10 Jahre klimaneutrales Unternehmen

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Seit unserer Gründung am 1. April 2012 erfassen wir mit naturblau+++ unsere CO2-Äquivalente in den Bereichen Energie (Strom, Heizung), Mobilität, Beschaffung und Entsorgung. Mit CO2-Rechnern werden die Werte eingetragen und per Formeln in die anfallenden CO2-Emissionen umgerechnet.

Wir nutzen u.a. diese CO2-Rechner hier:

https://uba.co2-rechner.de/de_DE/
https://germany.myclimate.org/de/company_calculators/new
https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/wunschmenge/

Bei unserem Weg zu einem wirklich klimafreundlichen Unternehmen ist Kompensation dabei nur der dritte Schritt, den wir ergreifen. Davor stehen die beiden Schritte „Vermeiden“ und „Reduzieren“. Also erstens erst gar keine Emissionen entstehen lassen und wenn diese nicht vermeidbar sind, dann zu schauen, inwieweit sich diese zweitens reduzieren lassen.

Beispielhaft dazu: Mit dem Umzug der Agentur vor 4 Jahren nach Orsingen-Nenzingen und der damit verbundenen Nutzung von hausdacheigenem Strom, Luftwärmepumpe, Zukauf von echtem Ökostrom von Greenpeace-Energy, der Nutzung eines Elektrofuhrparks, einem Hausstandard nach KfW 55 und vielen anderen Maßnahmen, die wir im Laufe der Zeit uns angeeignet haben, konnten wir unsere Restemissionen auf unter 5 Tonnen CO2 im Jahr reduzieren.

Die Erfassung der Werte geht nach Scope 1 und 2 und in Teilen auch nach Score 3. Siehe auch: https://www.carbon-connect.ch/de/loesungen/analyse/co2-bilanz/

Auch bei der Kompensation gilt es einiges zu beachten, da es auch hier mittlerweile unterschiedlichste Lösungen und Angebote dazu gibt, welche unterschiedlichen Impact erzeugen (von sehr wirkungsvoll bis hin zu Greenwashing. Wir kompensieren unsere Restemissionen über die Klimaschutzorganisation atmosfair. Eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin.

https://www.atmosfair.de/de/

atmosfair betreibt seine Projekte nach den im Kyoto-Protokoll verankerten Regeln des Clean Development Mechanism (CDM) und zusätzlich dem von internationalen Umweltorganisationen etablierten „Gold Standard“. Unabhängige, von den Vereinten Nationen zugelassene Organisationen (z.B. TÜV) kontrollieren die tatsächliche CO2-Minderung der Projekte.

Insbesondere für kleinere Unternehmen ist der tatsächliche Aufwand, um klimaneutral zu wirtschaften, weder in der Erfassung noch in der Umsetzung operativ wie auch monetär nicht unbedingt der Riesenaufwand, den man dahinter vermuten mag. Und: Es lohnt sich nicht nur ob der tatsächlichen Zahlen und Fakten zu geschaffen werden zur großen Transformation hin, sondern auch aus motivierenden und ethischen Aspekten dazu.

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