naturblau feiert 5-Jähriges

naturblau-CSR-Preis-Jubilaeum

Liebe Freunde, Partner, Kunden, Lieferanten, Wegbegleiter, Unterstützer, Mitanstubser, Netzwerkler, Gönner, Stakeholder, Daumendrücker, Visionäre, Vorbilder, Flüsterer, Marktbegleiter,

Dank euch und auch aller anderer, die sich an anderer Stelle wieder finden, können wir unser 5-Jähriges Bestehen der Werteagentur naturblau+++ feiern. Dank euch haben wir uns auf dem blauen Pfad dahin weiter entwickelt, wo wir heute stehen und werden bedachtsam weiter wachsen, sowohl von unserem Werteverständnis, wie auch von unserer Ausrichtung in den Kooperationen her. So viele wundervolle Menschen und deren Wirken haben uns im Laufe der Zeit gefördert, inspiriert und motiviert, um uns zu immer besseren und zukunftsweisenderen Projekten und Lösungen zu bringen.

 Kreativität, Werte und  Glück sind dabei unsere Leitsterne geworden. Der strategische Fokus unserer Projekte hat sich zur „Quintessenz der Nachhaltigkeit“ hin entwickelt. Ein ausgewogenes Verhältnis von Ökonomie, Ökologie, Sozialem, Regionalem und Kulturellem – auf einem demokratischen Grundverständnis basierend.

Dies alles wäre ohne ein vielfältiges und aktives Netzwerk an Menschen und deren Institutionen nicht in der Art möglich gewesen, die uns er selber immer wieder positiv überrascht, wie weit wir gemeinsam in in welch kurzer Zeit bereits gekommen sind. Wir freuen uns auf die weitere Reise zusammen und blicken gespannt, zufrieden, dankbar und auch ein bisschen stolz in die himmelblaustrahlende Zukunft, was sie uns noch alles bringen mag.

Unser Jubiläum haben wir mit unserem Kernteam auf der Preisverleihung des Deutschen CSR Preises in Ludwigsburg gefeiert. Und auch hier gab es wieder zahlreiche neue Eindrücke und Begegnungen, wie z.B. mit der Koch-Welt-Retterin Sarah Wiener, dem wahrlich würdigen CSR Preisträger Team von Neumarkter Lammsbräu oder mit dem sozialen Kapitalisten Dr. Michael Otto.

Ein paar Impressionen dazu gibt es in der Bildergalerie > hier.

Utopia Changemaker machen grüne Fortschritte

UTOPIA Changemaker FortschrittsberichteNeumarkter Lammsbräu, SPEICK Naturkosmetik, Fraunhofer UMSICHT, SolarWorld, naturblau+++ und Odenthal Design haben ihren Changemaker Fortschrittsbericht vorgelegt. Darin stellen sie erneut unter Beweis, dass sie mit großem Engagement konkrete Maßnahmen umsetzen, um Ökonomie, Ökologie und Soziales konsequent miteinander zu verbinden.

Im Fortschrittsbericht ziehen die sechs kleinen und mittelständischen Unternehmen Bilanz hinsichtlich der im Changemaker-Manifest festgelegten Ziele. Für das kommende Jahr präsentieren sie zudem anspruchsvolle Vorhaben. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die externe Auditierung findet durch das Wuppertaler Öko-Institut statt.

> Link zu den Utopia Fortschrittsberichten

BioKristall: Nachhaltiges Mineralwasser von Neumarkter Lammsbräu

BioKristall classic stillBei Bier, Milch, Fleisch oder Gemüse entscheiden kritische Verbraucher längst zwischen Bio und Nicht-Bio. Über Unterschiede beim Mineralwasser machen sich aber bislang weit weniger Konsumenten Gedanken. Trotzdem ist Mineralwasser nicht gleich Mineralwasser. Die gesetzlichen Mineralwasser-Vorschriften sind zum Teil großzügig angelegt, weil sie aus Zeiten stammen, in denen unsere Umwelt noch weit weniger belastet war und man grundsätzlich bei Mineralwässern eine gute Qualität erwarten konnte. Das hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch eine exzessive Landwirtschaft verändert. So können sich heute in Mineralwässern auch Pestizide, Rückstände von Düngemitteln oder Stoffe wie Arsen finden.

Die Neumarkter Lammsbräu geht darum mit ihrem Mineralwasser „BioKristall“ aus dem Neumarkter Jura neue Wege: Sie unterwirft es den sehr strengen Qualitätskriterien für Bio-Mineralwasser (verliehen durch BCS Ökogarantie), die der Reinheit des Wassers einen sehr viel höheren Stellenwert einräumen als es die gesetzlichen Vorschriften verlangen.

Ziel des Siegels ist es, für Verbraucher auf den ersten Blick klar erkennbar zu machen, welche Mineralwässer nicht nur unbelastet sind, sondern auch alle Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen: Der Quelle muss weniger Wasser entnommen werden, als nachfließt, damit sie auch später noch nutzbar ist. BioKristall gibt es ausschließlich in umweltfreundlichen Glas-Mehrwegflaschen. Jeder Bio-Mineralbrunnen muss ein zertifiziertes Umweltmanagement betreiben und im Unternehmen und darüber hinaus Projekte zu Wasserschutz umsetzen – medienwirksam ein paar Bäume zu pflanzen ist nicht genug. Auch die Menschen hat das Bio-Mineralwasser-Siegel im Blick: Alle Beteiligten müssen fair entlohnt werden und Unternehmen müssen ausbilden. Bio-Mineralwasser hat zudem immer auch einen gesundheitlichen Mehrwert. Und, last but not least: Verbraucher müssen transparent informiert werden, d.h. das Wasser muss präzise und aktuell deklariert sein und alle Ergebnisse der Biokriterienprüfung sind im Internet abrufbar.

Bio Mineralwasser LogoKritische Geister mögen einwenden, dass Mineralwasser doch gar nicht „bio“ sein könne, so natürlich rein wie es per definitionem sei. Dazu gibt es zwei Abers: Erstens ist „bio“ mehr als nur „natürlich“: Eine Marmelade aus 100 % Früchten ist zwar ein natürliches Produkt, aber deswegen noch lange keine Bio-Marmelade. Und zweitens hat der Bundesgerichtshof höchstrichterlich entschieden, dass diese Bezeichnung zulässig ist, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden – was beim Bio-Mineralwasser der Neumarkter Lammsbräu der Fall ist.
Was viele nicht wissen: Das Vorgehen ist typisch für die Bio-Branche. Hier hat es Tradition, dass zunächst private Initiativen Standards festlegen (z.B. demeter oder bioland), die erst später in staatliche Regelungen münden. Die Bioverbände begrüßen die Bio-Mineralwasser-Initiative daher auch.

Der Vorstoß der Neumarkter Lammsbräu ist wieder einmal eine Pionierleistung: So wie sie den Biertrinkern in den 80ern und 90ern Sinn und Notwendigkeit von Bio-Bier (erfolgreich) erklärten, haben sie sich jetzt vorgenommen, das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert und die Gefährdung unserer Wasserressourcen zu schärfen.

Utopia Changemaker – unternehmerische Selbstverpflichtung mit Anspruch

Utopia ChangemakerWer in Sachen Nachhaltigkeit bereits heute Maßstäbe in seiner Branche setzt oder erkennbar engagiert auf dem Weg dorthin ist, kann Utopia Changemaker werden. Das Utopia Changemaker Manifest ist eine Selbstverpflichtung für Unternehmen. Es richtet sich an B2B- und B2C-unternehmen, es ist branchen-unabhängig und für Unternehmen verschiedener Größen geeignet.

Die Changemaker-Unternehmen verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Changemaker Manifests öffentlich zu Transparenz und Dialog. Deshalb werden alle Changemaker Manifeste auf dieser Website und auf Utopia.de veröffentlicht. Die Changemaker berichten regelmäßig über Fortschritte und Rückschläge bei der Zielerreichung. Auf regelmäßigen Forumsveranstaltungen tauschen sie sich dazu untereinander aus.

Utopia Changemaker Meeting MUC1308Foto: Changemaker für KMUs – Meeting in München 27.August 2013; v.l.n.r:

Ralph J. Schiel – naturblau+++
Dr. Maike Gebhard – Utopia
Manuela Rettweiler – Fraunhofer UMSICHT
Ralf Hellmann – Dibella GmbH
Ben Gabel – Utopia
Lothar Hartmann – memo AG
Claudia Silber – memo AG
Silvia Ohms – Neumarkter Lammsbräu
Bert Odenthal – bert odenthal grafik + design
Gudrun Leibbrand – Walter Rau GmbH & Co.KG Speickwerk
Sebastian Scheuerer – ARINEOS UG
Timo Schneeweis – bizzcenter24

Diese Unternehmen übernehmen gemeinsam Verantwortung! Als potenzielle Neuzugänge zur Utopia Changemaker Initiative trafen sich  10 VertreterInnen von Unternehmen, für die Nachhaltigkeit zu den höchsten Unternehmenszielen zählt. Als Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen wollen die Unternehmen die 10 Commitments des Utopia Changemaker Manifests erfüllen und für einen regelmäßigen Austausch untereinander sorgen. Schon bald steht das nächste Projekttreffen in München an. Da können wir nur sagen: Weiter so! Make the Change!

> Link zu www.utopia-changemaker.de
> Link zum Changemaker Manifest speziell für KMUs
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