naturblau +++ Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches

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Text:

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Über viele Jahre beobachten wir den Wettbewerbsmarkt.

Wir sind politisch.
Gestaltung ist immer politisch.
Gestaltung ist Haltung:
Zu Marken, zu den Menschen, zur Natur.

Unsere Haltung zu Gestaltungswettbewerben & Pitches:
Wirksame Konzeptions- und Gestaltungsleistungen kosten Zeit – und somit Geld.

Wenn Konzepte und Ideen wirklich greifen sollen, wenn Gestaltung ins Ziel treffen und nachhaltig für unsere Kunden wirken soll, dann bringt ein schneller Griff in eine Schublade mit vorgefertigten Lösungen absolut nichts. Und das bekommen Sie bei uns auch nicht.

Wir liefern nur, was wir am besten können: kundenspezifische Lösungen, die wirken. Und die erreichen wir nur gemeinsam mit unseren Kunden. Der Prozess: Wir lernen uns gegenseitig kennen,
definieren die Anforderungen, wir analysieren, konzipieren, gestalten, wägen ab, lernen uns noch besser kennen, schleifen fein, entscheiden gemeinsam und feiern am Ende den Einlauf ins Ziel. Dieser
Prozess ist notwendig. Und er braucht Zeit.

Wettbewerbe, bei denen viele Agenturen anhand eines Standardbriefings ins Blaue hinein liefern, sind für den Kunden selten nachhaltig zielführend – und für die Agenturen wirtschaftlicher Humbug.

Darum nehmen wir an unbezahlten Wettbewerben nicht teil.

Was wir sehr gerne honorarfrei für Sie tun: Wir setzen uns mit Ihnen an einen Tisch, wir analysieren mit Ihnen die Aufgabenstellung, Ihre Erwartungen und Kooperationsbereiche. Wir zeigen Ihnen,
was wir können und sagen ehrlich, wo andere Dienstleister möglicherweise besser aufgestellt sind.

Auf dieser Basis erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot. Erst dann, auf dieser Vertrauensbasis, starten wir mit der Konzeptions- und Gestaltungsleistung. Und Sie können sicher sein, dass Sie am Ende genau die Lösungen bekommen, die Sie vorwärts bringen.

Wir sind nicht Anonymous.
Wir sind naturblau+++
Wir werben für den Wandel.

naturblau+++ sucht AuszubildendeN MediengestalterIN Digital & Print

naturblau-azubi-ausbildung-ihkAuf der Suche nach Werken und Werten? +++

Eine Ausbildung bei naturblau+++

Zum 01.09.2016 bieten wir einen Ausbildungsplatz zum Mediengestalter Digital und Printmedien

Tätigkeit:
Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik gestalten Medienprodukte und planen Produktionsabläufe. Sie kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen Verwendungszweck zusammen.

Wir bieten Dir:
+ aktive Mitarbeit und -gestaltung bei verschiedenen Projekten
+ praktische Wissensvermittlung im Bereich werthaltiger Markenführung,
(Printmedien, Internet und digitale Medien, Corporate Design, Events etc.)
+ Kundenkontakt, Druckereibesuch, Foto-Shootings, PR etc.
+ Erarbeiten von Konzepten und Ideen für zukunftsweisendes Design
+ Freiräume und Unterstützung bei eigenen Projekten
Weitere Informationen zu unserem Portfolio gibt’s unter www.naturblau.de

Unsere Wünsche an Dich:
+ fit am MAC (PC), gute Kenntnisse in gängigen Grafik- und Satzprogrammen (In Design, Photoshop, Illustrator usw.) wünschenswert
+ kreativ und leistungswillig
+ lösungsorientierte, konzentrierte und selbstständige Arbeitsweise
+ Engagement, Zuverlässigkeit und Offenheit

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule: Konstanz

Deine Bewerbung:
+ bitte Bewerbungen nur digital einreichen (PDF; Webseite o.Ä.) an: bewerbung@naturblau.de
+ eigene, aussagekräftige Arbeiten von Dir zeigen
+ Lebenslauf und Erfahrungen
+ kurzes Anschreiben mit Deiner Motivation und Deinen Erwartungen

Wir stellen Dir eine kleine Hausaufgabe und um uns gegenseitig besser kennen zu lernen, arbeitest Du bei uns vorab zur Probe. Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung.

Kampagne Buntiversitäts-Städte Deutschlands – Free Download

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Deutschland ist bunt. Bunt in seiner Vielfalt, in der Zusammensetzung seiner MitbürgerInnen, seiner Kulturen, seines Denkens und Handelns. Ein breites Spektrum an Offenheit und Toleranz der Mitmenschen untereinander wird uns unser Zusammenleben in Zukunft friedlich und demokratisch möglich machen können.

Insbesondere die Hochschulen waren immer schon Orte, in denen sich die Mannigfaltigkeit und Fülle an unterschiedlichen, gleichberechtigten und einander achtenden Menschen zusammengefunden hat. Es gibt 89 Universitätsstädte in Deutschland. Nicht nur diese, sondern alle Städte und Kommunen werden immer bunter und vielfältiger sein in ihrer Entwicklung.

Daher auch die Idee, aus den Universitäts-Städten Buntiversitäts-Städte werden zu lassen. Als Symbol für die Träger einer offenen, freien und demokratischen Gesellschaft. Für eine Kultur der Anerkennung und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Die von naturblau+++ entwickelte Idee ist gestalterisch an die deutschen Ortsschilder angelehnt und spielt bewusst mit einer Art Umbenamung der Städte. Ein Auswahl an verschiedenen Namen von Uni-Städten aus der ganzen Republik ist vorab und exemplarisch aufbereitet und kann sich frei und viral verbreiten. Die Dateien dazu sind frei zugänglich in unterschiedlichen Formaten (InDesign CS5.5, EPS, PDF, JPG) und können unter diesem LINK auf der naturblau+++Webseite heruntergeladen werden.

Es ist den Nutzern erlaubt, sie zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten, öffentlich vorzuführen, zu ver- und bearbeiten und mit anderen Werken zu kombinieren. Es entfallen KEINE Lizenzgebühren an naturblau+++. Auf gut Deutsch: „Is‘ geschenkt – macht damit was ihr wollt und macht keinen Scheiß.“

Es ist ausdrücklich erwünscht, dass diese Daten weiter gegeben und auch weiter entwickelt werden. Mit neuen Namen, Orten und Titeln. Auf Plakaten, Schildern, Aufklebern, Sprühschablonen, oder was auch immer euch dazu einfällt. Auf dass viele weitere, deutlich sichtbare Signale für ein farben- und menschenfrohes Deutschland gesetzt werden. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

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Interdisziplinäres Treffen der Kreativbranche – VLOW! Kongress in Bregenz

Die VLOW! ist ein Kongress zu Arbeits- und Entwicklungsprozessen im Bereich Kommunikation, Design und Architektur. In einem zweijährigen Rhythmus fand die VLOW! dieses Jahr vom 17.-18. Oktober zum vierten mal im Festspielhaus Bregenz am Bodensee statt. Über 400 Teilnehmer beschäftigten sich mit dem diesjährigen Leitthema „Der Ein-Fall – das Management von Inspiration“.

Ausgewählte internationale Gestalterpersönlichkeiten berichteten über ihre Erfahrungen mit Entwurfsprozessen. Der Schwerpunkt lag mehr auf dem Entstehen der Arbeiten, als im reinen Aneinanderreihen von Werkschauen. Die Themen der Vorträge reichten von Projektvorstellungen aus den Bereichen Architektur, Szenografie, Plakatkunst, Design und Event bis hin zu übergeordneten Themen, wie der Frage des Beitrags von kreativ sinnvollem Schaffen zum gesellschaftlich Gemeinwohl. Als Referenten beeindruckten unter anderem der internationale Top-Architekt Kjetil Trædal Thorsen vom Architekturbüro Snøhetta aus Oslo, der Schweizer Plakatgestalter Niklaus Trommler, Uwe Brückner vom Atelier Brückner in Stuttgart sowie Marian Goodman vom Massachusetts Institute of Technology (MIT).

VLOW 2014

Das VLOW! Programms beinhaltet bewusst gestaltete Zeit-Räume, die das gemeinsame Hier und Jetzt betonen: Begegnungen, professionelle Vernetzung, das Nützen der Kompetenzen des Kollektivs für eigene Projekte standen im Vordergrund. Erfahrungsaustausch und Ein-Fälle — möglichst jenseits des schon bekannten waren das Ziel. „Die Verknüpfung von transdisziplinären Fertigkeiten und Spezialisierungen steht sowohl bei den Rednern, als auch den Teilnehmeraktivitäten im Vordergrund und ist im Laufe der Jahre seit Bestehen der VLOW! zu einem immer entscheidenderen Faktor geworden.“ So Hans-Jörg Kögel, Konzeptioner und Programmverantwortlicher der Veranstaltungsreihe.

In einer halbtägigen Workshopschiene präsentierten Expertinnen konkrete Strategien, Methoden und Werkzeuge für die Entwicklungsphase von Projekten zwischen Kommunikationsdesign und Architektur. Die interdisziplinären Teilnehmer probierten, testeten und übten bei elf unterschiedlichen Aufgabenstellungen und workshop-Formaten.

In einem weiteren Austauschformat wurden die Teilnehmer zu Teilgebern, indem sie in zwanzig Arbeitskreisen selbst mitgebrachte Aufgabenstellungen und Projekte kollektiv weiter entwickelten.

VLOW 2014

Daneben vergab eine Jury den VLOW!AWARD an Studenten, Nachwuchsdesigner und etablierte Büros aus den Bereichen Design, Kommunikation und Architektur, die sich vorgegebene Aufgabenstellungen angenommen hatten. Den diesjährigen Nachwuchspreis anlässlich des Design- und Kommunikationsfestivals VLOW! holten sich die Studenten der Hochschule Konstanz (HTWG). Ihre unkonventionelle Idee eines neugeschaffenen Bachlaufs mitten durch die Vorarlberger Stadt Dornbirn, auf dem quietschgelbe Bade-Enten entlang plätschern und Besuchern als schwimmende Begleiter den Weg durch die Innenstadt weisen, überzeugte die Jury in einer Live-Diskussion vor Publikum.

Der Name VLOW! leitet sich ab vom englischen Begriff „flow“. Das „V“ steht für den Veranstaltungsort des Österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Die VLOW! vergibt ihr eigenes Kommunikationsdesign bei jeder Auflage an ein anderes  Gestaltungsbüro mit der Aufgabe des Redesign des letzten Entwurfs, in dem das visuelle Echo der Vorgänger vernehmbar sein soll. Ein Statement zu Kontinuität und Wandel auf Basis visueller Gedächtnisschichten.

VLOW 2014

Die Veranstaltung entsprach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings. Dies umfasste beispielsweise ein regionales und saisonales Catering, kostenfreie Nutzen des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Vorarlberg und die Organisation von Mitfahrgelegenheiten unter den Teilnehmern.

Der Gesamteindruck der Konferenz zeigt eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer auf der einen Seite bunten, lebendigen und zugegebenermaßen oftmals beeindruckenden Welt der Kreativen und Werber. Auf der anderen Seite bleiben einem vielleicht auch ob all dem immer wieder spürbaren Enthusiasmus über sich gegenseitig übertreffender Projekte, Getriebenheit nach dem Schaffen von immer Neuem, immer Größeren und immer nochmals Anderem die einleitenden mahnenden Worte von Marian Goldmann an die Konferenzteilnehmer im Ohr: „Euch als Kreativen kommt eine gesellschaftliche Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, was Eure tiefere, sinnschaffende und verantwortungsvolle Berufung und Euer ganz persönlicher Beitrag Eures (Be)Wirkens ist. Auf was kommt es wirklich an und wem und was dient es. Es geht mehr um das Gemein-, als das eigene Wohl. Stellt euch vor eurem geistigen Auge eure eigenen Kinder vor, oder andere Kinder, die ihr kennt und liebt. Was ist es, was ihr dieser nächsten Generation für deren glückliche und gesicherte Zukunft wünscht? Und dann fragt, was Euer täglicher Beitrag sein kann und sollte, dass dies eintreten wird. Kollektive Inspiration soll dabei helfen das allgemeine Bewusstsein und Handeln von Ego-Systemen zu Eco-Systemen zu wandeln schafft zusammen die Zukunft, die ihr wirklich im tiefsten inneren Euren Herzens wollt und zeigt dies in euren Arbeiten. “

> Link zur Bildergalerie des VLOW! Kongress2014

Plädoyer für zukunftsfähiges Kommunikationsdesign

naturblau_Leitbild_DesignDesignagenturen sind gesellschaftliche und kulturelle Impulsgeber. Dies spiegelt sich unter anderem in der Kommunikation von Marken, im Produktdesign und in der Werbung. Dadurch kommt Agenturen eine große und verantwortungsvolle Aufgabe zu. Sie können entscheiden, für wen sie ihre Kreativität und Kenntnisse einsetzen – welche Marken und Produkte werden beworben. Geht es um globalen Konsum, oder geht es um regionale Wertschöpfung? Sie können auch entscheiden, für welche Auftraggeber sie arbeiten. Wie sind deren Geschäftspraktiken und Wertvorstellungen?

Es sind eine Reihe von Stellschrauben auf dem Weg zu wirklich gutem und damit nachhaltigen Design zu beachten: in den eigenen Agenturräumen, bei den Mitarbeitern, den Kunden, den Lieferanten, dem Einkauf, der Produktion, den Vertriebswegen, usw.

Wirklich gutes Design ist weit mehr als der gestalterische Prozess an sich.  Es geht um die Bereitschaft alle am Prozess Beteiligten (Stakeholder) zu berücksichtigen und sich verantwortungsvoll, ehrlich und fair auszutauschen. Es geht um den Weitblick der Auswirkungen des eigenen Handelns. Es geht darum, eine Haltung einzunehmen, die im Einklang mit dem Umfeld steht. Die Werthaltigkeit ist der Fokus unserer Tätigkeit.

Konkret bedeutet das für uns als Gestalter, dass wir mit der Erde, ihren Ressourcen und ihren Lebewesen so umgehen, dass sie auch für zukünftige Generationen einen intakten Lebensraum und gesellschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Und das nicht nur in unserem eigenem Umfeld sondern  auch länder- und kulturübergreifend. Ökologische, ökonomische und soziale Belange – die sog. Triple Bottom Line – müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und bei der Kreation von Kommunikation und von Produkten.

Eine gute Agentur nimmt eine kompetente und verantwortungsbewusste Stellung zwischen Mensch und Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt ein.

Ein gesellschaftlicher Wandel braucht kreative Ideen und klare Konzepte, wie eine nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden kann. Dies ist die Aufgabe der jetzigen und zukünftigen Generation von GestalterInnen und Agenturen.

Wir feiern – Hauptsache nachhaltig!

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Es wird rot, gelb, diskobunt, ein bisschen blau, aber vor allem grün. Denn wenn wir feiern, dann Hauptsache nachhaltig! Aber auch fair, ökologisch, regional, phänomenal, unerwartet und unvergesslich. Am 6. Juni steigt im Kula die erste nachhaltige Party in Konstanz. Ein Paar wie Blumen und Atommüll? Keinesfalls! Wir zeigen, dass grünes Gewissen und Feierei eine Zukunft haben und dich nachhaltig beeindrucken können.

Wir starten mit den lokalen Helden des Improtheaters. Für nur sieben Euro sprengen die Talente ab 22 Uhr eingefahrene Denkmuster und überkommene Klischees. DJ Bombilla und sein experimenteller Electrosound lösen um 23 Uhr ab und begleiten dich zuverlässig durch eine abwechslungsreiche Nacht: Strampel mit dem Fahrrad gen Fürstenberg und die Uni-Fahrradwerkstatt unterzieht deinem treuen Begleiter einem kostenlosen Routinecheck.

Genieße in der KulaBar ein Bioessen und leg eine gute Grundlage für die Party. Trag in der Fahrradisko zu Stromerzeugung und Partystimmung bei und erfrische dich danach mit einem regionalen Getränk. Aber vor allem und Hauptsache: Feiere, tanz und das alles nachhaltig! Und gar nicht teuer: Denn beim Eintritt kann Elektroschrott für dich wertvoll sein. Wir sammeln von USB-Sticks über CDs bis hin zu Handys alles bis Toastergröße und lassen dich für zwei Euro weniger den Beat genießen.

Eintritt: mit Improtheater 7€, ab 23 Uhr 5€
Wer Elektroschrott (bis Toastergröße) mitbringt, zahlt jeweils 2€ weniger!
Einlass: 21:30 Uhr
Fahrradwerkstatt: 21-1 Uhr
Improtheater: 22 Uhr
> Link zum Kulturladen Konstanz

Initiiert wird die Party von translake und dem Nachhaltigkeitsrat der Uni Konstanz. naturblau+++ unterstützt das Projekt mit Strategie- und Kreativberatung, sowie workshops dazu.
Kommunikationsdesign-StudentInnen der  HTWG Konstanz haben in einem internen Wettbewerb unter Leitung von Prof. Jochen Rädeker Plakatmotive zu dem Event entwickelt.

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Fotos: Prof. Brain Switzer