Festivals feste feiern – Grüner Spaß für alle

Wacken Green FestivalMit dem Sommer kommt auch die Zeit der Musikfestivals. Jährlich strömen riesige Zuschauermengen zu diesen Großevents. Um die Natur zu schonen, setzen deswegen immer mehr Veranstalter auf sogenannte «Green Events». Oberstes Ziel ist dabei der nachhaltige Schutz der natürlichen Ressourcen. Dazu ist eine genaue Planung und Organisation im Vorfeld der Veranstaltung notwendig. Vor allem die Themen Abfall, Energie, Verkehr und Transport, Landschaft und auch Lärm sind primäre Aufgabenstellung, die möglichst nachhaltig und umweltfreundlich gelöst werden müssen.

Die Verantwortung liegt da z.T. bei den Organisatoren. Aber auch jeder einzelne kann hier mit ein paar einfachen und wirkungsvollen Maßnahmen zu einem unbeschwerten Abfeiern für Mensch und Natur beitragen:

Verkehr:
– Nutzt den ÖPNV (Zug, Bus, Bahn, Tram)
– kommt mit dem Rad, wenn möglich
– bildet Fahrgemeinschaften, oder tramped
– kompensiert anfallendes CO2 über https://www.atmosfair.de

Abfall:
– vermeidet Einweg- und Wegwerfgeschirr und -Besteck
– Trennt den Müll auch bei Campen
– keine Einweggrills verwenden
– keine Campingausrüstung (z.B Pavillons) entsorgen; lieber Qualität kaufen und mehrfach verwenden, oder weiter verkaufen
– verwendet keine Einweg-Plastikflaschen, diese sondern in der Hitze auch gesundheitsschädliche Stoffe ab. Aluminium und Trinkschläuche halten Getränke kühler und daraus schmeckt es auch besser.

Festival 4 nature – take your trash – just leave your footprint

Energie:
– nutzt keine Strom, oder gar Dieselaggregate, diese haben eine sehr geringen Wirkungsgrad und sind im Unterhalt sehr teuer
– verwendet LED Lampen fürs Campen, Stirnlampen, im Zelt
– verwendet keine Wegwerfbatterien, sondern wiederaufladbare Akkus. Diese sind auch viel günstiger bei mehrmaligem Gebrauch

Lebensmittel:
– das von zu Hause mitgebrachte Essen kann in Frischhalteboxen und nicht in Alufolie eingepackt werden
– reduziert oder vermeidet ganz Fleisch beim Grillen und kreiert leckere vegetarische und vagere Alternativen
– Grillen mit Biogas, Elektro mit Ökostrom oder heimischer Holzkohle
– keine chemischen Drillanzünder verwenden, sondern Anzünde aus zertifiziertem Holz und Wachs
– saisonales Essen vor Ort einkaufen
– Bio Biere und Bio-Softdrinks sind immer lecker und frisches Leitungs- und Quellwasser sowieso
– immer mehr Festivals bieten auch vegetarische und vegane Essen an; steigende Nachfrage sort für steigendes Angebot – also fragt gerne nach.

Konsum:
– Am Merchandising-Stand kann zudem nach T-Shirts aus fairem Handel und/oder Biobaumwolle gefragt werden.
– Vermeidet Plastiktaschen und nehmt lieber cool bedruckte Stofftaschen (Bio-Fair)
– mal kurz drüber nachdenken, ob man alle Fanatiker und Gimmicks vom Festival auch wirklich braucht zu Hause 😉

Darüber hinaus kann die Umwelt auch geschont werden, indem man sich nach Events umsieht, die ökologisch handeln und selbst vor Ort zur Tat zu schreiten.

Auf einen heißen Festival-Sommer

 

(Quelle: Lexikon der Nachhaltigkeit, u.a.)

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