Rhine CleanUp – Mitmachen beim großen R(h)einemachen am Sa. 15. September

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Was wir tun:
Wir sammeln gemeinsam Müll am und um den Rhein herum, von der Quelle bis zur Mündung!
So schaffen wir Aufmerksamkeit wie unsere Art zu leben den Ort, an dem wir leben, arbeiten oder aufwachsen, beeinflusst.

Was kannst du tun:
Nehm an einem Cleanup in einer der teilnehmenden Städte teil oder veranstalte ein Cleanup in deiner Stadt.

Lade deine Freunde ein, mitzumachen und es weiter zu sagen.

 Sei Teil einer europäischen Bewegung und bewege etwas!

Auch Konstanz macht als Stadt mit. Hier die Infos:

Zu diesem Anlass entstand die Idee eines Rhine Cleanups von der Quelle bis zur Mündung. Es werden möglichst viele Städte und TeilnehmerInnen gesucht, die an diesem Tag Müll entlang des Rheins sammeln.

Konstanz darf hierbei mit dem Rheinkilometer Null natürlich nicht fehlen, weshalb der „Arbeitskreis Müll“ die Organisation eines Rhine Cleanups in Konstanz übernommen hat.
Wir starten an diesem Tag um 10 Uhr am Rheintorturm, Rheinkilometer NULL. Dort werden wir ein Foto der Gruppe machen und uns danach auf den Weg begeben, um Müll einzusammeln.
Wer später oder an anderer Stelle dazu kommen mag, kann dies gern jederzeit tun.

> > > ABLAUFPLAN < < <
* 10:00 Uhr Treffen am Rheintorturm (Rheinbrücke) mit Foto am Rheinkilometer Null, Müllsammeln bis zur Fahrradbrücke, Brückenquerung
* 11:00 Uhr Treffen im Herosé-Park neben der Fahrradbrücke, Müllsammeln im Herosé-Park bis zur Bischofsvilla
* 12:00 Uhr Treffen vor der Bischofsvilla (Otto-Adam-Straße 5), Müllsammeln bis zur Schänzlebrücke (Europabrücke), Brückenquerung
* 13:00 Uhr Treffen an der Fußgängertreppe, die von der Brücke herunterführt, unter den Linden, Müllsammeln vom Schänzle bis zur Strandbar
* 14:00 Uhr Strandbar, offenes Ende

> > > AUSSTATTUNG < < <
Müllsäcke und Müllzangen werden wahrscheinlich in ausreichender Menge vorhanden sein, Handschuhe sollten selbst beigesteuert werden. Und wer Kronkorken aus der Erde pulen möchte, kann gern entsprechendes Werkzeug mitbringen. Je nach Wetterlage bitte an Sonnenschutz und ausreichend Trinken denken. Über weitere Sponsoren würden wir uns natürlich freuen (Getränke, Equipment etc.).

Kontakt bei Fragen, Anregungen und anderen Hinweisen:
Evelyn Spillmann, kontakt@dasexperimentgelbersack.de,
Susan Rößner susan.rössner@posteo.de
Auf ein erfolgreiches R(h)einemachen!

> Link zu facebookveranstaltung Konstanz

> mehr unter: https://www.rhinecleanup.org/

Save the Date – Atommüllendlager am Rhein

naturblau-benkenDas Dorf Benken ist eine typische Schweizer Weinbaugemeinde, inmitten einer prächtigen Landschaft, direkt am Rheinfall und der Grenze gelegen, mit einer intakten dörflichen Strukturen, einer regen Vereinskultur und – wenn alles klappt – auch in absehbarer Zeit mit einem netten Atommüllendlager. Die Wohngemeinde mit hoher Lebensqualität ist bisher der beste aller geologisch schlechten Standorte in der Schweiz für einen leckeren „Cocktail“ aus  130 m³ hochradioaktiver Abfälle und 4800 m³ Brennelementen.

Da in der Schweiz neue AKWs geplant sind,  soll nach dem Willen der wirtschaftlich starken Schweizer Atomindustrie auch dieser zusätzliche Müll in das Endlager. Im Juni und Dezember 2008 wurden in der Schweiz drei Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau neuer Kernkraftwerke eingereicht (Ersatz des KKW Mühleberg, Ersatz des KKW Beznau, Neubau eines KKW im Niederamt bei Gösgen). Die geplanten neuen AKWs sind ein wichtiger Grund warum die Atomlobby so stark auf dieses Lager drängt. Sie sucht schon lange nach einer „vorzeigbaren“ Deponie um endlich Akzeptanz für die Atomenergie zu schaffen.

Ein Diskussionspapier der atomenergiefreundlichen US Atomic Energy Commission beschreibt einen geeigneten Standort für ein Atommüllendlager mit nachfolgenden Kriterien.
Es müssten all diese Bedingungen erfüllt sein:
•    Mindesttiefe für das Lager 3000 Meter
•    in einer unbewohnte Region
•    ohne hohe Erhebungen (Berge) in der Nähe
•    ohne Verbindungen zwischen den unteren Gesteinsschichten und dem Wassersystem an der Oberfläche
•    Keine komplexen geologischen Strukturen (Falten, Spalten)
•    Keine Erdbebengefahr
•    Gewöhnliches Gestein, das wirtschaftlich bedeutungslos ist

Vergleicht man die geologische und geographische Situation am Hochrhein mit diesen Anforderungen trifft keine einzige dieser Bedingungen zu. Chapeaux! So einen Ort zu finden, muss man erst mal schaffen.

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein
copyright: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein

 

„Das Endlager wird eventuell auch nicht erst in 30 bis 40 Jahren realisiert, wie es bisher immer so beruhigend hieß, sondern vielleicht auch schon wesentlich früher“ sagt Martina Matt für den BUND Waldshut dazu.

Die Frage der (Un)Sicherheit eines solchen Atommülllagers betrifft nicht nur die Anwohner in einem kleinen Radius um das Lager. Ein undichtes Atommülllager in Benken am Rheinfall wäre eine Katastrophe für alle Menschen der Region. Atommüll am Rhein und seinen Zuflüssen ist eine potentielle Gefahr für alle Rheinanlieger.

Die Bewohner der Region und insbesondere die vielen Millionen Menschen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien und Holland, die ihr Trinkwasser aus dem Uferfiltrat des Rheins beziehen, sind jetzt schon ganz euphorisch, wenn die Nationale Genossenschaft zur Lagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA) die feierliche Eröffnung des ersten Schweizer Endlagers für hochradioaktiven Atommüll hier vor Ort ermöglichen will. Schauen Sie gerne mal in Benken vorbei und fragen Sie nach dem geplanten Standort des Endlagers. Man freut sich sicher über Ihren Besuch.

weitere Infos dazu gibt es hier:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/atommuell-benken.html
http://www.mitwelt.org/atommuell-gefahr-fuer-eine-million-jahre.html