Green Shirts meldet sich mit neuer Kollektion

naturblau-green-shirts-2018

Das deutsche Modelabel Green Shirts präsentierte vor kurzem seine nachhaltige Herbstkollektion. Neben den beliebten Shirts aus Bio-Baumwolle wurde das Sortiment um neue Materialien wie Bambus und Hanf erweitert. “Unser Fokus liegt auf modernen Schnitten und sorgfältig ausgewählten Materialien”, so der Jungunternehmer und Gründer des Modelabels, Niklas Astor.

Ziel der neuen Kollektion sei es so viele Menschen wie möglich anzusprechen. “Jeder findet Fair Fashion gut, aber niemand trägt sie. Wir wollen das ändern.” Die Qualität und lange Haltbarkeit der Kleidung in Verbindung mit modernen Look und exklusiven Designs soll Bio-Mode für eine breite Zielgruppe zugänglich machen. Nachhaltigkeit wird auf ganzer Linie fortgeführt.

Neben den neuen Designs und Stoffen konnten auch die Versandoptionen des Online-Shops weiter optimiert werden, sodass alle Bestellungen CO2-neutral verpackt und versandt werden. Die Server des Webshops werden mit Ökostrom betrieben und alle Transaktionen über eine soziale Öko-Bank abgewickelt. Projekte für Umwelt- und Artenschutz sowie eine Kooperation mit „Plant for the Planet“ (pro Bestellung wird ein Baum gepflanzt) sollen die Vision des Unternehmens hervorheben, und stehen kurz vor der Finalisierung.

“Es ist Zeit, dass umweltfreundliche und fair hergestellte Kleidung in der Mitte unserer Gesellschaft ankommt. Diesem Ziel sind wir mit dieser Herbstkollektion einen großen Schritt näher gekommen,” so Astor.

Unternehmensinfo:
Green Shirts wurde 2012 in Deutschland gegründet. Durch Kooperationen und namhafte Großkunden wie der UNO, TEDx und Bing konnte das Biomodelabel stetig wachsen und expandieren.

Das grüne Unternehmen mit Sitz in Bayern stellt ökologisch nachhaltige Kleidung her. Die Rohstoffe für die Produktion der Textilien werden fair gehandelt; alle Beteiligten im Herstellungsprozess werden gerecht bezahlt. Green Shirts bietet nachvollziehbare Produktionswege, umweltschonende Produktion, sowie hochwertige und vor allem moderne Schnitte, Designs und Farben. Das macht das Modelabel auch als Ansprechpartner für die CSR-Kampagnen größerer Unternehmen interessant.

> zur Webseite von green-Shirts

Future Fashion Day: Zukunftsweisende Mode in historischen Gemäuern

naturblau-future-fashion-day13-konstanzKonstanzer Studenten organisieren erste Messe für nachhaltige Mode am Bodensee

Konstanz – Ihr gemeinsames Ziel verband sie mehr denn je an diesem Abend: Organisatoren, Aussteller und Designer brachten Besuchern und Zuschauern beim ersten Future Fashion Day am Dienstagabend ihre Vision der Nachhaltigkeit näher. Die Studierenden der Hochschulgruppe oikos Konstanz unter der Leitung von Leyla Kazimova schafften es, zehn Aussteller, über 15 Labels aus ganz Europa und mehr als 500 Besucher zu der Messe im historischen Konzil zu versammeln. Eines wurde dort auch dem letzten Zweifler klar: Nachhaltige Mode ist keineswegs farblos, unförmig oder unscheinbar. Im Gegenteil: Vom lustig bedruckten T-Shirt bis hin zum glamourösen Abendkleid war für jeden Geschmack etwas dabei.

Aber auch der lehrreiche Teil durfte an diesem Tag nicht fehlen. In Workshops und Vorträgen beleuchteten Experten verschiedene Aspekte nachhaltiger Kleidung. Die zahlreichen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekamen so Einblicke in ein komplexes zukunftsweisendes Thema. „Die Teilnehmer waren überaus interessiert und es wirklich Spaß gemacht“, berichtet Katharina Schaus begeistert aus dem von ihr geleiteten Workshop über Messinstrumente der Nachhaltigkeit in der Textilbranche.

Den ganzen Tag über konnten sich die Besucher bei den Austellern direkt über deren Produkte informieren und diese auch erwerben. Mode von der Stange trafen sie jedoch nicht an, vielmehr ließen sie sich von liebevoll gestalteten Einzelstücken begeistern – von süßer Mädchenmode über Sonnenbrillen aus Bambus bis hin zu veganen Schuhen. „Ich war positiv überrascht von der Resonanz auf die Veranstaltung“, resümiert die Ausstellerin und Labelgründerin Katharina Kaiser. Denn obwohl es der erste Future Fashion Day am Bodensee war, zog er viele Interessierte an. „Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei“, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Der krönende Abschluss des Tages im Zeichen der Nachhaltigkeit bildete schließlich die alle Erwartungen übertreffende Modenschau. Etwa 20 Mädchen und auch Jungs, vorwiegend Studierende, wagten den Marsch über den Laufsteg. Aus den Laien vermochte der professionelle Laufstegtrainer Ernst Look innerhalb weniger Stunden sehr professionell wirkende Models zu machen. Der Laufstegtrainer hat es sichtlich genossen mit den jungen Amateurmodels und Organisatoren zusammen zu arbeiten. „Ich bin wirklich begeistert von der Idee, die Leyla und ihr Team so toll umgesetzt haben“, schwärmt Ernest Look. Er selbst habe beim Future Fashion Day sehr viel über den Nachhaltigkeitsaspekt der von ihm so geliebten Mode erfahren. „Ich mochte die Kleidungsstücke wirklich sehr. Ich habe gleich gefragt, was sie kosten“, fügt er mit breitem Lächeln hinzu.

Während der dynamischen Modenschau strahlten aber nicht nur die Gesichter der Models, sondern auch die der Zuschauer. Viele von ihnen bekamen einen Einblick in eine für sie ganz neue Welt und wirkten geradezu verzaubert von der bunten Show. „Wir sind einfach allen unendlich dankbar, die diesen tollen Tag ermöglicht haben“, bedankt sich die Präsidentin der Hochschulgruppe oikos Konstanz, Leyla Kazimova, bevor auch sie nach getaner Organisationsarbeit die Modenschau voll und ganz genießen kann. Das gemeinsame Ziel der Nachhaltigkeit verband an diesem Tag alle miteinander, so dass von dem ansonsten in der Modeindustrie vorherrschenden harten Wettbewerb nichts zu spüren war.

Weiterführende Informationen zu Sponsoren, Designern und Organisatoren finden Sie unter: www.futurefashionday.org.

Kontakt:
oikos Konstanz:
Leyla Kazimova
futurefashionday@gmail.com
president@oikos-konstanz.org
www.futurefashionday.org
http://konstanz.oikos-international.org

Bilder und Text: oikos Konstanz