Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz

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Im „Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz“ finden Akteure der unterschiedlichsten Bereiche mit dem Ziel einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende als Partner zusammen und behalten gemeinsam die Entwicklungen im Landkreis Konstanz im Blick. In regelmäßigen Vernetzungstreffen finden Austausch, Diskussion und Projektpartnerfindung statt. Unterstützt wird die Vernetzung vom Projektleitungsteam, das an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelt ist.

Ziele

Die Energiewende in der Region Konstanz und ihre einzelnen Aktivitäten sind skalier- und multiplizierbar. Damit stellt die Energiewende in der Region einen wichtigen Baustein für die Energiewende in Deutschland, in der EU und global dar.

Zentrale Ziele der Energiewende für die Region Konstanz sind:

–  Klimaschutz / Senkung der Treibhausgasemissionen (orientiert an den nationalen Zielen: -80 bis 95% bis 2050 ggü. 1990, bzw. -55% bis 2030, -70% bis 2040)
–  Atomausstieg (völliger Atomausstieg bis 2022)
–  lokal profitieren (langfristig sichere und stabile Energieversorgung kombiniert mit gesteigerter Wertschöpfung und Arbeitsplätzen vor Ort)

Mit der Energiewende in unserer Region wollen wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten, also zu einer hohen Lebens- und Umweltqualität, heute und in Zukunft, hier und anderswo. Dazu muss Energiewende folgende Randbedingungen berücksichtigen:

–  gerechte & sozialverträgliche Kosten-/Nutzenverteilung
–  Umwelt- und Naturschutz
–  demokratisch & partizipativ
–  regional angepasst
–  positive globale Auswirkungen.

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Kommunikationsguerilla – a tribute to Banksy

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#banksy #postwachstum #degrowth #naturblau #guerilla #shopping #consumerzombies #streetart #aufruhrzettel #xmas #stairwaytoheaven #buybuy #frohesfest

> Link zur Bildergalerie von der Aktion

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Naturschutztage am Bodensee vom 5. bis 8. Januar 2017

Naturschutztage Konstanz 2017NABU und BUND laden zur Tagung rund um die Themen Energiewende, klassischer Naturschutz, Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften

Radolfzell – BUND und NABU veranstalten am Dreikönigswochenende zum 41. Mal die Naturschutztage am Bodensee, die größte regelmäßig stattfindende Naturschutztagung im deutschsprachigen Raum. Die Umweltverbände laden vom 5. bis zum 8. Januar 2017 alle im Naturschutz haupt- oder ehrenamtlich Aktiven sowie alle Interessierten ein, sich vier Tage lang über zentrale Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und auszutauschen. Veranstaltungsort ist das Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell.

Nachhaltiges Wirtschaften sowie der Einfluss des menschlichen Handelns auf die Umwelt in globalem Maßstab prägen den ersten Thementag (5. Januar). Claude Martin, langjähriger Generaldirektor des WWF International, referiert über den Zustand der Regenwälder. Benoit Sittler von der Universität Freiburg zeigt aktuelle Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels auf Grönland. Christian Kreiß, Professor an der Hochschule Aalen, stellt sein alternatives Modell einer „Menschengerechten Wirtschaft“ vor, das Mensch und Umwelt ins Zentrum rückt.

An den drei folgenden Tagen widmet sich die Veranstaltung zentralen Fragen des klassischen Naturschutzes. Tagesthemen sind „Naturschutz und Energiewende“, das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 sowie „Praktischer Naturschutz vor Ort“ mit Referaten etwa zu Beweidung und Verantwortungsarten. Es sprechen sowohl Fachleute von Hochschulen und Naturschutzverbänden als auch Vertreter des Landes, etwa Umweltstaatssekretär Andre Baumann.

An den Nachmittagen am Freitag und Samstag bieten NABU und BUND zudem rund 30 Seminare, Exkursionen und Workshops an.

Anmeldung und detailliertes Tagungsprogramm: www.naturschutztage.de

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Geballte Kompetenz in regenerativen Energien

solarlago-naturblau-blog

Im Solarenergienetzwerk Konstanz haben sich namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen in und um Konstanz organisiert, welche entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik und in angrenzenden Technologien tätig sind. Ziel des Netzwerks ist es, kostengünstigen Solarstrom im Mix erneuerbarer Energieträger für die zuverlässige Energieversorgung von morgen zu etablieren.

Die Energieversorgung ist ein zentraler Bestandteil der Gesellschaft. Aufgrund zunehmender weltweiter Nachfrage nach Energie bei endlichen Ressourcen entsprechender Rohstoffe auf der Erde gewinnt der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien an Bedeutung.

Das Netzwerk solarLago ist ein Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Landkreis Konstanz und rund um den Bodensee, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Anteil der erneuerbaren Energien, insbesondere die günstig gewordene Solarenergie, in den Energiesystemen unter der Ausnutzung regionaler Möglichkeiten nachhaltig auszubauen. Dem Netzwerk gehören neben Photovoltaik-Forschungseinrichtungen und Solar-Installateuren Akteure aus dem Bereich der Energiespeicher, der Herstellung elektronischer Komponenten und Energie-Management-Systemen sowie Energieversorger an. Das Netzwerk wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz unterstützt.

Mit der neuen Webseite will solarLago interessierte Menschen über die aktuellen Entwicklungen innerhalb des Netzwerks und über die Region hinaus auf dem Laufenden halten. Jeder soll verstehen können, wo wir heute bei der Nutzung der erneuerbaren Energien stehen, welche Expertise am Bodensee vorhanden ist, welche Trends es in der Forschung gibt und welche Veranstaltungen angeboten werden.

Wer im Bereich der Erneuerbaren Energien in der Bodenseeregion aktiv ist, kann Teil des Netzwerks werden.

> www.solarlago.de

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bioland – Ökologischer Landbau

bioland-logo-naturblauBioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Über 6.200 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen mehr als 1.000 Partner aus Herstellung und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Seit 45 Jahren entwickeln die Bioland-Mitglieder mit ihrem Verband eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Alternative zur intensiven, von Industrie und Fremdkapital abhängigen Landwirtschaft. Ziel der täglichen Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die nachhaltige Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Einklang mit der Natur, Förderung der Artenvielfalt  sowie aktiver Klima- und Umweltschutz sichern unsere Lebensgrundlagen und erhalten eine vielfältige Kulturlandschaft. Denn Biolandbau heißt: An die Zukunft denken. Wichtige Eckpfeiler sind dabei die Sieben Bioland-Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft:

1 Im Kreislauf wirtschaften
2 Bodenfruchtbarkeit fördern
3 Tiere artgerecht halten
4 Wertvolle Lebensmittel erzeugen
5 Biologische Vielfalt fördern
6 Natürliche Lebensgrundlagen
7 Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Gemeinschaft trägt soziale Verantwortung durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und die Erhaltung einer lebendigen Kultur auf dem Land. Basis dafür sind faire Partnerschaften zwischen Landwirten, Herstellern und Händlern. Faire Preise in dieser Partnerschaft liefern die wirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bäuerlicher Betriebe und machen ökologische Erzeugung zu einem attraktiven Berufsfeld für junge Menschen. In der Bioland-Gemeinschaft wird der organisch-biologische Landbau und damit die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beständig weiterentwickelt. Der Bioland e.V. ist basisdemokratisch organisiert und engagiert sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und Partner gesellschaftspolitisch und Zukunft gestaltend. Bioland entwickelt Lösungsansätze für heutige und zukünftige Herausforderungen wie die ausreichende Versorgung mit gesunden, gentechnikfreien Lebensmitteln, artgerechte Tierhaltung und Klimaschutz. Bioland steht für die Landwirtschaft der Zukunft.

Quelle: bioland.de

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Philine Prahl – unsere neue Auszubildende bei naturblau+++

naturblau-Philine-Prahl-Auszubildende

Bildnachweis: Wolf Wagner

 

Herzlich willkommen liebe Philine in unserem Team von naturblau+++. Philine Prahl unterstützt uns und unsere Kunden im Rahmen Ihrer IHK-Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print. Sie selbst meint dazu:

„Nachdem ich einige Erfahrungen in kreativen Berufsfeldern gesammelt habe, ist es schön, mit der Ausbildung zur Mediengestalterin einen Beruf gefunden zu haben, bei dem ich mich voll und ganz kreativ ausleben kann und gleichzeitig bei einer Agentur arbeite die zu mir passt. Denn ich finde es gut, dass hier das Thema Nachhaltigkeit so groß geschrieben wird und sich sowohl unser Team als auch unsere Kunden mit diesen Werten decken.“

Mediengestalter/in Digital und Print ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Auch wir als kleinere Agentur stellen uns gerne unserer unternehmerisch-sozialen Verantwortung und leisten unseren Beitrag, indem wir jungen Leuten Ausbildungschancen und damit Zukunftsperspektiven bieten. Wir engagieren uns für das Gemeinwohl, den Wirtschaftsstandort und die Region.

Wir freuen uns auf die neuen kreativen Impulse, die mit Philine zu naturblau+++ dazukommen.

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Vlow! Festival 2016

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Fünfte Kongress-Auflage begeistert 400 Teilnehmer aus Kreativbranche im Festspielhaus Bregenz

„Besser anfangen – Über das erfolgreiche Beginnen in Gestaltungsprojekten“. Unter diesem Thema stand die diesjährige Veranstaltung vom 28.-29. Oktober 2016, welche sich im Zwischenraum von Kommunikation, Design und Architektur bewegte.

Mit einem neuen Besucherrekord von knapp 400 TeilnehmerInnen, aus der Mannigfaltigkeit der Kreativbranche kommend, fand die Vlow! mittlerweile zum fünften mal statt. Sie versteht sich als eine internationale Plattform für Bildung, Begegnung und Vernetzung und beschäftigt sich mit Kommunikationsstrategien im Raum und innovativen Arbeits- und Kooperationsprozessen. Teilnehmende waren Grafikdesigner und Architektinnen, Szenografen, Fotografinnen, Audio/Video-Gestalter und Führungskräfte aus den Bereichen Branding, Marketing und Werbung.

Was die Vlow! für die Partizipanten auch dieses mal besonders spannend machte, war die Gesamtkonzeption und die Programmgestaltung, welche von dem innovationsaffinen Kurator Hans-Joachim Gögl zusammen mit dem Initiator Gerhard Stübe jedes mal aufs neue weiter entwickelt wird. Die beiden verbindet nicht nur eine äußerliche Ähnlichkeit in Optiker- und Frisurgeschmack, sondern auch die innerliche Kohärenz, wenn es um die Schaffung und Durchführung einer Kreativveranstaltung geht, die sich nicht mit der reinen Zusammenkunft von vornehmlich in Schwarz gekleideten Gestaltern und Gestalten zufrieden gibt.

Erfrischend anders zu vielen sonstigen Designkongressen war die Tatsache, dass es nicht nur um eine kompetitive Werkschau von selbst- und branchenernannten Kreativgottheiten ging. Das gab es zwar hier auch und gehört wohl standartmäßig irgendwie dazu, selbst wenn diese auch nur mit Wasser, aber halt mit einem netteren, substituierenden Anglizismen dafür kochen. Viel entscheidender war der ganz wesentliche Teil des Festivals, der „aus den Teilnehmern Teilgeber macht“, wie der illustre Wiederholungstätermoderator Clemens Theobert Schedler dies so schön in einer seiner das Publikum charmant mitnehmenden Interimsreden formulierte.

Dieser Beteilungungsprozess geschah zum einen in der aktiven Einbringung bei zehn Workshops, welche teils von Referenten selbst und teils von externen Kreativmenschen geleitet wurden. Hier ging es um fancy Themen wie die Kollektivschaffung von bewusst sinnlosen Ideen, ein sogenanntes A-A-A-Ü Briefing, Zettelwirtschaften, den Fluch der ersten Zahl und so einiges mehr, was die dezentralen SitzkreisteilnehmerInnen in doch meist in recht mitnehmender und aktivierender Art bei Laune und Gesprächsfreudigkeit hielt. Nicht zuletzt, weil viele der anwesenden sicherlich auch das Zeug dazu hatten, selbst mal in der Referentenolymp aufzusteigen. Positiv hinzukommend war die Tatsache, dass ein deutlich spürbarer Anteil an kreativem Jungvolk diesem Event beiwohnte.

Im Format der Vlow!Werkstatt brachten dann in 19 Themenkreisen in halbstündig rotierender Weise die Teilnehmer selbst eigne Wünsche, Sehnsüchte oder ganz einfach handfeste Aufgabenstellungen dar und motivierten die anderen Besucher, ihnen beim Nachdenken und Weiterwursteln bei zu stehen. Somit ein Anzapfen des Denkpools von ganz vielen für ganz viele. Jeder konnte da eine ganze Menge mitnehmen.

Auf der durchmischten Referentenseite sind sicherlich Kajsa Balkfors, ihres Zeichens Unternehmensberaterin mit Zirkusdirektorinnenvergangenheit, die das Publikum mit ihrer mitreißenden Art und Präsentation gleich zu Beginn in visuelle und auditive Gefangenschaft nahm und der dänische Architekt Barke Ingels mit seinen eher etwas größer geratenen Bauunternehmungen von besonderer Erwähnung.

Ansonsten viel Kleines und Großes, viel Schickes und viel Schniekes, viel zum sich inspirieren lassen und auch mal was zum gleich wieder vergessen. Und wie das beim Einladen von Referenten so ist, weiß man nicht immer was man dann auf die Augen und Ohren bekommt. Somit wird dann auch zwischendurch mal was zum architektonischen Zelebrieren unser aller ungebändigten Müllerzeugung, in dem man ein Funsportmonument drauf baut oder der Huldigung von östlich geführtem diktatorischem Palastbau-Größenwahn begeistert aber unreflektiert beklatscht. Aber die Vlow! ist wohl auch (noch) nicht der Ort der eigenen selbstkritischen Branchen-Reflexion.

Einziger kleiner aber vielleicht gerade deshalb nicht unwesentlicher Wermutstropfen dieser durchwegs mehr als nett anmutenden Veranstaltung, war eine Randbemerkung, die sich zwar nicht auf die inhaltliche Qualität auswirkte, aber dennoch wohl eine spürbare Manifestation für die Entwicklung in der Kreativszene ist. Die Tatsache, dass einige der angekündigten Vortragenden zum teil sehr kurzfristig und zum teil wohl aus sehr gravierenden gesundheitlichen Gründen passen mussten, zeigt doch auch in diesem Metier, dass das immer-höher-schneller-weiter wohl wahrlich nicht der zukunftsfähige Weg sein muss. Weder für den einzelnen Menschen, noch für eine Gesellschaft. Zusammen mit der für Veranstalter und Besucher vordergründig positiven Begebenheit, dass das wohl nicht weiter in der Außenwirkung ins Gewicht fiel, da es genug mindestens gleichwertigen Ersatz gab, macht dies eines noch klarer: Auch und insbesondere in der Kreativbranche ist jeder schnell ersetzbar. Wohl nicht als Mensch in seinem sozialen Umfeld, aber sehr wohl auf der Show-Bühne. Denn: Creative-show must go on.

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Lautenbach – Mensch sein, frei und geborgen

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In der integrativen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach finden Menschen mit Assistenzbedarf ein sicheres Zuhause: mit einer Arbeit, die befriedigt, Freunde und Kollegen für einen erfüllenden Alltag, vielleicht sogar eine Partnerschaft fürs Leben.

In Lautenbach und an seinen Standorten leben über 200 Menschen mit Assistenzbedarf in rund 20 integrativen Hausgemeinschaften. Über 200 Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer unterstützen und begleiteten sie in ihrem Alltag bei allen Herausforderungen des Lebens. Und nicht zuletzt darin, dass sie so frei und selbstbestimmt leben und arbeiten können, wie möglich. So mancher Lautenbacher kam als Jugendlicher in der Lern- und Lehrzeit, ist noch heute hier und wird es vermutlich noch lange bleiben. Denn Lautenbach ist vor allem ein sicheres Zuhause.

Hier ist es möglich, „Mensch zu sein“ – in einem tiefgreifenden, umfassenden Sinn. Und auf der Grundlage anthroposophischer Werte. Diese prägen nicht nur unseren Umgang mit der Natur. Sie prägen auch die wertschätzende, liebevolle Begegnung von Mensch zu Mensch. Wir finden, das ist der beste Nährboden, um sich zu entfalten. Für Bewohner wie für Mitarbeiter.

Das naturblau+++ Team und seine Netzwerkpartner bei diesem Projekt sind dankbar, die Menschen dieser Einrichtung bei der Überarbeitung des Erscheinungsbildes und der Grundlagenschaffung für neue Medien unterstützt haben zu können und weiterhin zur Seite zu stehen.

Besonderer Dank geht an all die tollen Partner und Helfer von und in Lautenbach selbst; für deren zielführende Kooperation, das Vertrauen und den Mut, den Sie bewiesen haben. An Kai Hansen für die strategische Kooperation und das Mentoring, Christina Schwarz für die wundervollen Texte, Lennard Vocke für die eindruckvolle Fotografie und an Philipp Kuhlmann für die gelungene barrierefreie Programmierung der Webseite.

> zur Webseite Lautenbach
> zum Online-Shop Lautenbach

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Äpfel aus dem Paradies zu verschenken

naturblau Apfel Sharing

Foto von Ilmari Thömmes

Motiviert durch die Idee von Lebensmittelrettung zusammen mit Gedanken des Gemeinwohls und des Teilens wurde am Donnerstag, den 22.9. frei verfügbares Obst aus dem öffentlichen Raum im Konstanzer Stadtteil Paradies zusammen mit Rezeptideen an Passanten verschenkt.

Über 50 kg an Obst wurde in Papiertüten eingesammelt. An den Tüten waren Rezeptvorschläge für selbstgemachte Apfelmarmelade, -kompott und -saft befestigt. Die Tüten wurden an vorbeikommende Passanten verschenkt mit dem Hinweis, doch öfter mal was zu probieren, was garantiert natürlich gewachsen, ungespritzt und dazu noch kostenlos vor der eigenen Haustüre liegt.

Die beschenkten Passanten reagierten von freudig überrascht, über ungläubig, dass es was so ganz umsonst gibt, bis hin zu „oh, das finde ich toll, dass so junge Leute heutzutage so was noch machen“. Insbesondere ältere Damen und Herren erinnerten sich, dass dies in früheren Zeiten gang und gäbe war, selber zum Aufklauben zu gehen und auch fester Bestandteil der eigenen Ernährung durch die Jahreszeiten hindurch.

Die Mithelfer der Aktion waren selbst überrascht wie schnell sich die mitgebrachten Tüten mit Äpfel und Birnen füllen ließen. Einmal kurz an den Bäumen geschüttelt und schon regnete es herrlichste Vitamin- und Gaumenfreuden. Was auch auffiel war, dass es allein in der Gottlieberstraße unterschiedlichste Sorten an Obst in vielerlei Farben und Formen gab. Spannend wäre noch zu erfahren, warum gerade hier so viele Obstbäume auf öffentlichem Grund stehen (ist das vielleicht ein Relikt aus der Nachkriegszeit?) und wie diese zum Teil köstlichen Sorten denn alle so heißen.

Für den Transport sorgte das freundlicherweise zur Verfügung gestellte Leihradsystem TINK, eine Leiter und Obstpflücker wurde von monomeer beigesteuert. Lieben Dank für die Unterstützung.

> Link zur Fotogalerie der Aktion


Die Themen Regionalität, Saisonalität, Biodiversität bei Lebensmitteln sind gerade in aller Munde und daher kam die Idee zu einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf der Straße. Damit soll aufgezeigt werden, dass wertvolle, kostenfreie Nahrung bei uns vor der Nase liegt und was man damit alles leckeres machen kann. Gemeinwohl-, Foodsharing- und Mundraub-Gedanken spielen da mit rein.

Insbesondere die Bodenseeregion ist vor allem um diese Jahreszeit reich an einem voll gedeckten Tisch mit leckerem, gesunden Obst, aber auch Nüssen und Kräutern. Wozu dann noch die Äpfel aus Neuseeland und die Birnen aus Südamerika zu uns bringen, wenn wir hier mehr als genug haben? Und ab und an ein kleiner Wurm im Apfel ist doch auch mal ein willkommener Proteinsnack für alle Freizeit-und Hobby-Veganer, oder? 😉

Man muss es nur schlau machen, dann hat man nicht nur nahrhaftes Obst, sondern auch jede Menge Spaß dabei. Selbstverständlich sind hierbei auch Regeln zu befolgen, so dass sich keine rechtmäßigen Besitzer von Bäumen und Sträuchern „beraubt“ fühlen. Z.B. Achtung von Eigentumsrechten, behutsamer Umgang mit der Natur, nur für den Eigenbedarf pflücken, mit anderen Teilen und sich für die Pflege und Nachpflanzung von Obstbäumen engagieren.

Als netter Nebeneffekt wird der oder die Ein oder Andere vielleicht dazu animiert, mal wieder was selber zu kochen oder zu backen statt einfach und bequem fixfertig zu kaufen. Die Wertigkeit und die Arbeit bei der Zubereitung von frischen Lebensmitteln sich zu vergegenwärtigen und zu schätzen zu wissen.

Und man kann damit darüber hinaus auch gleichzeitig ein klitzekleines Zeichen setzen gegen den größten Lebensmitteldiscounter, der einem mit seiner aktuellen „einfachen“ Werbekampagne weiß machen will, dass man keine 10 Sorten von etwas braucht, sondern nur noch eine. Das ist ein Trugschluss – nicht die konzerngesteuerte, industrieagrar-gerichtete Einfachheit, sondern die natürliche, biodynamische und dezentrale Vielfalt garantiert uns einen Fortbestand von alten und heimischen Sorten.

Und: Einen Apfel im Paradies von einer Frau geschenkt bekommen – das war doch schon  immer etwas ganz besonderes; und muss auch nicht immer Sünde sein. 😉

Die Aktion soll aufmerksam machen auf einige Initiativen, die sich mit unterschiedlichen Gedanken zu Nahrungsmitteln im öffentlichen Raum und in unserer Umwelt machen.

Mundraub.org verfolgt das Ziel, in Vergessenheit geratene Früchte wieder in die Wahrnehmung zu rücken und in Wert zu setzen, um sie als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu erhalten. Mundraub ist eine Plattform für alle, die heimisches Obst im öffentlichen Raum entdecken und die essbare Landschaft gemeinsam gestalten wollen. Mehrere zehntausend Menschen engagieren sich sowohl online, als auch im realen Leben, um auf einer interaktiven Karte im Netz Fundorte miteinander zu teilen, gemeinsame Pflanz- und Ernteaktionen durchzuführen oder in regionalen Gruppen auszutauschen. Die Vision von Mundraub ist es, heimische Obstbäume, Streuobstwiesen und Obstbaumalleen zu erhalten, um so ein fruchtiges Grundauskommen für alle zu schaffen.
http://mundraub.org

foodsharing setzt sich zusammen mit tausenden anderen engagierten Menschen für das Ende der Lebensmittelverschwendung ein. foodsharing ist eine Initiative, um Foodsaver und BotschafterInnen zu organisieren, Lebensmittel von Lebensmittelbetrieben aller Art zu retten, die Internationalisierung von foodsharing voranzubringen, Veranstaltungen zum Thema zu organisieren uvm.
https://www.facebook.com/groups/foodsharingkonstanz/
https://foodsharing.de/

Die Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell. Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens. Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird? Dazu zählen u.a. Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und das Teilen mit anderen. Und Essen mit Anderen zu teilen ist eine der ursozialsten Handlungen des Menschen.
http://konstanz.gwoe.net/
https://www.facebook.com/groups/343779062467678/?fref=ts

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Ethische Geldanlage mit besserem (Ge)wissen

GLS-Bank-naturblau-blog

Die GLS Bank («Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken») gilt als erst Bank in Deutschland, die nach ethisch-ökologischen Grundsätzen wirtschaftet. 1974 wurde sie von Anthroposophen gegründet, 2003 übernahm sie die Geschäfte der  Ökobank.

Die GLS Bank ist Vorreiter der ethischen Geldanlage und gilt als «Urgestein» auf dem Markt der sozial-ökologischen Geldanlage. Mit 62.000 Kunden gehört sie heute gemeinsam mit der Umweltbank zu den größten nicht-kirchlichen Ethikbanken Deutschlands. Die GLS Bank agiert als Vollbank, und verfügt sogar über ein – wenn auch kleines – eigenes Filialnetz mit sieben Standorten.

„Geld ist für die Menschen da“, davon ist die GLS Bank überzeugt. Seit mehr als 40 Jahren zielt sie deshalb mit allem was wir tun darauf ab, nachhaltige, individuelle und gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Als Vorreiter sozial-ökologischer Bankarbeit investieren sie das bei sich angelegte Geld sinnstiftend und transparent.

Unter dem gemeinsamen Nenner der Nachhaltigkeit bringt die GLS Bank Menschen, die Geld anlegen wollen, zusammen mit Menschen, die Geld für die Umsetzung ihrer Ideen und Unternehmungen benötigen. Den Kundinnen und Kunden bietet die Bank von der rentablen Geldanlage bis zur Schenkung ein breites und attraktives Spektrum aus einer Hand. Kredite vergeben sie insbesondere in den Bereichen Energie, Wohnen, Ernährung, Bildung & Kultur, Soziales & Gesundheit und nachhaltige Wirtschaft.

Die Bank finanziert mehr als 11.000 Unternehmen und Projekte pro Jahr, die in Bereichen wie freie Schulen und Kindergärten, regenerative Energien, Behinderteneinrichtungen, Wohnen, nachhaltiges Bauen und Leben im Alter tätig sind. Nicht finanziert werden unter anderem Alkohol, Atomenergie, Embryonenforschung, grüne Gentechnik, Rüstung, Tabak, Kinderarbeit und Tierversuche. Als Teil der Unternehmensphilosophie sieht die Bank die Transparenz in ihrer Kreditvergabe. So werden alle an Unternehmen vergebenen Kredite in der Kundenzeitschrift „Der Bankspiegel“ veröffentlicht.

Zur Transparenz und Mitbestimmung zählt, dass die Kunden bei der Kontoeröffnung bestimmen können, wo ihr Geld angelegt werden soll. Einige der Projekte werden auch auf der Webseite vorgestellt. Die Einlagen können in folgende Branchen eingebracht werden:

– Ökologische Landwirtschaft
– Nachhaltiges Bauen
– Wohnprojekte
– Regenerative Energien
– Biobranche und andere Unternehmen
– Freie Schulen und Kindergärten
– Gesundheit
– Behinderteneinrichtungen
– Leben im Alter
– Kultur

Seit 2012 ist es erstmals möglich, dass die Genossenschaftsbank einen Teil des Jahresüberschusses an ihre Mitglieder ausschüttet. Über die Höhe der Ausschüttung wird in der jährlich stattfindenden Generalversammlung entschieden.

Das Unternehmen ist nach Stop Climate Change zertifiziert, um die Klimabilanz stetig zu verbessern, und veröffentlicht regelmäßig die ökologischen Auswirkungen seiner Tätigkeit.Es fungiert auch als Treuhänder für Klimakompensation im Rahmen des Stop Climate Change Programms.

weitere Infos: https://www.gls.de/privatkunden/geschaefts-und-firmenkunden/

 

Quellen:
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/gls-gemeinschaftsbank
https://www.gls.de/geschaefts-und-firmenkunden/ueber-die-gls-bank/
https://de.wikipedia.org/wiki/GLS_Gemeinschaftsbank

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