Slow Food, Fair Handeln, iMobility – Highlights auf der Stuttgart Messe 2019

Slow_Food_2019_Stuttgart

Gute Stimmung in Stuttgart, reges Treiben und heiße Rhythmen in den Messehallen: Die Stuttgarter Frühjahrsmessen sind am Sonntag, 28. April, mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende gegangen. „Wir freuen uns über 92.000 Besucher, die während der vergangenen vier Tage gemeinsam mit unseren 1496 Ausstellern ein stimmungsvolles Frühlingsfest gefeiert haben“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart zum Abschluss der zehn Messen. „Der gesamte Messeverbund hat sich auf einem ausgezeichneten Niveau weiterentwickelt und eindrucksvoll bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

 

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe

Eine sehr gute Resonanz gab es auf den „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, sagte: „Auch die 13. Slow Food Messe hat mit zufriedenen Besuchern und Ausstellern ihre Tore geschlossen. Positiv stimmt uns vor allem, dass die Besucherinnen und Besucher die Qualität der hier präsentierten Lebensmittel zu schätzen wissen und dass das neue Event-Format ‚Treffpunkt Geschmack‘ von den Besuchern so gut angenommen wurde.“ Das sahen auch die Aussteller und Genusshandwerker so. Markus Hofmeister, Gebietsleiter der Hochdorfer Brauerei: „Diese Messe ist für uns entscheidend, um unsere Endkunden zu erreichen. Wir trafen auf ein gut gemischtes Publikum, das sich sehr für unser Angebot interessierte und sich nach Bezugsquellen in der Region erkundigte. Die Besucher sind gerne bereit, für Qualität und nachhaltige Produktion auch etwas mehr zu bezahlen. Unser Messeauftritt verlief sehr gut und 2020 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!“ Julia Unseld, Inhaberin der Kornmühle Biobäckerei, sagte: „Die Besucher der Messe waren sehr aufgeschlossen, interessierten sich für Produktqualität, Produktion und Herkunft. Wir konnten gut informieren und für das Thema Getreide sensibilisieren. Bei vielen Kunden findet ein Umdenken statt. Wir waren zum ersten Mal auf der Messe und unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt!“

 

Fair Handeln

„Die ‚Fair Handeln‘ hat sich zu der Fair Trade Messe in Deutschland entwickelt und wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, bezog sich Bleinroth auf den Verlauf der politisch ausgeprägten Messe. Der „Welt:Marktplatz“, auf dem sich entwicklungspolitische Akteure des Landes und Bundes, von Hochschulen und Schulen sowie Kirchen und kirchlichen Verbänden präsentierten, sei von Besuchern und Ausstellern gut angenommen worden. „Wir haben mit der Messe Fair Handeln im Kleinen angefangen und sind dankbar, dass sie sich beständig weiterentwickelt hat“, sagte Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). „Wir alle sind eine große Nachhaltigkeitsfamilie. Man muss sich nur die vielen Begleitveranstaltungen vor Augen führen, um zu sehen, dass die Fair Handeln eine Austauschplattform für Menschen ist, die etwas bewegen wollen. Der Erfolg der Messe darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sehr lange dauert, bis die Themen im Mainstream ankommen und es einen dauerhaften gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit gibt.“ Begeistert äußerte sich Maxime Sieckmann, Marketing der Koakult GmbH: „Es war eine gute Messe für uns, das Interesse war wahnsinnig: Wir stießen hier auf einen superstarken Zuspruch und bekamen viele Fragen zu Rohstoffen, Herkunft und so weiter. Die Besucher verweilten lange am Stand, verglichen, verkosteten und kauften am Ende auch viel!“ Mark Schwippert, Gesellschafter der Fairfood Freiburg GmbH: „Auf der Fair Handeln trafen wir eine gute Mischung aus Fachpublikum und interessierten Endverbrauchern. Man spürte, dass das Interesse für Nachhaltigkeit allgemein gestiegen ist, woran diese Messe sicherlich einen hohen Anteil hat. Die Kombination mit Slow Food und Yoga World ist sehr zielführend, da sich viele Interessengebiete überschneiden. Ich rechne daher mit einem guten Nachgeschäft. Eine super Messe!“

 

auto motor und sport i-Mobility

Die auto motor und sport i-Mobility glänzte als Informations- und Testplattform. Die Besucher konnten in den Testparcours nachhaltige Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern testen, auf der Messepiazza startete die vierte i-Mobility-Rallye mit Prominenz wie die Schauspieler Jürgen Vogel sowie Richy Müller, und im großen Funsport-Bereich zogen außergewöhnliche Fahrzeuge viele Besucher in ihren Bann. In der gemeinsam mit dem Verkehrsministerium gestalteten Themenwelt „Mobilität nachhaltig und digital“ konnten sich die Besucher über das breite Angebot intelligenter Verkehrs- und Forschungsprojekte in Baden-Württemberg informieren. Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sagte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem großen Interesse der Besucherinnen und Besucher der i-Mobility. Ihre Neugier zeigt, dass nachhaltige und zukunftsweisende Mobilitätsformen vom Pedelec bis hin zum Carsharing verstärkt genutzt werden – und als Alternative zum privaten Pkw beliebt sind.“ Eine gute Messe auch für die Aussteller. Lutz Engel, Standleitung bei e-mobil BW: „Unsere in Zusammenarbeit mit Next Entrepreneurs angebotene Aktion start-up meets e-mobility kam super an. 45 Kinder hatten sich im Vorfeld angemeldet und setzten ihre Ideen zur Mobilität hier dreieinhalb Tage lang begeistert um. Es war schön zu beobachten, wie engagiert und motiviert diese jungen Menschen das Thema bearbeiteten. Wir begleiten diese Messe von Anfang an und bewerten auch diese Ausgabe wieder als Erfolg!“ Martin Putzer, Verkaufsleiter beim Zweirad-Center Stadler Filderstadt, sagte: „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir auf ein so hohes Interesse an unseren Elektrorädern stoßen würden. Von Jung bis Alt bekamen wir ein positives Feedback, sogar von Leuten, die noch nie auf einem E-Bike gesessen waren. Durch diesen ‚Messe-Wow-Effekt‘ fanden während der laufenden Messe Kunden den Weg in unser Ladengeschäft und ließen sich zum Kauf bewegen. Es war eine superschöne Messe, die Spaß gemacht hat!“

 

(Textquelle: Messe Stuttgart, Bildmaterial: naturblau+++)

Markt des guten Geschmacks, Fair Handeln Messe Stuttgart 05. – 08. April 2018

Markt_des_guten_Geschmacks

Der Markt des guten Geschmacks in Stuttgart ist die erfolgreiche Leitmesse von Slow Food Deutschland. Hier stehen vier Tage lang regionale, nachhaltig und handwerklich erzeugte Lebensmittel im Mittelpunkt. Freude am Kochen und bewusstem Genießen sowie die Wertschätzung der Esskulturen sind die tragenden Säulen der Messe. Die Besucher kommen persönlich mit Erzeugern und Lebensmittelhandwerkern zusammen, die im gewöhnlichen Konsumentenalltag anonym bleiben. Zur Messe zugelassen werden ausschließlich Aussteller, die sich nach dem Grundsatz „gut, sauber, fair“ den hohen Slow Food Qualitätskriterien unterwerfen. Brot und Getreideerzeugnisse, Molkereiprodukte, Obst & Gemüse, Fisch, Schinken & Wurstwaren, Feinkost, Öle, Essige & Kräuter und Süßwaren sind nur in bester Qualität vertreten.

 

Fair Handeln – Fair gehandelte Produkte vereint auf einer Messe.

– Fairer Handel
Zertifizierte Produktvielfalt aus den Bereichen Lebensmittel, Kunsthandwerk, uvm.

– Entwicklungszusammenarbeit
Präsentation weltweiter Partnerschaften, internationaler Zusammenarbeit und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit.

– Future Fashion Moderne Textilien und Accessoires mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Slow Fashion.

und vieles mehr…
… wie zum Beispiel Nachhaltiger Tourismus, Nachhaltiges Finanzwesen, Verantwortliche Unternehmensführung und die Erlebniswelt – HeldeN! für nachhaltiges Handeln.

 

Des weiteren sind auch noch die Messen i-mobility, Haus-Holz-Energie und Kreativ zeitlgleich auf dem Messegelände zu besuchen.

Link zu > Impressionen von der Messe

Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe Stuttgart

Slow Food messe Stuttgart 2016Stuttgarter Frühjahrsmessen mit Rekordzahlen zu Ende gegangen – Bundesweit einzigartiges Angebot zum Thema „Nachhaltigkeit“

Frühling, Sonnenschein und lachende Gesichter bei Besuchern und Ausstellern: „Wir freuen uns über die Rekordzahlen von 95.000 Besuchern und 1427 Ausstellern an unseren vier Messetagen“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der Stuttgarter Frühjahrsmessen am Sonntag, 3. April. „Alle acht Messen haben sich toll weiterentwickelt, eine unglaubliche Vielfalt an Ausstellern präsentiert und das Rahmenprogramm der Messen sucht seinesgleichen. Die Frühjahrsmessen haben einmal mehr bewiesen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Veranstaltung zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ gibt“, so Bleinroth.

Die Besucher der auto motor und sport i-Mobility, der Fair Handeln, der Garten Outdoor Ambiente, der Kreativ, des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“, der Yoga World, der „Mineralien, Fossilien, Schmuck“ sowie der „Haus, Holz, Energie“ vergaben in ihrer Bewertung die Schulnote „Gut“ für das umfangreiche Messeangebot.

Eine sehr gute Resonanz gab es für die zehnte Auflage des „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland sagte: „Wir freuen uns über eine gut besuchte Messe im Jubiläumsjahr des Markt des guten Geschmacks! Man spürt das immer stärker werdende Interesse und Bewusstsein der Verbraucher für die Qualität von Lebensmitteln, für nachhaltige Ernährung und insbesondere für den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft und Fleisch aus artgerechter, ökologischer Erzeugung.“ In diesem Jahr waren 187 ausländische Aussteller unter den insgesamt 549 Genusshandwerkern vertreten gewesen. Darunter auch Markus Hönnige, Inhaber der Bäckerei Hönnige: „Wir sind von Anfang an auf der Slow Food mit dabei. Es war wieder viel los. Die Messe lief super an und entwickelte sich zum Wochenende hin zum wahren Mega-Event. Man merkt, dass die Leute hier wissen wollen, woher ein Produkt kommt. Wir trafen unsere Stammkunden und viele interessierte Neukunden. Es war super, ich bin sehr zufrieden.“ Auch Thomas Maier, Vertrieb Hirschbrauerei Heubach zeigte sich zufrieden: „Bei unserem Messeauftritt stand die Präsentation im Vordergrund. Als klassische, kleine Brauerei stellten wir auf der Slow Food unsere Craft-Biere vor, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dieser Trend nimmt stetig zu. Wir trafen genau das richtige Publikum. Wir bekamen viel Lob.“ Angela Weis, Schwäbische Whisky-Botschafterin, Continental Whisky Market: „Die Messe ist eine wunderbare Plattform für kleine, handwerklich arbeitende Brennereien. Unsere Zielgruppe war hier, und die Präsentation unserer Produkte lief sehr gut. Man merkte, dass regionaler Whisky inzwischen einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erlangt hat.“

Die Stuttgarter Frühjahrsmessen 2017 finden vom 20. bis 23. April statt.

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