#NetzstreikFürsKlima

Zusammen mit Fridays For Future laut fürs Klima. Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise.
 
Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen – nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima!

Die Antworten der Politik auf die Krise müssen so gestaltet werden, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Wenn jetzt Hunderte Milliarden fließen, dann muss jedes Konjunkturpaket auch gezielt den Klimaschutz voranbringen.

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Musical zum Thema Meeresschutz der Musik-Insel Konstanz

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„Der achte Kontinent – Hilferuf aus dem Meer“ so der Titel des Musicals von Nadja Adam und der Affenbande. Über 120 große und kleine AkteurInnen waren an den Vorbereitungen und der Durchführung des Projektes beteiligt. Musiker, Tänzer, Schauspieler, eine Band, Sänger und ein ganzes Team von HelferInnen haben daran mitgewirkt, dass wieder einmal ein herausragendes und begeisterndes Musical zu Stande gekommen ist. Die Premieren dazu in der Petershauser Halle am 8. & 9.Juli waren bestens besucht und die Zuschauer feierten mit lang anhaltendem Applaus die Vorstellungen. Unterstützt wurde das Projekt von zahlreichen Organisationen, die sich mit Müll- und Plastikvermeidung und Meeresschutz befassen. u.a. Greenpeace Bodensee, Unverpackt Konstanz, monomeer, Naturschule Region Bodensee u.v.m. Wir freuen uns, dass wir von naturblau+++ mit unserem Sponsoring von Holzbesen für das Stück, zumindest auf der Bühne zu einem sauberen (Meeres)Boden beitragen konnten. Danke an Nadja Adam für ihr unermüdliches Engagement, Kindern zeitaktuelle Themen spielerisch und mit lehrendem Hintergrund dazu zu vermitteln.

> weitere Infos zum Musical und der Musik-Insel

> Impressionen vom Musical

 

Veggie Dinner Konstanz

Veggy Day KonstanzKonstanz isst klimafreundlich, unter diesem Motto wurde einer der vielleicht letzten schönen Sonnentage des Jahres genutzt und ein spontanes VeggieDinner auf dem Münsterplatz veranstaltet. Wie schon 2012 galt wieder, jeder bringt etwas leckeres klimafreundliches zu essen sowie Besteck und Teller mit – um die Tische wurde sich vom engagierten Organisationsteam um Felix Müller gekümmert. Neben spannenden Gesprächen und vielen neuen Kontakten gab es jede Menge super leckere Beiträge zum Dinner.

Der Veggieday ist ein fleischfreier Tag in der Woche und eine Möglichkeit, wie jeder von uns ganz einfach etwas für den Klimaschutz tun kann. Er ist lecker, gesund und macht “nachhaltig” satt. Dabei geht es aber weder darum, den Sonntagsbraten abzuschaffen noch vorzuschreiben, wer wann was essen darf. Jeder darf selbst entscheiden ob er oder sie einen Veggieday bei sich zu Hause einführt und wenn ja an welchem Tag oder welchen Tagen. Ganz nach dem Motto „jede Mahlzeit zählt!“ Da es aber gemeinsam leichter fällt schlagen wir vor: Donnerstag ist Veggieday

Ziel ist es, dass an einem Tag in der Woche Konstanzer Schulen, Kitas, Mensen und Kantinen auf Fleisch verzichten und stattdessen ausschließlich oder zumindest deutlich mehr vegetarische Gerichte anbieten. Neben öffentlichen Einrichtungen dürfen sich natürlich auch Restaurants, Betriebskantinen und alle Konstanzerinnen und Konstanzer am Veggieday beteiligen und einmal pro Woche bewusst auf Fleisch verzichten. Wenn alle Konstanzer auch nur einen Tag in der Woche auf Fleisch verzichten, würde das rund 11.000 Tonnen CO2 einsparen, das entspricht dem jährlichen CO2 Ausstoß von etwa 6.300 Durchschnitts PKW.

In Deutschland wird die Kampagne zur Einführung eines Veggietages vor allem vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) getragen. Zu den Partnern des VEBU zählen die Albert Schweitzer Stiftung, Oxfam, Plant-for-the-Planet und die Global Marshall Plan Initiative.

Im Januar 2010 hat Bremen als erste Stadt in Deutschland den fleischfreien Donnerstag eingeführt. Das Projekt wurde von der Bürgerstiftung Bremen umgesetzt und wird vom rot-grünen Senat unterstützt. Seitdem haben zahlreiche Städte beschlossen, sich der Initiative anzuschließen. Besonders breit ist die Unterstützung von Großküchen und Restaurants in Münster, Marburg und Göttingen. Vor allem Unimensen haben in größerer Zahl vegetarische Tage eingeführt.

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Guerilla Marketing: Fracking-Bohrung bei der Imperia in Konstanz

naturblau-Fracking-BodenseeÖlbohrungen in der Arktis? Fracking am Bodensee? Alles heiße Luft, oder was? Nein, was für grandiose Ideen der Mineralölkonzerne! Das sind nicht nur wahnwitzige Unterfangen, sondern schlicht auch  rückwärtsgerichtete Versuche der Energiegewinnung mit keinerlei Zukunftsfähigkeit.

Dazu hat sich Greenpeace ein ganz besonderes Fotoprojekt ausgedacht, welches bereits in über 50 Städten stattgefunden hat. Es geht darum, ein Schild mit dem Spruch “Wäre hier Öl, Shell würde bohren” an einem Ort, der für Bohrungen genausowenig in Frage kommen sollte wie die Arktis aufzustellen. Es werden Fotos von dem Schild gemacht und ins Netz gestellt. Die Leitidee hinter dem Fotoprojekt: Wer so verrückt ist, in der Arktis nach Öl zu bohren, dem ist alles zuzutrauen.

Wir von naturblau++ haben zusammen mit Gleichgesinnten diese Aktion nach Konstanz geholt. Eingebettet in idyllischer Hafengegend, vor dem Hintergrund der Imperia, fanden wir, dass dies ein wundervoller Ort für eine kleine „Probe-Bohrung“ sein könnte. Aktivisten inklusive einem „Bodensee-Eisbär“ haben sich heute vor Ort zu dieser Protestaktion eingefunden.

Im Vorfeld wurde die Kampagne durch Guerilla-Marketingmaßnahmen vorbereitet. Im Netz und mündlich durch Personen wurden gezielt Teil-Informationen zu angeblichen Sondierungsbegehungen und möglichen Probebohrungen des Shell-Konzerns gestreut. Diese Desinformation fand ihren viralen Weg: über besorgte BürgerInnen, quer durch die Stadtverwaltung, über Gemeinderatmitsglieder, bis hin zu den Bodensee Schifffahrtsbetrieben. Presse und Umweltverbände wurden vorab instruiert und somit wurde die Aktion zu einem guten Beispiel, wie Guerilla-Marketing zielgenau und effektiv eingesetzt werden kann. Selbstverständlich wurden die Behauptungen bei der Aktion gegenüber den Fragenden aufgeklärt, dass die angeblichen Probebohrungen (am heutigen Tag) nicht stattgefunden haben, sondern dies nur ein Mittel zur Aufmerksamkeitssteigerung gewesen ist. Tarnen und Täuschen.

Christoph Lieven von Greenpeace fordert von der Bundesregierung, dass sie sich international für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis und Antarktis einsetzt. Wir fordern von den hiesigen Zuständigen und Politikern rund um den See ein klares Bekenntnis zum länderübergreifenden Frackingverbot in der Bodenseeregion.

Ein besonderer Dank geht an unsere Unterstützer der Aktion, dies sind u.a.: BUND Ortsverband Konstanz, Die Grünen – Kreisverband Konstanz, bizzcenter24, 3Freunde, Digitaldruckhaus, Translake, Weltladen Dettingen, bioBodensee, Gemeinwohlökonomie-Regionalgruppe Konstanz, ISC Konstanz, VIDA-eat different, Wirtschaftspioniere fair&regional.

 

weiterführende Links:

> Fracking am Bodensee: https://www.facebook.com/groups/223600957735659/?fref=ts

Ausführliche Infos des BUND-Konstanz zum Thema:
> http://www.bund-konstanz.de/themen/fracking-am-bodensee/
> http://pfullendorf.bund.net/themen_und_projekte/fracking/

> Karte mit den geplanten Frackinggebieten am Bodensee: http://www.natur.de/de/20/Was-wird-aus-dem-Bodensee,6,0,1254.html

> zur Petition für das Artis Schutzgebiet, die bisher 3,4 Millionen Menschen unterschrieben haben: http://savethearctic.org/

> Bildergalerie deutschlandweite Aktion: http://www.greenaction.de/kampagnen/mitmachen/mitmachphotos/23084

> Schildervorlage zum Download: http://blog.greenpeace.de/blog/2013/07/09/30493/

Eco apps für smart Phones

Eco-Apps können helfen, die Umwelt zu schonen. Beim Kochen, Heizen oder beim Energieverbrauch: Mit nutzbringenden Programmen kann man auf dem Handy einfach kontrollieren, welche Auswirkungen auf die Umwelt der eigene Lebensstil hat und was man verbessern kann.

eco challangeMit EcoChallenge können die Nutzer kleine Umwelt-Aufgaben im Alltag erledigen und bekommen dazu nützliche Hintergrundinfos. Beispiel: Die Aufforderung eine Plastiktüte einfach mehrfach zu benutzen, anstatt sie direkt wegzuwerfen. Um das Bewusstsein zu schärfen, berechnet das Programm, wie viel Erdöl für alle Plastikgegenstände im eigenen Haushalt verbraucht wurde. Auf Facebook kann man auch seine Freunde animieren, mitzumachen und seine Erfolge posten.

 

Virtual WaterDas Projekt „Virtual Water“ möchte aufzeigen, wie viel Frischwasser man braucht, um bestimmte Produkte herzustellen. Dies soll zu einem Überdenken des eigenen Handelns beim Konsumieren führen.

 

 

Go Green liefert grüne Tipps bei jedem app Start. Wie grün ist man selbst? Trägt man eher zu Lösungen bei oder ist man eher Teil des Gesmatproblems? Der eigene grüne Status änert sich, je mehr Tipps man sich dazu holt.

 

 

 

 

CO2 footprintDie Applikation CO2-Footprint („CO2-Fußabdruck“) zeigt an, wie viele Bäume nötig sind, um den jährlichen eigenen CO2-Verbrauch auszugleichen. Hierzu müssen grobe Angaben zu Ernährung, Energieverbrauch und wie viele Kilometer man mit welchem Verkehrsmittel zurücklegt, gemacht werden. Die Angaben sind zwar sehr allgemein, der Baum-Vergleich ist aber ein anschauliches Beispiel, um sich bewusst zu machen, wie CO2 man eigentlich selber durch sein Verhalten verursacht.

 

 

 

Quiz ManiaQuizmania ist das spannende Wissensspiel der Migros und dem WWF, für Gross und Klein. Wie gut kennst du dich aus, wenn es um Klima, Wald und Wiese geht? Und wie sieht es mit Gebirge, Mensch, Meer und Ernährung aus?

 

 

 

Energie Check„Energie Check“: Wasser, Strom und Heizung prüfen. Das Programm ist ein Online-Tagebuch für Zählerstände von Wasser-, Strom- und Heizung. Die App macht den Verbrauch in Grafiken anschaulich und zeigt, wie der eigene Energieverbrauch einzuordnen ist. Dazu gibt’s Tipps, wie man effektiv Energie im eigenen Haus sparen kann. Dazu müssen mehrmals die Zählerstände eintragen werden. Spart Geld und schont dazu auch noch die Umwelt.

 

 

 

Fisch app GreenpeaceWelche Fische kann ich mit gutem Gewissen essen? Von welchem Fisch ist abzuraten? Die Frischratgeber-App von Greenpeace teilt die weltweiten Fischarten in Kategorien ein. Sind bestimmte Bestände etwa bereits überfischt, rät sie von einem Kauf ab. Als Grundlage dafür dienen Informationen wie Herkunft, Fang- und Zuchtmethode.