Buchvorstellung Daniel Ette: Responsible Management Accounting and Controlling

Daniel-Ette-CSR-book-coverHeute wollen wir mal ein Buch vorstellen: Responsible Management Accounting and Controlling. Das erste Buch unseres Mitstreiters Daniel Ette. Nach langer und intensiver Arbeit zum Thema Nachhaltigkeitscontrolling ist nun die Veröffentlichung erschienen. Herzlichen Glückwunsch hierzu lieber Daniel!

Das Thema in aller Kürze:
Nachhaltigkeit wird bzw. ist ein Megatrend. Das Hauptmotiv der Veröffentlichung ist darin zu sehen, dass Finanz- und Controllingabteilungen bisher kaum in Nachhaltigkeitsthemen involviert sind und nicht zur unternehmerischen Verantwortung beitragen. Daniels Buch stellt die Behauptung auf, dass verantwortungsvoll handelndes Unternehmenscontrolling unerlässlich ist, wenn es darum geht eine Organisation nachhaltiger und verantwortungsvoller zu machen. Um diesem Ziel näher zu kommen stellt das Buch einen 12-Punkte-Plan vor, der darauf abzielt unternehmerische Entscheidungen auf ein ethisches Fundament zu stellen – und somit dem „Mehr-ist-besser“-Prinzip Einhalt gebieten soll.
Und nun noch kurz zum Autor:
Daniel ist Energie- und Klimaschutzmanager bei der Mainau GmbH.  An der Universität Konstanz und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ist er Lehrbeauftragter für Corporate Responsibility bzw. Werte in der Wirtschaft. Darüber hinaus engagiert er sich für die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie und im netzwerk.zukunft.wirtschaft Konstanz. Zudem ist er Mitbegründer des GemeinsamGartens Konstanz – eine Initiative, zum Ziel hat, dass Flüchtlinge und KonstanzerInnen gemeinsam und auf Augenhöhe einen biologischen Garten bewirtschaften, frei nach dem Motto „miteinander ackern – zusammen genießen“.
In der Vergangenheit begleitete er verschiedene Posten an der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeit und Unternehmenssteuerung. So war er Berater für unternehmerische Nachhaltigkeit am Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule Berlin – und hat in diesem Zusammenhang auch naturblau+++ unterstützt.
Davor etablierte er als Controller bei der Hansgrohe SE hauptverantwortlich das Nachhaltigkeitscontrolling des Unternehmens. Im Jahr 2012 wurden diese Bemühungen mit dem Green Controlling Preis der Péter Horváth-Stiftung ausgezeichnet.

Wir wünschen Daniel einen tollen Erfolg mit seiner Publikation!

Das Buch ist unter diesem Link käuflich zu erwerben.

Hier kann man direkt Kontakt zu Daniel Ette aufnehmen: daniel.ette@responsible-controlling.com

Klimaschutzkonzept Konstanz – regionale Akteure der Energiewende

Die Energiewende wird auch in Konstanz von verschiedenen Institutionen und Organisationen weiter vorangetrieben und ein Klimaschutzkonzept mit der Stadt Konstanz ist in Arbeit. Mit der Auszeichnung des European Energy Award (eea) unterstreicht Konstanz seine regionale Vorreiterrolle beim Klimaschutz.

Im Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz (KEK) arbeiten verschiedene Akteure der Energiewende als Partner zusammen an gemeinsamen Projekten. Die an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelte Projektleitung unterstützt die Vernetzung und Projektarbeit der Partner.

 

In der „ZukunftsWerkStadt“ und unter dem Motto „Konstanzer schaffen Klima“ findet ein Austausch zwischen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Projektbeteiligten, Mitwirkenden und allen, die aktiv einen Beitrag zur Schaffung eines guten Klimas leisten wollen, statt. Interessierte, Neugierige, Mitwirkende, Projektbeteiligte- kurz, alle die einen aktiven Beitrag zur ZukunftsWerkStadt Konstanz leisten wollen, können sich hier einbringen. Momentan entsteht hierbei ein Stadtplan der Verantwortung, der den Gedanken der Transition Town Konstanz (Stadt im Wandel) voranbringen wird, indem dieser Stadtplan einen Überblick der vor Ort angesiedelten Lokalitäten und Aktivitäten aus den Bereichen nachhaltiger Mobilität, Konsum, Wohnen, Ernährung, Energie etc. geben wird.

 

Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein. Dazu nimmt er mit einer kooperativen Haltung lösungsorientiert Einfluss auf die Kommunalpolitik und -verwaltung. Als unabhängiges Netzwerk fördert er einen Kulturwandel hin zu einem werteorientierten, sinngetriebenen, verantwortungsvollen und regional ausgerichteten Unternehmertum. Die Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe, und Bürgerbeteiligungen sowie von aktivem Klimaschutz und Generationenverträglichkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

Gut leben muss künftig mit deutlich weniger Energie gelingen. Das ist die Kernaussage, die hinter der Idee der 2000-Watt-Gesellschaft steckt. Das bedeutet: Wir in Europa müssen unseren Energieverbrauch um 2/3 senken. Mit einer schrittweisen konsequenten Reduktion von CO2-Ausstoss und Energieverbrauch wollen wir die 2000-Watt-Gesellschaft in der Region bis im Jahr 2050 erreichen. Ebenfalls ein weiterer Baustein auf dem Weg zur klimafreundlichen Kommune.

 

Auf einer ersten Klimaschutzkonferenz in Konstanz im November diesen Jahres engagierten sich 65 UnternehmerInnen und ExpertInnen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Unternehmerforums, welches gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und dem lokalen Solarbündnis Solarlake-Konstanz veranstaltet wurde: Solarstrom ist billiger als der Strompreis der Netzanbieter und es sind noch riesige Potenziale in Konstanz vorhanden.

Somit bündeln und verdichten sich die Bestrebungen der Stadt und Region weiter beim Thema des Klimaschutzes voranzukommen auf kommunaler, bürgerlicher, unternehmerischer und bildungsbezogener Ebene weiter.