Marketing for Future Award 2020

Marketing for Future Award 2020

Am 17. Juni um 20:00 Uhr findet mit Pauken und Trompeten die Verleihung des Marketing for Future Award 2020 statt. – Dieser Award zeichnet kreative Marketingmaßnahmen in fünf Kategorien aus, die neue Wege gehen. Kategorien, in denen es um nicht weniger geht als das Bremsen klimaschädlicher Verhaltensmuster. Und die Beschleunigung des positiven Wandels. Mit den Mitteln des Marketings. Der Award findet online über Zoom statt, also at home, aber auch interactive. Lass dich überraschen. Die Tickets sind gegen eine Spende erhältlich: www.m4f.me

Reden wir über Werte – Im Interview mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg MFG

Enkeltaugliche Markenbildung? Das geht. Auch in der Kommunikationsbranche ist das Thema Nachhaltigkeit angekommen. Über Greenwashing und Alibi-Kampagnen hinaus setzen sich inzwischen Unternehmer*innen und kreative Köpfe aus Werbung und Marketing inhaltlich mit nachhaltigen Aspekten auseinander. Nicht zuletzt, weil Kommunikation dann am besten funktioniert, wenn man voll und ganz hinter dem steht, was man sagt.

Aber was macht „gute“ Kommunikation aus? Werte, sagt Ralph J. Schiel, Gründer und Geschäftsleiter von naturblau+++ Die Werteagentur. Schon vor acht Jahren hat sich naturblau darauf spezialisiert, grüner und zukunftsfähiger zu werben, und gilt in der Bodenseeregion als Pionier der nachhaltigen und werteorientierten Markenkommunikation. Wie die MFG Baden-Württemberg hat die Werteagentur aus Orsingen-Nenzingen die WIN-Charta unterzeichnet. Ralph J. Schiel spricht mit der MFG-Redaktion über seine Beweggründe und Werte, interdisziplinäre Lösungsansätze und Transformationsdesign.

hier ist der Link zum Interview in voller Länge

BIOFACH 2016 – Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel

Biofach-Messe-2016Auf der BIOFACH Messe in Nürnberg informieren sich Fachbesucher über aktuelle Entwicklungen in der Bio-Lebensmittelbranche sowie zu den damit verbundenen Bereichen wie Marketing, Packaging und Logistik.

Die Messe dient als Treffpunkt, sowie zur Positionierung. Die rund 45.000 Fachbesucher aus 130 Ländern und über 2.000 Aussteller treffen sich als Kunden, Lieferanten, sowie potentielle Neukunden und Netzwerken gemeinsam. Der dazugehörige Kongress dient als Wissensplattform und versammelt Vertreter aus Politik, Verbänden, NGOs, VIPs und andere Meinungsbildner bzw. Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses.

Für Designer mit einer Ausrichtung auf nachhaltige Gestaltungslösungen bietet die Messe viele Neuigkeiten und Trends, wenn es um Verpackungsdesign, Materialien, Fertigungsoptionen und Kooperationen geht. Nicht nur aus dem Bio-Food-Bereich treffen sich hier Menschen, die in ihrem unternehmerischen Handeln Aspekten wie bio, fair, global und regional Beachtung schenken.

Bio ist mehr als ein Siegel oder eine Zertifizierung: Bio steht für Qualität und Überzeugung – für den verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen der Natur und damit für eine zukunftsfähige Mitgestaltung des eigenen Handelns – sowohl unternehmerisch, wie auch privat.

> Link zu Impressionen der BIOFACH 2016

Nachhaltigkeit verpflichtet: Umweltbewusstes Marketing zeigt große Wirkung

bioculture_logoWerbeagentur bioculture expandiert und zieht um
München: bioculture, eine auf Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Marketing spezialisierte Werbeagentur, bezieht neue Geschäftsräume und trägt somit aktuellen Kundengewinnen Rechnung.

Für die Münchener Werbeagentur bioculture sind Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Marketing nicht Mittel zum Zweck sondern sinnstiftendes Element ihrer Unternehmungen. Diese Überzeugung trifft auf breite Zustimmung bei ihren Kunden und so expandiert bioculture in diesem Jahr. Durch die Erweiterung des Teams auf acht Mitarbeiter, folgte zum Ende des Jahres der Umzug in größere Büroräume in die Münchner Brecherspitz-Straße 8.

„Bei unserer Standortwahl haben wir uns bewusst für den Giesinger Berg entschieden. Hier ist München noch relativ unverfälscht und der Stadtteil hält viel kreative Energie bereit, die wir für unsere tägliche Arbeit nutzen wollen. Die zentrale Lage bietet optimale Standortbedingungen, die auch unsere Mitarbeiter zu schätzen wissen“, erklärt Henrietta Lorko, Inhaberin von bioculture.

Seit knapp zehn Jahren berät das Team um Henrietta Lorko und Robert Klosko zahlreiche Firmen in Werbe- und Marketingthemen und setzt Projekte erfolgreich um. Unter den Kunden befinden sich unter anderem der alternative Energiedienstleister Green City Energy AG, der Biolebensmittelhersteller Dennree, die Stadt München sowie die bayerische Landtagsfraktion von Bündnins 90 die Grünen. „Unsere Kunden möchten sicherstellen, dass von der ersten Konzeptidee bis hin zum fertig gedruckten Prospekt alle Kriterien der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes eingehalten werden“, so Lorko. „Dem tragen wir durch Erfahrung, einem starken Team und ausgesuchten Partnern Rechnung. Unser Engagement für nachhaltige Themen wird mittlerweile vom Markt voll anerkannt und wir sind froh, dass wir auf eine starke Reputation im umweltbewussten Marketing bauen können“.

Zuletzt gewann bioculture neben dem St. Vizentius Zentralverein den alternativen Radiosender radiomuenchen.de und Bio 123 als neue Kunden. Mit dem Umzug in die neuen Büroräume stehen die Zeichen weiter auf Wachstum.

Über bioculture
bioculture ist eine auf Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Marketing spezialisierte Werbeagentur in München. Von der Analyse, Konzeption, Umsetzung und Mitarbeiterschulung bietet bioculture sämtliche Services aus einer Hand. Das Unternehmen berät vorwiegend ökologisch ausgerichtete Firmen, wie auch jedes andere Unternehmen, das in seiner Kommunikation aus Überzeugung nachhaltig und verantwortungsvoll handeln möchte. Mehr Informationen unter: www.bioculture.de

Kontakt
Henrietta Lorko,
bioculture, Brecherspitz-Str. 8, 81541 München
Telefon: 089-42 04 40 60, Fax: 089-42 04 40 72, E-Mail: info@bioculture.de

Goldener Windbeutel 2013 für dreisteste Werbelüge: Capri Sonne

ergebnis_goldener_windbeutel_2013_611x407_gerDer Preis für die dreisteste Werbemasche für ein Kinderprodukt geht an Capri-Sonne. 120.000 Verbraucher haben das entschieden. foodwatch verleiht dem Hersteller Wild/SiSi-Werke, der den überzuckerten Softdrink mit Sport- und Schulmarketing aggressiv an Kinder vermarktet, deshalb heute am Firmensitz in Eppelheim bei Heidelberg den Goldenen Windbeutel 2013.

Das Ergebnis ist eindeutig: Capri-Sonne bekommt den Goldenen Windbeutel 2013 für die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt. Mit Abstand hat der zuckrige Soft-Drink im berühmten Folienbeutel die Online-Wahl für sich entschieden: 42,6 Prozent der 120.000 Verbraucher haben für Capri-Sonne (Orange) gestimmt. Diese Sorte enthält je 200ml-Folienbeutel sechseinhalb Stück Würfelzucker – mehr als Fanta Orange.

Obwohl zuckerhaltige Getränke erwiesenermaßen Dickmacher sind und Folgekrankheiten wie Altersdiabetes fördern, fixt der Hersteller Wild/SiSi-Werke Kinder auf allen Kanälen an, um ihnen möglichst viel Capri-Sonne anzudrehen: Nicht nur mit klassischer Fernsehwerbung, sondern auch im Internet, als Veranstalter und Sponsor von Abenteuercamps und Sportevents, in den Schulen und selbst als Kinderbetreuer in Ferienanlagen. Dadurch untergräbt Capri-Sonne gezielt Bemühungen von Eltern und Lehrern, Kinder zu gesunder Ernährung zu bewegen. Ständiges „Nein-Sagen-Müssen“ ist programmiert, solange die zuckrige Capri-Sonne für Kinder allgegenwärtig ist. Das müssen wir uns als Gesellschaft nicht gefallen lassen!

Ein ganz persönlicher Glückwunsch geht von naturblau++ an die für die Kampagne zuständigen Werbeagenturen, die dafür (un)veranwortlich sind: „Capri-Sonne setzt bei der Zusammenarbeit mit Agenturen auf langjährige Partner, vor allem aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Für klassische Werbung und PoS ist Oelenheinz & Frey, Mannheim, zuständig. PR: Publik. Agentur für Kommunikation, Ludwigshafen. Internet: Netzbewegung, Ettlingen. Media: Heye Media, München.“ (Quelle: W&V.de) – Solche Preise sind doch noch viel geiler als jeder andere Designpreis, oder? 😉

> Link zu foodwatch und aktive Beschwerdemögflichkeit bei Capri Sonne

Marketing für Start-Ups – Vortrag im Technologiezentrum Konstanz

naturblau-TZKDas Technologiezentrum Konstanz bietet mit der Vortragsreihe IMPULSE Unterstützungsmöglichkeiten für Start-Ups an. Zielgruppe sind zum einen Menschen, die sich mit dem Gedanken einer Existenzgründung tragen oder sich gerade selbständig machen, zum anderen Unternehmen in den ersten Jahren nach ihrer Gründung. Kooperationspartner des TZK ist die Wirtschaftsförderung Konstanz.

Der Vortrag „Marketing für Start Ups“ von Ralph J. Schiel von der Nachhaltigkeitsagentur naturblau+++ gibt einen Kurzüberblick über zukunftsweisende Marketingstrategien für die speziellen Anforderungen und Chancen bei Start Up Unternehmen. Inhalte sind u.a.: Ziel- und Zielgruppendefinition, nachhaltige Positionierung und Differenzierung eines Unternehmens und Markenpräsenz. Wie kann ein Jungunternehmen zielführende Kommunikation bei Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Geldgebern sicher stellen. Warum Bio-Bullshit-Bingo keinen Sinn macht und warum Werte wichtiger als Margen sind. An Hand von Praxisbeispielen werden unterschiedliche Lösungswege aufgezeigt.

Zielgruppe
– Gründungsinteressierte
– Existenzgründer
– junge Unternehmen
– weitere Interessierte

> Link zum Vortrag: Marketing für Start Ups

Mittwoch, 20. März 2013, 18 Uhr
im Technologiezentrum Konstanz, Veranstaltungssaal, 1. OG

Marketingmesse – suisse emex 2012

naturblau-suisse-emex-2012Die Suisse EMEX ist eine Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Events und Promotion und findet in jährlichem Turnus in Zürich statt. Innovative Kommunikations-Technologien, neue Produkte und Branchen werden vorgestellt und zusammen mit einem umfangreichen Referenten-Vortragsprogramm kann man sich allerlei Kenntnisse und aktuelle Inhalte zueigen machen. Die rund 350 Aussteller verteilen sich  gruppiert in vier Messehallen auf drei Hauptbereiche: MARKETING / KOMMUNIKATION, PROMOTION / WERBEARTIKEL, EVENT / LIVE COMMUNICATION.

Neu in diesem Jahr war eine eigens im Messeführer eingerichtete Rubrik „Green Guide – Entdecken Sie Aussteller mit grünen Angeboten“. Nun denn, das sollte doch offene Designertüren bei mir einrennen und somit nichts wie hin. Optisch gab es einige, wenn auch an einer Hand abzählbare, Messestände und Standsysteme, die mit Materialien (z.B. Wellpappe) agierten, die nicht mit geringem Energieaufwand und nicht nur Einweg hergestellt wurden. Immerhin. Ein nettes Messeveranstalter Gadget auch die ausgegebenen Tragetaschen. Diese sind aus recycelten PET Flaschen gefertigt und darüber hinaus gab es aus den nicht gebrauchten und zurückgegebenen Messetaschen von letzem Jahr wiederum daraus hergestellte Geldbeutel. Ein sehr schöner Cradle to Cradle Ansatz, wie ich finde.

Weniger schön ist allerdings, dass vor allem im Bereich der Give Aways immer noch der Löwenanteil der angebotenen Werbeartikel aus nicht zertifizierter oder Fair Trade-Herkunft stammt. Auch auf konkrete Nachfrage hin wichen die meisten Messestandbetreiber hierzu mehr oder weniger galant aus.

Die Kriterien für einen Eintrag in den „Green Guide“ der Messe sind leider noch etwas sehr schwammig. Da reicht es momentan, wenn ein nahmhafter Papierhersteller sich damit rühmt, dass 60% seines Sortiments FSC zertifiziert sind, ein Kamerasystemhersteller von „umweltfreundlichen Produkten“ – ohne weitere Erklärung – schreibt und mir die schnieke Hostess eines Kaffeehändlers einen Einweg-Plastik-ToGo-Becher in die Hand drückt. Das bedeutet aber auf der anderen Seite, dass es noch wirklich viel zu tun gibt auf diesem Sektor für alle Beteiligten und somit wird auch naturblau+++ die Arbeit sicher nicht so schnell ausgehen.