Weltenwandler – Metanetzwerk für Nachhaltigkeitsinitiativen

Weltenwandler Netzwerk

Die Weltenwander-Association lädt alle Menschen und Organisationen, denen Spiritualität und Nachhaltigkeit am Herzen liegen, herzlich ein, gemeinsam ein Netzwerk der Transformation aufzubauen – denn:
1. Wir leben in einem Zeitalter der globalen Degenerationen. Es kommt darauf an, die Signaturen der Wirkungsweisen der widersacherischen Kräfte zu erkennen.
2. Sämtliche Organisationen, die diese Notwendigkeit fühlen, sind aufgerufen,
sich zu vernetzen, um so die erforderliche Gegenkraft zu entwickeln.
3. Der „große Wandel“ geschieht initial durch persönlichen Bewusstseinswandel (Postmaterialismus, Bewusstseinsseele, Herzdenken, vom Haben zum Sein…)
4. Weltenwandler-Association will einen Beitrag leisten, um die weltweit entstehenden Wandelbewegungen synergetisch zu verbinden (Co-Creation).
5. Die Arbeitsweise ist: demokratisch-heterarchisch, partizipativ, holokratisch, dreigliedrig, brüderlich/kollaborativ, agile Methoden, WEeting statt MEeting

Wir laden Dich /Euch ein, beim Entstehen der Weltenwandler-Community mitzuwirken!
Wann: 7., 8. September 2019.
7.9.,14 Uhr: Kaffee, Führung, 15 Uhr: Eröffnung, Snack-Pause, Ende: 21.00 Uhr, danach: Open Stage (Dein Beitrag ist willkommen!)
8.9.: 9.00 – 18.00 Uhr.
Wo: Schloss Hohenfels (www.schloss-hohenfels.de)
Wie: Um das Weltenwandler-Projekt gemeinsam wieder ein Stück weiter auf die Erde zu bringen, nutzen wir dieses Mal die Methode: Dragon Dreaming .
Was: An diesem Wochenende wollen wir die Zielsetzungen der Weltenwandler-Association weiter klären und emergieren lassen. Daraus soll dann in einem Co-Creation-Prozess eine gemeinsame Vision entwickelt werden. Uns beschäftigen derzeit vor allem drei wesentliche Perspektiven, aus denen eventuell inspirierende Projekte geschmiedet werden können:

1. Wie können die CHANGE-Festivals in Europa weiter zum Aufblühen gebracht werden?
2. Ist es möglich im Jahr 2021 einen gemeinsamen Weltenwandler-Kongress auszurichten?
3. Eine der bisher eingebrachten Ideen war die Entwicklung einer Online-Plattform. Könnte dies eine Hilfe darstellen, um auch eine „reale Community“ aufzubauen?

Es wird wieder den Speakers Corner geben, bei dem sich alle Organisationen und Initiativen präsentieren können. Aber auch eine Mighty Night mit “Überraschungen“ (z.B.: Kosmischer Tanz, Chor&Chanting, Volkstanz, Kollaborationsspiele, Bardenmusik, Büchertisch, Exponate…) „Schwarzes Brett“: Z.B.: Wer kennt jemanden der, suche dies und jenes, wer hat zufällig ein…

Organisation: Anmeldungen bitte bei info@schloss-hohenfels.de .
EOS übernimmt die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Du kannst gerne auch im Schloss übernachten. Eine Schloss-Führung findet am 7.9. um 14.00 Uhr statt.

Die Weltenwandler-Association geht an den Start!
WANN: 19.10., 16.00 – 22.00 Uhr, 20.10.2019, 9.00 – 18.00 Uhr
WO: Schloss Hohenfels (www.schloss-hohenfels.de)
WIE: WORLD CAFE.
WAS: Um die weitere ökologische und ökonomische Ausbeutung der Erde zu stoppen, braucht es dringend einen konsequenten Wandel im Bewusstsein der Menschen. Diese postmaterialistische Transformation kann wohl aber nur erreicht werden, wenn sämtliche spirituellen Richtungen bereit sind in gegenseitiger Toleranz zusammen zu wirken. Die Weltenwandler-Association will einen Runden Tisch bilden, um endlich gemeinsam gegen die drohenden Katastrophen, die uns alle treffen, anzugehen.

Ideen für WORLD CAFE Workshops: Weltenwandler-Akademie (alle Weltenwandler-Gruppen können hier Seminare anbieten), Onlineplattform (ideales Werbeforum für eure Initiativen), Weltenwandler-Wiki (z. B: „Die 100 besten Tipps gegen den Klimawandel“, „Die 100 überzeugendsten Weltenwandler-Organisationen“…), Weltenwandler-Stiftung (zur Finanzierung eurer Projekte), Regionalgruppen (zur Unterstützung eurer Aktivitäten), Weltenwandler -Verlag (um eure Bücher, Produkte und Ideen in die Welt zu bringen), weitere CHANGE!-Festivals (Europa-Netzwerk)…

Anmeldungen bitte bei: info@schloss-hohenfels.de
EOS übernimmt die Kosten für die Veranstaltung, um Spenden wird gebeten. Du kannst gerne im Schloss schlafen und an der Führung teilnehmen (19.10., 15 Uhr)
Sei Teil der jetzt neu entstehenden Weltenwandler-Association! Euer Weltenwandler-Vorbereitungsteam

RECUP – Mehrweg Kaffeebecher – jetzt auch am Bodensee erhältlich

 

RECUP

RECUP ist die nachhaltige Alternative zu Einwegbechern und das erste flächendeckend einsetzbare Mehrwegbecher-Pfandsystem für Coffee-to-go. Return, Reuse, Recycle!

Es ist eine Kampfansage an den stetig steigenden Plastikbecher-Müll

Pro Stunde werden im Bodenseekreis rund 800 Einwegbecher in den Müll geworfen, in ganz Deutschland sind es stündlich 320.000. Zum Eindämmen dieser Abfallproblems, wurde nun der sogenannte RECUP Becher – ein Pfandbecher für Kaffee und andere Heißgetränke – auch in dieser Region eingeführt. Präsentiert wurde das System auf der Fähre Konstanz-Meersburg.

Für ein Euro Pfand ist der Becher in sechs Bäckereien an zwölf Standorten in der Region zu haben. Leere Becher können weiter genutzt werden oder man kann sich das Pfand wieder auszahlen lassen. Alle RECUP-Partner sind in einer eigenen App aufgeführt. Laut den Herstellern ist ein wiederverwertbaren Deckel in der Entwicklung.

Was man davon hat:
· einen Preisvorteil gegenüber dem Kaffee im Einwegbecher bei der Bestellung
· schicke Becher mit Städteskylines, die eine Geschichte erzählen
· richtig viel gutes Karma – denn jeden Tag eine gute Tat (und einen guten Kaffee)!

Das im September 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründete Unternehmen mit Sitz in München bietet ein Mehrweg-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher an. Das Pfandsystem der RECUP GmbH basiert auf recyclebaren RECUP-Mehrwegbechern und ist daher eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher. Aktuell arbeitet RECUP an der bundesweiten Einführung des Systems.

weitere Infos und Kontakt:

https://www.facebook.com/recup2go/
https://www.instagram.com/recup2go/
www.recup.de

RECUP GmbH, Hofmannstraße 52, 81379 München
Tel: +49 (0) 89-74808202
E-Mail: marketing @recup.de
Geschäftsführer: Fabian Eckert und Florian Pachaly

naturblau+++ erweitert seine Kreise

Der Weg in unsere blaue Zukunft führt raus ins Grüne.

Wir verlegen unsere Agenturräume ab dem 18.09.2017 nach Orsingen-Nenzingen, zentral
im Landkreis Konstanz gelegen, zwischen Singen, Engen, Stockach und Konstanz.

So können wir unser ganzheitliches Konzept vom regionalen, nachhaltigen, werteorientierten
Zusammenspiel von Mensch und Natur auch vom Standort her abrunden.

Für unsere Kunden, Lieferanten, Partner und Freunde ändert sich nicht viel:
1. Die Adresse:       Brielstraße 7, 78359 Nenzingen
2. Die Telefon-Nr.:   +49 7771 91 98 340
3. Die Aussicht:      umgeben von freier Natur, der ideale Ort für +Kreativität +Werte +Glück

Was bleibt ist die Qualität unserer Arbeit, die schnelle Erreichbarkeit vor Ort,
unsere naturblaue Lebenseinstellung und die gute Laune!

Wer sich selbst ein Bild vor Ort machen möchte, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen!
Aktuelles vom Projekt naturbau gibt es auf dem Bau-Blog unter www.naturbau.haus

Naturschutztage am Bodensee vom 5. bis 8. Januar 2017

Naturschutztage Konstanz 2017NABU und BUND laden zur Tagung rund um die Themen Energiewende, klassischer Naturschutz, Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften

Radolfzell – BUND und NABU veranstalten am Dreikönigswochenende zum 41. Mal die Naturschutztage am Bodensee, die größte regelmäßig stattfindende Naturschutztagung im deutschsprachigen Raum. Die Umweltverbände laden vom 5. bis zum 8. Januar 2017 alle im Naturschutz haupt- oder ehrenamtlich Aktiven sowie alle Interessierten ein, sich vier Tage lang über zentrale Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und auszutauschen. Veranstaltungsort ist das Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell.

Nachhaltiges Wirtschaften sowie der Einfluss des menschlichen Handelns auf die Umwelt in globalem Maßstab prägen den ersten Thementag (5. Januar). Claude Martin, langjähriger Generaldirektor des WWF International, referiert über den Zustand der Regenwälder. Benoit Sittler von der Universität Freiburg zeigt aktuelle Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels auf Grönland. Christian Kreiß, Professor an der Hochschule Aalen, stellt sein alternatives Modell einer „Menschengerechten Wirtschaft“ vor, das Mensch und Umwelt ins Zentrum rückt.

An den drei folgenden Tagen widmet sich die Veranstaltung zentralen Fragen des klassischen Naturschutzes. Tagesthemen sind „Naturschutz und Energiewende“, das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 sowie „Praktischer Naturschutz vor Ort“ mit Referaten etwa zu Beweidung und Verantwortungsarten. Es sprechen sowohl Fachleute von Hochschulen und Naturschutzverbänden als auch Vertreter des Landes, etwa Umweltstaatssekretär Andre Baumann.

An den Nachmittagen am Freitag und Samstag bieten NABU und BUND zudem rund 30 Seminare, Exkursionen und Workshops an.

Anmeldung und detailliertes Tagungsprogramm: www.naturschutztage.de

Geballte Kompetenz in regenerativen Energien

solarlago-naturblau-blog

Im Solarenergienetzwerk Konstanz haben sich namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen in und um Konstanz organisiert, welche entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik und in angrenzenden Technologien tätig sind. Ziel des Netzwerks ist es, kostengünstigen Solarstrom im Mix erneuerbarer Energieträger für die zuverlässige Energieversorgung von morgen zu etablieren.

Die Energieversorgung ist ein zentraler Bestandteil der Gesellschaft. Aufgrund zunehmender weltweiter Nachfrage nach Energie bei endlichen Ressourcen entsprechender Rohstoffe auf der Erde gewinnt der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien an Bedeutung.

Das Netzwerk solarLago ist ein Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Landkreis Konstanz und rund um den Bodensee, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Anteil der erneuerbaren Energien, insbesondere die günstig gewordene Solarenergie, in den Energiesystemen unter der Ausnutzung regionaler Möglichkeiten nachhaltig auszubauen. Dem Netzwerk gehören neben Photovoltaik-Forschungseinrichtungen und Solar-Installateuren Akteure aus dem Bereich der Energiespeicher, der Herstellung elektronischer Komponenten und Energie-Management-Systemen sowie Energieversorger an. Das Netzwerk wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz unterstützt.

Mit der neuen Webseite will solarLago interessierte Menschen über die aktuellen Entwicklungen innerhalb des Netzwerks und über die Region hinaus auf dem Laufenden halten. Jeder soll verstehen können, wo wir heute bei der Nutzung der erneuerbaren Energien stehen, welche Expertise am Bodensee vorhanden ist, welche Trends es in der Forschung gibt und welche Veranstaltungen angeboten werden.

Wer im Bereich der Erneuerbaren Energien in der Bodenseeregion aktiv ist, kann Teil des Netzwerks werden.

> www.solarlago.de

Konstanzer Pionierunternehmen veröffentlichen Gemeinwohl-Bilanz am Wirtschaftskonzil

GWÖ Gruppe Konstanz und Bodensee

Der Gedanke der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) nach Christian Felber ist in Konstanz sichtbar geworden. Pünktlich zum Wirtschaftskonzil am 30. April 2015 präsentierten fünf Konstanzer und ein Schweizer Unternehmen in Konstanz ihre Gemeinwohl-Bilanz.

Die PionierunternehmerInnen sind Stefanie Aufleger (STEAUF-Werkstatt), Uwe Eberhardt (Steuerkanzlei Eberhardt), Piroska Gavallér-Rothe (ecoholos GmbH), Tina Koch und Robert Simon (KOCHUNDSIMON), Ralph J. Schiel (naturblau+++) und Timo Schneeweis (bizzcenter24).

Sie alle sind davon überzeugt, dass die Zukunft dem Miteinander gehört, nicht dem Gegeneinander. Ihr unternehmerisches Handeln basiert auf Werten wie Menschenwürde, Solidarität, Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung, eben denselben Werten, die auch zwischenmenschliche Beziehungen gelingen lassen.

Mit ihrer Gemeinwohl-Bilanz zeigen sie, dass man als Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein und gleichzeitig sozial und ökologisch verantwortungsbewusst handeln kann – wenn man den Willen dazu hat.

Die Bilanzen sind einzusehen unter: http://konstanz.gwoe.net/pionierunternehmen/

Das Wirtschaftskonzil mit über 600 BesucherInnen war der passende Rahmen, sich mit anderen Gemeinwohl-Unternehmen aus der Bodensee-Region auszutauschen und die Bilanzen zu präsentieren. Christian Felder gab mit seinem Vortrag weitere Impulse hierzu und zahlreiche engagierte UnternehmerInnen tauschten sich mit den Gästen im Konzil über Fragen einer nachhaltigen Regionalentwicklung aus.

> Link zur Bildergalerie Wirtschaftskonzil Konstanz

Naturschutztage Radolfzell 2015 – Wege in die Zukunft

Naturschutztage_2015_Radolfzell

Die von von BUND und NABU organisierten Naturschutztage 2015 im Milchwerk in Radolfzell boten über 600 Besuchern Fachvorträge, Infostände, Exkursionen und gaben Inspiration und Handlungsoptionen für eine umwelt- und menschengerechte Zukunft für unsere Region und darüber hinaus.

Diesjährige Hauptthemen waren grüne Infrastruktur, Energiepolitik, Brücken in die Zukunft und kommunale Biodiversität bei der größten Fachveranstaltung für Naturschutz im deutschsprachigen Raum. Der Austausch mit kompetenten NaturschützerInnen, sich Informieren und voneinander lernen gehören hierbei jedes Jahr ebenso dazu wie das Treffen alter Weggenossinnen und neuer MitstreiterInnen. Beim Schlendern durch die Ausstellungen lässt man sich gerne von der Vielzahl der Projekte und Eindrücke inspirieren.

Zwei besondere Highlights der diesjährig zum 39. mal stattfindenden Naturschutztage waren die Vorträge von Dr. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von VAUDE aus Tettnang. Sie erzählte in dem Vortrag von der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.
> Link zum Vortrag Antje von Dewitz

apl. Prof. Dr. Niko Paech vom Lehrstuhl für Produktion und Umwelt, Universität Oldenburg hielt einen vielbeachteten Vortrag zum Modell der Postwachsttums-Ökonomie.
> Link zum Vortrag Niko Paech

Klimaschutzkonzept Konstanz – regionale Akteure der Energiewende

Die Energiewende wird auch in Konstanz von verschiedenen Institutionen und Organisationen weiter vorangetrieben und ein Klimaschutzkonzept mit der Stadt Konstanz ist in Arbeit. Mit der Auszeichnung des European Energy Award (eea) unterstreicht Konstanz seine regionale Vorreiterrolle beim Klimaschutz.

Im Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz (KEK) arbeiten verschiedene Akteure der Energiewende als Partner zusammen an gemeinsamen Projekten. Die an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelte Projektleitung unterstützt die Vernetzung und Projektarbeit der Partner.

 

In der „ZukunftsWerkStadt“ und unter dem Motto „Konstanzer schaffen Klima“ findet ein Austausch zwischen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Projektbeteiligten, Mitwirkenden und allen, die aktiv einen Beitrag zur Schaffung eines guten Klimas leisten wollen, statt. Interessierte, Neugierige, Mitwirkende, Projektbeteiligte- kurz, alle die einen aktiven Beitrag zur ZukunftsWerkStadt Konstanz leisten wollen, können sich hier einbringen. Momentan entsteht hierbei ein Stadtplan der Verantwortung, der den Gedanken der Transition Town Konstanz (Stadt im Wandel) voranbringen wird, indem dieser Stadtplan einen Überblick der vor Ort angesiedelten Lokalitäten und Aktivitäten aus den Bereichen nachhaltiger Mobilität, Konsum, Wohnen, Ernährung, Energie etc. geben wird.

 

Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein. Dazu nimmt er mit einer kooperativen Haltung lösungsorientiert Einfluss auf die Kommunalpolitik und -verwaltung. Als unabhängiges Netzwerk fördert er einen Kulturwandel hin zu einem werteorientierten, sinngetriebenen, verantwortungsvollen und regional ausgerichteten Unternehmertum. Die Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe, und Bürgerbeteiligungen sowie von aktivem Klimaschutz und Generationenverträglichkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

Gut leben muss künftig mit deutlich weniger Energie gelingen. Das ist die Kernaussage, die hinter der Idee der 2000-Watt-Gesellschaft steckt. Das bedeutet: Wir in Europa müssen unseren Energieverbrauch um 2/3 senken. Mit einer schrittweisen konsequenten Reduktion von CO2-Ausstoss und Energieverbrauch wollen wir die 2000-Watt-Gesellschaft in der Region bis im Jahr 2050 erreichen. Ebenfalls ein weiterer Baustein auf dem Weg zur klimafreundlichen Kommune.

 

Auf einer ersten Klimaschutzkonferenz in Konstanz im November diesen Jahres engagierten sich 65 UnternehmerInnen und ExpertInnen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Unternehmerforums, welches gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und dem lokalen Solarbündnis Solarlake-Konstanz veranstaltet wurde: Solarstrom ist billiger als der Strompreis der Netzanbieter und es sind noch riesige Potenziale in Konstanz vorhanden.

Somit bündeln und verdichten sich die Bestrebungen der Stadt und Region weiter beim Thema des Klimaschutzes voranzukommen auf kommunaler, bürgerlicher, unternehmerischer und bildungsbezogener Ebene weiter.

Interdisziplinäres Treffen der Kreativbranche – VLOW! Kongress in Bregenz

Die VLOW! ist ein Kongress zu Arbeits- und Entwicklungsprozessen im Bereich Kommunikation, Design und Architektur. In einem zweijährigen Rhythmus fand die VLOW! dieses Jahr vom 17.-18. Oktober zum vierten mal im Festspielhaus Bregenz am Bodensee statt. Über 400 Teilnehmer beschäftigten sich mit dem diesjährigen Leitthema „Der Ein-Fall – das Management von Inspiration“.

Ausgewählte internationale Gestalterpersönlichkeiten berichteten über ihre Erfahrungen mit Entwurfsprozessen. Der Schwerpunkt lag mehr auf dem Entstehen der Arbeiten, als im reinen Aneinanderreihen von Werkschauen. Die Themen der Vorträge reichten von Projektvorstellungen aus den Bereichen Architektur, Szenografie, Plakatkunst, Design und Event bis hin zu übergeordneten Themen, wie der Frage des Beitrags von kreativ sinnvollem Schaffen zum gesellschaftlich Gemeinwohl. Als Referenten beeindruckten unter anderem der internationale Top-Architekt Kjetil Trædal Thorsen vom Architekturbüro Snøhetta aus Oslo, der Schweizer Plakatgestalter Niklaus Trommler, Uwe Brückner vom Atelier Brückner in Stuttgart sowie Marian Goodman vom Massachusetts Institute of Technology (MIT).

VLOW 2014

Das VLOW! Programms beinhaltet bewusst gestaltete Zeit-Räume, die das gemeinsame Hier und Jetzt betonen: Begegnungen, professionelle Vernetzung, das Nützen der Kompetenzen des Kollektivs für eigene Projekte standen im Vordergrund. Erfahrungsaustausch und Ein-Fälle — möglichst jenseits des schon bekannten waren das Ziel. „Die Verknüpfung von transdisziplinären Fertigkeiten und Spezialisierungen steht sowohl bei den Rednern, als auch den Teilnehmeraktivitäten im Vordergrund und ist im Laufe der Jahre seit Bestehen der VLOW! zu einem immer entscheidenderen Faktor geworden.“ So Hans-Jörg Kögel, Konzeptioner und Programmverantwortlicher der Veranstaltungsreihe.

In einer halbtägigen Workshopschiene präsentierten Expertinnen konkrete Strategien, Methoden und Werkzeuge für die Entwicklungsphase von Projekten zwischen Kommunikationsdesign und Architektur. Die interdisziplinären Teilnehmer probierten, testeten und übten bei elf unterschiedlichen Aufgabenstellungen und workshop-Formaten.

In einem weiteren Austauschformat wurden die Teilnehmer zu Teilgebern, indem sie in zwanzig Arbeitskreisen selbst mitgebrachte Aufgabenstellungen und Projekte kollektiv weiter entwickelten.

VLOW 2014

Daneben vergab eine Jury den VLOW!AWARD an Studenten, Nachwuchsdesigner und etablierte Büros aus den Bereichen Design, Kommunikation und Architektur, die sich vorgegebene Aufgabenstellungen angenommen hatten. Den diesjährigen Nachwuchspreis anlässlich des Design- und Kommunikationsfestivals VLOW! holten sich die Studenten der Hochschule Konstanz (HTWG). Ihre unkonventionelle Idee eines neugeschaffenen Bachlaufs mitten durch die Vorarlberger Stadt Dornbirn, auf dem quietschgelbe Bade-Enten entlang plätschern und Besuchern als schwimmende Begleiter den Weg durch die Innenstadt weisen, überzeugte die Jury in einer Live-Diskussion vor Publikum.

Der Name VLOW! leitet sich ab vom englischen Begriff „flow“. Das „V“ steht für den Veranstaltungsort des Österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Die VLOW! vergibt ihr eigenes Kommunikationsdesign bei jeder Auflage an ein anderes  Gestaltungsbüro mit der Aufgabe des Redesign des letzten Entwurfs, in dem das visuelle Echo der Vorgänger vernehmbar sein soll. Ein Statement zu Kontinuität und Wandel auf Basis visueller Gedächtnisschichten.

VLOW 2014

Die Veranstaltung entsprach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings. Dies umfasste beispielsweise ein regionales und saisonales Catering, kostenfreie Nutzen des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Vorarlberg und die Organisation von Mitfahrgelegenheiten unter den Teilnehmern.

Der Gesamteindruck der Konferenz zeigt eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer auf der einen Seite bunten, lebendigen und zugegebenermaßen oftmals beeindruckenden Welt der Kreativen und Werber. Auf der anderen Seite bleiben einem vielleicht auch ob all dem immer wieder spürbaren Enthusiasmus über sich gegenseitig übertreffender Projekte, Getriebenheit nach dem Schaffen von immer Neuem, immer Größeren und immer nochmals Anderem die einleitenden mahnenden Worte von Marian Goldmann an die Konferenzteilnehmer im Ohr: „Euch als Kreativen kommt eine gesellschaftliche Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, was Eure tiefere, sinnschaffende und verantwortungsvolle Berufung und Euer ganz persönlicher Beitrag Eures (Be)Wirkens ist. Auf was kommt es wirklich an und wem und was dient es. Es geht mehr um das Gemein-, als das eigene Wohl. Stellt euch vor eurem geistigen Auge eure eigenen Kinder vor, oder andere Kinder, die ihr kennt und liebt. Was ist es, was ihr dieser nächsten Generation für deren glückliche und gesicherte Zukunft wünscht? Und dann fragt, was Euer täglicher Beitrag sein kann und sollte, dass dies eintreten wird. Kollektive Inspiration soll dabei helfen das allgemeine Bewusstsein und Handeln von Ego-Systemen zu Eco-Systemen zu wandeln schafft zusammen die Zukunft, die ihr wirklich im tiefsten inneren Euren Herzens wollt und zeigt dies in euren Arbeiten. “

> Link zur Bildergalerie des VLOW! Kongress2014

Guerilla Marketing: Fracking-Bohrung bei der Imperia in Konstanz

naturblau-Fracking-BodenseeÖlbohrungen in der Arktis? Fracking am Bodensee? Alles heiße Luft, oder was? Nein, was für grandiose Ideen der Mineralölkonzerne! Das sind nicht nur wahnwitzige Unterfangen, sondern schlicht auch  rückwärtsgerichtete Versuche der Energiegewinnung mit keinerlei Zukunftsfähigkeit.

Dazu hat sich Greenpeace ein ganz besonderes Fotoprojekt ausgedacht, welches bereits in über 50 Städten stattgefunden hat. Es geht darum, ein Schild mit dem Spruch “Wäre hier Öl, Shell würde bohren” an einem Ort, der für Bohrungen genausowenig in Frage kommen sollte wie die Arktis aufzustellen. Es werden Fotos von dem Schild gemacht und ins Netz gestellt. Die Leitidee hinter dem Fotoprojekt: Wer so verrückt ist, in der Arktis nach Öl zu bohren, dem ist alles zuzutrauen.

Wir von naturblau++ haben zusammen mit Gleichgesinnten diese Aktion nach Konstanz geholt. Eingebettet in idyllischer Hafengegend, vor dem Hintergrund der Imperia, fanden wir, dass dies ein wundervoller Ort für eine kleine „Probe-Bohrung“ sein könnte. Aktivisten inklusive einem „Bodensee-Eisbär“ haben sich heute vor Ort zu dieser Protestaktion eingefunden.

Im Vorfeld wurde die Kampagne durch Guerilla-Marketingmaßnahmen vorbereitet. Im Netz und mündlich durch Personen wurden gezielt Teil-Informationen zu angeblichen Sondierungsbegehungen und möglichen Probebohrungen des Shell-Konzerns gestreut. Diese Desinformation fand ihren viralen Weg: über besorgte BürgerInnen, quer durch die Stadtverwaltung, über Gemeinderatmitsglieder, bis hin zu den Bodensee Schifffahrtsbetrieben. Presse und Umweltverbände wurden vorab instruiert und somit wurde die Aktion zu einem guten Beispiel, wie Guerilla-Marketing zielgenau und effektiv eingesetzt werden kann. Selbstverständlich wurden die Behauptungen bei der Aktion gegenüber den Fragenden aufgeklärt, dass die angeblichen Probebohrungen (am heutigen Tag) nicht stattgefunden haben, sondern dies nur ein Mittel zur Aufmerksamkeitssteigerung gewesen ist. Tarnen und Täuschen.

Christoph Lieven von Greenpeace fordert von der Bundesregierung, dass sie sich international für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis und Antarktis einsetzt. Wir fordern von den hiesigen Zuständigen und Politikern rund um den See ein klares Bekenntnis zum länderübergreifenden Frackingverbot in der Bodenseeregion.

Ein besonderer Dank geht an unsere Unterstützer der Aktion, dies sind u.a.: BUND Ortsverband Konstanz, Die Grünen – Kreisverband Konstanz, bizzcenter24, 3Freunde, Digitaldruckhaus, Translake, Weltladen Dettingen, bioBodensee, Gemeinwohlökonomie-Regionalgruppe Konstanz, ISC Konstanz, VIDA-eat different, Wirtschaftspioniere fair&regional.

 

weiterführende Links:

> Fracking am Bodensee: https://www.facebook.com/groups/223600957735659/?fref=ts

Ausführliche Infos des BUND-Konstanz zum Thema:
> http://www.bund-konstanz.de/themen/fracking-am-bodensee/
> http://pfullendorf.bund.net/themen_und_projekte/fracking/

> Karte mit den geplanten Frackinggebieten am Bodensee: http://www.natur.de/de/20/Was-wird-aus-dem-Bodensee,6,0,1254.html

> zur Petition für das Artis Schutzgebiet, die bisher 3,4 Millionen Menschen unterschrieben haben: http://savethearctic.org/

> Bildergalerie deutschlandweite Aktion: http://www.greenaction.de/kampagnen/mitmachen/mitmachphotos/23084

> Schildervorlage zum Download: http://blog.greenpeace.de/blog/2013/07/09/30493/