Vielfalt – ein Muss für den Wirtschaftsstandort Deutschland

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Die Mitglieder des Charta der Vielfalt e.V. geben den Anstoß zur bundesweiten Online-Kampagne #FlaggefürVielfalt. Mit einem Statement ihrer Vorstände positionierten sich die Organisationen deutlich für eine vielfältige Arbeitswelt in Deutschland. Dem Aufruf folgten daraufhin zahlreiche UnterzeichnerInnen der Charta der Vielfalt und weitere Arbeitgeber.

Die Mitglieder des Charta der Vielfalt e.V. setzen im Rahmen der Kampagne #FlaggefürVielfalt mit öffentlichen Statements ein deutliches Zeichen für einen positiven Umgang mit Diversität in ihren Unternehmen. Alle UnterzeichnerInnen der Charta der Vielfalt, Unternehmen und Institutionen sind aufgerufen, Teil dieser Bewegung für eine vielfältige Arbeitswelt und Gesellschaft zu werden.

 „Aus aktuellem Anlass sehen wir verstärkt die Notwendigkeit, uns für Vielfalt stark zu machen“, sagt Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V. „In Zeiten, in denen Diversität als Gefahr propagiert wird, sehen wir uns als Arbeitgeberinitiative in der Verantwortung zu handeln. Wenn Organisationen die Vielfalt ihrer Belegschaft strategisch managen, gewinnen sie und der Wirtschaftsstandort Deutschland. Deshalb: Flagge für Vielfalt!“

Seit 2010 engagiert sich der Charta der Vielfalt e.V. für Vielfalt und Wertschätzung in der Arbeitswelt. Mit seiner Überzeugung, dass vielfältige Teams bessere Lösungen erzielen und die Wertschätzung aller Mitarbeitenden für den Erfolg von Organisationen essentiell ist, wird der Verein jetzt lauter. 

„Wir betrachten die Vielfalt unserer MitarbeiterInnen als Gewinn und Bereicherung für unsere Unternehmen und fördern diese gezielt. Flagge für die Vielfalt all unserer MitarbeiterInnen zu zeigen, ist für uns selbstverständlich“, betont Ana-Cristina Grohnert, Vorstandsvorsitzende des Vereins und Mitglied des Vorstands, Ressort Personal, Allianz Deutschland AG. „Als Mitglieder der Charta der Vielfalt setzen wir uns aktiv und öffentlich für die Verankerung von Diversität und Wertschätzung in der deutschen Arbeitswelt ein und arbeiten kontinuierlich an langfristigen Strategien zum Umgang mit Vielfalt in Unternehmen.“

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Die Kampagne #FlaggefürVielfalt wurde vom Verein Charta der Vielfalt initiiert, um sich öffentlich zu Vielfalt in der Arbeitswelt zu bekennen. Alle Posts in Social Media Kanälen, die den Hashtag #FlaggefürVielfalt verwenden, werden auf einer Social Media Wall gesammelt. So haben Unternehmen und Institutionen die Gelegenheit, sich als Teil einer positiven Bewegung für eine vielfältige und wertschätzende Arbeitswelt zu positionieren.

www.flaggefürvielfalt.de

Die neuen Bauernregeln – Landwirtschaft natürlich.

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Nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die die Gesundheit der Menschen, das Wohl der Tiere, unsere Gewässer und unser Trinkwasser sowie Naturschutz und Biodiversität berücksichtigt, ist auch zukunftsfähig. Das Bundesumweltministerium (BMUB) setzt sich für eine Agrarwende in Deutschland ein, damit Landwirtschaft in Zukunft sozialer und ökologischer wird.

Anlässlich der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik startete das Bundesumweltministerium die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ Im Stile alter Bauernregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung.

„Gibt`s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“. Und: „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“ So lauten zwei der neuen Bauernregeln, die das Bundesumweltministerium unter dem Motto „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“ veröffentlichte. Auf Plakaten in über 70 Städten in Deutschland, mit Ansichtskarten, über Social Media und über eine Kampagnen-Website werden die Bauernregeln zu verschiedenen Themen verbreitet.

Und wenn einen daraufhin scharenweise die Trolle der konventionellen Deutschen Agrarlobby heimsuchen und mit verbaler Gülle um sich schmeißen, dann hat man sicherlich so einiges richtig gemacht. Die Kampagne legt den Finger dahin, wo es weh tut. Und das ist von politischer Seite her um so bemerkenswerter. Glückwunsch zu dieser gelungenen Kampagne.

Link zu: http://www.neue-bauernregeln.de/

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Kampagne Buntiversitäts-Städte Deutschlands – Free Download

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Deutschland ist bunt. Bunt in seiner Vielfalt, in der Zusammensetzung seiner MitbürgerInnen, seiner Kulturen, seines Denkens und Handelns. Ein breites Spektrum an Offenheit und Toleranz der Mitmenschen untereinander wird uns unser Zusammenleben in Zukunft friedlich und demokratisch möglich machen können.

Insbesondere die Hochschulen waren immer schon Orte, in denen sich die Mannigfaltigkeit und Fülle an unterschiedlichen, gleichberechtigten und einander achtenden Menschen zusammengefunden hat. Es gibt 89 Universitätsstädte in Deutschland. Nicht nur diese, sondern alle Städte und Kommunen werden immer bunter und vielfältiger sein in ihrer Entwicklung.

Daher auch die Idee, aus den Universitäts-Städten Buntiversitäts-Städte werden zu lassen. Als Symbol für die Träger einer offenen, freien und demokratischen Gesellschaft. Für eine Kultur der Anerkennung und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Die von naturblau+++ entwickelte Idee ist gestalterisch an die deutschen Ortsschilder angelehnt und spielt bewusst mit einer Art Umbenamung der Städte. Ein Auswahl an verschiedenen Namen von Uni-Städten aus der ganzen Republik ist vorab und exemplarisch aufbereitet und kann sich frei und viral verbreiten. Die Dateien dazu sind frei zugänglich in unterschiedlichen Formaten (InDesign CS5.5, EPS, PDF, JPG) und können unter diesem LINK auf der naturblau+++Webseite heruntergeladen werden.

Es ist den Nutzern erlaubt, sie zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten, öffentlich vorzuführen, zu ver- und bearbeiten und mit anderen Werken zu kombinieren. Es entfallen KEINE Lizenzgebühren an naturblau+++. Auf gut Deutsch: „Is‘ geschenkt – macht damit was ihr wollt und macht keinen Scheiß.“

Es ist ausdrücklich erwünscht, dass diese Daten weiter gegeben und auch weiter entwickelt werden. Mit neuen Namen, Orten und Titeln. Auf Plakaten, Schildern, Aufklebern, Sprühschablonen, oder was auch immer euch dazu einfällt. Auf dass viele weitere, deutlich sichtbare Signale für ein farben- und menschenfrohes Deutschland gesetzt werden. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

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„Wohnen für Hilfe“ in Konstanz: Seezeit vermittelt alternative Wohnpartnerschaften

naturblau-Wohnen-fuer-HilfeSoziales Engagement lohnt sich in Konstanz künftig besonders für Studierende. Gemeinsam mit der Stadt Konstanz initiiert Seezeit Studentenwerk Bodensee das Projekt „Wohnen für Hilfe“. Wer bereit ist, seinen Vermieter beim Einkaufen, im Garten oder bei der Kinderbetreuung zu unterstützen, kann einen großen Teil der Miete sparen. Voraussetzung dabei ist, dass sich Senioren, Familien oder Menschen mit Behinderung finden, die Wohnraum für Studierende anbieten und sich Hilfe bei kleinen Alltagsaufgaben wünschen.

Soziales Engagement und Austausch fördern
„Bei ‚Wohnen für Hilfe‘ bekommen die Studierenden nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern sie können sich sozial engagieren. Wir möchten das mit einem Zertifikat honorieren“, erklärt Helmut Baumgartl, Geschäftsführer von Seezeit. Baumgartl bedankt sich „bei der Stadt Konstanz, die diese Idee sofort offen aufgenommen hat und uns bei der Realisierung finanziell unterstützt.“

Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt beschreibt die Vorteile des Angebots: „‚Wohnen für Hilfe‘ ist ein fairer Tausch, der beiden Seiten nützt. Zudem fördert das Projekt den Austausch der Generationen und Lebenswelten in unserer Stadt. Gerade für Konstanz ist das Projekt ideal: wir haben viele älteres Bürgerinnen und Bürger, wir haben viele Studierende und wir haben wenig Wohnraum. Wir würden uns freuen, wenn sich viele Vermieter aufgeschlossen zeigen für eine Wohnpartnerschaft mit Studierenden.“

Ein Quadratmeter pro Stunde
Eine Stunde Hilfe pro Monat für einen Quadratmeter Wohnfläche – das ist die Faustregel bei „Wohnen für Hilfe“. Die Aufgaben der studentischen Mieter können fast alles umfassen, angefangen bei klassischen Hausarbeiten wie Fensterputzen oder Einkaufen bis zur Kinderbetreuung oder dem Gassigehen mit dem Vierbeiner. Nicht vorgesehen sind pflegerische Dienste. Die genauen Konditionen halten Vermieter und Mieter in einem Vertrag fest.

„Wohnen für Hilfe“ wird deutschlandweit bereits in 20 Hochschulstädten erfolgreich umgesetzt. Das erste Projekt startete bereits 1992 in Darmstadt. Aber auch in anderen Ländern ist das Konzept unter dem Stichwort „Homeshare International“ geläufig.

Die Kampagne für Konstanz begleitete naturblau+++ konzeptionell und in der Umsetzung. Die Fotografien wurde von Inka Reiter erstellt.

Ansprechpartner-/innen und weitere Informationen:
> Website: www.wfh-konstanz.com
Julia Eppler, Tel +49 7531 – 88 7405,
Verena Kopatsch, Tel +49 7531 – 88 7401
eMail: wfh@seezeit.com

Energiewende Kampagne: „Die Wende – Energie in Bürgerhand“

Bürgerenergiewende100 Prozent. Dezentral. Gerecht.
Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt und nicht die Profite weniger Großkonzerne. Die Energiewende kommt voran. Das ist vor allem der Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit Jahrzehnten für die vielfältigen Ziele der Energiewende engagieren: für den Klimaschutz, den Atomausstieg und den Ausbau der erneuerbaren Energie.

Die bundesweite Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ will diese Menschen sichtbar machen und ihnen im Jahr der Bundestagswahl eine starke Stimme geben.

Die Energiewende nutzt uns allen, denn sie schützt Umwelt und Klima und garantiert Investitionen in wichtige Zukunftstechnologie. Damit wir die Energiewende jedoch auch alle finanziell verkraften können, müssen ihre Kosten gerecht verteilt werden. Es darf nicht sein, dass massenhaft Ausnahmen und Vorteile für die Industrie bewilligt werden und die fehlenden Millionen dann von den VerbraucherInnen gestemmt werden müssen!

Die Energiewende-Charta enthält alle Positionen und Forderungen der Kampagne sowie ein klares Bekenntnis, eine gerechte Energiewende selbst in die Hand zu nehmen und voranzubringen. Vorfahrt für Energie in Bürgerhand! Für eine sichere, klimafreundliche, ökologische und dezentrale Energieversorgung! Für gerechte Kostenverteilung!

Wir von naturblau+++ haben die Bürger-Energiewende unterstützt. Nun bitten wie Euch, die Charta der Kampagne ebenfalls zu unterzeichnen!

> Link zur Unterzeichnung der Charta zur Energiewende

> Link zu weiteren Infos dazu

Kampagne: „ZukunftsWerkStadt – Konstanzer schaffen Klima“

naturblau-ZukunftsWerkStadt-KampagneWie wollen wir innerhalb einer Stadt und Kommune zusammen leben? Wie wollen wir unsere Gemeinschaft gestalten, so dass sie für alle BürgerInnen auch in Zukunft lebenswert ist? Diese Leitfragen bilden den Rahmen für die Kampagne der Stadt Konstanz „ZukunftsWerkstadt -Konstanzer schaffen Klima!“

Unter diesem Motto will die Stadt Konstanz gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ihre Ideen zu einer nachhaltigen zukünftigen Entwicklung der Stadt ausarbeiten und umsetzen. Dabei steht die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund: sie müssen bei der Auseinandersetzung mit den sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen direkt beteiligt sein. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sollen die Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen entwickeln oder bereits angedachte Konzepte in die Tat umsetzen, die Konstanz fit für die Zukunft machen.

Die globale Vision der 2000-Watt-Gesellschaft sieht eine nachhaltige Nutzung und gerechte Verteilung der natürlichen Ressourcen vor. Neben der Reduktion von Treibhausgasen wird die Begrenzung des Energiebedarfs auf ein nachhaltiges Maß angestrebt, welches sie auf 2000 Watt Dauerleistung pro Person festlegt (Primärenergiebedarf). Dabei sollen mindestens 3/4 der dann noch benötigten Primärenergie durch erneuerbare Energien bereitgestellt werden. Kommunale Handlungsfelder für die Energiewende sind: ‚Wohnen‘, ‚Mobilität‘, ‚Konsum/Ernährung‘ und ‚Freizeit‘.

Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich hier:

> facebookseite zur Kampagne
> blog zur Kampagne
> Webseite der Stadt Konstanz

Das Team von naturblau+++ begleitet die Kampagne als Lead-Kommunikations-Agentur und zeigt sich für die Konzeption und Umsetzung des Erscheinungsbildes und der Medien verantwortlich.