naturblau+++ zieht(s) ins Grüne

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Die Baufreigabe ist erteilt und das Projekt naturbau ist in vollem Gange. Die Werteagentur wird im September umziehen – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat, wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Diese Weiterentwicklung wird maßgeblich durch die professionellen Partner und ein klasse Bau-Team ermöglicht, die unsere Ideen von einer zukunftsfähigen Bausubstanz, einem ausbaubaren regenerativem Energiekonzept, einem Leben und Arbeiten im Einklang mit der Natur und den achtsamen Umgang mit Bestand, Ressourcen und Neuem begleiten.

Das sind insbesondere das Architekturbüro sa Architektur – Siyami Akyildiz mit toller Konzeption, Planung und Bauleitung, die Zimmermanns-Brüder von Holzkopp, der Lehmbauspezialist Holger Längle und viele weitere wertvolle Menschen, die uns auf diesem Weg unterstützen.

Danke für die fachliche Kompetenz, die Offenheit und Impulse für neues Denken und Lösungen. Noch sind wir mitten und den Abriss- und Umbaumaßnahmen, doch schon jetzt freuen wir uns auf den weiteren Fortgang des Projektes und sind gespannt, was nicht nur uns, sondern auch unsere Kunden, Partner und Lieferanten dann erwartet, wenn wir an dem neuen Wirkungsort sein werden. Selbstverständlich nach wie vor hier vor Ort im Landkreis und für die Region tätig.

(Anm: Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen: 111 Gründe, aufs Land zu ziehen: Eine Liebeserklärung an das gute Leben –  von Erika Thimel und Karin Michaelis)

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naturblau+++ für den Deutschen CSR-Preis 2017 nominiert

CSR - Preis 2017Aus allen Teilen Deutschlands haben sich Unternehmen für den 9. Deutschen CSR-Preis, einer Auszeichnung für gesellschaftlich verantwortliche Unternehmen, beworben. Jetzt hat die Jury aus allen Bewerbern die 18 Finalisten nominiert. Bei der festlichen Preisverleihung am 4. April 2017 im Rahmen des Deutschen CSRForums 2017 in Ludwigsburg werden die aus dem Kreis der Finalisten gewählten Sieger bekanntgegeben.

Der Deutsche CSR-Preis wird seit neun Jahren vergeben. Er ist zusammen mit dem CSR-Preis der Bundesregierung und dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis die wichtigste Auszeichnung, die Unternehmen in Deutschland für gesellschaftlich verantwortliches Handeln erhalten können. Ausgezeichnet werden die Unternehmen in sechs Kategorien. Für jede dieser Kategorien hat eine fachlich qualifizierte Jury aus den Bewerbungen die besten drei nominiert Am Abend der Preisverleihung wird bekanntgegeben, wer von den drei Finalisten Sieger in seiner Kategorie wird.

Wolfgang Scheunemann, Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen CSR-Forums und Vorsitzender der Jury des Deutschen CSR-Preises, ist über das Engagement der Unternehmen und mit der hohen Qualität der Bewerbungen sehr zufrieden: „Es ist beruhigend zu sehen, dass der in den USA derzeit proklamierte hemmungslose Egoismus von Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland kaum Anhänger findet. Deutsche Unternehmen legen Wert auf ein gutes
Verhältnis mit ihren Mitarbeitern und dem gesellschaftlichen Umfeld. Darüber hinaus engagieren sie sich beim Umwelt- und Klimaschutz oft wesentlich mehr als vom Gesetzgeber erwartet.

Der Deutsche CSR-Preis 2017 wird in folgenden Kategorien vergeben:
– „CSR-Award“ – Auszeichnung je einer Person für herausragendes CSR-Engagement jeweils in Deutschland und in Europa
– Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt
– CO2-Vermeidung als Beitrag zum Klimaschutz
– CSR in der Lieferkette
– CSR-Kommunikation
– Gender Diversity
– Bürgerschaftliches Engagement in Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Sonderpreis zu „Gelungene Maßnahme zur Flüchtlingsintegration“
– Vorbildliche Kooperation eines Unternehmens mit NGOs/NPOs

Reelle, unverfälschte Kommunikation ist wichtig, wie wir spätestens seit der Bekanntwerden von „Fake News“ und „alternativen Nachrichten“ wissen. Der Deutsche CSR-Preis in der Kategorie CSR-Kommunikation zeichnet Unternehmen aus, die Werbung von vertrauensvoller Kommunikation unterscheiden. Diese Unternehmen sind nominiert:
– iglo, Hamburg
– naturblau+++ Die Werteagentur, Konstanz
– WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte, Berlin

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Die neuen Bauernregeln – Landwirtschaft natürlich.

Neue-Bauernregeln-BMUB

Nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die die Gesundheit der Menschen, das Wohl der Tiere, unsere Gewässer und unser Trinkwasser sowie Naturschutz und Biodiversität berücksichtigt, ist auch zukunftsfähig. Das Bundesumweltministerium (BMUB) setzt sich für eine Agrarwende in Deutschland ein, damit Landwirtschaft in Zukunft sozialer und ökologischer wird.

Anlässlich der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik startete das Bundesumweltministerium die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ Im Stile alter Bauernregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung.

„Gibt`s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“. Und: „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“ So lauten zwei der neuen Bauernregeln, die das Bundesumweltministerium unter dem Motto „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“ veröffentlichte. Auf Plakaten in über 70 Städten in Deutschland, mit Ansichtskarten, über Social Media und über eine Kampagnen-Website werden die Bauernregeln zu verschiedenen Themen verbreitet.

Und wenn einen daraufhin scharenweise die Trolle der konventionellen Deutschen Agrarlobby heimsuchen und mit verbaler Gülle um sich schmeißen, dann hat man sicherlich so einiges richtig gemacht. Die Kampagne legt den Finger dahin, wo es weh tut. Und das ist von politischer Seite her um so bemerkenswerter. Glückwunsch zu dieser gelungenen Kampagne.

Link zu: http://www.neue-bauernregeln.de/

Neue-Bauernregeln-BMUB

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Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz

Kompetenzzentrum-Energiewende-Region-Konstanz

Im „Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz“ finden Akteure der unterschiedlichsten Bereiche mit dem Ziel einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende als Partner zusammen und behalten gemeinsam die Entwicklungen im Landkreis Konstanz im Blick. In regelmäßigen Vernetzungstreffen finden Austausch, Diskussion und Projektpartnerfindung statt. Unterstützt wird die Vernetzung vom Projektleitungsteam, das an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelt ist.

Ziele

Die Energiewende in der Region Konstanz und ihre einzelnen Aktivitäten sind skalier- und multiplizierbar. Damit stellt die Energiewende in der Region einen wichtigen Baustein für die Energiewende in Deutschland, in der EU und global dar.

Zentrale Ziele der Energiewende für die Region Konstanz sind:

–  Klimaschutz / Senkung der Treibhausgasemissionen (orientiert an den nationalen Zielen: -80 bis 95% bis 2050 ggü. 1990, bzw. -55% bis 2030, -70% bis 2040)
–  Atomausstieg (völliger Atomausstieg bis 2022)
–  lokal profitieren (langfristig sichere und stabile Energieversorgung kombiniert mit gesteigerter Wertschöpfung und Arbeitsplätzen vor Ort)

Mit der Energiewende in unserer Region wollen wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten, also zu einer hohen Lebens- und Umweltqualität, heute und in Zukunft, hier und anderswo. Dazu muss Energiewende folgende Randbedingungen berücksichtigen:

–  gerechte & sozialverträgliche Kosten-/Nutzenverteilung
–  Umwelt- und Naturschutz
–  demokratisch & partizipativ
–  regional angepasst
–  positive globale Auswirkungen.

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Kommunikationsguerilla – a tribute to Banksy

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#banksy #postwachstum #degrowth #naturblau #guerilla #shopping #consumerzombies #streetart #aufruhrzettel #xmas #stairwaytoheaven #buybuy #frohesfest

> Link zur Bildergalerie von der Aktion

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Naturschutztage am Bodensee vom 5. bis 8. Januar 2017

Naturschutztage Konstanz 2017NABU und BUND laden zur Tagung rund um die Themen Energiewende, klassischer Naturschutz, Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften

Radolfzell – BUND und NABU veranstalten am Dreikönigswochenende zum 41. Mal die Naturschutztage am Bodensee, die größte regelmäßig stattfindende Naturschutztagung im deutschsprachigen Raum. Die Umweltverbände laden vom 5. bis zum 8. Januar 2017 alle im Naturschutz haupt- oder ehrenamtlich Aktiven sowie alle Interessierten ein, sich vier Tage lang über zentrale Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und auszutauschen. Veranstaltungsort ist das Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell.

Nachhaltiges Wirtschaften sowie der Einfluss des menschlichen Handelns auf die Umwelt in globalem Maßstab prägen den ersten Thementag (5. Januar). Claude Martin, langjähriger Generaldirektor des WWF International, referiert über den Zustand der Regenwälder. Benoit Sittler von der Universität Freiburg zeigt aktuelle Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels auf Grönland. Christian Kreiß, Professor an der Hochschule Aalen, stellt sein alternatives Modell einer „Menschengerechten Wirtschaft“ vor, das Mensch und Umwelt ins Zentrum rückt.

An den drei folgenden Tagen widmet sich die Veranstaltung zentralen Fragen des klassischen Naturschutzes. Tagesthemen sind „Naturschutz und Energiewende“, das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 sowie „Praktischer Naturschutz vor Ort“ mit Referaten etwa zu Beweidung und Verantwortungsarten. Es sprechen sowohl Fachleute von Hochschulen und Naturschutzverbänden als auch Vertreter des Landes, etwa Umweltstaatssekretär Andre Baumann.

An den Nachmittagen am Freitag und Samstag bieten NABU und BUND zudem rund 30 Seminare, Exkursionen und Workshops an.

Anmeldung und detailliertes Tagungsprogramm: www.naturschutztage.de

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Geballte Kompetenz in regenerativen Energien

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Im Solarenergienetzwerk Konstanz haben sich namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen in und um Konstanz organisiert, welche entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik und in angrenzenden Technologien tätig sind. Ziel des Netzwerks ist es, kostengünstigen Solarstrom im Mix erneuerbarer Energieträger für die zuverlässige Energieversorgung von morgen zu etablieren.

Die Energieversorgung ist ein zentraler Bestandteil der Gesellschaft. Aufgrund zunehmender weltweiter Nachfrage nach Energie bei endlichen Ressourcen entsprechender Rohstoffe auf der Erde gewinnt der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien an Bedeutung.

Das Netzwerk solarLago ist ein Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Landkreis Konstanz und rund um den Bodensee, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Anteil der erneuerbaren Energien, insbesondere die günstig gewordene Solarenergie, in den Energiesystemen unter der Ausnutzung regionaler Möglichkeiten nachhaltig auszubauen. Dem Netzwerk gehören neben Photovoltaik-Forschungseinrichtungen und Solar-Installateuren Akteure aus dem Bereich der Energiespeicher, der Herstellung elektronischer Komponenten und Energie-Management-Systemen sowie Energieversorger an. Das Netzwerk wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz unterstützt.

Mit der neuen Webseite will solarLago interessierte Menschen über die aktuellen Entwicklungen innerhalb des Netzwerks und über die Region hinaus auf dem Laufenden halten. Jeder soll verstehen können, wo wir heute bei der Nutzung der erneuerbaren Energien stehen, welche Expertise am Bodensee vorhanden ist, welche Trends es in der Forschung gibt und welche Veranstaltungen angeboten werden.

Wer im Bereich der Erneuerbaren Energien in der Bodenseeregion aktiv ist, kann Teil des Netzwerks werden.

> www.solarlago.de

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bioland – Ökologischer Landbau

bioland-logo-naturblauBioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Über 6.200 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen mehr als 1.000 Partner aus Herstellung und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Seit 45 Jahren entwickeln die Bioland-Mitglieder mit ihrem Verband eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Alternative zur intensiven, von Industrie und Fremdkapital abhängigen Landwirtschaft. Ziel der täglichen Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die nachhaltige Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Einklang mit der Natur, Förderung der Artenvielfalt  sowie aktiver Klima- und Umweltschutz sichern unsere Lebensgrundlagen und erhalten eine vielfältige Kulturlandschaft. Denn Biolandbau heißt: An die Zukunft denken. Wichtige Eckpfeiler sind dabei die Sieben Bioland-Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft:

1 Im Kreislauf wirtschaften
2 Bodenfruchtbarkeit fördern
3 Tiere artgerecht halten
4 Wertvolle Lebensmittel erzeugen
5 Biologische Vielfalt fördern
6 Natürliche Lebensgrundlagen
7 Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Gemeinschaft trägt soziale Verantwortung durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und die Erhaltung einer lebendigen Kultur auf dem Land. Basis dafür sind faire Partnerschaften zwischen Landwirten, Herstellern und Händlern. Faire Preise in dieser Partnerschaft liefern die wirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bäuerlicher Betriebe und machen ökologische Erzeugung zu einem attraktiven Berufsfeld für junge Menschen. In der Bioland-Gemeinschaft wird der organisch-biologische Landbau und damit die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beständig weiterentwickelt. Der Bioland e.V. ist basisdemokratisch organisiert und engagiert sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und Partner gesellschaftspolitisch und Zukunft gestaltend. Bioland entwickelt Lösungsansätze für heutige und zukünftige Herausforderungen wie die ausreichende Versorgung mit gesunden, gentechnikfreien Lebensmitteln, artgerechte Tierhaltung und Klimaschutz. Bioland steht für die Landwirtschaft der Zukunft.

Quelle: bioland.de

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Philine Prahl – unsere neue Auszubildende bei naturblau+++

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Bildnachweis: Wolf Wagner

 

Herzlich willkommen liebe Philine in unserem Team von naturblau+++. Philine Prahl unterstützt uns und unsere Kunden im Rahmen Ihrer IHK-Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print. Sie selbst meint dazu:

„Nachdem ich einige Erfahrungen in kreativen Berufsfeldern gesammelt habe, ist es schön, mit der Ausbildung zur Mediengestalterin einen Beruf gefunden zu haben, bei dem ich mich voll und ganz kreativ ausleben kann und gleichzeitig bei einer Agentur arbeite die zu mir passt. Denn ich finde es gut, dass hier das Thema Nachhaltigkeit so groß geschrieben wird und sich sowohl unser Team als auch unsere Kunden mit diesen Werten decken.“

Mediengestalter/in Digital und Print ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Auch wir als kleinere Agentur stellen uns gerne unserer unternehmerisch-sozialen Verantwortung und leisten unseren Beitrag, indem wir jungen Leuten Ausbildungschancen und damit Zukunftsperspektiven bieten. Wir engagieren uns für das Gemeinwohl, den Wirtschaftsstandort und die Region.

Wir freuen uns auf die neuen kreativen Impulse, die mit Philine zu naturblau+++ dazukommen.

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Vlow! Festival 2016

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Fünfte Kongress-Auflage begeistert 400 Teilnehmer aus Kreativbranche im Festspielhaus Bregenz

„Besser anfangen – Über das erfolgreiche Beginnen in Gestaltungsprojekten“. Unter diesem Thema stand die diesjährige Veranstaltung vom 28.-29. Oktober 2016, welche sich im Zwischenraum von Kommunikation, Design und Architektur bewegte.

Mit einem neuen Besucherrekord von knapp 400 TeilnehmerInnen, aus der Mannigfaltigkeit der Kreativbranche kommend, fand die Vlow! mittlerweile zum fünften mal statt. Sie versteht sich als eine internationale Plattform für Bildung, Begegnung und Vernetzung und beschäftigt sich mit Kommunikationsstrategien im Raum und innovativen Arbeits- und Kooperationsprozessen. Teilnehmende waren Grafikdesigner und Architektinnen, Szenografen, Fotografinnen, Audio/Video-Gestalter und Führungskräfte aus den Bereichen Branding, Marketing und Werbung.

Was die Vlow! für die Partizipanten auch dieses mal besonders spannend machte, war die Gesamtkonzeption und die Programmgestaltung, welche von dem innovationsaffinen Kurator Hans-Joachim Gögl zusammen mit dem Initiator Gerhard Stübe jedes mal aufs neue weiter entwickelt wird. Die beiden verbindet nicht nur eine äußerliche Ähnlichkeit in Optiker- und Frisurgeschmack, sondern auch die innerliche Kohärenz, wenn es um die Schaffung und Durchführung einer Kreativveranstaltung geht, die sich nicht mit der reinen Zusammenkunft von vornehmlich in Schwarz gekleideten Gestaltern und Gestalten zufrieden gibt.

Erfrischend anders zu vielen sonstigen Designkongressen war die Tatsache, dass es nicht nur um eine kompetitive Werkschau von selbst- und branchenernannten Kreativgottheiten ging. Das gab es zwar hier auch und gehört wohl standartmäßig irgendwie dazu, selbst wenn diese auch nur mit Wasser, aber halt mit einem netteren, substituierenden Anglizismen dafür kochen. Viel entscheidender war der ganz wesentliche Teil des Festivals, der „aus den Teilnehmern Teilgeber macht“, wie der illustre Wiederholungstätermoderator Clemens Theobert Schedler dies so schön in einer seiner das Publikum charmant mitnehmenden Interimsreden formulierte.

Dieser Beteilungungsprozess geschah zum einen in der aktiven Einbringung bei zehn Workshops, welche teils von Referenten selbst und teils von externen Kreativmenschen geleitet wurden. Hier ging es um fancy Themen wie die Kollektivschaffung von bewusst sinnlosen Ideen, ein sogenanntes A-A-A-Ü Briefing, Zettelwirtschaften, den Fluch der ersten Zahl und so einiges mehr, was die dezentralen SitzkreisteilnehmerInnen in doch meist in recht mitnehmender und aktivierender Art bei Laune und Gesprächsfreudigkeit hielt. Nicht zuletzt, weil viele der anwesenden sicherlich auch das Zeug dazu hatten, selbst mal in der Referentenolymp aufzusteigen. Positiv hinzukommend war die Tatsache, dass ein deutlich spürbarer Anteil an kreativem Jungvolk diesem Event beiwohnte.

Im Format der Vlow!Werkstatt brachten dann in 19 Themenkreisen in halbstündig rotierender Weise die Teilnehmer selbst eigne Wünsche, Sehnsüchte oder ganz einfach handfeste Aufgabenstellungen dar und motivierten die anderen Besucher, ihnen beim Nachdenken und Weiterwursteln bei zu stehen. Somit ein Anzapfen des Denkpools von ganz vielen für ganz viele. Jeder konnte da eine ganze Menge mitnehmen.

Auf der durchmischten Referentenseite sind sicherlich Kajsa Balkfors, ihres Zeichens Unternehmensberaterin mit Zirkusdirektorinnenvergangenheit, die das Publikum mit ihrer mitreißenden Art und Präsentation gleich zu Beginn in visuelle und auditive Gefangenschaft nahm und der dänische Architekt Barke Ingels mit seinen eher etwas größer geratenen Bauunternehmungen von besonderer Erwähnung.

Ansonsten viel Kleines und Großes, viel Schickes und viel Schniekes, viel zum sich inspirieren lassen und auch mal was zum gleich wieder vergessen. Und wie das beim Einladen von Referenten so ist, weiß man nicht immer was man dann auf die Augen und Ohren bekommt. Somit wird dann auch zwischendurch mal was zum architektonischen Zelebrieren unser aller ungebändigten Müllerzeugung, in dem man ein Funsportmonument drauf baut oder der Huldigung von östlich geführtem diktatorischem Palastbau-Größenwahn begeistert aber unreflektiert beklatscht. Aber die Vlow! ist wohl auch (noch) nicht der Ort der eigenen selbstkritischen Branchen-Reflexion.

Einziger kleiner aber vielleicht gerade deshalb nicht unwesentlicher Wermutstropfen dieser durchwegs mehr als nett anmutenden Veranstaltung, war eine Randbemerkung, die sich zwar nicht auf die inhaltliche Qualität auswirkte, aber dennoch wohl eine spürbare Manifestation für die Entwicklung in der Kreativszene ist. Die Tatsache, dass einige der angekündigten Vortragenden zum teil sehr kurzfristig und zum teil wohl aus sehr gravierenden gesundheitlichen Gründen passen mussten, zeigt doch auch in diesem Metier, dass das immer-höher-schneller-weiter wohl wahrlich nicht der zukunftsfähige Weg sein muss. Weder für den einzelnen Menschen, noch für eine Gesellschaft. Zusammen mit der für Veranstalter und Besucher vordergründig positiven Begebenheit, dass das wohl nicht weiter in der Außenwirkung ins Gewicht fiel, da es genug mindestens gleichwertigen Ersatz gab, macht dies eines noch klarer: Auch und insbesondere in der Kreativbranche ist jeder schnell ersetzbar. Wohl nicht als Mensch in seinem sozialen Umfeld, aber sehr wohl auf der Show-Bühne. Denn: Creative-show must go on.

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