naturblau+++ radelt mit

naturblau Stadtradeln 2020 klimaschutz

 

Beim Wettbewerb STADTRADELN trittst du 21 Tage in die Pedale für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in deiner Kommune.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Wir glauben, man kann den Menschen viel über die Vorteile des Radfahrens erzählen. Am wirksamsten überzeugt man sie aber, wenn sie für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad steigen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich das STADTRADELN auch an die Kommunalpolitiker*innen. Sie sind die Entscheidungsträger*innen, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nehmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfahren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.

Infos > https://www.stadtradeln.de/home

Wir fordern ein leistungsfähiges, zukunftsstarkes Klimapaket

Das Klimapaket der Bundesregierung ist weder leistungsfähig noch zukunftsstark. Die Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen werden mit ihm nicht ansatzweise erreicht. Außerdem gibt das Klimapaket der deutschen Wirtschaft nicht die notwendigen Impulse, um im internationalen Wettbewerb um die Märkte der Zukunft zu bestehen. Als Unternehmen fordern wir darum die Politik auf, das Paket dringend nachzubessern. Wir brauchen einen ambitionierten Rahmen, um zum dynamischsten Leitmarkt für Klimatechnologien und nachhaltige Innovationen aufzusteigen.

Insbesondere fordern wir:

Das große Klimapotenzial von Unternehmen nutzen
Unternehmen können 79 Prozent der energiebedingten Treibhausgasemissionen direkt bei sich beeinflussen und somit massiv zum Klimaschutz beitragen. Emissionsarme Technologien und bahnbrechende Innovationen liegen bei vielen Unternehmen in der Schublade. Sie warten nur darauf, dass die Politik endlich starke und klare Anreize setzt, damit eine Markteinführung gelingt und Lösungen auch auf den Weltmärkten skaliert werden können. Die effektivsten und schnellsten Klimapotenziale und Klimainnovationen werden mit klaren, verlässlichen und zukunftsgerichteten Rahmenbedingungen für Unternehmen erreicht.

Markt- und innovationsstarke CO2-Preissignale einführen
Wir schlagen daher für Deutschland vor:
• einen ambitionierten und Innovationen auslösenden CO2-Mindestpreis für alle Sektoren, insbesondere Verkehr, Energie, Gebäude und energieintensive Industrie,
• auf alle nicht-erneuerbaren Energieträger wie Erdgas, Kohle und Mineralöl als Inputbesteuerung bzw. Besteuerung bei Grenzübergang
• mit einem Startniveau von mindestens 50 Euro pro Tonne CO2äq,
• mit einer für Innovationen und Investitionen planungssicheren Steigerung von mindestens 5 Euro pro Jahr als Zielpfad,
• nicht zur Generierung zusätzlicher Steuereinnahmen, sondern für eine optimale Lenkungswirkung mit einem fairen, sozialen Ausgleich.

Dies ist im Rahmen der bestehenden Systeme schnell und einfach umsetzbar. Damit wird ein Schub an Innovationen und Marktkräften ausgelöst, mit denen wir als Unternehmen den Wirtschaftsstandort langfristig zukunftssicher gestalten können. Hierfür treten wir als Unternehmen ein.

Tragen Sie sich > HIER bis zum 29.11.2019 mit Ihrem Unternehmen ein!

Klima-Challenge: Auf Land- und Seeweg nach Mallorca

Landweg_Mallorca_Klima_Challenge

 

Wie lange braucht man wohl ohne Flugzeug nach Mallorca? Welche Verkehrsmittel gibt es als Optionen? Wie schaut da die eigene CO2 Bilanz aus im Vergleich zum Fliegen? Was gibt es zu beachten, wie fühle ich mich auf dem Hin- und dann auf dem Rückweg? Was ist es für eine Erfahrung für mich, nun da meine ausgedehnten lonesome Backpackerzeiten rund 25 Jahre zurück liegen? Das wollte ich doch echt mal wissen und als sich vor rund einem Jahr die Gelegenheit ergab, da packte ich sie beim Klima-Schopfe und probierte es einfach mal selbst aus.

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Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz

Kompetenzzentrum-Energiewende-Region-Konstanz

Im „Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz“ finden Akteure der unterschiedlichsten Bereiche mit dem Ziel einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende als Partner zusammen und behalten gemeinsam die Entwicklungen im Landkreis Konstanz im Blick. In regelmäßigen Vernetzungstreffen finden Austausch, Diskussion und Projektpartnerfindung statt. Unterstützt wird die Vernetzung vom Projektleitungsteam, das an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelt ist.

Ziele

Die Energiewende in der Region Konstanz und ihre einzelnen Aktivitäten sind skalier- und multiplizierbar. Damit stellt die Energiewende in der Region einen wichtigen Baustein für die Energiewende in Deutschland, in der EU und global dar.

Zentrale Ziele der Energiewende für die Region Konstanz sind:

–  Klimaschutz / Senkung der Treibhausgasemissionen (orientiert an den nationalen Zielen: -80 bis 95% bis 2050 ggü. 1990, bzw. -55% bis 2030, -70% bis 2040)
–  Atomausstieg (völliger Atomausstieg bis 2022)
–  lokal profitieren (langfristig sichere und stabile Energieversorgung kombiniert mit gesteigerter Wertschöpfung und Arbeitsplätzen vor Ort)

Mit der Energiewende in unserer Region wollen wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten, also zu einer hohen Lebens- und Umweltqualität, heute und in Zukunft, hier und anderswo. Dazu muss Energiewende folgende Randbedingungen berücksichtigen:

–  gerechte & sozialverträgliche Kosten-/Nutzenverteilung
–  Umwelt- und Naturschutz
–  demokratisch & partizipativ
–  regional angepasst
–  positive globale Auswirkungen.

BODAN veröffentlicht Broschüre zur Geschäfts- und Gemeinwohlentwicklung

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Bereits auf seiner Hausmesse im Oktober 2015 stellte BODAN seine dritte Gemeinwohl-Bilanz vor. Aufgrund des auf den Jahren 2013 und 2014 basierenden Gemeinwohlberichts hatte ein externer, unabhängiger Auditor dem Bio-Großhändler vom Bodensee einen hohen Reifegrad des gemeinwohlorientierten Wirtschaftens attestiert. Sinn der zur BioFach 2016 veröffentlichten Broschüre zur Geschäfts- und Gemeinwohlentwicklung ist es, den rund 100 Seiten umfassenden Gemeinwohlbericht in einer 16-seitigen Essenz verständlich und kurzweilig einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Erstmals stellte BODAN 2011 als eines der Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie eine Bilanz auf, in der Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung in Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern und Partnern betrachtet und bewertet werden.

Mit seinem mittlerweile etablierten Führungsquartett mit den beiden Geschäftsführern Sascha Damaschun und Dieter Hallerbach sowie dem Prokuristen und strategischen Einkaufsleiter Michael Beer und dem Leiter Personal und Finanzen Volker Schwarz beschreitet BODAN einen stabilen Wachstumskurs für die nächsten Jahre.

Die neue Broschüre zeigt kompakt auf, welche Fortschritte im „Wertschätzungskreislauf“ vom Ur-Erzeuger, über verarbeitende Betriebe und den Bio-Groß- und -Einzelhandel bis hin zum Verbraucher bereits erzielt worden sind. So liegt unter anderem ein hohes Augenmerk auf dem Projekt „Decarbonisierte Logistik 2020“. Der Überlinger Bio-Großhändler hat sich zum Ziel gesetzt, im Bereich des Fuhrparks bis zum Jahr 2020 CO2-neutral zu werden.

> Link zum Download der Broschüre

naturblau+++ arbeitet klimaneutral

naturblau-klimaneutralDie Werteagentur naturblau+++ ist ab sofort klimaneutral aufgestellt. Über ein CO2 Kompensations-Zertifikat von myclimate haben wir alle bei uns in der Agentur noch anfallenden Emissionen ausgeglichen. Dies umfasst die Bereiche Mobilität, Energie, Nahrungsmittel und Rohstoffe.

Die von uns verfolgte Nachhaltigkeits-Strategie ist im Sinne von „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ gewählt. Wo immer es geht, vermeiden wir das Entstehen von Schadstoffen. Der wirksamste Klimaschutz ist das Vermeiden von Emissionen an der Quelle, beispielsweise durch Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Wir haben die im Rahmen unserer Agentur-Arbeit anfallenden Kohlendioxid-Emissionen kontinuierlich minimiert. Darüber hinaus haben wir unvermeidbare Emissionen dann im letzten Schritt kompensiert.

Ein myclimate Bericht fasst die Treibhausgasbilanz von naturblau+++ für das Jahr 2014 detailliert zusammen. Die Treibhausgasbilanz basiert auf dem international anerkannten Standard GHG Protocol Corporate Value Chain Accounting and Reporting. Das myclimate Gold Standard Zertifikat verleiht uns für die CO2-Kompensation das Siegel „Klimaneutrales Unternehmen“.

Wir fühlen uns dem Klimaschutz und einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet. Wir agieren enkeltauglich und energiesparend, weil wir davon überzeugt sind. Wir sehen dies als einen weiteren logischen Baustein bei unserer Positionierung als verantwortungsvolles Unternehmen. Ein regelmäßiges Audit vor Ort stellt die Erfüllung der Kriterien auch zukünftig sicher und soll zur weiteren Optimierung bei der Vermeidung und Reduktion beitragen.

Danke an unsere zahlreichen Partner und Unterstützer, die uns mit vielen Ideen und konkreten Vorschlägen hier auf Weg gebracht haben. Dies sind unter anderem B.A.U.M. e.V., UTOPIA Changemaker, Gemeinwohl-Ökonomie, bizzcenter, CSR Institut der Steinbeis Universität Berlin, u.v.a.

naturblau+++ – Klimaneutral mobil unterwegs

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Im Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ identifizieren naturblau+++ und das Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule Berlin mit ihrem Coach Daniel Ette seit März 2013 relevante umweltbezogene, soziale und ökonomische Themen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Deshalb ist die Nutzung von Elektromobilität auch ein Thema des letzten Teilbereichs unseres Projektes. Bei diesem Bereich geht es darum, die unternehmensbezogene Mobilität unter ökologischen Gesichtspunkten zu verbessern. Als Firmenfahrzeug von naturblau+++ wird nur noch ein Elektro-Roller verwendet, um die Umwelteinflüsse durch Kundentermine zu verringern. Darüber hinaus wurde die Nutzung von Fahrrädern im Unternehmen dadurch gestärkt, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Firmenfahrräder gestellt wurden, um kürzere Distanzen zu überwinden. In den Ausnahmefällen, bei denen auf konventionelle Fahrzeuge zurückgegriffen werden muss, also insbesondere bei längeren Anfahrtszeiten zur Arbeitsstätte, kompensiert naturblau+++ seit 2013 die emittierten Abgase über die Organisation myclimate. Auch der Postversand erfolgt seit einiger Zeit komplett ohne Klimabelastung. Durch die Kombination dieser Maßnahmen konnte naturblau+++ erreichen, dass die unternehmensbezogene Mobilität sowie die Kommunikation zu 100% klimaneutral stattfinden.

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Der FC Bayern steigt ab

Im ZEO2 Mobilitätstest prüft die Deutsche Fussballstadien auf Anreisefreundlichkeit mit Bus und Bahn. Der FC Bayern ist hierbei letzter und Anreise-Meister ist Frankfurt.

Jedes Fussball-Wochenende sind ca. eine halbe Million Menschen auf den Fußball-Fan-Beinen und Rädern, um sich Spiele live in den Arenen anzusehen. Pro Spieltag sind ca. 100.000 Privat-Pkw unterwegs, die Autobahnen verstopfen, innerstädtisch Staus erzeugen und zum Teil lustig wild Parken. So werden jedes Wochenende Hunderte Tonnen Co2 erzeugt.  Schneller und bequemer ginge es oftmals mit dem ÖPNV – wenn es denn auch in entsprechendem Maße attraktive Angebote hierzu gibt oder gäbe.

Eine Aufstellung von Fahrzeit, Fußweg, Umstieg, Taktung der Zubringer zu den Stadien ist in der neuesten Ausgabe des Umweltmagazins der taz ZEO2 enthalten:

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Und nicht nur da besteht gehöriger Aufholbedarf für den aktuellen Champions League Sieger. Auch bei der Erstellung von CSR-Berichten, Nutzung regenerativer Energien und Wassereinsparung haben andere Vereine die Rasenlänge vorn: Mit dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV haben zwei Bundesligavereine bereits Ergebnisse in einem sogenannten CSR-Bericht vorgelegt. Corporate Social Responsibility ist in der Wirtschaft mittlerweile gängig – Unternehmen engagieren sich neben ihrem Kerngeschäft für Gesellschaft und Umwelt. Verpflichtend sind weder die sozialen Projekte, noch die CSR-Berichte. Jetzt hat auch die Deutsche Fußball Liga nachgezogen und den ersten Bundesliga Umweltreport vorgelegt.

Zukunftsorientierter Energievorreiter war 1995 der SC Freiburg, der die erste Solaranlage auf seinem Bundesliga-Stadiondach unterbrachte. Heute stehen die Profis in der Umkleide unter sparsamen Duschköpfen und der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, sein Stadion CO2-neutral zu betreiben. Was das heißt, lässt sich schon beim FC Augsburg betrachten. Dort steht seit 2009 eines der wenigen CO2-neutralen Stadien weltweit.  Wie auch bei anderen Erstligaclubs kommt der Strom aus erneuerbaren Energien. Die Heizung übernehmen zwei Grundwasser-Wärmepumpen, die ganzjährig mit etwa 10 Grad kaltem Wasser versorgt werden. Der Rasen und das Gebäude lassen sich so im Sommer kühlen und im Winter heizen. Sollte der Winter zu streng werden, lässt sich noch eine Bio-Erdgas-Anlage zuschalten.

Und dann noch die Sache mit dem hübsch-grünen Rasen. Das kostet und verbraucht und zwar mächtig: Pro Woche müsse ein Spielfeld mit etwa 15-20 Litern pro Quadratmeter bewässert werden. In einer Saison entspricht das dem Inhalt eines schmalen 25-Meter Schwimmbeckens.

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Noch schwerer wiegt die Rasenheizung in der Ökobilanz: Die Deutsche Fußball Liga schreibt vor, dass „für den Spielbetrieb eine Regelwärmeleistung von 900 bis 1.200 kW“ zu gewährleisten ist, um den Rasen zu beheizen. Heißt: Während eines 90-minütigen Spiels fallen bis zu 1800 Kilowattstunden Strom an – etwas mehr, als ein Singlehaushalt im Jahr verbraucht. Üblicherweise laufen die Heizungen aber von November bis Februar komplett durch, in manchen Jahren sogar etwas länger. Die Rasenzüchter wünschen sich deshalb eine längere Winterpause und mehr Spieltage im Sommer. Dann wächst der Rasen am besten und verbraucht weniger zugeführte Energie.

Damit der Rasen aber auch in den Wintermonaten saftig grün scheint, nutzen die Vereine heute besondere Lampen, die das Wachstum fördern. Bisher werden dazu noch Natriumdampflampen genutzt. Werder Bremen schreibt, dass man im Jahr etwa 400 000 Kilowattstunden benötige um den Stadionrasen so zu beleuchten und aufzupäppeln. Die Kosten für solch eine Beleuchtung liegen Schätzungen zufolge zwischen 100 000 und 300 000 Euro. Ähnlich dürfte es auch in der Münchner Allianz Arena aussehen. Im alten Münchener Olympiastadion hingegen hat ein Rasen dank der offenen Tribünen bis zu zehn Jahre lang gehalten. Ohne künstliches Licht. Aber auch für das Rasendilemma ist eine Lösung in Sicht: Derzeit werden Anlagenkonzepte getestet, bei denen LEDs das perfekte Licht für die Grashalme liefern und Energie sparen.

Na dann: Pack ma’s Buam! Umschalten von Rot auf Grün für eine nachhaltigere Spielzeit.

(Quellen: ZEO2 Ausgabe 02/2013 Seite 60 f.(auch Foto), http://green.wiwo.de/umwelt-die-fusball-bundesliga-wird-grun/)

Elektroroller – naturblau+++ fährt ab jetzt CO2 neutral

naturblau+++ fährt ab sofort elektrisch durch Konstanz. Mit dem Elektroroller „silenzio45“ von eSprit. Dies ist eine günstige und umweltfreundliche Alternative im Stadtverkehr. Kein Stau, keine Parkplatzsuche und -kosten, keine KFZ-Steuer und null CO2-Ausstoß. Mit rund 5 Euro Stromkosten (selbstverständlich 100% Öko-Strom) kommt man damit 1.000 Kilometer weit, da kann kein Benzin-Roller mithalten; da wären es rund 40 Euro reine Kraftstoffkosten zzgl. Steuer, Wartung, Reparaturen, usw. Und es macht schon echt Laune, wenn man beim Fahren nur das leise Surren des Elektromotors hört und Wind und Vögelgezwitscher einem um den Kopf wehen. Mit einer Stromladung kommt man bei dem Modell 50-100 km weit und kann den Roller an jeder normalen Steckdose aufladen. In 3 Stunden ist er wieder voll geladen. Die Akkus sind LFP-Lithium Eisen Phosphat Akkus, eine Weiterentwicklung der Li-Ion Batterie. Die 16 einzeln austauschbaren Zellen halten ca. 70.000 – 200.000 km. LFP-Akkus laufen auch noch bei Kälte mit voller Leistung. Ihr theoretisches Einsatzgebiet reicht bis -40°C bzw. +60°C. Da heißt es einfach nur immer die passende Kleidung haben; eine andere Ausrede gibt es gegen das Ganzjahresfahren dann kaum noch.

Der schicke Roller kommt im italienischen Vespa-Look daher und das Tuning und die Qualitätssicherung finden in Österreich statt. Darüber hinaus ist er der Eletroroller-Testsieger beim ADAC und Men’s Health. Gekauft habe ich den Roller in Stockach beim Autohaus Emminger, wo man den auch Probefahrten machen kann. Und: nein, ich bekomme keine Provision für den Verkauf von weiteren Modellen – ich find das Teil einfach nur saugeil und ich möchte jetzt schon nimma darauf verzichten. Kein Lärm, kein Öl – nur Fahrspaß. Surrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

PS: Und damit die bisherigen Firmenautos bei überregionalen Einsätzen die Umwelt auch etwas weniger belasten, wird naturblau+++ den Kraftstoffverbrauch nach Kilometerleistung für das laufende Jahr CO2-kompensieren. Auch alle private Fahrten. Keine optimale Lösung (wie gerne würde ich nur noch Hybridautos fahren) aber immerhin ein Reduktionsbestreben.

naturblau+++ elektroroller

Bild-Zeitung aktiv verweigern und 25.000 t CO2 einsparen

Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Axel-Springer-Konzern eine gigantische Werbemaßnahme: Rund 41 Millionen deutsche Haushalte sollen am Samstag, den 23.06.2012 ein kostenloses Exemplar bekommen – ungefragt.

Was das ökologisch gesehen in Zahlen bedeutet:
Die aktuelle Auflage der Bild Zeitung beträgt normalerweise 2.671.363 Exemplare. (laut IVW, erstes Quartal 2012, Mo-Sa). Diese Zahl von den 41 Mio. Gratisexemplaren subtrahiert bedeutet, dass rund 38.3 Mio. Exemplare nicht von Kunden aktiv bestellt produziert werden sollen.
Die Klimawirkung einer einzigen Bildzeitung beträgt 650g CO2. (Berechnung des Öko-Instituts: Die Gesamtemission von der Rohstoffgewinnung, die Herstellung, den Transport bis hin zur Abfallbehandlung).  Somit würden an diesem einen Tag  rund 25.000 Tonnen CO2 einfach so produziert werden. Mit der selben Energie könnte man auch eine alte Glühbirne für 84.259 Jahre im Flur brennen lassen (Berechnung des Öko-Instituts). Sicher ließe sich auch noch weiteres ermitteln, z.B. wie viel Kubikmeter Wasserverbrauch,  wie viel Tonnen Altpapier usw. mit dieser Werbeaktion anfallen.

Ein Aktionsbündnis „Alle gegen Bild“ ermöglicht zusammen mit der Protestplattform Campact einen juristisch wirksamen Online-Widerspruch gegen die Verteilung in den eigenen Briefkasten „Bild“ kündigte an, diese Widersprüche zu berücksichtigen, wohl auch, um die bei Zuwiderhandeln drohenden massenhaften kostenpflichtigen Abmahnungen zu vermeiden. naturblau+++ beteiligt sich an der Aktion und ruft dazu auf, mit der Mail-Aktion von Campact an die BILD die Zustellung des Jubiläum-Exemplars zu verweigern.

PS: Wer zu den ruhmreichen Anzeigenkunden in der Jubiläumsausgabe zählen will, kann für 4 Mio. Euro eine ganze Seite für sich buchen.