Energiewendetage Baden-Württemberg 2019 – Tag der offen Tür im naturbau

Energiewendetage Baden-Württemberg naturbau

Unter dem Motto „Voller Energie!“ finden am 21. und 22. September 2019 die 13. Energiewendetage Baden-Württemberg statt. Die Energiewende ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, welches wir mit allen Bürgerinnen und Bürgern der Region angehen wollen. Deshalb freuen wir uns, mit vielen anderen in diesem Jahr zu den Akteuren der Energiewendetage zu gehören.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und unser Projekt „naturbau“ zu besuchen.

► Tag der offen Tür beim Projekt „naturbau“

► Ort: 78359 Orsingen-Nenzingen, Brielstrasse 7

► Datum: am So. 22. September 2019

► Uhrzeit: von 10 bis 17 Uhr

Mit naturbau wird ein nachhaltiges, energieeffizientes, wirtschaftliches und damit zukunftsfähiges Wohn- und Gewerbeprojekt im Einklang mit der Natur realisiert.

Der Umbau eines Bestandsgebäudes im Landwirtschaftsbereich erfolgte unter Aspekten wie ökologisches Bauen, Baubiologie, Biodiversität, Artenschutz, regenerative Energieversorgung, Photovoltaikanlage und Luftwärmepumpe, Elektromobiler Fuhrpark, Flächenreduktion, WLAN freies Leben, Permakulturgarten, Kleintierhaltung, etc.

Auf unserem naturbau.haus blog gibt es nähere Infos zum Projekt.

An diesem Tag öffnen wir allen interessierten Besuchenden unsere Türen und Nistkästen zum gemeinsamen Gedankentausch, Plausch, Inspiration und konkreten Tipps bzgl. Netzwerkpartnern und Gewerken, die an diesem Projekt beteiligt sind.

Bei den Energiewendetagen sind lokale Veranstalter im ganzen Land aufgerufen, mit Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen Tür die Energiewende erlebbar und begreifbar zu machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz Informationen und Tipps holen, um selbst Teil der Energiewende zu werden.

Auch bei uns können Sie die Energiewende miterleben!

Seit Beginn der Energie(wende)tage wurden landesweit bereits rund 2.250 informative Aktionen unterschiedlicher Art durchgeführt. Alle diesjährigen Akteure, die mit uns gemeinsam – auch hier in der Region – die Energiewende vorantreiben, sind in der Energiewende-Landkarte eingetragen.
Der Link lautet: https://www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de/vor-ort

Informationen zur Energiewende in Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat bei der Transformation des Energiesektors konkrete Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch um 50 Prozent sinken. Von den verbleibenden 50 Prozent sollen 80 % aus erneuerbaren Energien gewonnen werden – damit die CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken.

Mehr unter: https://www.energiewende.baden-wuerttemberg.de und http://www.unserland-vollerenergie.de

Festivals feste feiern – Grüner Spaß für alle

Wacken Green FestivalMit dem Sommer kommt auch die Zeit der Musikfestivals. Jährlich strömen riesige Zuschauermengen zu diesen Großevents. Um die Natur zu schonen, setzen deswegen immer mehr Veranstalter auf sogenannte «Green Events». Oberstes Ziel ist dabei der nachhaltige Schutz der natürlichen Ressourcen. Dazu ist eine genaue Planung und Organisation im Vorfeld der Veranstaltung notwendig. Vor allem die Themen Abfall, Energie, Verkehr und Transport, Landschaft und auch Lärm sind primäre Aufgabenstellung, die möglichst nachhaltig und umweltfreundlich gelöst werden müssen.

Die Verantwortung liegt da z.T. bei den Organisatoren. Aber auch jeder einzelne kann hier mit ein paar einfachen und wirkungsvollen Maßnahmen zu einem unbeschwerten Abfeiern für Mensch und Natur beitragen:

Verkehr:
– Nutzt den ÖPNV (Zug, Bus, Bahn, Tram)
– kommt mit dem Rad, wenn möglich
– bildet Fahrgemeinschaften, oder tramped
– kompensiert anfallendes CO2 über https://www.atmosfair.de

Abfall:
– vermeidet Einweg- und Wegwerfgeschirr und -Besteck
– Trennt den Müll auch bei Campen
– keine Einweggrills verwenden
– keine Campingausrüstung (z.B Pavillons) entsorgen; lieber Qualität kaufen und mehrfach verwenden, oder weiter verkaufen
– verwendet keine Einweg-Plastikflaschen, diese sondern in der Hitze auch gesundheitsschädliche Stoffe ab. Aluminium und Trinkschläuche halten Getränke kühler und daraus schmeckt es auch besser.

Festival 4 nature – take your trash – just leave your footprint

Energie:
– nutzt keine Strom, oder gar Dieselaggregate, diese haben eine sehr geringen Wirkungsgrad und sind im Unterhalt sehr teuer
– verwendet LED Lampen fürs Campen, Stirnlampen, im Zelt
– verwendet keine Wegwerfbatterien, sondern wiederaufladbare Akkus. Diese sind auch viel günstiger bei mehrmaligem Gebrauch

Lebensmittel:
– das von zu Hause mitgebrachte Essen kann in Frischhalteboxen und nicht in Alufolie eingepackt werden
– reduziert oder vermeidet ganz Fleisch beim Grillen und kreiert leckere vegetarische und vagere Alternativen
– Grillen mit Biogas, Elektro mit Ökostrom oder heimischer Holzkohle
– keine chemischen Drillanzünder verwenden, sondern Anzünde aus zertifiziertem Holz und Wachs
– saisonales Essen vor Ort einkaufen
– Bio Biere und Bio-Softdrinks sind immer lecker und frisches Leitungs- und Quellwasser sowieso
– immer mehr Festivals bieten auch vegetarische und vegane Essen an; steigende Nachfrage sort für steigendes Angebot – also fragt gerne nach.

Konsum:
– Am Merchandising-Stand kann zudem nach T-Shirts aus fairem Handel und/oder Biobaumwolle gefragt werden.
– Vermeidet Plastiktaschen und nehmt lieber cool bedruckte Stofftaschen (Bio-Fair)
– mal kurz drüber nachdenken, ob man alle Fanatiker und Gimmicks vom Festival auch wirklich braucht zu Hause 😉

Darüber hinaus kann die Umwelt auch geschont werden, indem man sich nach Events umsieht, die ökologisch handeln und selbst vor Ort zur Tat zu schreiten.

Auf einen heißen Festival-Sommer

 

(Quelle: Lexikon der Nachhaltigkeit, u.a.)

Klimaschutzkonzept Konstanz – regionale Akteure der Energiewende

Die Energiewende wird auch in Konstanz von verschiedenen Institutionen und Organisationen weiter vorangetrieben und ein Klimaschutzkonzept mit der Stadt Konstanz ist in Arbeit. Mit der Auszeichnung des European Energy Award (eea) unterstreicht Konstanz seine regionale Vorreiterrolle beim Klimaschutz.

Im Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz (KEK) arbeiten verschiedene Akteure der Energiewende als Partner zusammen an gemeinsamen Projekten. Die an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelte Projektleitung unterstützt die Vernetzung und Projektarbeit der Partner.

 

In der „ZukunftsWerkStadt“ und unter dem Motto „Konstanzer schaffen Klima“ findet ein Austausch zwischen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Projektbeteiligten, Mitwirkenden und allen, die aktiv einen Beitrag zur Schaffung eines guten Klimas leisten wollen, statt. Interessierte, Neugierige, Mitwirkende, Projektbeteiligte- kurz, alle die einen aktiven Beitrag zur ZukunftsWerkStadt Konstanz leisten wollen, können sich hier einbringen. Momentan entsteht hierbei ein Stadtplan der Verantwortung, der den Gedanken der Transition Town Konstanz (Stadt im Wandel) voranbringen wird, indem dieser Stadtplan einen Überblick der vor Ort angesiedelten Lokalitäten und Aktivitäten aus den Bereichen nachhaltiger Mobilität, Konsum, Wohnen, Ernährung, Energie etc. geben wird.

 

Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein. Dazu nimmt er mit einer kooperativen Haltung lösungsorientiert Einfluss auf die Kommunalpolitik und -verwaltung. Als unabhängiges Netzwerk fördert er einen Kulturwandel hin zu einem werteorientierten, sinngetriebenen, verantwortungsvollen und regional ausgerichteten Unternehmertum. Die Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe, und Bürgerbeteiligungen sowie von aktivem Klimaschutz und Generationenverträglichkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

Gut leben muss künftig mit deutlich weniger Energie gelingen. Das ist die Kernaussage, die hinter der Idee der 2000-Watt-Gesellschaft steckt. Das bedeutet: Wir in Europa müssen unseren Energieverbrauch um 2/3 senken. Mit einer schrittweisen konsequenten Reduktion von CO2-Ausstoss und Energieverbrauch wollen wir die 2000-Watt-Gesellschaft in der Region bis im Jahr 2050 erreichen. Ebenfalls ein weiterer Baustein auf dem Weg zur klimafreundlichen Kommune.

 

Auf einer ersten Klimaschutzkonferenz in Konstanz im November diesen Jahres engagierten sich 65 UnternehmerInnen und ExpertInnen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Unternehmerforums, welches gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und dem lokalen Solarbündnis Solarlake-Konstanz veranstaltet wurde: Solarstrom ist billiger als der Strompreis der Netzanbieter und es sind noch riesige Potenziale in Konstanz vorhanden.

Somit bündeln und verdichten sich die Bestrebungen der Stadt und Region weiter beim Thema des Klimaschutzes voranzukommen auf kommunaler, bürgerlicher, unternehmerischer und bildungsbezogener Ebene weiter.

ENERGIA BODENSEE – Bürger-Energiegenossenschaft

Energia BodenseeDie Genossenschaft ENERGIA BODENSEE leistet einen wichtigen Anteil an der Energierevolution, indem Projekte zur Förderung, Gewinnung und Vertrieb erneuerbarer Energien in der Bodenseeregion vorangebracht werden. Ziel ist eine  dezentrale, konzernunabhängige und ökologische Energiegewinnung auf kommunaler Ebene. Sie bietet Bürgern aus der DACH Region die Möglichkeit, durch Anlage- und Investitionsmöglichkeiten in lokale und regionale Energieprojekte zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen. Lange Genehmigungsverfahren wie bei Großprojekten der Stromriesen sind dazu nicht erforderlich.

Im Jahr 2012 engagierten sich deutschlandweit über 80.000 Bürger in genossenschaftlichen Bürgerkraftwerken und investierten ca. 800 Millionen Euro in die Energiewende. Zumeist handelt es sich um gemeinsame Solaranlagen, an denen bereits kleine Beteiligungen möglich sind. Nach Ansicht des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands sind Energiegenossenschaften der Treiber der Energiewende, da sie Bürgern einen idealen Rahmen schaffen, sich vor Ort für den Umbau der Energieversorgung zu engagieren und die Akzeptanz für Energieprojekte in der Region steigern.

Von 2008 bis 2011 hat sich die Anzahl von Energiegenossenschaften mit erneuerbaren Energien vervierfacht. Mehr als 150 Energiegenossenschaften wurden allein im Jahr 2011 gegründet. Insgesamt gibt es schon rund 450 Energiegenossenschaften, von denen etwa 80 Prozent in der Stromproduktion aktiv sind.

Eine Beteiligung an der Energia Bodensee ist bereits mit einem Anteilsschein zu 100,- EUR möglich. Es können bis zu 100 Anteilsscheine gezeichnet werden. Dies entspricht einer Einlage von 10.000,- EUR. Diese Obergrenze wurde von der Gründungsversammlung beschlossen, um die Unabhängigkeit zu wahren.

„Nicht nur demonstrieren, sondern selbst Teil der Lösung werden!“ Das ist der Ansporn von Gründungsmitglied Karl-Ulrich Schaible. Also los: Wer keinen Bock mehr auf die lustigen Behauptungen der Bundesregierung im Einklang mit den vier Energieriesen RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW hat, dass wir hier im Süden unbedingt teuren Strom aus der Nordsee brauchen, der kann jetzt und hier seinen Beitrag leisten:

> Link zur Internetseite von ENERGIA BODENSEE

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Energiewende Kampagne: „Die Wende – Energie in Bürgerhand“

Bürgerenergiewende100 Prozent. Dezentral. Gerecht.
Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt und nicht die Profite weniger Großkonzerne. Die Energiewende kommt voran. Das ist vor allem der Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit Jahrzehnten für die vielfältigen Ziele der Energiewende engagieren: für den Klimaschutz, den Atomausstieg und den Ausbau der erneuerbaren Energie.

Die bundesweite Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ will diese Menschen sichtbar machen und ihnen im Jahr der Bundestagswahl eine starke Stimme geben.

Die Energiewende nutzt uns allen, denn sie schützt Umwelt und Klima und garantiert Investitionen in wichtige Zukunftstechnologie. Damit wir die Energiewende jedoch auch alle finanziell verkraften können, müssen ihre Kosten gerecht verteilt werden. Es darf nicht sein, dass massenhaft Ausnahmen und Vorteile für die Industrie bewilligt werden und die fehlenden Millionen dann von den VerbraucherInnen gestemmt werden müssen!

Die Energiewende-Charta enthält alle Positionen und Forderungen der Kampagne sowie ein klares Bekenntnis, eine gerechte Energiewende selbst in die Hand zu nehmen und voranzubringen. Vorfahrt für Energie in Bürgerhand! Für eine sichere, klimafreundliche, ökologische und dezentrale Energieversorgung! Für gerechte Kostenverteilung!

Wir von naturblau+++ haben die Bürger-Energiewende unterstützt. Nun bitten wie Euch, die Charta der Kampagne ebenfalls zu unterzeichnen!

> Link zur Unterzeichnung der Charta zur Energiewende

> Link zu weiteren Infos dazu

Expedition N – Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg

naturblau-expeditionNVon „Bad Eigenheim“ nach „Electro City“: Die mobile Nachhaltigkeits-Ausstellung der Baden-Württemberg Stiftung ist unterwegs. Werden unsere Autos in Zukunft mit Sprit aus Stroh fahren? Können Algen unsere Energieprobleme lösen? Und wie lässt sich im Alltag Energie sparen, etwa im Verkehr, Haushalt oder Büro? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die mobile Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ der Baden-Württemberg Stiftung mit ihrem ersten Themenschwerpunkt „Energie und Umwelt“. Wie bei einer echten Entdeckungsreise gibt es auch ein Expeditionsmobil, und zwar ein zweistöckiges Ausstellungsfahrzeug mit einer interaktiven Multimedia-Ausstellung im Innern. Seit Herbst 2010 tourt die fahrende Erlebniswelt durch das Innovationsland Baden-Württemberg, eine der führenden Technologieregionen Europas.

Im rund 55 Quadratmeter großen Erdgeschoss des Expeditionsmobils können die Besucherinnen und Besucher die faszinierende Welt der Energie und ihre nachhaltige Nutzung erkunden. Dabei laden zahlreiche Multimedia-Terminals und bedienbare Exponate zum selbständigen Ausprobieren und Lernen ein. Den Mittelpunkt bildet die „Basisstation“ der Expedition N mit mehreren berührbaren Bildschirmen, wo sich Interessierte dank moderner Touch-Technologie im wahrsten Sinne des Wortes an das Thema Nachhaltigkeit „herantasten“ können.

Diese Woche machte das imposante Mobil auch Halt in Konstanz, weitere Orte sind u.a. Wertheim, Kehl, Baden-Baden, wo man die Reiseausstellung live erleben kann. Im Internet können Interessierte ihre Entdeckungsreise unter www.expeditionN.de fortsetzen. Die Webseite informiert über Tour-Stopps und bietet potenziellen Veranstaltungspartnern die Möglichkeit, das Expeditionsmobil für einen Besuch anzufragen, auf Wunsch inklusive Begleitprogramm mit Vorträgen und/oder Praktika.

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Fotos (ausgenommen Münster KN rechts): © FLAD & FLAD Communication GmbH

Internationales Jahr der nachhaltigen Energie für alle

Auf Beschluss der UN-Generalversammlung (Resolution 65/151) ist 2012 das „Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle“ (International Year of Sustainable Energy for All) – anlässlich der Rio +20 Konferenz und aufgrund der Bedeutung nachhaltiger Entwicklung. 1,5 Milliarden Menschen weltweit leben ohne Stromversorgung, entweder weil diese nicht verfügbar ist oder weil sie diese nicht bezahlen können.

„Die deutsche Photovoltaikindustrie schwang sich die letzten drei Monate noch einmal auf und drückte die Höhe der installierten Leistung kräftig nach oben. Schuld daran war wohl auch die angekündigte Kürzung der Solarförderung. Eigentlich war der Schnitt ab dem 9. März vorgesehen, wurde durch den großen Protest der Länder und Opposition aber auf den 1. April hinaus geschoben. Den Aufschub nutzten noch viele Bürger, um den finanziellen Vorteil auszukosten. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität um 40 Prozent. Theoretisch können diese 3,9 Milliarden Kilowattstunden rund vier Millionen Haushalte mit Energie versorgen. Die Stromerzeugung aus den Solaranlagen Deutschlands betrug im letzten Jahr 18.500 Gigawattstunden.“ (cleanenergy-project.de)

Ein trefflicher Anlass, für die Minitser die Minister Rösler und Röttgen, um die Energiewende in Deutschland abzuwürgen. Die Einspeisevergütung für Solarstrom soll so radikal beschnitten werden, daß der weitere Zubau an Solarstromanlagen nahezu zum Erliegen kommen wird. Damit sind die von der Bundesregierung selbst gesteckten Ziele zum Scheitern verurteilt. Die Parlamentarier des deutschen Bundestags sind nun aufgefordert, die geplante Fehlsteuerung zu verhindern und geeignete Rahmenbedingungen für eine Fortsetzung der eingeleiteten Energiewende zu erhalten. Hier kann man sich direkt an der Unterschriftenkampagne bei Campact beteiligen.