Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2012

Baden-Württemberg feiert 2012 seinen 60. Geburtstag. Neben einigen großen landesweiten Aktionen, wie z.B. den „Übermorgenmachern“ gibt es zudem zahlreiche weitere Veranstaltungen im ganzen Land. Am Freitag, 20 April und Samstag, 21. April 2012 heißt es für das ganze Land „ab in die zukuNft!“. 

48 Stunden für die Nachhaltigkeit.

 

„Im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitstage 2012 stehen 48 Stunden für die Nachhaltigkeit:  Im ganzen Land werden zahlreiche Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit stattfinden – rund 400 Aktionen sind registriert, viele weitere in Planung. Mal sind sie spannend, mal nachdenklich, mal unterhaltsam, aber mit Sicherheit immer informativ. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen fünf wichtige Zukunftsthemen: Klima, Energie, nachhaltige Ressourcennutzung, nachhaltiges Wirtschaften und Bildung.“ http://kalender.nachhaltigkeitstage-bw.de/veranstaltungen.php

Aus disem Anlass haben wir von naturblau uns diesen Termin ausgewählt, um unsere offizielle Firmeneröffnung zusammen mit Kunden, Netzwerkpartnern, Freunden und Familie zu feiern. Wir freuen uns auf ein tolles Event im Zeichen der Werthaltigkeit.

apps für Smart phones – mal sinnvoll

So, und was mach ich nun so alles mit meinem clever&smarten Wischtelefon, außer dass es mir die geschäftlichen Tätigkeiten doch sehr erleichtert? Im Bewusstsein, dass dieses mobile Bürscherl doch einen recht dicken CO2 Rucksack mit sich rum trägt, möchte ich es dann doch auch noch in anderer Art und Weise nutzen können, außer auf dem Abort die letzten 27.398 Fragen beim Jauch Günther nachspielen und virtueller Millionär oder Volldepp zu werden.

Also hier mit ein paar sinnvolle virtuelle Schnickschnacks, die mir bisher so über den cyber-Weg gelaufen sind. (und für alle Schwaben: „des koschtet älles nix“):

barcoo app
barcoo bietet das Scannen von Barcodes mit dem Handy und schnellen Zugriff auf unabhängige Informationen zu Produkten in Läden und  unterwegs. Umfassende Produktinformationen und -bewertungen, Preisvergleich, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen. Man kann Geld sparen, auf Qualität und Gesundheit achten, sowie viele andere Informationen zu verschiedenen Produkten nutzen. (iPhone/android/bada)

 

Get-neutral appGet-neutral ist ein herstellerunabhängiger Dienst zur CO2-Neutralisierung. Man gibt die Strichcode-Nummer eines Produktes ein, oder scannt es ab, man siehst, wie viel CO₂ das Produkt verursacht hat. Man gibt mit einem Klick den Impuls zum CO₂-Ausgleich. Get-neutral gleicht für den CO₂-Ausstoß aus. Z.B. werden in Klimaschutzprojekten Bäume gepflanzt. Die Bäume nehmen das CO₂ aus der Umwelt wieder auf. Erst so wird das Produkt CO₂ neutral oder klimaneutral. Bezahlt wird der CO₂-Ausgleich von Unternehmen, denen Klimaschutz wichtig ist. Je mehr mitmachen, desto mehr bezahlen Unternehmen für den Klimaschutz. Der TÜV Rheinland prüft das gesamte Get-neutral Programmsystem zur CO₂-Neutralisierung. (iPhone/android)

 

iveg appMit Hilfe von iVeg können sich die Anwenderinnen und Anwender einfach über die heimischen Gemüse- und Obstsorten der Saison informieren. Auf einen Blick kann man so sehen, welches Gemüse zurzeit geerntet wird und besonders frisch ist. iVeg ist eine kleine App, die dem ökologisch bewussten Verbraucher auf die schnelle die aktuell wachsenden Gemüse/Salat und Obstsorten auflistet. Als kleiner Helfer beim Einkaufen reicht also ein Blick um über das heimische Gemüse etc informiert zu sein. iVeg wird präsentiert von Bündnis 90/Die Grünen OV Enger und der Grünen Jugend Kreis Herford (iPhone)

 

 

i greenpeace app„Fast schon zur Erholung schenkt uns die Umweltorganisation Greenpeace eine kleine nette App mit einem Pinguin, der auf Wunsch in die Flügel klatscht, tanzt, furzt und uns schließlich dazu einlädt, sich in Zukunft ein bisschen mehr für unsere Umwelt zu interessieren und zu engagieren. Und so, wie sich diese Einladung präsentiert, möchte man fast dran glauben, dass dieses Engagement Spaß machen kann… – Sinn macht es auf jeden Fall. Es geht auch ohne Zeigefinger.“ (Appricot app Rezensionen) (iPhone/android)

 

Ich freue mich über weitere Tipps, was es im Bereich von nach- und werthaltigena apps noch so alles gibt.

Sozialökologisches Holzspielzeug

 

Auf der Suche nach gutem und wertigen Spielzeug für unseren 11 Monate alten Sohn durchforsten meine Frau und ich wie viel andere (mittel-)jungen Eltern auch diverse reale und online Geschäfte, um heraus zu finden, was es denn so alles auf dem Markt gibt und was wir unserem Sohnemann angedeien lassen wollen.

Zunächste einmal sollte schon einen gewissen Designsanspruch haben, denn schließlich muss  unser Sohn ja auch damit zurecht kommen, dass sein Name am Schluss mit „y“ geschrieben wird, aus dem Grund, weil das typografisch ganz einfach besser ausschaut. Darüber hinaus finde ich es auch noch lobenswert, wenn die Spielsachen, die in unserem Hause rum fliegen nicht von Kindern selbst geschnitzt wurden. Den Slogan „Aus der Region, für die Region.“ finde ich deutlich besser als „Von Kinderhand für Kinderhand.“ Also sollte ein Herstellern her, der auf sozialverträgliche Arbeitsbedingungen achtet und bei dem man das wenigstens halbwegs auch nachprüfen und glauben kann.  Des weiteren finde ich es auch ganz schick, wenn nicht  ein halber Tropenwald dafür herhalten muss, dass unser Kleiner seine „ich versuche alles durch stundenlanges Einspeicheln zu Brei zu machen“ –  Phase ausgiebig zelebrieren kann. Und wenn das Ganze dann auch noch die Kriterien Made in Germany und trotzdem bezahlbar erfüllt, na dann spielt Papa auch selbst um so lieber mit den Bauklötzen.

Gesehen und geschehen z.B. bei der Firma selecta. Die bayerische Firma – jepp da brech ich doch gerne eine Nachhaltigkeits-Lanze für mein Heimatland – verarbeitet nur Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, beschäftigt Menschen aus sozialen Einrichtungen und heizt mit ihren Holzabfällen. Luija sog i!

 

Davos: Menschliches Talent löst das Kapital ab

Das diesjährige World Economic Forum in Davos ist bzw. dessen Gründer und Executive Chairman und Unternehmer Klaus Schwab hat folgende Prognose verlautbaren lassen: „Menschliches Talent löst das Kapital ab. Die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren der Zukunft sind Kreativität und Innovationskraft.“ Ferner  wurde eigehend über die Zukunft des Kapitalismus diskutiert. Die Frage, ob der Kapitalismus mit seinen offensichtlichen Auswüchsen und Exzessen noch in unsere jetzige und zukünftige Welt passt, wurde von vielen Teilnehmer aufgeworfen. Immerhin. Einige Medienberichte mutmaßten sogar, ob der Kapitalismus in Davos bereits ad acta gelegt worden sei, wenn schon Manager und Banker anfangen, an der Zukunft des Systems zu zweifeln. Anzumerken ist einerseits: „In Davos ist die Ideologie einer freien aber sozial verpflichteten und fair regulierten Marktwirtschaft nie in Frage gestellt worden.“ Andererseits wissen wir auch alle, dass der  sogenannte Turbokapitalismus, die zunehmende Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern bedingt und momentan unaufhaltsam zu beschleunigen scheint. Das sogenannte nordische oder schwedische Modell zeigt uns, dass sich Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und soziale Sicherungssysteme nicht unbedingt ausschließen müssen – sie lassen sich in diesem Beispiel sogar sehr gut miteinander verbinden, wie die Praxis auch belegt. Des weiteren Sagt Herr Schwab:

„Wenn Talent zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird, dann kann man durchaus feststellen, dass der Kapitalismus durch den „Talentismus“ ersetzt wird. So wie während der Industrialisierung das Kapital das Handwerk ersetzte, löst heute menschliches Talent das Kapital ab. Ich bin überzeugt, dass dieser Transformationsprozess auch zu neuen Ansätzen in der Wirtschaftslehre führen wird … Letzten Endes geht es darum, wieder zum Stakeholder-Prinzip zurückzukommen, das ich 1971 in einem Buch entwickelt und vorgestellt habe und das heute durch den Havard-Professor Michael Porter unter dem Namen „shared value creation“ eine Renaissance erfährt … Ein Unternehmen wird vor allem in einer Zeit, in der Social Networks größere Teilhabe und Transparenz ermöglichen, nur erfolgreich wirtschaften können, wenn es nachhaltig einen Nutzen nicht nur für seine Aktionäre, sondern für die Allgemeinheit erzielt.“ Danke für diese Worte.

Reale Umsetzungen in der Wirtschaftspraxis gibt es in diesem Buch nachzulesen, welches ich sehr empfehlen kann: Hannes Koch – Soziale Kapitalisten, Vorbilder für eine gerechte Wirtschaft
Porträtiert werden u.a. Günther Cramer (Solarfirma SMA), Götz Werner (dm-drogerie markt), Michael Otto (Otto Gruppe), Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell (Faber-Castell), Marli Hoppe-Ritter (Ritter-Sport) und Ulrich Lehner (Henkel).

Soziale Kapitalisten

Fahrt ins Blaue zu Ostern – aber nicht alleine

Besonders jetzt zu Ostern sind wieder ganze Legionen auf den Strassen unterwegs. Nicht nur wegen der momentanen Spritpreise (die meiner persönlichen Meinung nach immer noch viel zu niedrig sind) lohnt es sich nochmals genauer die Optionen bei Mitfahrgelegenheiten ins Kalkül zu ziehen. Das liegt seit langem schon voll im Trend, weil: spart Geld, reduziert die Umweltbelastung durch Einzelfahrer, schont die Nerven, ist kommunikativ und macht einfach nur viel Spaß.

Über 30% Mitgliederzuwachs hat allein die Plattform mitfahrzentrale.de in den letzten Monaten verzeichnet. Und dabei sind das mit Nichten nur Studies – jeder 3. von den Nutzern ist Geschäftstreibender. Also lasst es uns munter miteinander auf Deutschen Strassen treiben!

Hier noch ein paar Mitfahr-Seiten, wo ich mich auch registriert habe, denn dann findet man garantiert immer was, zu dem Zeitpunkt, wo man hin will:
www.flinc.org
www.mitfahrgelegenheit.de
www.drive2day.de

Gute Fahrt!

Mitfahrgelegenheit

Ausgezeichnetes Packaging Design

Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Schutzhülle für die diversen mobilen Endgeräte und Notebook bin ich bei meiner Recherche auf ein Wiener Unternehmen gestoßen, welches ein patentiertes Papierverbundmaterial für elektronische Geräte entwickelt hat. Hergestellt ausschließlich aus nachwachsende Rohstoffen, vollständig kompostierbar, sowie reiß- und wasserfest. Das Material besteht aus einer Bio-Polymer-Membran, Schaf- und Baumwolle sowie mehreren Schichten Papier. Die Hüllen sind beschreibbar und somit enteht mit der Zeit ein individueller Charakter dieser Einzelstücke. Die Grundgedanken Personalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit sind hier perfekt kombiniert. direkt über die Website von Papernomad können diese bestellt werden. (foto: www.papernomad.com)

foto: www.papernomad.de
iPad Hülle

naturblau.de ist online!

Letzten Freitag die Türe des alten Ateliers conactor zu und heute die Türe von der neuen Agentur naturblau auf! Umzugmarathon und Netzwerkmegatlon. Dank der tollen Unterstützung von sehr vielen Leuten, die genau wissen, was sie da tun – und mir sagen, was ich zu tun habe dabei – haben wir es in immens kurzer Zeit zusammen geschafft, dass wir hier loslegen können. Ich freu mich auf viele tolle und spannende Projekte, Neues und Herausforderndes, Grünes und Werthaltiges. Pack mas Buam und Madln! www.naturblau.de

 

Und nachdem die Grillsaison wieder in vollem Gange ist und munter viel Plastikgeschirr durch die Landschaft schwirrt, ist hier mein alternativer Tipp dazu: http://www.bioeinwegartikel.de/

foto: bio futura

naturblau bloggt

Herzlich Willkommen beim Blog von naturblau. In diesem Blog diskutieren wir Aspekte rund um Nachhaltigkeit, Corporate Communication und Regionales. Ich freue mich auf Euer Interesse und lade Euch herzlich zur Teilnahme ein! Nicht als Aprilscherz, sondern mit vollem Engagement bloggen wir ab 1. April 2012 vom Bodensee hinaus rund um den blauen Planeten.

Was tut sich alles so? Die Elgin Plattform scheint uns wohl doch nicht um die Ohren zu fliegen, der world hour day gestern hat mehr Teilnehmer denn je aktiviert, (http://www.earthhour.org/) und Ecodesign liegt voll im Trend. Das sind doch mal alles gute Neuigkeiten, auf Grund derer wir zuversichtlich starten können.

Logo Earth Hour

 

 

 

 

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/410731