Äpfel aus dem Paradies zu verschenken

naturblau Apfel Sharing

Foto von Ilmari Thömmes

Motiviert durch die Idee von Lebensmittelrettung zusammen mit Gedanken des Gemeinwohls und des Teilens wurde am Donnerstag, den 22.9. frei verfügbares Obst aus dem öffentlichen Raum im Konstanzer Stadtteil Paradies zusammen mit Rezeptideen an Passanten verschenkt.

Über 50 kg an Obst wurde in Papiertüten eingesammelt. An den Tüten waren Rezeptvorschläge für selbstgemachte Apfelmarmelade, -kompott und -saft befestigt. Die Tüten wurden an vorbeikommende Passanten verschenkt mit dem Hinweis, doch öfter mal was zu probieren, was garantiert natürlich gewachsen, ungespritzt und dazu noch kostenlos vor der eigenen Haustüre liegt.

Die beschenkten Passanten reagierten von freudig überrascht, über ungläubig, dass es was so ganz umsonst gibt, bis hin zu „oh, das finde ich toll, dass so junge Leute heutzutage so was noch machen“. Insbesondere ältere Damen und Herren erinnerten sich, dass dies in früheren Zeiten gang und gäbe war, selber zum Aufklauben zu gehen und auch fester Bestandteil der eigenen Ernährung durch die Jahreszeiten hindurch.

Die Mithelfer der Aktion waren selbst überrascht wie schnell sich die mitgebrachten Tüten mit Äpfel und Birnen füllen ließen. Einmal kurz an den Bäumen geschüttelt und schon regnete es herrlichste Vitamin- und Gaumenfreuden. Was auch auffiel war, dass es allein in der Gottlieberstraße unterschiedlichste Sorten an Obst in vielerlei Farben und Formen gab. Spannend wäre noch zu erfahren, warum gerade hier so viele Obstbäume auf öffentlichem Grund stehen (ist das vielleicht ein Relikt aus der Nachkriegszeit?) und wie diese zum Teil köstlichen Sorten denn alle so heißen.

Für den Transport sorgte das freundlicherweise zur Verfügung gestellte Leihradsystem TINK, eine Leiter und Obstpflücker wurde von monomeer beigesteuert. Lieben Dank für die Unterstützung.

> Link zur Fotogalerie der Aktion


Die Themen Regionalität, Saisonalität, Biodiversität bei Lebensmitteln sind gerade in aller Munde und daher kam die Idee zu einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf der Straße. Damit soll aufgezeigt werden, dass wertvolle, kostenfreie Nahrung bei uns vor der Nase liegt und was man damit alles leckeres machen kann. Gemeinwohl-, Foodsharing- und Mundraub-Gedanken spielen da mit rein.

Insbesondere die Bodenseeregion ist vor allem um diese Jahreszeit reich an einem voll gedeckten Tisch mit leckerem, gesunden Obst, aber auch Nüssen und Kräutern. Wozu dann noch die Äpfel aus Neuseeland und die Birnen aus Südamerika zu uns bringen, wenn wir hier mehr als genug haben? Und ab und an ein kleiner Wurm im Apfel ist doch auch mal ein willkommener Proteinsnack für alle Freizeit-und Hobby-Veganer, oder? 😉

Man muss es nur schlau machen, dann hat man nicht nur nahrhaftes Obst, sondern auch jede Menge Spaß dabei. Selbstverständlich sind hierbei auch Regeln zu befolgen, so dass sich keine rechtmäßigen Besitzer von Bäumen und Sträuchern „beraubt“ fühlen. Z.B. Achtung von Eigentumsrechten, behutsamer Umgang mit der Natur, nur für den Eigenbedarf pflücken, mit anderen Teilen und sich für die Pflege und Nachpflanzung von Obstbäumen engagieren.

Als netter Nebeneffekt wird der oder die Ein oder Andere vielleicht dazu animiert, mal wieder was selber zu kochen oder zu backen statt einfach und bequem fixfertig zu kaufen. Die Wertigkeit und die Arbeit bei der Zubereitung von frischen Lebensmitteln sich zu vergegenwärtigen und zu schätzen zu wissen.

Und man kann damit darüber hinaus auch gleichzeitig ein klitzekleines Zeichen setzen gegen den größten Lebensmitteldiscounter, der einem mit seiner aktuellen „einfachen“ Werbekampagne weiß machen will, dass man keine 10 Sorten von etwas braucht, sondern nur noch eine. Das ist ein Trugschluss – nicht die konzerngesteuerte, industrieagrar-gerichtete Einfachheit, sondern die natürliche, biodynamische und dezentrale Vielfalt garantiert uns einen Fortbestand von alten und heimischen Sorten.

Und: Einen Apfel im Paradies von einer Frau geschenkt bekommen – das war doch schon  immer etwas ganz besonderes; und muss auch nicht immer Sünde sein. 😉

Die Aktion soll aufmerksam machen auf einige Initiativen, die sich mit unterschiedlichen Gedanken zu Nahrungsmitteln im öffentlichen Raum und in unserer Umwelt machen.

Mundraub.org verfolgt das Ziel, in Vergessenheit geratene Früchte wieder in die Wahrnehmung zu rücken und in Wert zu setzen, um sie als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu erhalten. Mundraub ist eine Plattform für alle, die heimisches Obst im öffentlichen Raum entdecken und die essbare Landschaft gemeinsam gestalten wollen. Mehrere zehntausend Menschen engagieren sich sowohl online, als auch im realen Leben, um auf einer interaktiven Karte im Netz Fundorte miteinander zu teilen, gemeinsame Pflanz- und Ernteaktionen durchzuführen oder in regionalen Gruppen auszutauschen. Die Vision von Mundraub ist es, heimische Obstbäume, Streuobstwiesen und Obstbaumalleen zu erhalten, um so ein fruchtiges Grundauskommen für alle zu schaffen.
http://mundraub.org

foodsharing setzt sich zusammen mit tausenden anderen engagierten Menschen für das Ende der Lebensmittelverschwendung ein. foodsharing ist eine Initiative, um Foodsaver und BotschafterInnen zu organisieren, Lebensmittel von Lebensmittelbetrieben aller Art zu retten, die Internationalisierung von foodsharing voranzubringen, Veranstaltungen zum Thema zu organisieren uvm.
https://www.facebook.com/groups/foodsharingkonstanz/
https://foodsharing.de/

Die Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell. Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens. Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird? Dazu zählen u.a. Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und das Teilen mit anderen. Und Essen mit Anderen zu teilen ist eine der ursozialsten Handlungen des Menschen.
http://konstanz.gwoe.net/
https://www.facebook.com/groups/343779062467678/?fref=ts

Sharing is caring.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/09/aepfel-aus-dem-paradies-zu-verschenken/
Twitter
LinkedIn

Ethische Geldanlage mit besserem (Ge)wissen

GLS-Bank-naturblau-blog

Die GLS Bank («Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken») gilt als erst Bank in Deutschland, die nach ethisch-ökologischen Grundsätzen wirtschaftet. 1974 wurde sie von Anthroposophen gegründet, 2003 übernahm sie die Geschäfte der  Ökobank.

Die GLS Bank ist Vorreiter der ethischen Geldanlage und gilt als «Urgestein» auf dem Markt der sozial-ökologischen Geldanlage. Mit 62.000 Kunden gehört sie heute gemeinsam mit der Umweltbank zu den größten nicht-kirchlichen Ethikbanken Deutschlands. Die GLS Bank agiert als Vollbank, und verfügt sogar über ein – wenn auch kleines – eigenes Filialnetz mit sieben Standorten.

„Geld ist für die Menschen da“, davon ist die GLS Bank überzeugt. Seit mehr als 40 Jahren zielt sie deshalb mit allem was wir tun darauf ab, nachhaltige, individuelle und gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Als Vorreiter sozial-ökologischer Bankarbeit investieren sie das bei sich angelegte Geld sinnstiftend und transparent.

Unter dem gemeinsamen Nenner der Nachhaltigkeit bringt die GLS Bank Menschen, die Geld anlegen wollen, zusammen mit Menschen, die Geld für die Umsetzung ihrer Ideen und Unternehmungen benötigen. Den Kundinnen und Kunden bietet die Bank von der rentablen Geldanlage bis zur Schenkung ein breites und attraktives Spektrum aus einer Hand. Kredite vergeben sie insbesondere in den Bereichen Energie, Wohnen, Ernährung, Bildung & Kultur, Soziales & Gesundheit und nachhaltige Wirtschaft.

Die Bank finanziert mehr als 11.000 Unternehmen und Projekte pro Jahr, die in Bereichen wie freie Schulen und Kindergärten, regenerative Energien, Behinderteneinrichtungen, Wohnen, nachhaltiges Bauen und Leben im Alter tätig sind. Nicht finanziert werden unter anderem Alkohol, Atomenergie, Embryonenforschung, grüne Gentechnik, Rüstung, Tabak, Kinderarbeit und Tierversuche. Als Teil der Unternehmensphilosophie sieht die Bank die Transparenz in ihrer Kreditvergabe. So werden alle an Unternehmen vergebenen Kredite in der Kundenzeitschrift „Der Bankspiegel“ veröffentlicht.

Zur Transparenz und Mitbestimmung zählt, dass die Kunden bei der Kontoeröffnung bestimmen können, wo ihr Geld angelegt werden soll. Einige der Projekte werden auch auf der Webseite vorgestellt. Die Einlagen können in folgende Branchen eingebracht werden:

– Ökologische Landwirtschaft
– Nachhaltiges Bauen
– Wohnprojekte
– Regenerative Energien
– Biobranche und andere Unternehmen
– Freie Schulen und Kindergärten
– Gesundheit
– Behinderteneinrichtungen
– Leben im Alter
– Kultur

Seit 2012 ist es erstmals möglich, dass die Genossenschaftsbank einen Teil des Jahresüberschusses an ihre Mitglieder ausschüttet. Über die Höhe der Ausschüttung wird in der jährlich stattfindenden Generalversammlung entschieden.

Das Unternehmen ist nach Stop Climate Change zertifiziert, um die Klimabilanz stetig zu verbessern, und veröffentlicht regelmäßig die ökologischen Auswirkungen seiner Tätigkeit.Es fungiert auch als Treuhänder für Klimakompensation im Rahmen des Stop Climate Change Programms.

weitere Infos: https://www.gls.de/privatkunden/geschaefts-und-firmenkunden/

 

Quellen:
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/gls-gemeinschaftsbank
https://www.gls.de/geschaefts-und-firmenkunden/ueber-die-gls-bank/
https://de.wikipedia.org/wiki/GLS_Gemeinschaftsbank

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/08/ethische-geldanlage-zinsen-mit-besserem-gewissen/
Twitter
LinkedIn

naturblau+++ zeichnet WIN-Charta

naturblau-WIN-Charta-Baden-Wuerttemberg

Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist bislang bundesweit das einzige Nachhaltigkeitsmanagementsystem speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese freiwillige Selbstverpflichtung zielt darauf ab, den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Branchen der baden-württembergischen Wirtschaft zu verbreiten und zu verankern. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta geben Unternehmen ein klares Bekenntnis zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung ab.

Im Zuge unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, haben wir zusammen mit 90 anderen Unternehmen die WIN- Charta unterzeichnet. Dies ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein, um neben der Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanz, dem Utopia Changemaker-Manifest, Charta für nachhaltiges Design und weiteren Zukunftsmodulen, uns stetig weiter zu verbessern, wenn es um Verantwortung und Haltung in Design und Unternehmertum geht.

Unternehmen unterzeichnen die WIN-Charta:
– weil sie langfristigen Erfolg anstreben, um u. a. Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen.
– weil ihnen ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und eine gesunde Umwelt wichtig sind.
– weil sie durch nachhaltiges Handeln zu einem guten Leben beitragen wollen.
– weil sie sich in der Region verwurzelt fühlen und ihnen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Herzen liegt.

Sie Bekennen sich zu folgenden Leitsätzen:
1. Wir stellen langfristigen Unternehmenserfolg sicher und bieten Arbeitsplätze in der Region.
2. Wir achten und schützen Menschen- und Arbeitnehmerrechte, sichern und fördern Chancengleichheit und verhindern jegliche Form der Diskriminierung und Ausbeutung in all unseren unternehmerischen Prozessen.
3. Wir fördern Innovationen für Produkte und Dienstleistungen, welche die Nachhaltigkeit steigern und das Innovationspotenzial der baden-württembergischen Wirtschaft unterstreichen.
4. Wir handeln im Geiste der Nachhaltigkeit vor allem auch im Kontext von Finanzentscheidungen.
5. Wir verhindern Korruption, decken sie auf und sanktionieren sie.
6. Wir steigern die Ressourceneffizienz, erhöhen die Rohstoffproduktivität und verringern die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen.
7. Wir setzen erneuerbare Energien ein, steigern die Energieeffizienz und senken die THG-Emissionen zielkonform oder kompensieren sie klimaneutral.
8. Wir übernehmen für unsere Leistungen und Produkte Verantwortung, indem wir den Wertschöpfungsprozess und den Produktzyklus auf ihre Nachhaltigkeit hin untersuchen und diesbezüglich Transparenz herstellen.
9. Wir generieren einen Mehrwert für die Region, in der wir wirtschaften.
10. Wir berücksichtigen und beachten bei Prozessen alle Anspruchsgruppen und deren Interessen.
11. Wir setzen auf allen Unternehmensebenen Anreize zum Umdenken und zum Handeln und beziehen sowohl unsere Mitarbeiter als auch alle anderen Anspruchsgruppen in einen ständigen Prozess zur Steigerung der unternehmerischen Nachhaltigkeit ein.
12. Wir achten, schützen und fördern das Wohlbefinden und die Interessen unserer Mitarbeiter.

> zur Webseite von WIN!

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/07/naturblau-zeichnet-win-charta/
Twitter
LinkedIn

CSR-Preisverleihung Stuttgart auf dem Weg zum Green Event

naturblau-LEA-Preis-2016

Der „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ – Leistung, Engagement, Anerkennung (Lea) – würdigt seit 2007 das freiwillige, soziale und gesellschaftliche Engagement kleiner und mittelständischer Unternehmen und möchten dabei ebenfalls gesellschaftliche Verantwortung in Form von nachhaltigem Wirtschaften übernehmen.

Dabei werden vor dem jeweiligen Selbstverständnis der Träger des Mittelstandspreises die benötigten Ressourcen seit jeher bewusst, sparsam und unter Berücksichtigung sozialer Aspekte eingesetzt.

Anlässlich des 10-jährigen Lea-Jubiläums wurden die momentanen Aktivitäten auf den Prüfstand gestellt und zum Ziel gesetzt, diese im Sinne eines ganzheitlichen „Green Events“ weiter zu systematisieren und auszubauen. Für die Zukunft ist geplant, den nachhaltigen Einsatz der Ressourcen als feststehendes Konzept in die strategische Ausrichtung mit aufzunehmen.

Auf diesem Weg wurden zunächst in folgenden Bereichen erste Schritte unternommen – dem Dreiklang von Vermeidung, Reduktion und Kompensation folgend:

– Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen
– Catering
– Energie und Klima
– Mobilität
– Werbemittel
– Abfallmanagement
– Soziale Aspekte
– Kommunikation

Nähere Informationen für die konkreten Aktivitäten sind auf der Webseite von csr-bw zu finden.

Wir bedanken uns bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und den Organisatoren der Veranstaltung für die Möglichkeit, dass naturblau+++ auf diesem Prozessweg beratend zur Seite stehen kann.

> Bildergalerie der Veranstaltung

 

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/07/csr-preisverleihung-stuttgart-auf-dem-weg-zum-green-event/
Twitter
LinkedIn

Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf – Ein Ort mit Herz, Hand und Verstand

naturblau-pestalozzi-kinderdorf

Das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies ist ein Ort für Kinder und Jugendliche in sozialen Notlagen. Hier finden sie Menschen, die sich ihnen zuwenden. Die familienanaloge Betreuung steht in der unabhängigen, überkonfessionellen Jugendhilfeeinrichtung am Bodensee im Mittelpunkt. Eine Schule für Erziehungshilfe und neun Ausbildungsbetriebe vervollständigen das Betreuungsangebot. Das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf ist eine Dorfgemeinschaft, die den Kindern einen guten Entwicklungsraum geben möchte. Hier werden die Kinder und Jugendlichen individuell gefördert und erfahren vom Kindergarten über die Schule bis zur Ausbildung in zwölf landwirtschaftlichen und handwerklichen Berufen eine Erziehung von „Kopf, Herz und Hand“.

Das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf besteht aus zwanzig Familienhäusern, dem Jugendhaus, einem Dorfzentrum mit Festsaal, einer Schule, neun Ausbildungsbetrieben und Wohngebäuden für Praktikanten und Mitarbeiter. Hier leben und arbeiten Menschen, die mit viel Engagement und ganzem Herzen Kindern eine Zukunft geben möchten. In der Gemeinschaft bemühen sich alle um das Wachsen und Werden der Kinder und um die Weiterentwicklung des Pestalozzi Kinderdorfes.

Die Einrichtung lebt im Einklang mit der Natur. Deshalb produzieren die Ausbildungsbetriebe in biologisch-dynamischer Landwirtschaft und haben seit 1999 ein systematisches Umweltmanagement. Die Kinder und Jugendlichen im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf sollen die Natur kennen und lieben, schützen und bewahren lernen.

 

> Link zur Webseite

> Link zu Impressionen des Kinderfestes 2016

 

naturblau-pestalozzi-Bilder

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/06/pestalozzi-kinder-und-jugenddorf-ein-ort-mit-herz-hand-und-verstand/
Twitter
LinkedIn

Tipp it like Boateng – Fußballvereinsmitgliedschaften für Geflüchtete

naturblau-Fussball-EM-2016-Tipprunde

Zur Fußball Europameisterschaft 2016 gibt es eine Tipprunde in Konstanz mit einem ganz besonderen Ziel: So vielen Geflüchtetenkindern wie möglich eine Mitgliedschaft in einem Fussballverein zu ermöglichen und so durch Sport und soziale Kontakte einen kleinen Beitrag zur praktischen Integrationsarbeit hier vor Ort zu leisten.

Dazu haben wir eine Online-Tipprunde eingerichtet. Hier kann sich jede(r) anmelden und mitmachen. Die Teilnahmegebühr beträgt Euro 20,–. Der Erlös aus dieser Tipprunde fließt zu 100 % in die Mitgliederbeiträge für die Kinder. Je mehr Leute also mitmachen, desto mehr Kindern wird eine Mitgliedschaft ermöglicht.

Als weiteren Anreiz zum Teilnehmen gibt es für den Sieger der Tipprunde als Preis einen Tischkicker „Kartoni“. Dieser Made in Germany Heimtischkicker hat die Originalmaße eines Kneipenkickertisches und besteht komplett aus den nachwachsenden und recycelbaren Stoffen Holz, Wellpappe und Karton. http://www.kickpack.de/kartoni

Und so geht’s:

Hier anmelden:
Link zur Anmeldung in der Online-Tipprunde: https://www.kicktipp.de/fairkick/
Einfach einen Spielernamen ausdenken und die Tipps für die Spielrunden abgeben. Vergesst dabei auch nicht die Bonustipps und denkt bitte selbst an die weiteren Tippabgaben im Verlauf des Turniers.

Hier bis spätestens zum Fr. 10.6. die Teilnahmegebühr von Euro 20,– einzahlen:
GLS Bank
IBAN: DE31430609677027021700
BIC: GENODEM1GLS
Kontoinhaber: naturblau
Betreff: FairKick Tipprunde + Tippername

WICHITG: Bitte gebt bei der Überweisung euren Tippernamen an, so dass wir das richtig zuordnen können.

Am Ende des Turniers ist der Gewinner der Tipprunde ermittelt, der den Tischkicker bekommt. Es werden dann, je nach Summe der Tippbeiträge, die Kontakte zwischen den Geflüchteten und Sportvereinen hergestellt, so dass möglichst bald mit dem Training der kommenden multikulturellen Fussballstars begonnen werden kann.

Die Idee zu diesem Projekt entstand 2014 bei der damaligen Fussball WM in einer kleinen Runde. Damals konnten wir fünf Kindern eine Vereinsmitgliedschaft ermöglichen. Diesmal wollen wir einen drauf setzen und das ganze noch für noch mehr Kinder möglich machen. Die Bereitstellung des Gewinnpreises und die Organisation der Tipprunde übernimmt das Team von naturblau+++ ehrenamtlich, der Verlauf wird transparent gemacht und ist nicht kommerziell.

Wenn Deutschland Fussball-Europameister wird, ist das toll. Wenn wir Deutschen durch all unsere vielfältigen Aktivitäten in der Flüchtlingsfrage auch Europameister werden, dann ist das sicher noch toller.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/06/tipp-it-like-boateng-fussballvereinsmitgliedschaften-fuer-gefluechtete/
Twitter
LinkedIn

naturblau+++ sucht AuszubildendeN MediengestalterIN Digital & Print

naturblau-azubi-ausbildung-ihkAuf der Suche nach Werken und Werten? +++

Eine Ausbildung bei naturblau+++

Zum 01.09.2016 bieten wir einen Ausbildungsplatz zum Mediengestalter Digital und Printmedien

Tätigkeit:
Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik gestalten Medienprodukte und planen Produktionsabläufe. Sie kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen Verwendungszweck zusammen.

Wir bieten Dir:
+ aktive Mitarbeit und -gestaltung bei verschiedenen Projekten
+ praktische Wissensvermittlung im Bereich werthaltiger Markenführung,
(Printmedien, Internet und digitale Medien, Corporate Design, Events etc.)
+ Kundenkontakt, Druckereibesuch, Foto-Shootings, PR etc.
+ Erarbeiten von Konzepten und Ideen für zukunftsweisendes Design
+ Freiräume und Unterstützung bei eigenen Projekten
Weitere Informationen zu unserem Portfolio gibt’s unter www.naturblau.de

Unsere Wünsche an Dich:
+ fit am MAC (PC), gute Kenntnisse in gängigen Grafik- und Satzprogrammen (In Design, Photoshop, Illustrator usw.) wünschenswert
+ kreativ und leistungswillig
+ lösungsorientierte, konzentrierte und selbstständige Arbeitsweise
+ Engagement, Zuverlässigkeit und Offenheit

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule: Konstanz

Deine Bewerbung:
+ bitte Bewerbungen nur digital einreichen (PDF; Webseite o.Ä.) an: bewerbung@naturblau.de
+ eigene, aussagekräftige Arbeiten von Dir zeigen
+ Lebenslauf und Erfahrungen
+ kurzes Anschreiben mit Deiner Motivation und Deinen Erwartungen

Wir stellen Dir eine kleine Hausaufgabe und um uns gegenseitig besser kennen zu lernen, arbeitest Du bei uns vorab zur Probe. Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/04/naturblau-sucht-auszubildenden-fuer-mediengestalter-digital-print/
Twitter
LinkedIn

facebook Auftritt Stadt Konstanz

Konstanz-facebook-naturblau

Ergänzend zu der bestehenden Präsenz der Stadt Konstanz in den sozialen Netzwerken von twitter, youtube und google+ ist der offizielle Auftritt auf Facebook realisiert worden.

Die Stadt Konstanz nutzt die sozialen Medien zum Austausch von Inhalten und zur Kommunikation mit den Bürgern und Gästen „auf Augenhöhe“ und steigert so die Nähe zu ihren Bürgern.

Erweiterte Zielgruppen werden erschlossen, die über die klassische Kanäle wie Zeitungen oder Website kaum noch zu erreichen sind. Im Gegensatz zu einer kommunalen Website, bei der die Bevölkerung aktiv selbst auf Informationen zugreifen muss, besteht in den Social Media Kanälen die Möglichkeit, sich Informationen bequemer und einfacher zugänglich zu machen.

Durch die Option, in Facebook eingestellte Beiträge zu kommentieren, können sich Diskussionen ergeben, an denen jeder User passiv (nur lesend) oder aktiv (auch schreibend) teilhaben kann.

Im Gegensatz zur Publizierung auf der städtischen Website, bekommt die Stadt beim Einstellen von Informationen eine direkte Rückmeldung von den Bürgern.

Weitere Vorteile sind u.a.:
+ mit wenig Aufwand eine hohe Reichweite aufbauen
+ Dialog erzeugen zwischen Verwaltung und Bürgern
+ Bürgerkontakt in Echtzeit – persönliche Bindung schaffen
+ Rückmeldungen und Anregungen zu aktuellen Themen sammeln
+ Veranstaltungen und Termine anlegen und verwalten

Der offizielle Facebookauftritt wurde mit einem Lenkungsteam der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit Jana Akyildiz von nezzform und der Werteagentur naturblau+++ entwickelt.
Der Konzern Stadt Konstanz ist auch in verschiedenen anderen Sozialen Netzwerken vertreten. Diese Übersicht verlinkt zu den einzelnen Auftritten.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/04/facebook-auftritt-stadt-konstanz/
Twitter
LinkedIn

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe Stuttgart

Slow Food messe Stuttgart 2016Stuttgarter Frühjahrsmessen mit Rekordzahlen zu Ende gegangen – Bundesweit einzigartiges Angebot zum Thema „Nachhaltigkeit“

Frühling, Sonnenschein und lachende Gesichter bei Besuchern und Ausstellern: „Wir freuen uns über die Rekordzahlen von 95.000 Besuchern und 1427 Ausstellern an unseren vier Messetagen“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der Stuttgarter Frühjahrsmessen am Sonntag, 3. April. „Alle acht Messen haben sich toll weiterentwickelt, eine unglaubliche Vielfalt an Ausstellern präsentiert und das Rahmenprogramm der Messen sucht seinesgleichen. Die Frühjahrsmessen haben einmal mehr bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

Die Besucher der auto motor und sport i-Mobility, der Fair Handeln, der Garten Outdoor Ambiente, der Kreativ, des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“, der Yoga World, der „Mineralien, Fossilien, Schmuck“ sowie der „Haus, Holz, Energie“ vergaben in ihrer Bewertung die Schulnote „Gut“ für das umfangreiche Messeangebot.

Eine sehr gute Resonanz gab es für die zehnte Auflage des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland sagte: „Wir freuen uns über eine gut besuchte Messe im Jubiläumsjahr des Markt des guten Geschmacks! Man spürt das immer stärker werdende Interesse und Bewusstsein der Verbraucher für die Qualität von Lebensmitteln, für nachhaltige Ernährung und insbesondere für den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft und Fleisch aus artgerechter, ökologischer Erzeugung.“ In diesem Jahr waren 187 ausländische Aussteller unter den insgesamt 549 Genusshandwerkern vertreten gewesen. Darunter auch Markus Hönnige, Inhaber der Bäckerei Hönnige: „Wir sind von Anfang an auf der Slow Food mit dabei. Es war wieder viel los. Die Messe lief super an und entwickelte sich zum Wochenende hin zum wahren Mega-Event. Man merkt, dass die Leute hier wissen wollen, woher ein Produkt kommt. Wir trafen unsere Stammkunden und viele interessierte Neukunden. Es war super, ich bin sehr zufrieden.“ Auch Thomas Maier, Vertrieb Hirschbrauerei Heubach zeigte sich zufrieden: „Bei unserem Messeauftritt stand die Präsentation im Vordergrund. Als klassische, kleine Brauerei stellten wir auf der Slow Food unsere Craft-Biere vor, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dieser Trend nimmt stetig zu. Wir trafen genau das richtige Publikum. Wir bekamen viel Lob.“ Angela Weis, Schwäbische Whisky-Botschafterin, Continental Whisky Market: „Die Messe ist eine wunderbare Plattform für kleine, handwerklich arbeitende Brennereien. Unsere Zielgruppe war hier, und die Präsentation unserer Produkte lief sehr gut. Man merkte, dass regionaler Whisky inzwischen einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erlangt hat.“

Die Stuttgarter Frühjahrsmessen 2017 finden vom 20. bis 23. April statt.

> Link zu einer Bildergalerie der Slow Food Messe

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/04/markt-des-guten-geschmacks-die-slow-food-messe-stuttgart/
Twitter
LinkedIn

Gemeinwohl-Ökonomie – Werte für den Wandel

naturblau-Gemeinwohl-Oekonomie-Vortrag-Marianum

Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.

Ralph J. Schiel von der Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe Konstanz referiert zu dem Thema, wie man als Schüler, Mensch, Start-Up, Unternehmen oder Bildungseinrichtung sein ökonomisches Handeln achtsam, werteorientiert und verantwortungsvoll ausrichten kann.

Der Vortrag fand in der Reihe „Die kleinen Wunder des Lebens“ für SchülerInnen an der Klosterschule Marianum in Hegne bei Konstanz statt.

> Link zu den Vortragsfolien auf Slideshare
> Link zum Vortragsvideo auf youtube
> Link zu Bildern des Vortrags

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://blog.naturblau.de/2016/03/gemeinwohl-oekonomie-werte-fuer-den-wandel/
Twitter
LinkedIn