#stopracism

Gemischte Teams stehen für Kreativität, Innovation und Stabilität. Und für Wertschätzung und Zusammenhalt. Das stärkt unsere Gesellschaft und hilft unserer Wirtschaft.

Wenn sich Unternehmen entscheiden, Vielfalt umfassend zu stärken und zu pflegen, benötigen sie eine Grundlage, auf der ihr Diversity Management aufbauen kann. Ein vierstufiges Modell hilft uns, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Menschen einer Organisation zu erfassen. Mit ihm lassen sich unterschiedliche Faktoren – sprich: Dimensionen – greifbar machen.

Im Zentrum des Models steht die Persönlichkeit, um die herum die nahezu unveränderbaren Dimensionen angeordnet sind. Sie werden als „Innere Dimension“ zusammengefasst. Weitere Dimensionen wie die äußere oder organisationale Dimension können den Unterschied in Organisationen und Institutionen ausmachen und im Diversity Management Berücksichtigung finden. Je weiter die Dimension vom Kern des Modells entfernt ist, umso flexibler und wandelbarer sind die Dimensionen.

Auch wenn das Modell einzelne Dimensionen unterschiedlich anordnet, ist die eine nicht weniger wichtig als die andere. Eindeutige Prioritäten gibt es nicht, das ist die Maxime der Charta der Vielfalt. Sie steht für einen ganzheitlichen Ansatz und eine wertschätzende Organisationskultur, die gegenüber allen Menschen offen ist.

naturblau+++ unterstützt seit Mai 2013 als erster Unterzeichnender im Landkreis Konstanz die Initiative „Charta der Vielfalt“

weitere Infos unter: >/https://www.charta-der-vielfalt.de/

Kampagne Buntiversitäts-Städte Deutschlands – Free Download

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Deutschland ist bunt. Bunt in seiner Vielfalt, in der Zusammensetzung seiner MitbürgerInnen, seiner Kulturen, seines Denkens und Handelns. Ein breites Spektrum an Offenheit und Toleranz der Mitmenschen untereinander wird uns unser Zusammenleben in Zukunft friedlich und demokratisch möglich machen können.

Insbesondere die Hochschulen waren immer schon Orte, in denen sich die Mannigfaltigkeit und Fülle an unterschiedlichen, gleichberechtigten und einander achtenden Menschen zusammengefunden hat. Es gibt 89 Universitätsstädte in Deutschland. Nicht nur diese, sondern alle Städte und Kommunen werden immer bunter und vielfältiger sein in ihrer Entwicklung.

Daher auch die Idee, aus den Universitäts-Städten Buntiversitäts-Städte werden zu lassen. Als Symbol für die Träger einer offenen, freien und demokratischen Gesellschaft. Für eine Kultur der Anerkennung und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Die von naturblau+++ entwickelte Idee ist gestalterisch an die deutschen Ortsschilder angelehnt und spielt bewusst mit einer Art Umbenamung der Städte. Ein Auswahl an verschiedenen Namen von Uni-Städten aus der ganzen Republik ist vorab und exemplarisch aufbereitet und kann sich frei und viral verbreiten. Die Dateien dazu sind frei zugänglich in unterschiedlichen Formaten (InDesign CS5.5, EPS, PDF, JPG) und können unter diesem LINK auf der naturblau+++Webseite heruntergeladen werden.

Es ist den Nutzern erlaubt, sie zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten, öffentlich vorzuführen, zu ver- und bearbeiten und mit anderen Werken zu kombinieren. Es entfallen KEINE Lizenzgebühren an naturblau+++. Auf gut Deutsch: „Is‘ geschenkt – macht damit was ihr wollt und macht keinen Scheiß.“

Es ist ausdrücklich erwünscht, dass diese Daten weiter gegeben und auch weiter entwickelt werden. Mit neuen Namen, Orten und Titeln. Auf Plakaten, Schildern, Aufklebern, Sprühschablonen, oder was auch immer euch dazu einfällt. Auf dass viele weitere, deutlich sichtbare Signale für ein farben- und menschenfrohes Deutschland gesetzt werden. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

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Buntiversitäts-Stadt Konstanz – Demo für offene, freie und demokratische Gesellschaft – Konstanz ist bunt

naturblau_KN_bunt_klein_finalRund 2000 KonstanzerInnen nahmen an der Demonstration am 28. Januar 2015 vom Konzil zum Münsterplatz Teil.  Ein breites Bündnis rief BürgerInnen unter dem Motto „Konstanz ist bunt“ auf,  in der Konstanzer Innenstadt ein Zeichen gegen Angriffe auf die Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Eine offene, freie und demokratische Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist eine permanente Aufgabe für uns alle.

Oberbürgermeister Uli Burchardt und weitere RednerInnen warben auf dem Münsterplatz in Konstanz für Weltoffenheit und Toleranz. > Link zur Rede von Uli Burchardt

Der Konstanzer Gemeinderat verabschiedete bereits in seiner Sitzung am 19. Juli 2012 die Konstanzer Erklärung „FÜR eine Kultur der Anerkennung und GEGEN Rassismus”.
In einem beispiellos breiten Bündnis aus Religionsgemeinschaften, Organisationen der Zivilgesellschaft und Parteien beteiligten sich u.a. auch Vertreter der ZukunftsWerkStadt 2.0, der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie und das Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft an der Kundgebung.

> Link zur Bildergalerie der Demo