naturblau+++ – Klimaneutral mobil unterwegs

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Im Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ identifizieren naturblau+++ und das Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule Berlin mit ihrem Coach Daniel Ette seit März 2013 relevante umweltbezogene, soziale und ökonomische Themen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Deshalb ist die Nutzung von Elektromobilität auch ein Thema des letzten Teilbereichs unseres Projektes. Bei diesem Bereich geht es darum, die unternehmensbezogene Mobilität unter ökologischen Gesichtspunkten zu verbessern. Als Firmenfahrzeug von naturblau+++ wird nur noch ein Elektro-Roller verwendet, um die Umwelteinflüsse durch Kundentermine zu verringern. Darüber hinaus wurde die Nutzung von Fahrrädern im Unternehmen dadurch gestärkt, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Firmenfahrräder gestellt wurden, um kürzere Distanzen zu überwinden. In den Ausnahmefällen, bei denen auf konventionelle Fahrzeuge zurückgegriffen werden muss, also insbesondere bei längeren Anfahrtszeiten zur Arbeitsstätte, kompensiert naturblau+++ seit 2013 die emittierten Abgase über die Organisation myclimate. Auch der Postversand erfolgt seit einiger Zeit komplett ohne Klimabelastung. Durch die Kombination dieser Maßnahmen konnte naturblau+++ erreichen, dass die unternehmensbezogene Mobilität sowie die Kommunikation zu 100% klimaneutral stattfinden.

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Der FC Bayern steigt ab

Im ZEO2 Mobilitätstest prüft die Deutsche Fussballstadien auf Anreisefreundlichkeit mit Bus und Bahn. Der FC Bayern ist hierbei letzter und Anreise-Meister ist Frankfurt.

Jedes Fussball-Wochenende sind ca. eine halbe Million Menschen auf den Fußball-Fan-Beinen und Rädern, um sich Spiele live in den Arenen anzusehen. Pro Spieltag sind ca. 100.000 Privat-Pkw unterwegs, die Autobahnen verstopfen, innerstädtisch Staus erzeugen und zum Teil lustig wild Parken. So werden jedes Wochenende Hunderte Tonnen Co2 erzeugt.  Schneller und bequemer ginge es oftmals mit dem ÖPNV – wenn es denn auch in entsprechendem Maße attraktive Angebote hierzu gibt oder gäbe.

Eine Aufstellung von Fahrzeit, Fußweg, Umstieg, Taktung der Zubringer zu den Stadien ist in der neuesten Ausgabe des Umweltmagazins der taz ZEO2 enthalten:

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Und nicht nur da besteht gehöriger Aufholbedarf für den aktuellen Champions League Sieger. Auch bei der Erstellung von CSR-Berichten, Nutzung regenerativer Energien und Wassereinsparung haben andere Vereine die Rasenlänge vorn: Mit dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV haben zwei Bundesligavereine bereits Ergebnisse in einem sogenannten CSR-Bericht vorgelegt. Corporate Social Responsibility ist in der Wirtschaft mittlerweile gängig – Unternehmen engagieren sich neben ihrem Kerngeschäft für Gesellschaft und Umwelt. Verpflichtend sind weder die sozialen Projekte, noch die CSR-Berichte. Jetzt hat auch die Deutsche Fußball Liga nachgezogen und den ersten Bundesliga Umweltreport vorgelegt.

Zukunftsorientierter Energievorreiter war 1995 der SC Freiburg, der die erste Solaranlage auf seinem Bundesliga-Stadiondach unterbrachte. Heute stehen die Profis in der Umkleide unter sparsamen Duschköpfen und der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, sein Stadion CO2-neutral zu betreiben. Was das heißt, lässt sich schon beim FC Augsburg betrachten. Dort steht seit 2009 eines der wenigen CO2-neutralen Stadien weltweit.  Wie auch bei anderen Erstligaclubs kommt der Strom aus erneuerbaren Energien. Die Heizung übernehmen zwei Grundwasser-Wärmepumpen, die ganzjährig mit etwa 10 Grad kaltem Wasser versorgt werden. Der Rasen und das Gebäude lassen sich so im Sommer kühlen und im Winter heizen. Sollte der Winter zu streng werden, lässt sich noch eine Bio-Erdgas-Anlage zuschalten.

Und dann noch die Sache mit dem hübsch-grünen Rasen. Das kostet und verbraucht und zwar mächtig: Pro Woche müsse ein Spielfeld mit etwa 15-20 Litern pro Quadratmeter bewässert werden. In einer Saison entspricht das dem Inhalt eines schmalen 25-Meter Schwimmbeckens.

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Noch schwerer wiegt die Rasenheizung in der Ökobilanz: Die Deutsche Fußball Liga schreibt vor, dass „für den Spielbetrieb eine Regelwärmeleistung von 900 bis 1.200 kW“ zu gewährleisten ist, um den Rasen zu beheizen. Heißt: Während eines 90-minütigen Spiels fallen bis zu 1800 Kilowattstunden Strom an – etwas mehr, als ein Singlehaushalt im Jahr verbraucht. Üblicherweise laufen die Heizungen aber von November bis Februar komplett durch, in manchen Jahren sogar etwas länger. Die Rasenzüchter wünschen sich deshalb eine längere Winterpause und mehr Spieltage im Sommer. Dann wächst der Rasen am besten und verbraucht weniger zugeführte Energie.

Damit der Rasen aber auch in den Wintermonaten saftig grün scheint, nutzen die Vereine heute besondere Lampen, die das Wachstum fördern. Bisher werden dazu noch Natriumdampflampen genutzt. Werder Bremen schreibt, dass man im Jahr etwa 400 000 Kilowattstunden benötige um den Stadionrasen so zu beleuchten und aufzupäppeln. Die Kosten für solch eine Beleuchtung liegen Schätzungen zufolge zwischen 100 000 und 300 000 Euro. Ähnlich dürfte es auch in der Münchner Allianz Arena aussehen. Im alten Münchener Olympiastadion hingegen hat ein Rasen dank der offenen Tribünen bis zu zehn Jahre lang gehalten. Ohne künstliches Licht. Aber auch für das Rasendilemma ist eine Lösung in Sicht: Derzeit werden Anlagenkonzepte getestet, bei denen LEDs das perfekte Licht für die Grashalme liefern und Energie sparen.

Na dann: Pack ma’s Buam! Umschalten von Rot auf Grün für eine nachhaltigere Spielzeit.

(Quellen: ZEO2 Ausgabe 02/2013 Seite 60 f.(auch Foto), http://green.wiwo.de/umwelt-die-fusball-bundesliga-wird-grun/)

naturblau+++ erhält Förderung im Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“

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Im Rahmen dieses Programmes unterstützt das Berliner Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule seit März 2013 die Agentur naturblau+++ bei der Entwicklung und Implementierung einer individuellen CSR-Strategie. Das Projekt läuft bis Februar 2014.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand, das gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) aufgelegt wurde. Durch dieses Programm sollen Unternehmen aus dem Mittelstand passgenaue Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) angeboten werden.

Im Rahmen des CSR Projektes werden für naturblau+++ relevante Aspekte in Bezug auf umwelt-, soziale und ökonomische Themen identifiziert und kommuniziert. Darauf aufbauend werden diese Nachhaltigkeitsthemen in interne Prozesse integriert. Ziel ist die Entwicklung eines operationalen Instrumentariums zur Optimierung nachhaltiger Kommunikationsprozesse bei naturblau+++, welches die Wirkung der Nachhaltigkeit auf andere Stakeholder und von anderen Stakeholdern greifbar macht.

Dabei werden bestehende Verhaltensfragebögen zur Markenführung bei Unternehmen evaluiert, modifiziert und unter Aspekten der Nachhaltigkeit optimiert. Es werden Workshops und andere Medien erarbeitet, um die Thematik der Nachhaltigkeit den Stakeholdern von naturblau näher zu bringen und nachhaltiges Handeln im gegenseitigen Austausch zu verstärken.

 

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Nachhaltigkeits-Workshop für Startup Unternehmen VIDA-eat different

naturblau-ViDa-MarkenworkshopDas Startup Unternehmen VIDA-eat different hat sich zum Ziel gesetzt mit ihrem Unternehmenskonzept eine passende Antwort auf lähmend-schwere Mahlzeit, gehetztes Essen in der Mittagspause, ungesundes Fastfood und eintönige Langeweile auf den Speisekarten zu geben. Diesen nachhaltigen Ansatz finden wir von naturblau unterstützenswert und tragen zu der crowdfunding Aktion von VIDA in Form eines Markenworkshops mit dem Schwerpunkt einer nachhaltigen Kommunikationskonzeption für das Unternehmen bei. Die junge Marke soll gezielt in den angestrebten Tätigkeitsfeldern wachsen. Daher unterstützt naturblau das Team von ViDa bei der Analyse der Unternehmenskultur, der Formulierung von klaren internen und externen Nachhaltigkeitsrichtlinien und CSR-Maßnahmen (Corporate Social Responsibility), um die Marke von Beginn an zukunftweisend zu positionieren.

In dem workshop wurden zusammen mit dem Team von VIDA Teilbereiche erarbeitet und beleuchtet, wo und wie interne Werthaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden sollten. Dies reicht von Büroorganisation, Geräte, Materialien, Möbel, Reinigung bis hin zu Abfalltrennung. Bei den externen Belangen gilt es zu beachten, inwieweit z.B. Mobilität, Aussenwerbung, Kleidung und Lieferung ein nachhaltige Rolle einnehmen können. Ziel ist es, in dem neuen Brand eine stringente Markenstrategie umzusetzen, die einen gesamtheitlichen Ansatz einer werte- und verantwortungsorientierten Markenkommunikation zum Ausdruck bringt. Wir wünschen VIDA viel Erfolg mit diesem Ansatz und freuen uns, weiterhin ein Wegbegleiter bei der Markenberatung sein zu können.

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