Wir führen die Vier-Tage-Woche ein

Ab August 2020 testen wir die sogenannte Vier-Tage-Woche. Freitag, Samstag und Sonntag sind frei. Bei gleichbleibendem Gehalt für alle – vom Azubi bis zum Geschäftsführer.

Inspiriert wurden wir vor ca. zwei Jahren von anderen Unternehmenden, die dies schon länger praktizieren. Allerdings haben wir dies immer nur über Medienberichte erfahren und nie von jemandem hier in der Umgebung. Wir haben bisher nicht in Erfahrung bringen können, ob überhaupt eine Firma im Landkreis Konstanz die 4-Tage-Woche schon praktiziert. Daher kam der Gedanke, lass es uns doch einfach selbst umsetzen, dann können wir vielleicht Anderen von unseren eigenen Erfahrungen erzählen.

Die oben erwähnten Erfahrungsberichte mit diesem Arbeitszeitmodell, insbesondere in größeren Unternehmen, waren alle durchweg positiv: steigende Zufriedenheit der Mitarbeitenden, weniger Krankheitstage, weniger Fluktuation und ein besseres Betriebsklima. Auch die Produktivität stieg mit an. Und das nicht, indem mehr Leistung in weniger Tage gepackt wurde mit der Konsequenz eines erhöhten Stresspegels, sondern durch einen sich ausgleichenden Lebens- und Arbeitszeit-Rhythmus. Quasi jede Woche ein verlängertes Wochenende bzw. eine Art „Kurzurlaub“ und mehr Zeit zur freien Verfügung.

Die letzte Arbeitszeitverkürzung gab es in Deutschland im Jahre 1967. Damals wurde die Fünf-Tage Woche eingeführt. Mit all den technischen Entwicklungen, die uns das Leben ja eigentlich viel einfacher und effizienter machen sollten. Und zusammen mit dem heutigen allgemeinen Wohlstandniveau ist der Schritt zu einer Vier-Tage-Woche längst überfällig. Blickt man auf die Arbeitsverteilung herrscht ein Ungleichgewicht vor, das sich so noch weiter auseinanderbewegen wird. Bei manchen geht es um Überarbeitung und Burnout. Wieder andere finden keine Arbeit zur Absicherung ihres Lebensunterhaltes. Und viele systemrelevante Jobs in Haushalten, sozialen Bereichen und im Ehrenamt bleiben un- oder unterbezahlt.

In vielen Berufsfeldern wird eine immer höhere Flexibilität erwartet. Nicht nur die Wochenenden werden immer weiter eingeschränkt auch die vermeintlich gewünschte 24/7-Erreichbarkeit nimmt immer weiter zu. Ob das nun von den Verbrauchern oder einer wachstumsgetriebenen Hyperkapitalismus-Wirtschaft ausgeht, sei mal dahingestellt.

Wir setzen damit einen Gegenpol zu der momentanen Entwicklung, dass viele Firmen von ihren Mitarbeitenden eine Erreichbarkeit auch nach Feierabend und sogar am Wochenende einfordern. Sie tun dies entweder vertraglich oder oftmals eher unterschwellig. So wie z.B. erwartet wird, dass man seine Mails übers Wochenende schon mal alle vorab gelesen hat für das Montagmorgen-Meeting. Oder auch im Urlaub stets auf dem Laufenden sein sollte, was gerade in der Firma passiert. Das mag in einigen Berufsfeldern auch eine Notwenigkeit haben und sicherlich ist auch die 4-Tage-Woche nicht auf alle Branchen so ohne weiteres übertragbar.

Diese leider viel zu alltäglichen Zustände, führen in dieser immer schnelllebigeren Zeit, dazu dass sich viele Menschen oft getrieben, entkräftet und überfordert fühlen. Niemals richtig abschalten zu können führt zu Stress – körperlich und seelisch. Die rasant steigende Zahl von berufsbedingten Erkrankungen in den letzten Jahren gibt da sehr zu denken. In unserer allgegenwärtigen Selbstoptimierung sind wir andauernd bemüht, Beruf, Karriere und funktionierendes Sozialleben bestmöglich zu vereinbaren. Diese Schere wird durch die Divergenz der Weichzeichner-Lebensläufe in den sozialen Netzwerken und der sich oft ganz andersartig darstellenden eigenen Realität noch verstärkt.

Dazu kommt auch, dass viel Menschen in ihrem Beruf unzufrieden sind und oftmals schon mental gekündigt haben. Fragen nach Sinnhaftigkeit, Mehrwert und Befriedigung substanzieller Bedürfnisse finden meist nicht am Arbeitsplatz Erfüllung. Wenn man weniger arbeitet, hat man mehr Zeit, das zu tun, was einen glücklich(er) macht. Und das wiederum kann sich positiv auf die Einstellung zur Arbeit auswirken.

Neben der Gesundheit ist die Zeit eine der wertvollsten Ressourcen, die wir heute haben. Die Aussage „Ich habe keine Zeit“ ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Um einen Beitrag als Unternehmen zu mehr Lebenszeit zu leisten, ist auch das ein Beweggrund, die Vier-Tage-Woche einzuführen, zum Wohle für Einzelne und zum Gemeinwohl für alle. Der Wert, den jeder in die Gesellschaft miteinbringt, bemisst sich nicht nur am Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. Und Glück und Zufriedenheit lassen sich schon gar nicht mit dieser Kennzahl bemessen.

Das 4-Tage-Arbeitszeit-Modell ergänzt sehr gut die Grundhaltung von naturblau+++ zu Themen wie Gemeinwohl-Ökonomie, Postwachstums-Ökonomie und Social Entrepreneurship. Es ist ein Baustein auf dem Weg zu einer neuen Art des Wirtschaftens, bei dem nicht das momentan allgegenwärtige unbegrenzte Wachstum und die Profitmaximierung im Vordergrund stehen, sondern der Mensch und seine Umwelt. Der Klimanotstand ist die größte Herausforderung der Menschheit und unsere Zeit läuft ab, dass wir die Chancen nutzen können, einen echten Green New Deal umzusetzen. Egal ob als global Player oder als innovatives Regionalunternehmen.

Es ist bestimmt sehr spannend zu sehen, was die Mitarbeitenden mit der „gewonnenen“ Zeit anfangen werden. Wird man die zusätzliche Freizeit mit Familie und Freunden verbringen, sich sportlich (mehr) betätigen oder sich im Verein oder politisch engagieren („Every friday for future“ vielleicht?) oder einfach auch mal nichts tun. Das, was jeder will und einem gut tut und was man für wesentlich und sinngebend hält. Vielleicht braucht es ja auch eine Phase der Eingewöhnung, dass man sich darauf einstellen kann. Wir werden bald aus eigener Erfahrung darüber berichten können.

Deswegen nehmen wir den Wochentag Freitag ab jetzt wörtlich.

Vielfalt – unser Jahresmotto für 2018

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Willkommen in 2018 und einen guten und erfolgreichen Start wünschen wir allen unseren Partnern. Wir wollen dieses Jahr für unser Tun unter das Motto „Vielfalt“ stellen. Vielfalt in unserer Kreativität und den dabei entstehenden Werken, im Design und der Schöpfung von Neuem. Aber auch eine Vielfalt, wenn es um Projekte, bewährte Arbeiten und neue Kooperationen geht.

Vielfalt beinhaltet auch Veränderungsmöglichkeiten, eine Variationsbreite und Weiterentwicklungen. So wie naturblau+++ sich äußerlich geografisch und räumlich weiter entwickelt hat im vergangen Jahr und damit einhergehend auch innerlich auf inhaltlicher Ebene stetig fortentwickelt. Hier der > Link zu unserem blog, wo der Verlauf unseres Bauprojektes zu sehen ist.

Im Miteinander und Füreinander in der Agentur, in Verbindung mit unseren Partern und weiterführend im Zusammenspiel mit Gesellschaft und Umwelt wollen wir die Vielgestaltigkeit und den Reichtum an zukunftsfähigen Optionen aufzeigen und neue Wege gehen.

Auch die naturbezogenen Aspekte der Artenvielfalt, Biodiversität und der Erhalt von alten Sorten und Rassen bei Tier und Pflanze wird für uns dieses Jahr und in Zukunft eine große Rolle spielen.

Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen, sind offen für Neues und Unverhofftes und sehr gespannt darauf, was uns die nächste Zeit so mitbringen mag und was wir ihr dazubringen können.

Sie kam, sah und blieb – vom Azubi zur Mediengestalterin

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Am 28. Juli flatterte die frohe Kunde ins Haus, dass unsere Auszubildende Julia ihre Abschlussprüfung mit einem Lob bestanden hat – ganz herzliche Glückwünsche dazu!

Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass sie sich so bald nicht verabschieden wird, sondern uns noch eine ganze Weile als Mediengestalterin erhalten bleibt und uns auch mit nach Nenzingen begleiten wird.

Julia selbst meint dazu: „Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick, als ich vor gut zwei Jahren hier zur Tür rein kam, und einfach nicht mehr gegangen bin. Ich denke, das beruht auf Gegenseitigkeit, denn ich bin immer noch hier. Es war eine fantastische Zeit bei naturblau+++, mit vielen Höhen und – naja, Höhen. Und ich bin mehr als froh, dass diese Zeit so schnell nicht enden wird. Meine Ausbildung habe ich bestanden, das Gauchen überstanden und dem Angebot nicht widerstanden – jetzt bin ich vollwertige Grafikerin in der verrückten kleinen Agentur und verdammt glücklich damit!“

Wir meinen dazu: Klasse, dass Du bei uns bleiben willst und wir freuen uns auf eine weiterhin so kreative und schöne Zeit mit Dir zusammen.

seewerk – Caritas Verband Konstanz

SeewerkDie Aufgabe des Seewerks Konstanz/Radolfzell ist die berufliche und soziale Wiedereingliederung erwachsener, psychisch behinderter Menschen in das Arbeitsleben. Auf 6.000 qm werden an zwei Standorten in Radolfzell und Konstanz über 230 Mitarbeiter beschäftigen. Rund 80 Firmen aus der Region gehören zu unseren Kunden.

Das Seewerk ermöglicht psychisch erkrankten Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben. Jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter wird ein individuell abgestimmtes Arbeitsangebot angeboten. Durch externe Praktika wird die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt unterstützt. 
Soziale Kompetenzen werden durch arbeitsbegleitende Maßnahmen gefördert.

Zusammenarbeit fördert Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit
Die Aufnahme von Menschen mit einer psychischen Erkrankung die Einrichtung erfolgt, wenn ein Kostenträger die Maßnahme finanziert, die formalen Kriterien für eine Aufnahme erfüllt sind und die Gemeinschaftsfähigkeit des Bewerbers eine Eingliederung in die Werkstattgemeinschaft erwarten lässt. Es wird sich um eine bestmögliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsfähigkeit eines jeden Beschäftigten bemüht.

Gleichzeitig ist das Seewerk aber auch eine Stätte der Zusammenarbeit für Menschen, die in ihrer Arbeit berufliche Erfüllung suchen und der Verwirklichung ihrer Persönlichkeit näher kommen wollen. Das Seewerk-Team ist deshalb bemüht, die Arbeitsplätze nach den neuesten Erkenntnissen der Arbeitssicherheit modern, ergonomisch und umweltverträglich zu gestalten und für alle Beschäftigten und Mitarbeiter eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Seewerk GRÜNTEAM
Das Dienstleistungsangebot der Garten- und Landschaftspflege
Das GRÜNTEAM übernimmt die professionelle Pflege und Wartung von Außenanlagen für Gemeinden, Organisationen, Vereine, Firmen und Privatpersonen. Und von dieser top-Leistung und dem exzellenten Service konnte ich mich persönlich bei Gartenumbaumaßnahmen überzeugen. Das GRÜNTEAM steckt so manch anderen Landschaftsgestalter in die grüne Tasche – sowohl dienstleistungstechnisch, preislich und vor allem vom sozialen Aspekten des verantwortungsvollen Unternehmertums her. Das ist absolut förder- und empfehlenswert.

> Link für weitere Informationen zum Seewerk

(Text: http://www.caritas-konstanz.de/52110.html)

Betriebliches Mobilitätsmanagement für Unternehmen

flinc30 Millionen Pendler pendeln jeden Tag zur Arbeit. Mehr als jeder zweite sitzt allein im eigenen PKW. Ihr Firmenparkplatz ist zu klein und klassische Mitfahrvermittlungen werden den Anforderungen Ihrer Mitarbeiter nicht mehr gerecht. Um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, denkt flinc einen Schritt weiter und geht auf die Gegebenheiten der heutigen Arbeitswelt ein.

Das Social Mobility Network flinc zeigt Arbeitskollegen und Freunden aus dem Netzwerk, wer wann an welchem Ort sein wird. Anders als Mitfahrzentralen, die immer noch wie schwarze Bretter funktionieren, vermittelt flinc in Echtzeit gemeinsame Fahrten mit Freunden, Bekannten und Menschen, die den gleichen Weg und das gleiche Ziel haben – mit flinc heißt es „finden statt suchen“. flinc hilft Unternehmen und Pendlern: Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter sicherer, umweltfreundlicher und günstiger zur Arbeit kommen lassen wollen, bietet flinc spezielle Lösungen und Pakete an: www.flinc.org/corporate

Parkraumkosten senken
flinc zeigt Ihren Mitarbeitern Möglichkeiten, gemeinsam zur Arbeit zu kommen. Dadurch sparen Ihre Mitarbeiter Geld und Ihr Unternehmen Parkraumkosten

Flexibilität verbessern
flinc vermittelt spontan und in Echtzeit — damit ist es als erstes Mitfahrsystem auch perfekt für flexible Arbeitszeiten geeignet.

Mitarbeiterkommunikation verbessern
Ihre Mitarbeiter sparen nicht nur Geld: Sie verbringen im Auto Zeit mit Ihren Arbeitskollegen und reden mehr miteinander – auch abteilungsübergreifend.

CO2-Bilanz verbessern
Mit flinc sind Sie nachhaltig und umweltschonend unterwegs. Sie verbessern nachweisbar die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens und fördern die Kommunikation unter den Mitarbeitern.

Mobilität ist im Wandel: Immer mehr Anbieter drängen auf den Markt, um der wachsenden Nachfrage nach umwelt-bewusster und kosteneffizienter Fortbewegung gerecht zu werden. Neue Angebote und unliebsame Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim bisherigen Platzhirsch der herkömmlichen Mitfahrzentralen sorgen gerade verstärkt für Bewegung auf dem Mobilitätsmarkt.

„Teilen ist das neue Besitzen“ – so liegen auch Fahrgemeinschaften voll im Trend. Zwar sind immer noch mehr als 50 Millionen Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, dennoch kann es sich durchaus lohnen, die Kosten zwischen einer Fahrt mit dem eigenen Fahrzeug und einem Angebot der zahlreichen Mitfahrzentralen und Mitfahrnetzwerke auf dem deutschen Markt zu vergleichen. Das Einsparpotenzial ist groß; Berechnungen zeigen, dass jeder Berufspendler in Deutschland jährlich rund 600 Euro einsparen könnte, wenn er auf seinem täglichen Arbeitsweg nur eine weitere Person im Auto mitnehmen würde