen wir nur gemeinsam mit unseren Kunden. Der Prozess: Wir lernen uns gegenseitig kennen,
definieren die Anforderungen, wir analysieren, konzipieren, gestalten, wägen ab, lernen uns noch besser kennen, schleifen fein, entscheiden gemeinsam und feiern am Ende den Einlauf ins Ziel. Dieser
Prozess ist notwendig. Und er braucht Zeit.

Wettbewerbe, bei denen viele Agenturen anhand eines Standardbriefings ins Blaue hinein liefern, sind für den Kunden selten nachhaltig zielführend – und für die Agenturen wirtschaftlicher Humbug.

Darum nehmen wir an unbezahlten Wettbewerben nicht teil.

Was wir sehr gerne honorarfrei für Sie tun: Wir setzen uns mit Ihnen an einen Tisch, wir analysieren mit Ihnen die Aufgabenstellung, Ihre Erwartungen und Kooperationsbereiche. Wir zeigen Ihnen,
was wir können und sagen ehrlich, wo andere Dienstleister möglicherweise besser aufgestellt sind.

Auf dieser Basis erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot. Erst dann, auf dieser Vertrauensbasis, starten wir mit der Konzeptions- und Gestaltungsleistung. Und Sie können sicher sein, dass Sie am Ende genau die Lösungen bekommen, die Sie vorwärts bringen.

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Wir werben für den Wandel.

Oslo Manifest – Nachhaltigkeitsleitfaden für Gestalter

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Beim Oslo Manifest geht es darum, eine Bewegung von Designern, Architekten und Kreativen zu motivieren, die SDGs (Sustainable development goals) der Vereinten Nationen als Gestaltungsstandards für eine neue, nachhaltige Welt umzusetzen. Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) umfassen nahezu jeden Aspekt unserer Zukunft – für unseren Planeten und für die Menschheit. Sie betreffen alle Menschen, alle Länder und alle Teile der Gesellschaft. Es gibt insgesamt 17 Ziele und es handelt sich um nichts weniger als eine vollständige Transformation der globalen Zivilisation.

Und die Deadline? Das Jahr 2030

Die Ideen, Lösungen, Gebäude und Dinge, die von Designern, Architekten und Kreativen geschaffen wurden und werden, überdauern jedoch viel länger als jede Deadline. Sie werden unsere Welt, ihre Systeme und Menschen über viele Jahre und Generationen hinweg beeinflussen und verändern. Deshalb ist die Rolle, die man als Kreativer und Gestalter spielt, so wichtig. Die von ihnen getroffenen Entwurfsentscheidungen haben die Kraft, uns nicht nur beim Erreichen dieser Ziele zu unterstützen, sondern auch in die nachhaltige Zukunft weit über sie hinaus zu führen.

Das Oslo-Manifest umfasst die SDGs als ultimative Designanweisung und übersetzt jedes Ziel in eine einfache Designfrage, mit der jeder seine Arbeit leiten kann. Und sollte. Die kreativen Entscheidungen, die heute getroffen werden haben das Potenzial ein nachhaltiges Morgen zu formen.

/ 01
Wie kann dieses Design dazu beitragen, die Armut in all ihren Formen überall zu beenden?

/ 02
Wie kann dieses Design dazu beitragen, den Hunger zu beenden und den Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft zu fördern?

/ 03
Wie kann dieses Design zu einem gesunden Leben und Wohlbefinden für alle Altersgruppen beitragen?

/ 04
Wie kann dieses Design eine qualitativ hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen unterstützen?

/ 05
Wie kann dieses Design die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen fördern?

/ 06
Wie kann dieses Design dazu beitragen, ein nachhaltiges Wassermanagement und einen universellen Zugang zu sanitären Einrichtungen zu gewährleisten?

/ 07
Wie kann dieses Design zu einer nachhaltigen Energiewende beitragen?

/ 08
Wie kann dieses Design menschenwürdige Arbeit für alle fördern?

/ 09
Wie kann dieses Design eine nachhaltige Industrialisierung und Innovation vorantreiben, insbesondere an Orten, die keinen Zugang zur modernen Industrie haben?

/ 10
Wie kann dieses Design dazu beitragen, die Ungleichheit in und zwischen Ländern zu verringern?

/ 11
Wie kann dieses Design unsere Städte integrativer, sicherer, belastbarer und nachhaltiger machen?

/ 12
Wie kann dieses Design Produktions- und Konsummuster verändern, um sie nachhaltiger zu gestalten?

/ 13
Wie kann dieses Design Teil der dringenden Maßnahmen sein, die zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen erforderlich sind?

/ 14
Wie kann dieses Design zur Pflege unserer Ozeane und Meere beitragen?

/ 15
Wie kann dieses Design dazu beitragen, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen und die Biodiversität zu erhalten?

/ 16
Wie kann dieses Design zur Entwicklung einer friedlichen, inklusiven und gerechten Gesellschaft beitragen?

/ 17
Wie kann dieses Design die globale Partnerschaft vorantreiben, um alle diese Ziele zu erreichen?

 

Aus vollster Überzeugung, dass dies das Maß für jeden Kreativen sein sollte, haben auch wir von naturblau+++ das Oslo Manifest unterzeichnet.

> Link zum Oslo Manifest

Victor Papanek: The Politics of Design

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Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste große Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind.

Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-Design-Initiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.

> Link zur Ausstellung im Vitra Design Museum

Vielfalt – unser Jahresmotto für 2018

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Willkommen in 2018 und einen guten und erfolgreichen Start wünschen wir allen unseren Partnern. Wir wollen dieses Jahr für unser Tun unter das Motto „Vielfalt“ stellen. Vielfalt in unserer Kreativität und den dabei entstehenden Werken, im Design und der Schöpfung von Neuem. Aber auch eine Vielfalt, wenn es um Projekte, bewährte Arbeiten und neue Kooperationen geht.

Vielfalt beinhaltet auch Veränderungsmöglichkeiten, eine Variationsbreite und Weiterentwicklungen. So wie naturblau+++ sich äußerlich geografisch und räumlich weiter entwickelt hat im vergangen Jahr und damit einhergehend auch innerlich auf inhaltlicher Ebene stetig fortentwickelt. Hier der > Link zu unserem blog, wo der Verlauf unseres Bauprojektes zu sehen ist.

Im Miteinander und Füreinander in der Agentur, in Verbindung mit unseren Partern und weiterführend im Zusammenspiel mit Gesellschaft und Umwelt wollen wir die Vielgestaltigkeit und den Reichtum an zukunftsfähigen Optionen aufzeigen und neue Wege gehen.

Auch die naturbezogenen Aspekte der Artenvielfalt, Biodiversität und der Erhalt von alten Sorten und Rassen bei Tier und Pflanze wird für uns dieses Jahr und in Zukunft eine große Rolle spielen.

Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen, sind offen für Neues und Unverhofftes und sehr gespannt darauf, was uns die nächste Zeit so mitbringen mag und was wir ihr dazubringen können.

Vlow! Festival 2016

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Fünfte Kongress-Auflage begeistert 400 Teilnehmer aus Kreativbranche im Festspielhaus Bregenz

„Besser anfangen – Über das erfolgreiche Beginnen in Gestaltungsprojekten“. Unter diesem Thema stand die diesjährige Veranstaltung vom 28.-29. Oktober 2016, welche sich im Zwischenraum von Kommunikation, Design und Architektur bewegte.

Mit einem neuen Besucherrekord von knapp 400 TeilnehmerInnen, aus der Mannigfaltigkeit der Kreativbranche kommend, fand die Vlow! mittlerweile zum fünften mal statt. Sie versteht sich als eine internationale Plattform für Bildung, Begegnung und Vernetzung und beschäftigt sich mit Kommunikationsstrategien im Raum und innovativen Arbeits- und Kooperationsprozessen. Teilnehmende waren Grafikdesigner und Architektinnen, Szenografen, Fotografinnen, Audio/Video-Gestalter und Führungskräfte aus den Bereichen Branding, Marketing und Werbung.

Was die Vlow! für die Partizipanten auch dieses mal besonders spannend machte, war die Gesamtkonzeption und die Programmgestaltung, welche von dem innovationsaffinen Kurator Hans-Joachim Gögl zusammen mit dem Initiator Gerhard Stübe jedes mal aufs neue weiter entwickelt wird. Die beiden verbindet nicht nur eine äußerliche Ähnlichkeit in Optiker- und Frisurgeschmack, sondern auch die innerliche Kohärenz, wenn es um die Schaffung und Durchführung einer Kreativveranstaltung geht, die sich nicht mit der reinen Zusammenkunft von vornehmlich in Schwarz gekleideten Gestaltern und Gestalten zufrieden gibt.

Erfrischend anders zu vielen sonstigen Designkongressen war die Tatsache, dass es nicht nur um eine kompetitive Werkschau von selbst- und branchenernannten Kreativgottheiten ging. Das gab es zwar hier auch und gehört wohl standartmäßig irgendwie dazu, selbst wenn diese auch nur mit Wasser, aber halt mit einem netteren, substituierenden Anglizismen dafür kochen. Viel entscheidender war der ganz wesentliche Teil des Festivals, der „aus den Teilnehmern Teilgeber macht“, wie der illustre Wiederholungstätermoderator Clemens Theobert Schedler dies so schön in einer seiner das Publikum charmant mitnehmenden Interimsreden formulierte.

Dieser Beteilungungsprozess geschah zum einen in der aktiven Einbringung bei zehn Workshops, welche teils von Referenten selbst und teils von externen Kreativmenschen geleitet wurden. Hier ging es um fancy Themen wie die Kollektivschaffung von bewusst sinnlosen Ideen, ein sogenanntes A-A-A-Ü Briefing, Zettelwirtschaften, den Fluch der ersten Zahl und so einiges mehr, was die dezentralen SitzkreisteilnehmerInnen in doch meist in recht mitnehmender und aktivierender Art bei Laune und Gesprächsfreudigkeit hielt. Nicht zuletzt, weil viele der anwesenden sicherlich auch das Zeug dazu hatten, selbst mal in der Referentenolymp aufzusteigen. Positiv hinzukommend war die Tatsache, dass ein deutlich spürbarer Anteil an kreativem Jungvolk diesem Event beiwohnte.

Im Format der Vlow!Werkstatt brachten dann in 19 Themenkreisen in halbstündig rotierender Weise die Teilnehmer selbst eigne Wünsche, Sehnsüchte oder ganz einfach handfeste Aufgabenstellungen dar und motivierten die anderen Besucher, ihnen beim Nachdenken und Weiterwursteln bei zu stehen. Somit ein Anzapfen des Denkpools von ganz vielen für ganz viele. Jeder konnte da eine ganze Menge mitnehmen.

Auf der durchmischten Referentenseite sind sicherlich Kajsa Balkfors, ihres Zeichens Unternehmensberaterin mit Zirkusdirektorinnenvergangenheit, die das Publikum mit ihrer mitreißenden Art und Präsentation gleich zu Beginn in visuelle und auditive Gefangenschaft nahm und der dänische Architekt Barke Ingels mit seinen eher etwas größer geratenen Bauunternehmungen von besonderer Erwähnung.

Ansonsten viel Kleines und Großes, viel Schickes und viel Schniekes, viel zum sich inspirieren lassen und auch mal was zum gleich wieder vergessen. Und wie das beim Einladen von Referenten so ist, weiß man nicht immer was man dann auf die Augen und Ohren bekommt. Somit wird dann auch zwischendurch mal was zum architektonischen Zelebrieren unser aller ungebändigten Müllerzeugung, in dem man ein Funsportmonument drauf baut oder der Huldigung von östlich geführtem diktatorischem Palastbau-Größenwahn begeistert aber unreflektiert beklatscht. Aber die Vlow! ist wohl auch (noch) nicht der Ort der eigenen selbstkritischen Branchen-Reflexion.

Einziger kleiner aber vielleicht gerade deshalb nicht unwesentlicher Wermutstropfen dieser durchwegs mehr als nett anmutenden Veranstaltung, war eine Randbemerkung, die sich zwar nicht auf die inhaltliche Qualität auswirkte, aber dennoch wohl eine spürbare Manifestation für die Entwicklung in der Kreativszene ist. Die Tatsache, dass einige der angekündigten Vortragenden zum teil sehr kurzfristig und zum teil wohl aus sehr gravierenden gesundheitlichen Gründen passen mussten, zeigt doch auch in diesem Metier, dass das immer-höher-schneller-weiter wohl wahrlich nicht der zukunftsfähige Weg sein muss. Weder für den einzelnen Menschen, noch für eine Gesellschaft. Zusammen mit der für Veranstalter und Besucher vordergründig positiven Begebenheit, dass das wohl nicht weiter in der Außenwirkung ins Gewicht fiel, da es genug mindestens gleichwertigen Ersatz gab, macht dies eines noch klarer: Auch und insbesondere in der Kreativbranche ist jeder schnell ersetzbar. Wohl nicht als Mensch in seinem sozialen Umfeld, aber sehr wohl auf der Show-Bühne. Denn: Creative-show must go on.

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Lautenbach – Mensch sein, frei und geborgen

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In der integrativen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach finden Menschen mit Assistenzbedarf ein sicheres Zuhause: mit einer Arbeit, die befriedigt, Freunde und Kollegen für einen erfüllenden Alltag, vielleicht sogar eine Partnerschaft fürs Leben.

In Lautenbach und an seinen Standorten leben über 200 Menschen mit Assistenzbedarf in rund 20 integrativen Hausgemeinschaften. Über 200 Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer unterstützen und begleiteten sie in ihrem Alltag bei allen Herausforderungen des Lebens. Und nicht zuletzt darin, dass sie so frei und selbstbestimmt leben und arbeiten können, wie möglich. So mancher Lautenbacher kam als Jugendlicher in der Lern- und Lehrzeit, ist noch heute hier und wird es vermutlich noch lange bleiben. Denn Lautenbach ist vor allem ein sicheres Zuhause.

Hier ist es möglich, „Mensch zu sein“ – in einem tiefgreifenden, umfassenden Sinn. Und auf der Grundlage anthroposophischer Werte. Diese prägen nicht nur unseren Umgang mit der Natur. Sie prägen auch die wertschätzende, liebevolle Begegnung von Mensch zu Mensch. Wir finden, das ist der beste Nährboden, um sich zu entfalten. Für Bewohner wie für Mitarbeiter.

Das naturblau+++ Team und seine Netzwerkpartner bei diesem Projekt sind dankbar, die Menschen dieser Einrichtung bei der Überarbeitung des Erscheinungsbildes und der Grundlagenschaffung für neue Medien unterstützt haben zu können und weiterhin zur Seite zu stehen.

Besonderer Dank geht an all die tollen Partner und Helfer von und in Lautenbach selbst; für deren zielführende Kooperation, das Vertrauen und den Mut, den Sie bewiesen haben. An Kai Hansen für die strategische Kooperation und das Mentoring, Christina Schwarz für die wundervollen Texte, Lennard Vocke für die eindruckvolle Fotografie und an Philipp Kuhlmann für die gelungene barrierefreie Programmierung der Webseite.

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